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merkzettel

Kirchen an Karfreitag "Gottesdienst ohne Leute macht keinen Sinn"

BildKirchenbänke bleiben oft leer
Leere Kirchenbänke

(Quelle: dpa)

VideoTausende Pilger in Jerusalem
In Jerusalem haben tausende Christen in einer traditionellen Prozession an die biblischen Ereignisse zum Karfreitag erinnert.

In Jerusalem haben tausende Christen in einer traditionellen Prozession an die biblischen Ereignisse zum Karfreitag erinnert.

(25.03.2016)

VideoMenschen und ihre Kirchen
Stadtansicht von München

Zu keiner Jahreszeit sind Gotteshäuser so voll wie in den Wochen vor Weihnachten und an Ostern. Doch was verbinden Menschen eigentlich heute überhaupt noch mit Kirchenbauten? Sind sie "heilige Orte"?

(06.12.2015)

Video"Jeder ist Kirche"
ML-Autor Peter Sydow im Gespräch mit Pfarrer Rainer Maria Schießler.

Im ausführlichen ML-Inteview spricht Pfarrer Rainer Maria Schießler über den Entwicklungsprozess der Kirche, über unbegründete Ängste, über die Bedeutung des Glaubens und vieles andere mehr.

(26.03.2016)

Karfreitag, Ostern vielleicht, sonst eher nicht: Kirchen sind sonntags oft leer. Pfarrer Rockel hat es erlebt. Er stand im Januar allein im Gottesdienst. Ein heilsamer Schock, sagt er. Die Hoffnung auf Auferstehung seiner Kirche gibt Rockel nicht auf - und setzt sich nun in die Kneipe. 

heute.de: Karfreitag geht es um Schmerz und Leid. Haben Sie das Leid, dass Sie im Januar alleine in ihrer Kirche beim Gottesdienst standen, überwunden?

Zur Person
Horst Rockel

Horst Rockel ist Pfarrer in der Gemeinde Fellingshausen, einem Ortsteil von Biebertal, etwa zehn Kilometer vom hessischen Gießen entfernt. Zur Gemeinde gehören zwei Kirchen: Fellinghausen mit 1.180 Gemeindegliedern und Königsberg mit 650 Gemeindegliedern. Rockel wurde bekannt, als er an einem Glatteis-Wintersonntag im Januar plötzlich allein in seiner Kirche in Königsberg stand. Niemand war zum Gottesdienst gekommen.

Horst Rockel: Ich habe es nicht überwunden. Es hat mich schon sehr geschmerzt damals, als keiner im Gottesdienst war. Auch wenn ich es erwartet hatte: Irgendwann wird der Tag kommen und keiner wird da sein. Das schmerzt trotzdem. Es fällt mir schwer zu akzeptieren, dass wenige oder niemand kommt, wenn ich predige. Es war aber auch ein heilsamer Schock, weil wir in der Gemeinde gezwungen waren, uns intensiv damit zu beschäftigen.

heute.de: Was ist seitdem passiert?

Rockel: Wir haben im Kirchenvorstand, auch schon vorher, darüber diskutiert, wie wir dem geringen Gottesdienstbesuch entgegenwirken können. Wir bieten jetzt andere Gottesdienste an, die zum Beispiel nicht in der Kirche stattfinden. Wie Erntedank nachmittags in einer großen Scheune zum Beispiel. Das wird sehr gut angenommen. Wir merken, wenn wir etwas verändern und erspüren, was die Menschen vor Ort an Religiosität brauchen, wird es angenommen. Unsere "normalen" Gottesdienste morgens um halb zehn sind aber immer noch schwierig.

heute.de: Das werden Sie ja vermutlich jetzt wieder erleben: Karfreitag und Ostern sind die Kirchen voll, danach wieder leer.

Rockel: Wahrscheinlich. Karfreitag, Ostern, Weihnachten ist der Gottesdienstbesuch relativ gut, wobei Weinachten immer noch die Spitze ist und es Ostern schon in den letzten Jahren stark abgenommen hat. Wir werden aber wieder erleben, dass der Ostergottesdienst am Sonntag um 6 Uhr zum Aufgang der Sonne sehr gut besucht sein wird. Dann werden sicher 60 oder 70 Leute in unsere Kirche kommen.

heute.de: Ist das nicht schräg: Um 6 Uhr kommen viele, um 10 Uhr nur wenige? Mitten in der Nacht aufzustehen, braucht doch eine hohe Motivation?

Wer sonntags in die Kirche geht

Meistens wenig, selten mehr

Gottesdienst zur Eröffnung der Synode

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat 22,63 Millionen Mitglieder. Ähnlich ist es bei den Katholiken: Die römisch katholische Kirche hat nach Angaben der Bischofskonferenz 23,94 Mitglieder. Nach einer Statistik der EKD besuchen jeden Sonntag rund 820.000 Menschen einen evangelischen Gottesdienst. Außerdem verfolgten durchschnittlich 0,6 Millionen Christen die Übertragungen der Gottesdienste in Rundfunk und Fernsehen. Insgesamt gehen im Schnitt etwa 3,6 Prozent der Mitglieder sonntags in die Kirche.

Es sei denn, es ist ein Feiertag. Dann kann es schon mal mehr werden: Karfreitag sind nach Angaben der EKD mehr als 4 Prozent, Erntedankfest mehr als sieben, und an Heiligabend besuchen 36,6 Prozent der evangelischen Christen einen Gottesdienst.

Rockel: Ja, das ist so. Wir haben in Königsberg einen Gottesdienst am ersten Weihnachtsfeiertag sogar noch früher, morgens um 5 Uhr, da kommen sehr viele Leute. Anschließend gibt es ein Frühstück, aber deswegen kommen die Menschen nicht, sondern wegen des Gesamtpakets: Verkündigung, Feier und Frühstück. Die Uhrzeit spielt also keine Rolle. Man kann nicht sagen, dass Gottesdienst um 9:30 Uhr eine schlechte Zeit ist, wenn die Menschen sogar um 5 kommen.

heute.de: Sie haben kritisiert, dass Gottesdienste zu sehr einem Frontalunterricht gleichen und dass es neue Formate brauche.

Rockel: Ja, so erlebe ich das. Die normalen Gottesdienste sind sehr frontal. Die Gemeinde sitzt in den Bänken, der Pfarrer predigt. Es gibt keine Möglichkeit, mal nachzufragen oder zu widersprechen. Dieses passive Konsumieren passt nicht mehr so recht in unsere Zeit. Ich glaube, dass wir generell neue Formen des Gottesdienstes finden müssen. Wir machen es ja zum Beispiel Ostern. Da arbeiten viele Menschen an der Liturgie und an der Form mit.

heute.de: Und die Liturgie müsste auch für die normalen Gottesdienste weiter aufgebrochen werden?

Rockel: Ja, das sollten wir auch im Alltag tun. Allerdings muss ich einschränken, dass die Situation für uns Gemeindepfarrer sehr schwierig ist. Das erfordert Zeit und Kraft, beides steht uns oft nicht zur Verfügung. Etwas Neues zu kreieren und durchzuziehen, ist nicht immer möglich. Sie sehen ja, wie viele Gottesdienste wir an Feiertagen wie Ostern zu feiern haben …

Weitere Links zum Thema
heute.de:
… Sie halten zwischen Gründonnerstag und Ostermontag sieben Gottesdienste. Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag je zwei in ihren beiden Kirchen der Gemeinde. Fühlen Sie sich überlastet?

Rockel: Ja, das ist schon so. Ostern und Weihnachten kosten sehr viel Kraft. Ich bin froh, wenn ich darüber hinweg bin.

heute.de: Sie sind 62 Jahre alt und eher Richtung Ende ihres Pfarrer-Berufslebens. Haben Sie noch die Hoffnung, dass sich die, die an Gott glauben, in der Gemeinde wieder zu Hause fühlen und zum Gottesdienst kommen? Dass die Kirche auferstehen kann?

Rockel: Ich habe nicht mehr allzu viel Hoffnung. Ich kann ja nur noch wenige Jahre versuchen, etwas zu verändern. Das versuche ich natürlich, merke aber die Grenzen. Aber es ist wichtig, wenn sich schon einmal ein bisschen etwas verändert.

heute.de: Weil man eine leere Kirche nicht für voll nehmen kann?

Rockel: Natürlich nicht. Ein Gottesdienst ohne Leute macht keinen Sinn. Das Problem ist auch in der Kirchenleitung bekannt. Aber es gibt keine Patentrezepte. Ich denke mir jetzt, wenn die Menschen nicht zu mir in die Kirche kommen, dann gehe ich eben zu ihnen. Es gibt die Idee eines Pfarrerstammtisches. Ich sitze in einer Kneipe in Königsberg und warte, bis sich jemand zu mir setzt und wir ins Gespräch kommen.

heute.de: Schon ausprobiert?

Rockel: Wir fangen bald damit an, Termine gibt es schon.

Das Interview führte Kristina Hofmann.

Stichwort Karfreitag
  • Am Karfreitag erinnern Christen an das Leiden und Sterben Jesu am Kreuz. Nach christlichem Verständnis leidet Gott in Gestalt des unschuldig gekreuzigten Jesus zusammen mit seiner gequälten Schöpfung. Der Karfreitag ist damit zugleich die Antwort des Christentums auf das Böse in der Welt. Das Christentum wurde so zur Religion des Kreuzes und das Kreuz Symbol für Mitgefühl und die Erlösung vom Tod. Der Karfreitag dürfe aber nicht von Ostern und der Auferstehung getrennt werden, betonen Theologen. Das Kreuz stehe auch dafür, dass Gott das Leid und den Tod überwunden habe.
  • Der Begriff Karfreitag leitet sich vom althochdeutschen Wort "Kara" für Klage, Kummer und Trauer ab. In den meisten Kirchengemeinden schweigen die Glocken zu den Gottesdiensten. Manchmal ist der Altar schwarz verhängt und die Orgel bleibt stumm.
  • In den meisten Bundesländern sind öffentliche Veranstaltungen, Märkte und gewerbliche Ausstellungen verboten. Zuletzt verkürzte Schleswig-Holstein das Tanzverbot: Zwei Stunden fallen künftig weg. Das Verbot gilt nicht mehr rund um die Uhr, sondern von 2 Uhr morgens am Karfreitag bis 2 Uhr morgens am Karsamstag. Die meisten stillen Feiertage gibt es in Hessen, die wenigsten in Berlin, Bremen und Schleswig-Holstein. (Quelle: epd/kna)

25.03.2016
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