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Internationaler Glückstag Die Glücksrezepte der anderen ausprobieren

BildFröhliche Menschen
Fröhliche Menschen im Sonnenuntergang

(Quelle: colourbox.de)

VideoAuf der Suche nach dem Glück
Maike van den Boom

Maike van den Boom hat eine größere kleine Flucht unternommen: Sie hat eine Weltreise unternommen und dabei mit Menschen in vielen Ländern Video-Interviews über das Glück geführt.

(12.01.2014)

Glück besteht aus vielen Zutaten. Das Wichtigste sei, die richtige Balance zu finden, sagt die Glückforscherin Hilke Brockmann. Sie hat die Zufriedenheit in verschiedenen Lebensphasen untersucht. Im Interview erklärt sie, was wir von Glückskindern lernen können. 

heute.de: Sie haben das Glück in verschiedenen Phasen des Lebens erforscht. Welches ist denn das glücklichste Lebensalter?

Hilke Brockmann: Sehr glücklich sind Kinder und durchaus auch die jungen Alten. Das sind im Durchschnitt die glücklichsten Phasen im Leben. Dazwischen liegt das Tal des mittleren Alters. Die Menschen um die Lebensmitte sind erstaunlicherweise am Unglücklichsten. Und das, obwohl sie so viele Möglichkeiten hätten: soziale Kontakte, ein eigenes Einkommen. Diese Befunde haben die empirischen Forscher überrascht. 

heute.de: Womit hängt das zusammen?

Prof. Hilke Brockmann

Hilke Brockmann, Soziologin und Glücksforscherin, lebt in Florenz und arbeitet am European University Institute,. Aktuelles Forschungsprojekt: Das Glücksempfinden von Frauen in Führungspositionen

Brockmann: Glück ist ja eine subjektive Beurteilung von Bedingungen. Von äußeren Umständen und zugleich von dem, was man sich vorstellt. Mit dem Alter steigen die Ansprüche und wachsen die Vergleichsmaßstäbe. Man lernt Menschen kennen, an denen man sich orientieren möchte. Das Problem dieser mittleren Altersphase ist, dass sie sehr vom Wettbewerb geprägt ist und von Verpflichtungen, die sich nicht so einfach ablegen lassen.

heute.de: Welche Rolle spielen Karriere und Kinder in dieser Phase?

Brockmann: Karriere spielt natürlich eine Rolle, um eine gewisse materielle Sicherheit zu erwerben. Aber, das zeigt die Forschung, auf das ganz große Geld sind die Leute gar nicht so sehr aus. Wichtiger sind soziale Kontakte, von denen man eigentlich gar nicht genug haben kann. Für die braucht man aber Zeit. Und die fehlt vielen genau in dieser mittleren Phase, vor allem wenn sie kleine Kinder haben. Die Work-Life-Balance ist eben oft nicht ausbalanciert. Und so kommt es, dass Menschen das Thema Familie zwar sehr hoch bewerten, in der Realität aber gar nicht so glücklich mit ihrem Familienleben sind.

heute.de: Wann steigt die Glückskurve wieder?

Brockmann: Wenn die Kinder aus dem Haus sind und sich die Karriere dem Ende zu neigt, dann werden die Freiräume wieder größer und man hat wieder mehr Kontrolle über sein eigenes Leben. Es entstehen Möglichkeiten, sich neuen Dingen zu öffnen. Dabei steigt die Lebenszufriedenheit.

heute.de: Wie können wir diese Lebenszufriedenheit unabhängig vom Alter erreichen?

Brockmann: Wir sprechen in der Forschung von dem Dreiklang "Haben, Lieben, Sein". "Haben" ist das Materielle, die finanzielle Absicherung, aber eben nur bis zu einem mittleren Einkommen. Immer mehr Geld bedeutet nicht immer mehr Zufriedenheit. Das ist wie beim Konsum. Neue Dinge bescheren uns oft nur ein kurzes Glückserlebnis. Nachhaltiger sind soziale Kontakte, die von Austausch und Anerkennung geprägt sind. Das wird mit "Lieben" beschrieben.

"Sein" meint, dass man sich  mit Dingen beschäftigt, die über den egoistischen Nutzen hinausgehen. Ein Beispiel ist das Ehrenamt. Ein anderes die Willkommenskultur, wie wir sie in Deutschland erleben. Menschen erleben es als sehr befriedigend, anderen zu helfen, auch weil man dadurch erfährt: Es ist wichtig, dass es mich gibt. Kurzum: Wer sein Glück steigern will, darf keine Monokultur betreiben, sondern muss eine ausgewogene Balance in seinem Leben finden.

heute.de: Wie lässt sich Glück möglichst lange festhalten?

Brockmann: Physiologisch ist Glück nur kurzes positives Feedback, das ich mir letztlich selber gebe. Es ist eingebunden in einen Prozess, der mit einer längeren Phase des Suchens nach Glück beginnt, die bereits sehr befriedigend erlebt werden kann, wenn wir uns etwa das angestrebte Ziel vor Augen führen. Denken sie an die Vorfreude auf einen Urlaub. Pläne machen kann extrem befriedigend sein.

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Der Moment des Glücks selber dauert nur kurz. Es schließt sich eine Phase der Befriedigung und Erschöpfung an, in der wir die positiven Erfahrungen verarbeiten, um von ihnen zu lernen: „Was hat mich glücklich gemacht? Wo muss ich irgendwie wieder hin?“ Es muss gar nicht alles gleichbleibend supertoll sein. Wichtig ist, sich bewusst Höhepunkte zu setzen. Auch mit Freunden lassen sich befriedigende Erlebnisse immer wieder herstellen. Der Konsum von Statusgütern wirkt sich dagegen eher ernüchternd aus. Ein wesentliches Element für das Glücksempfinden ist übrigens auch Unglück. Positive und negative Erlebnisse hängen eng zusammen. Nur so können wir abgrenzen, was für uns förderlich ist und was nicht.

heute.de: Nun gibt es Menschen, die lassen sich nicht unterkriegen, die sind immer gut drauf. Wahre Glückskinder eben. Gibt es eine Lebenszufriedenheit, die angeboren ist?

Brockmann: Wir beobachten in der Tat, dass einige Menschen einfach eine günstige Kombination von Eigenschaften besitzen, die sie prädestiniert, glücklich zu sein. Das sind Menschen, die sehr offen  und anderen zugewandt sind. Hingegen sind Menschen, die sich oft ängstigen und Sorgen um die Zukunft machen, unglücklicher. Beide Eigenschaften werden zudem durch das soziale Umfeld verstärkt. Studien zeigen, dass im Zeitverlauf glückliche Menschen immer mehr andere Menschen um sich scharen, während unglückliche Menschen immer mehr isoliert werden. Fraglich ist aber, ob es sich hierbei um unverrückbare, quasi genetische Persönlichkeitsveranlagungen handelt. Warum sollte man sich zu glücklichen Menschen gesellen, wenn man nichts von ihnen abgucken und lernen könnte?

Die Glücksforschung zeigt das: "Die Dinge, die andere Menschen glücklich machen, funktionieren bei einem selber wahrscheinlich auch sehr gut." Das ist bei aller Individualität eine Aufforderung die Glücksrezepte der anderen einmal zu probieren. So gibt es eine ganze Menge Möglichkeiten, die eigene Lebenszufriedenheit zu steigern. Erstaunlich vieles hat man selber im Griff. Aber natürlich nicht alles. Für den Rest ist eine gute Gesellschaft verantwortlich.

Das Interview führte Anne-Marie Arend

20.03.2017
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