25.05.2016
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Finanzmarkt-Bilanz Gutes Börsenjahr: DAX zehn Prozent im Plus

VideoPositive Bilanz an der Börse
Jahresabschluss an der Börse

Es war ein nervenaufreibendes Jahr am deutschen Aktienmarkt. Die Kurse schwankten stark. Am Ende ist die Bilanz jedoch auffallend positiv.

(30.12.2015)

VideoVW: Erste Resultate
VW-Pressekonferenz mit Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch.

Die neue VW-Spitze um Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch stellt erste Untersuchungsergebnisse im Abgasskandal vor. Pötsch spricht von "individuellem Fehlverhalten und persönlichen Versäumnissen".

(10.12.2015)

VideoDeutsche Wirtschaft stabil
Screenshot

Laut einer Umfrage des IFO-Institutes ist die Stimmung in der deutschen Wirtschaft super. Robert Halver von der Baader-Bank kann dies bestätigen. Die Entwicklung in China sieht er jedoch als Risiko.

(26.08.2015)

Es war ein nervenaufreibendes Jahr am deutschen Aktienmarkt. Die Kurse schwankten stark. Am Ende ist die Bilanz auffallend positiv - auch wenn sich die Anleger am letzten Handelstag 2015 zurückhalten. 

Am letzten Handelstag eines insgesamt erfreulichen Börsenjahres 2015 haben die deutschen Aktienkurse etwas nachgegeben. Der Leitindex DAX fiel am Mittwochmorgen um 0,47 Prozent auf 10.809,48 Punkte. Tags zuvor hatte er um rund 2 Prozent zugelegt. An Silvester und an Neujahr bleibt die Börse geschlossen. Erster Handelstag im neuen Jahr ist damit Montag, 4. Januar.

Jahresplus von zehn Prozent

Für den DAX zeichnet sich nach der Jahresend-Rally der vergangenen Tage für 2015 ein Plus von insgesamt rund zehn Prozent ab. Es war aber ein von starken Schwankungen geprägtes Börsenjahr: Zwischen dem Jahrestief im September bei 9.325 Punkten und dem Rekordhoch im April bei 12.390 Zählern liegen mehr als 3.000 Punkte.

Gestützt wurden die Kurse wieder vom Billiggeld der Zentralbanken, das seit Jahren die Aktienmärkte antreibt. Mitte des Jahres hatten jedoch Konjunktursorgen deutliche Spuren hinterlassen. Kopfschmerzen bereiteten den Anlegern unter anderem der Kursrutsch an den chinesischen Börsen und der anhaltende Ölpreisverfall.

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Am Mittwoch entwickelten sich die Aktien der in diesem Jahr arg gebeutelten Versorger in unterschiedliche Richtungen. So fielen die Papiere von Eon um 0,17 Prozent, während die Anteilsscheine von RWE um 0,73 Prozent stiegen. Beide Konzerne haben mit den Folgen der Energiewende sowie mit Sorgen um die Finanzierung der Atom-Altlasten zu kämpfen.

Adidas weit vorne

Auf Jahressicht haben RWE-Aktien inzwischen mehr als die Hälfte an Wert eingebüßt, bei Eon beträgt das Minus derzeit rund 38 Prozent. Damit sind sie die größten Verlierer im DAX. Die Nase vorn im Leitindex haben auf Jahressicht aktuell die Aktien von Adidas mit einem Plus von rund 57 Prozent. Der Sportwarenhersteller blickt wieder zuversichtlicher in die Zukunft. Vor allem bei der Kernmarke läuft es rund.

Die Papiere von Infineon und Fresenius liefern sich mit Jahresgewinnen von jeweils gut 50 Prozent ein Wettrennen um den zweiten Platz im DAX. Bei dem Chipkonzern sorgten ein positiver Ausblick auf 2016 sowie der Zukauf des US-Konzerns International Rectifier für gute Laune, während der Medizinkonzern vor allem von einem starken Infusionsgeschäft der Tochter Kabi profitiert.

30.12.2015, Quelle: dpa
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