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Filmpreise Der Tanz um den Goldenen Globus

BildGolden Globes
Golden Globes

In den USA sind sie der wichtigste Filmpreis nach den Oscars: die Golden Globe Awards. Die Trophäen gehören mit zu den begehrtesten Auszeichnungen für Kinofilme und Fernsehsendungen.

(Quelle: ap)

von Christoph Hartung

Für die US-Filmindustrie ist die Award-Saison so etwas wie die fünfte Jahreszeit. Wie bei uns zu Karneval lässt man Fünfe gerade sein und tut so, als sei die Filmwelt in Ordnung. Ist sie aber nicht – da täuscht auch die Gala der Golden Globes heute Abend nicht drüber hinweg. 

Dieses ewige Gerede von der Krise können sie in der Branche echt nicht mehr hören. Da können die Feuilletons dieser Welt noch so sehr den geistigen Leerstand aktueller Kinoproduktionen anprangern. Das Gegenteil ist richtig. Muss man doch nur die Bilanzen richtig lesen. Die von "Star Wars" zum Beispiel.

Hollywood blickt auf ein goldenes Jahr zurück

Seit dem 17. Dezember ist "Star Wars" in den Kinos und hat schon 1,6 Milliarden Dollar eingespielt – da fallen die 200 Millionen Dollar Produktionskosten plus nochmal 200 Millionen fürs Marketing wirklich nicht ins Gewicht. Und außerdem darf ja mal daran erinnert werden, dass allein im zurückliegenden Jahr vier Filme auf die Liste der zehn erfolgreichsten Filme aller Zeiten gerutscht sind – "Jurassic World", "Fast & Furious 7", "Avengers 2" und "Star Wars – Episode VII". Und: Der US-Kinomarkt, größter der Welt, hat vergangenes Jahr mehr als elf Milliarden Dollar umgesetzt - so viel wie noch nie. Die Verteidiger des durchvermarkteten Großspektakels verschweigen aber, dass heute schon der Flop nur eines dieser überteuerten, durchvermarkteten Kinoevents reicht, um ein Studio in den Ruin zu treiben.

Golden Globe: Begehrte Trophäe seit 1944

In den USA sind die Golden Globes der wichtigste Filmpreis nach den Oscars und der bedeutendste Fernsehpreis nach den Emmys. Die Trophäen in Form einer goldenen Erdkugel gehören mit zu den begehrtesten Auszeichnungen für Kinofilme und Fernsehsendungen.

Der Verband der Hollywood-Auslandspresse vergibt die Trophäen seit 1944, in diesem Jahr zum 73. Mal. Über die Gewinner in unterschiedlichen Kategorien entscheidet eine Gruppe internationaler Journalisten, die in Hollywood arbeiten.

Am Sonntagabend werden die Golden Globes verliehen - eine begehrte Filmauszeichnung. Von den eben genannten, wirtschaftlich sehr erfolgreichen Filmen taucht auf der Liste der Nominierten nur das Autospektakel "Fast & Furious" auf – also genau genommen ein Song daraus. Das heißt, diese Filme sind sehr erfolgreich, echte Cashcows, die den Geschmack von Hunderten Millionen Menschen treffen. Künstlerisch spielen sie aber auf einem anderen Niveau, so dass die Jury des Golden Globe sie in keiner ihrer 25 Kategorien für auszeichnungswürdig, ja nicht einmal für erwähnenswert hält.

Im Rennen

Entweder transsexuell oder Roboter

Alicia Vikander in Ex_Machina

Ein breitgestreutes Feld an Kandidaten darf sich Hoffnungen auf die Golden Globes machen. Mit Nominierungen in fünf Kategorien liegt das Lesbendrama "Carol" knapp vor dem Rachethriller "The Revenant - Der Rückkehrer", vor "Steve Jobs" über den Apple-Mitbegründer und vor der bösen Farce "The Big Short" über die US-Immobilienkrise 2008, die jeweils vier Nominierungen erhalten haben. In den Fernsehkategorien dominierten Online-Streamingdienste wie Netflix.

Das Drama "Carol" nach nach der Romanvorlage von Patricia Highsmith ist nominiert unter anderem als bestes Drama, für Regie (Todd Haynes) und die Hauptdarstellerinnen Cate Blanchett und Rooney Mara.

Mit ihnen wetteifert die junge Schwedin Alicia Vikander in dem Transsexuellen-Drama "The Danish Girl" um die Trophäe als beste Drama-Darstellerin. Der 27-jährige Nachwuchsstar hat gleich doppelte Gewinnchancen. Vikander ist auch für ihre Nebenrolle als Roboterfrau Ava in "Ex Machina" (im Bild) nominiert.

Sylvester Stallone, Jane Fonda und Dating Queen

Jane Fonda im Film "Ewige Jugend"

Um den Globe für die beste Nebenrolle konkurriert auch Alt-Star Jane Fonda (Foto). Die 77-Jährige könnte mit ihrem Auftritt in "Ewige Jugend" des italienischen Regisseurs Paolo Sorrentino ihren achten Globe gewinnen. Auch Leinwand-Veteran Sylvester Stallone (69) boxte sich mit seiner Nebenrolle in "Creed" überraschend unter die Anwärter. Darin ist er in seiner Paraderolle als Rocky Balboa zu sehen. Nach zwei Nominierungen für "Rocky" (1977) ist er nun wieder im Trophäen-Ring.

Im Wettbewerb um das beste Drama sind außerdem das Enthüllungsdrama "Spotlight", "Room" und "Mad Max: Fury Road". In der Komödien-Sparte haben das Weltraumepos "Der Marsianer - Rettet Mark Watney", "Dating Queen", "Joy - Alles außer gewöhnlich" und "Spy - Susan Cooper Undercover" Gewinnchancen.

Zum elften Mal Leonardo DiCaprio

Leonardo DiCaprio in dem Film "The Revenant"

Leonardo DiCaprio brachte es mit seiner fast stummen Rolle als Pelztierjäger in "The Revenant" zu seiner elften Golden-Globe-Nominierung. Für den deutsch-irischen Schauspieler Michael Fassbender als "Steve Jobs" ist es die dritte Globe-Chance. Konkurrenz bekommen sie unter anderem von Eddie Redmayne als Transsexueller in "The Danish Girl".

Auch Stars wie Will Smith, Matt Damon, Al Pacino, Christian Bale, Steve Carell, Jennifer Lawrence, Amy Schumer, Melissa McCarthy, Maggie Smith und Lily Tomlin können auf Gold hoffen. Der kleine Verband der Auslandspresse händigt Trophäen in 25 Film- und Fernsehkategorien aus.

Estland und Lady Gaga nominiert

Lady Gaga in der orror-TV-Serie American Horror Story: Hotel

In der Sparte des besten ausländischen Films hat die für Finnland ins Rennen gehende estnisch-finnisch-deutsche Koproduktion "Die Kinder des Fechters" Chancen. Das Drama von Klaus Härö erzählt die Geschichte eines Sportlehrers, der sich 1952 auf der Flucht vor Stalin in einem kleinen Dorf in Estland versteckt und dort einen Fechtclub für Kinder gründet. Die Hoffnungen zahlreicher deutscher Filmanwärter erfüllten sich nicht.

In der TV-Sparte gab es eine Überraschung: Die Sängerin Lady Gaga (Foto) bekam ihre erste Nominierung für ihre Rolle in der TV-Miniserie "American Horror Story: Hotel". Ansonsten dominierten erneut die Streaming-Dienste Netflix, Hulu und Amazon mit Shows wie "Orange is the New Black", "Transparent" und "Veep" das Feld. Nur der Bezahlsender HBO konnte da mithalten, unter anderem mit der Fantasyserie "Game of Thrones". Neben Lady Gaga haben unter anderen Jamie Lee Curtis, Christian Slater, Jon Hamm, Liev Schreiber und Alan Cumming Preischancen.

Washington folgt Clooney

Denzel Washington in San Sebastian

Ein Globe-Gewinner steht vorab schon fest. Denzel Washington (60, "The Equalizer", "Glory") soll den Cecil B. DeMille-Ehrenpreis erhalten. Im vergangenen Januar hatte der Verband der Auslandspresse George Clooney (54) für sein Lebenswerk geehrt.

Mad Max is back

Der Film "Mad Max Fury Road" ist eine Mischung aus durchgeknalltem Comic und großer Endzeit-Oper. Er ist als "Bester Film - Drama" für einen Golden-Globe nominiert.

Cate Blanchett über ihre Rolle in "Carol"

Filmfestspiele in Cannes, Mai 2015: Oscarpreisträgerin Cate Blanchett über ihre Rolle in dem Liebesdrama "Carol".

Die Oscar-Filme

Der Oscar ist der große, strahlende Bruder des Golden Globe. Anders als bei den Globes werden aber nur Kinoproduktionen ausgezeichnet, vom Fernsehen hält er sich fern.

(Quelle: Christoph Hartung)

Den Filmpreisen gehen die Filme aus

Der Golden Globe ist die Auszeichnung der Hollywood Foreign Press Association (HFPA), in der sich Filmjournalisten aus aller Welt sammeln, die in Hollywood arbeiten, ihre Arbeiten aber in Zeitungen außerhalb der USA veröffentlichen. Da sitzen also Leute vom Fach und vor einem Dilemma: Die Zahl der Filme, die ein kunstvoll geschriebenes Drehbuch, beachtenswertes Schauspiel, eindrückliche Fotografie, geschliffene Dialoge, aber nicht unbedingt Schießerei oder Monster bieten, nimmt ab.

Das Publikum liebt halt Fantasy, in der Fabelwesen die Welt retten, mit Action und Spezialeffekten. Wenn sich Kino mit der Wirklichkeit beschäftigt, hat es mittlerweile schlechte Karten. Solche Filme werfen nicht genug Gewinn ab. Ein paar davon sind gut fürs Prestige, aber reizvoller finden die Aktionäre der großen Filmstudios die spektakulären Multimillionen-Dollar-Produktionen mit dem Potenzial zum Wumms – auf der Leinwand wie in der Kasse, weniger in irgendwelchen Filmpreis-Jurys.

Auch deswegen wird die Liste der Globe-Nominierungen und der Oscar-Nominierungen immer ähnlicher – auszeichnungswürdige Filme gibt es halt nicht mehr so viele. Aber: In der Kategorie "Bestes Drama" ist beim Golden Globe auch der jüngste "Mad Max"-Film vertreten. Nicht, dass noch jemand glaubt, in der Globe-Jury säßen verstaubte, grauhaarige Fans des europäischen Autorenfilms.

Eine Schwarze Null ist nicht erstrebenswert

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Der Globe unterscheidet zwischen Drama und Comedy und zwischen Leinwand und Bildschirm, auch TV-Produktionen werden mit Golden Globes ausgezeichnet. Favorit der diesjährigen Globe-Runde mit fünf Nominierungen ist "Carol", ein Drama über eine lesbische Liebe mit Cate Blanchett und Rooney Mara. Ihr Film wird auch als Oscar-Kandidat gehandelt.

"Carol" hat knapp zwölf Millionen Dollar gekostet. Eingespielt hat der Film in den zurückliegenden zwei Monaten 11,4 Millionen – mit Lizenzen, Auszeichnungen und viel gutem Willen schafft er eine Schwarze Null in der Bilanz; sowas lohnt aus Studiosicht den Aufwand nicht mehr. In Hollywood sagt man: Wenn ein Studio drei Filme für je 200 Millionen Dollar produziert und einer von ihnen spielt eine Milliarde ein, sind die Aktionäre glücklich. Aber wenn ein Film zum Kino-Mittelstand gehört und floppt, verliert jemand damit sehr viel Geld.

Die 150-Millionen-Dollar-Produktion "Jurassic World", die nicht nominiert ist, hat hingegen 1,7 Milliarden Dollar eingespielt. Die Fortsetzung ist für den 7. Juni 2018 geplant – da wird ein weiterer Teil von "Fast & Furious" auch schon wieder ein Jahr alt sein, er startet schon am 14. April 2017. Die PS-starken Dinosaurier können da wirklich keine Krise erkennen.

10.01.2016
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