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Deutscher Imkerbund Winter rafft Millionen Bienen dahin

BildTote Biene
Tote Biene

(Quelle: imago)

VideoSterben Bienen durch Sonnenstürme?
Biene vor Sonnenblume

Bienen sind vom Aussterben bedroht, das ist bekannt. Harald Lesch befasst sich mit der umstrittenen Theorie, dass Sonnenstürme das Bienensterben verursachen sollen.

(05.10.2015)

VideoMehr als Honig
Bienen auf Wabe

Buchtipps zur Biene, unserem drittwichtigsten Nutztier, das immer mehr bedroht ist.

(25.09.2014)

Rund 170.000 Bienenvölker haben den Winter in Deutschland nicht überstanden. Deutschlandweit beklagen die Imker Verluste von rund 20 Prozent - doppelt so hoch wie in normalen Wintern: Die durchschnittliche Sterberate liegt bei 10 Prozent. 

"In anderen Tierbeständen wäre eine solche Verlustquote undenkbar", beklagt der Präsident des Deutschen Imkerbundes, Peter Maske. Die Imker hatten bereits geahnt, dass die Sterberate bei Honigbienen in diesem Winter besonders hoch liegen könnte. "Die nun ermittelten Verluste von rund 20 Prozent bestätigen unsere Befürchtungen", so Maske. In absoluten Zahlen entspreche dies etwa 170.000 verendeten Bienenvölkern Dies habe weitreichende Folgen für die Bestäubung vieler Kultur- und Wildpflanzen.

Grundlage der Hochrechnung ist eine Online-Umfrage unter knapp 11.500 Imkern. Etwa 60 Prozent der Befragten waren von Verlusten während der Wintersaison betroffen. Und auch im Frühjahr bleibe die Lage angespannt, hieß es: Wegen der hochsommerlichen Temperaturen Anfang April hätten sich Bienenvölker rasant entwickelt - und seien nun durch den neuerlichen Kälteeinbruch gezwungen, im Stock zu bleiben. Dort droht ihnen der Hungertod. Deswegen sei an eine gute Frühjahrsernte beim Honig "kaum noch zu denken", so Maske.

Hauptursache Varroamilbe und Klimawandel

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Die höchsten Verluste mussten die Imker in Berlin hinnehmen: Hier lag die Verlustrate bei 31 Prozent. Ähnlich hohe Verluste meldeten auch Hamburg (29,4 Prozent), das Saarland (26,9 Prozent), Sachsen (26 Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern (25,2 Prozent). Deutschlandweit lag die Sterberate bei 20,2 Prozent - wesentlich höher als im vorigen Winter. Damals lag die Verlustquote bei den für den Winter vorbereiteten - sogenannten eingewinterten - Bienenvölkern bei 8,6 Prozent.

Als Hauptursachen für das winterliche Bienensterben gelten die Varroamilbe, aber auch ein fehlendes Nahrungsangebot für die Tiere. Außerdem werden die Tiere durch chemischen Pflanzenschutz und veränderte klimatische Bedingungen insgesamt anfälliger für Krankheiten.

Seit 2003 untersuchen Forscher und Imkerverbände die Ursachen für Überwinterungsverluste bei Honigbienen. Mittlerweile ist es anhand der bisherigen Daten und Erfahrungen möglich, die zu erwartenden Winterverluste bereits im Herbst relativ genau einzuschätzen.

Bienen - mehr als nur Honiglieferanten

Weltweites Bienensterben

Bienen auf Wabe

Bienensterben ist kein neues Phänomen. Seit Anfang der 2000er-Jahre beobachten Wissenschaftler und Naturfreunde die Verluste der schwarzgelben Insekten mit wachsender Sorge. Weltweit sterben seit Jahren ganze Stämme von Bienen. Experten warnen, dass einzelne Arten bereits in zehn Jahren ausgestorben sein könnten. In Deutschland bereiten Imkern die Verluste durch Überwinterung und bestimmte Pflanzenschutzmittel die größten Sorgen.

Varroa-Milbe - größter Feind der Bienen

Die Langzeitstudie "Bienen-Monitoring" hat ergeben, dass die Varroa-Milbe in Nordamerika und Europa der größte natürliche Feind der Biene ist. Andere Faktoren machen es der blutsaugenden Milbe leicht. Wenn die Pollenversorgung mäßig ausfällt, leiden die Bienen an Eiweißmangel und haben dem Schädling weniger entgegenzusetzen. Außerdem wird die Nahrung für Bienen durch Veränderungen in der Landwirtschaft insgesamt knapper. Mittlerweile genüge eine geringe Milbenbelastung, um ein Bienenvolk sterben zu lassen, sagt der Deutsche Imkerbund in Wachtberg-Villip bei Bonn.

Wirtschaftsfaktor Bienen

Bienen sind ein Wirtschaftsfaktor: Weltweit sorgen sie für eine Wertschöpfung von etwa 70 bis 100 Milliarden Euro. Das hat die FAO, die Landwirtschaftsorganisation der UN, ermittelt. Demnach wird die Bestäubungsleistung von Bienen und Wildbienen in Deutschland auf zwei bis zweieinhalb Milliarden Euro im Jahr geschätzt. Für Europa sind es ungefähr 15 Milliarden.

Letztlich geht es also auch um Arbeitsplätze. Imker Hartmuth Herweg macht es anschaulich: "Wenn es keine Bienen mehr gibt, dann gibt es auch keine Erdbeeren mehr. Ohne Erdbeeren keine Marmelade, das heißt, Unternehmen wie Schwartau oder Zentis brauchen keine Menschen mehr für die Verarbeitung. Dann brauchen sie auch keine Verpackungen mehr, keine Technik, keine Vermarktung."

Bienen fliegen auf Insektizide

Bienen fliegen auf bestimmte Pflanzenschutzmittel: Sie meiden mit sogenannten Neonikotinoiden behandelte Pflanzen nicht etwa, sondern steuern sie wohl sogar bevorzugt an. Beim Sammeln von Nektar und Pollen könnten sie deshalb mehr von den Schadstoffen aufnehmen als bisher angenommen, schreiben Forscher aus Großbritannien und Irland im Fachblatt "Nature". In einer zweiten Studie fanden schwedische Wissenschaftler, dass die Mittel Wachstum und Vermehrung von Wildbienen und Hummeln beeinträchtigen können.

Gegenwärtig gibt es ein EU-weites Moratorium für die drei verbreitetsten Neonikotinoide (Imidacloprid, Thiamethoxam und Clothianidin), das ihre Anwendung zunächst bis Ende des Jahres stark einschränkt. Es handelt sich um synthetisch hergestellte Wirkstoffe, die zur Bekämpfung von Pflanzenschädlingen eingesetzt werden. Wird das Saatgut damit behandelt, verteilen sich die Mittel beim Wachstum auf die gesamte Pflanze, sind also später auch in Pollen und Nektar zu finden. In der Vergangenheit lieferten mehrere Studien Hinweise darauf, dass die Mittel die Bienen beeinträchtigen, zum Beispiel indem sie ihr Lernvermögen und ihre Orientierungsfähigkeit stören. Die Neonikotinoide könnten damit auch zum gegenwärtig beobachteten Bienensterben beitragen, fürchten Experten.

(Quellen: KNA, dpa)

09.05.2017, Quelle: kna
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