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merkzettel

Datenleck bei Kommunalwahl Hacker beantragen Briefwahl für Wiesbadener OB

BildSven Gerich
Archiv: Sven Gerich am 01.07.2013

Der Wiesbadener Oberbürgermeister Sven Gerich (SPD)

(Quelle: picture alliance / dpa)

VideoHacker treffen sich in Hamburg
Besucher des Kongresses des Chaos Computer Clubs (ccc) betreiben am 27.12.2015 in Hamburg eine digitale

Bei Europas größtem Treffen der Hackerszene geht es um Überwachung durch Geheimdienste, digitale Sicherheitslücken und die Macht der sozialen Netzwerke. Der digitale Wandel

(27.12.2015)

von Marco Bereth und Dominik Rzepka

Sven Gerich ist 41 Jahre alt und Oberbürgermeister der Stadt Wiesbaden. Diese Daten reichen aus, um für den SPD-Mann online Briefwahlunterlagen zu beantragen - ohne sein Wissen. Hacker haben dieses Datenleck jetzt ausgenutzt. Und nebenbei herausgefunden, wo ihr OB eigentlich wohnt. 

In Wiesbaden wird im März gewählt. Kommunalwahl. So weit, so unspektakulär. Doch die Stadt macht mit einer bemerkenswerten Datenpanne auf sich aufmerksam: Seit Samstag können die Bürger online Briefwahl beantragen, auf wiesbaden.de. Name, Vorname, Geburtsdatum angeben - das reicht. Schon bekommt man eine Bestätigungsmail. "Die Briefwahlunterlagen werden Ihnen in den nächsten Tagen zugehen."

Doch eine Prüfung der Daten findet nicht statt, fällt einem Mitglied des Chaos Computer Clubs (CCC) auf. Also gibt er kurzerhand die Daten des amtierenden Wiesbadener Oberbürgermeisters in das Online-Formular ein: Name: Gerich. Vorname: Sven. Geboren am 30. Oktober 1974 - das Geburtsdatum findet er innerhalb weniger Sekunden im Internet. Und tatsächlich: Die Registrierung gelingt. Das CCC-Mitglied hat dem OB dessen Briefwahlunterlagen nach Hause geschickt, an seine Privatadresse.

CCC kritisiert Potenzial von Datenmissbrauch

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Die steht nicht so ohne weiteres im Internet. Dafür aber in dem Bestätigungsschreiben, das die Stadt Wiesbaden dem CCC zumailt - auch heute.de liegt sie vor. Auch für Gerichs Amtsvorgänger Helmut Müller (CDU) ist eine Registrierung ohne Weiteres möglich. Auch seine private Adresse steht in der Bestätigungsmail, obwohl sie in fremden Händen nichts zu suchen hat. "Das hat das Potenzial von Datenmissbrauch", sagt Christian Schuster, Sprecher des CCC Mainz.

Für ihn besonders bedenklich: Offenbar ist das Briefwahl-Formular mit dem Wählerregister der Stadt Wiesbaden verknüpft. Und in dem stehen auch Adressen von Bürgern, die der Nutzung ihrer Daten widersprochen haben. Für den CCC wäre es kein großes Problem, ein Computerprogramm zu schreiben, das automatisch Anträge auf Briefwahlunterlagen ausfüllt. Innerhalb kürzester Zeit wäre so die Kopie des Wählerverzeichnisses möglich - inklusive Tausender Adressdaten.

Stadt Wiesbaden: "Das ist ein ärgerlicher Fehler"

Die betroffenen Parteien reagieren auf heute.de-Anfrage überrascht. Dass so etwas möglich gewesen sein soll, höre man bei der CDU das erste Mal. Im Büro von SPD-Mann Gerich kann sich eine Mitarbeiterin das Lachen nicht verkneifen, kommentiert den Vorgang aber ansonsten nicht. Zerknautschter gibt man sich bei der Stadt Wiesbaden. "Das ist ein Fehler und der ist sehr ärgerlich", sagt Rüdiger Wolf, stellvertretender Gemeindewahlleiter. Das Datenleck habe seit Samstag bestanden, es seien auch schon etliche Anträge auf Briefwahl eingegangen.

Ungültig mache das die Wahl aber nicht. Schließlich müsse ein potentieller Briefwähler bei der Stimmabgabe zu Hause noch eine Erklärung unterschreiben. Und außerdem sei der Fehler inzwischen behoben. Wer jetzt Briefwahlunterlagen beantragt, muss auch von sich aus die richtigen Adressdaten angeben. Und auch der Wiesbadener OB Gerich müsse nicht per Post abstimmen. Sein falscher Antrag auf Briefwahl wurde inzwischen annulliert.

Dem Autor auf Twitter folgen: @dominikrzepka

25.01.2016
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