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merkzettel

Flüchtlinge in Darmstadt Eine Stadt packt an

BildWillkommenskultur
"Refugees Welcome"-Transparent, Ende August in Berlin

Willkommenskultur in Deutschland: Ohne freiwillige Helfer undenkbar.

(Quelle: dpa)

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Welcome

Eine Politikwissenschaftlerin wagt einen neuen Gedanken: Was, wenn wir die Flüchtlinge nicht aufhalten, sondern einladen? Und sie nicht integrieren, sondern ihnen eigene Städte zur Verfügung stellen?

(25.02.2016)

VideoFlüchtlinge auf dem Arbeitsmarkt
George Abdullahad mit Kollegen

Flüchtlinge wollen einen Job in Deutschland, viele Firmen suchen Fachkräfte. Können Flüchtlinge den Fachkräftemangel beheben? Verschiedene Internetplattformen und Initiativen vermitteln Flüchtlinge.

(29.02.2016)

VideoFlüchtlinge helfen Flüchtlingen
Flüchtlinge helfen Flüchtlingen hier in einer Kantine

Für die Flüchtlingshilfe wurden 10.000 zusätzliche Stellen im Bundesfreiwilligendienst geschaffen. Auch Asylbewerber werden als freiwillige Helfer eingesetzt.

(07.01.2016)

von Manuel Schubert

In Darmstadt engagieren sich mehrere Tausend Menschen ehrenamtlich für Flüchtlinge. Ohne die Unterstützung der Bürger wäre der Zustrom an Neuankömmlingen für die südhessische Stadt wohl nicht stemmbar. Das hat nicht nur logistische Gründe. 

Als Anna Laehdesmaeki ihren Schulabschluss endlich in der Tasche hatte, hielt sie es in Skandinavien nicht mehr lange aus. 1987 war das. Noch im selben Jahr verließ die Finnin ihre Heimat. Es war ihr "zu weit weg von allem", sagt sie. Deutschland hingegen liege "schön in der Mitte". Und so landete Laehdesmaeki im südhessischen Darmstadt, wo sie bis heute lebt.

Ehrenamtliche Helfer im Dauereinsatz

Der Start in das neue Leben war kein einfacher. Laehdesmaeki kannte niemanden - und niemand griff der heute 47-Jährigen beim Start im neuen Land unter die Arme. Auch deshalb, glaubt sie, kann sie die Situation der Flüchtlinge gut nachvollziehen. Laehdesmaeki will nicht, dass den vielen Neu-Darmstädtern der Anschluss fehlt, so wie ihr damals. Deswegen engagiert sie sich ehrenamtlich für Flüchtlinge. "Es macht mir einfach Spaß", sagt sie.

Als Ende August des vergangenen Jahres quasi über Nacht in einer ehemaligen Darmstädter Kaserne eine Erstaufnahmeeinrichtung für gut 1.000 Flüchtlinge aus dem Boden gestampft werden musste, half Laehdesmaeki beim Sortieren von Sachspenden. "Das war so chaotisch, da habe ich mir gesagt: Ich bleibe jetzt hier", erzählt sie. Seitdem hat die Finnin viele Projekte angestoßen.

Einmal die Woche lädt Laehdesmaeki zum Handarbeitstreff. 30 bis 40 Frauen kommen jedes Mal zusammen, um Mützen, Pullis oder Schals zu stricken. Zweimal die Woche trifft sich die etwas kleinere Nähgruppe, mit Nähmaschinen werden Jeans geflickt oder Kinderschlafanzüge hergestellt. Dazu organisiert sie Ausflüge, fährt mit den Flüchtlingen ins Museum, zeigt ihnen, wann die Busse fahren oder wo sie ihre Fahrräder reparieren lassen können.

Hilfsbereitschaft ungebrochen

"Mal sind es fünf Leute, mal 50", sagt Laehdesmaeki. Da müsse man flexibel sein. Wenn noch Zeit bleibt, geht sie in die Unterkünfte, malt mit den Kindern oder spielt "Mensch ärgere Dich nicht" mit den Erwachsenen. Mehr als 4.000 Flüchtlinge leben zurzeit in Darmstadt, sie sind verteilt auf zwei große Erstaufnahmeeinrichtungen, eine Notunterkunft, fünf Erstwohnhäuser und Wohnungen.

Ohne ehrenamtliche Hilfe wäre die Situation in der Stadt nicht zu stemmen. "Die Bereitschaft ist nach wie vor ungebrochen hoch", sagt Sozialdezernentin Barbara Akdeniz (Grüne). Das zivilgesellschaftliche Engagement könne man durch hauptamtliches nicht ersetzen, sagt die Stadträtin. "Weil die Ehrenamtlichen zum Beispiel auch ihren eigenen Freundeskreis für die Flüchtlinge öffnen."

In Darmstadt gibt es viele Möglichkeiten, sich zu engagieren – und die Bürger nehmen sie wahr. Sie sortieren Sachspenden, helfen beim Deutschlernen, übernehmen persönliche Patenschaften für einzelne Flüchtlinge. Gerade das " kann ein Türöffner sein, um hier Leute kennenzulernen", sagt Sozialdezernentin Akdeniz. Auch die Kirchen und Sportvereine öffnen ihre Türen.

Dezernentin: Keine Resignation spürbar bei Helfern

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"Insgesamt sind es bestimmt mehrere Tausend, die sich engagieren", schätzt Akdeniz. Ob sie die Welle der Hilfsbereitschaft überrascht habe? "Ich wohne schon so lange in Darmstadt", sagt die Sozialdezernentin, "ich weiß, dass die Stadt in solchen Situationen schon immer zusammengestanden hat."

Aber macht sich unter den freiwilligen Helfern ob des nicht enden wollenden Flüchtlingsstroms langsam Resignation breit? "Unter den Ehrenamtlichen nicht", betont Akdeniz. "Die packen einfach mit an." Auch Anna Laehdesmaeki wird so schnell nicht aufgeben. "Ich weiß nicht, wie man über Obergrenzen reden kann, wenn Leute aus nicht mehr lebenswürdigen Situationen fliehen und alles zurücklassen", sagt sie. "Als wären die Probleme weg, wenn ich meine Augen schließe. Ich finde das dumm." Laehdesmaeki wird weitermachen. Und mit ihr viele weitere Darmstädter.

08.03.2016
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