26.06.2016
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merkzettel

Cyberpunk Sterling im Interview "Lebe Dein Leben, blogge nicht nur darüber"

BildBruce Sterling
Bruce Serling

Der US-Autor Bruce Sterling: Cyberpunk und Cybergrüner

(Quelle: imago)

Basteln war gestern, die neuen Hobbykreativen schrauben, programmieren und sind vernetzt. Viele  "Maker" hoffen, ihre Idee irgendwann versilbern zu können. Doch die Maker-Szene könne nur etwas erreichen, wenn sie zu einer Lifestyle-Bewegung werde, sagt US-Autor und Vordenker Sterling im heute.de-Interview. 

heute.de: In Ihrem Vortrag auf der "Make Munich" haben Sie der Maker-Bewegung kräftig den Kopf gewaschen. Warum?

Bruce Sterling: Weil ich die Situation als übel empfinde. Das Internet wird mehr und mehr durch Social Media und mobile Geräte ersetzt. Auf ihnen wird kommuniziert, aber nichts Relevantes produziert. Das "Alte-Schule"-Internet dagegen ist ein Auslaufmodell. Jahr für Jahr verkaufen sich Personal Computer schlechter - dieses Jahr waren es zehn Prozent weniger. PCs werden aussterben wie das Fax. Cisco, IBM oder HP werden von der Bildfläche verschwinden.

Zur Person

Der US-Schriftsteller Bruce Sterling ist Mitbegründer des Cyberpunk-Genre. Bekannt wurde er mit seinen Science-Fiction-Romanen ("Mirrorshades"-Zyklus, "Schismatrix", "Die Differenzgeschichte", "Brennendes Land"). Unter "Beyond the Beyond" betreibt Sterling ein Blog. Der 62-jährige Texaner lebt heute in Turin, Belgrad und Austin.

Auf der anderen Seite haben wir die "New Detroit Five" (Anspielung auf das US-Autoindustie-Monopol, Anm. der Redaktion), also Amazon, Apple, Facebook, Google und Microsoft. Sie werden alle ausbooten, die ihre Dienste nicht auf Breitband oder mobilen Geräten anbieten. Ein Beispiel: Google hat den Journalismus gekillt. Sie haben das Anzeigenmodell untergraben; die meisten Magazine und Zeitungen sind heute perdu. Deshalb finde ich den Zustand der politischen Debatte in unserer Zeit schrecklich. Menschen können von Bühnen polemisieren und trollen, weil es kaum noch Journalisten gibt, die fundiert darüber berichten. Das ist Googles Werk. Dass Amazon die "Washington Post" gekauft hat, sagt doch alles.

heute.de: Aber es stehen doch neue Firmen in den Startlöchern, um den Platzhirschen gefährlich zu werden. Auf der "Make Munich" kann man gut sehen, dass die Innovationskraft eher zu-, statt abnimmt.

Sterling: Aber weshalb hat diese junge Szene noch nicht die Welt im Sturm erobert? Wir leben in einer Gesellschaftsform des Verbraucher-Kapitalismus. Nach meiner Sicht gibt es drei Möglichkeiten für neue Produkte. Erstens: Es gibt Dinge, die Menschen haben wollen. Andere sind einfach faszinierend, weil man sie jetzt mit neuen Methoden herstellen kann. Und dann gibt‘s Produkte, die profitabel sind. Jede dieser drei Welten kann für sich alleine stehen. Aber erst, wenn sich alle drei Welten überlappen, wird ein Business daraus.

"Make Munic"-Messe und Bruce Sterling

Die "Make Munich"-Messe ist gesteckt voll, obwohl sie in eine größere Halle gezogen ist. Streckenweise ist es schwer, an die Stände zu kommen, weil das Interesse der Besucher am Basteln, Programmieren, Reparieren und Selbermachen so groß ist. In der "Robocop"-Area der Münchener Zenith-Halle spielen Roboter Fußball, Kinder nähen Fantasiefiguren, auf der Präsentationsbühne wird der bayerische Kleincomputer "Bayduino" gezeigt, offene Werkstätten präsentieren ihre Dienste, man sieht Wearables, 3D-Drucker, Arduino-Kleinstcomputer, Bausätze und viel Fashion-Technologie. Was neuen "Maker" von Bastlern unterscheidet: Sie arbeiten vernetzt, sei es per Internet oder in "Fablabs".

Dass Bruce Sterling hier die Hauptrede hält, passt gut. Der 62-jährige Schriftsteller gilt als Vorreiter der amerikanischen Ökologiebewegung und ist für sein Engagement bekannt. "Wenn ein Problem vor meiner Haustüre steht, kann ich nicht nur darüber eine nette Geschichte schreiben. Ich werde versuchen einzugreifen und etwas dagegen zu tun", erklärte er einmal in einem Interview.

Die Maker-Szene dagegen entstammt zum größten Teil dem Non-Profit-Sektor, aus der Open-Source-Szene, Unis, Labors. Das ist ihr Problem: Man darf nicht naiv erwarten, dass jemand eine selbst designte Mausefalle kauft, nur weil sie da ist. So funktioniert das nicht. Man muss Menschen dazu bewegen, dass sie ein Produkt haben wollen, man braucht ein Geschäftsmodell, muss die Sicherheitsbestimmungen kennen, den Vertrieb aufbauen, Warenlager einrichten, den Cashflow im Auge behalten, das Produkt managen. Hardware ist ein hartes Geschäft! Selbst wenn es die beste Mausefalle der Welt ist, wird sie nur erfolgreich, wenn man das Geschäft darum auch ernst nimmt.

heute.de: Und das sprechen Sie den Firmengründern ab?

Sterling: Man braucht natürlich kein Geschäftsmodell, nicht alles im Leben muss sich um Profit drehen. Aber man sollte sich im Klaren darüber sein, wie die Geschäftsmodelle aussehen und warum sie Dir im Wege stehen, wenn Du etwas erreichen willst. Es ist tödlich, in dieser Hinsicht naiv zu sein und zu denken, dass Google schon helfen wird.

Die politische Situation, in der wir uns befinden, mag düster sein - aber auf keinen Fall hoffnungslos. Wir brauchen Leute mit mehr kultureller Bildung, Aktivisten für ein alternatives Internet der Dinge. Aber wenn man nur lamentiert und nicht handelt, gewinnen Firmen wie Uber die Oberhand.

heute.de: Was empfehlen Sie dann heute den Machern?

Sterling: Wenn die Maker-Szene etwas erreichen will, muss sie aufhören, nur Hobbyisten anzusprechen. Sie muss zu einer kulturellen Lifestyle-Bewegung werden.

Wie erreicht man das? Ganz einfach: Hört den Frauen zu! Alexandra Deschamps-Sonsino beispielsweise. Sie kritisiert, dass die meisten Produkte auf Crowdfunding-Plattformen schlicht überflüssig sind. Oft sind es Gegenstände, die aus der Faszination entstehen, dass man sie herstellen kann. Das ist schön. Aber das braucht keiner. Wer freakige, freie, innovative Produkte machen will, sollte man sie als Kunst markieren.

Eine andere Frau, der man zuhören sollte, ist Tina Aspiala. Sie findet, dass es heute viel zu einfach ist, mit vorgefertigten Objekten aus einem Elektronikshop herumzuspielen. Das Kombinieren von Bausätzen ist kein industrielles Design. Plug and Play ist kein Ersatz für Hirnschmalz.

heute.de: Wie denken Sie, geht’s weiter?

Sterling: Ich glaube stark an regionale Szenen. In ihnen werden sich neue "Centers of Excellence" herausbilden. Ich verbringe gerade viel Zeit in Italien. Hier explodiert die Maker-Szene geradezu. Meine Frau Jasmina Tešanović betreibt das erste Fablab, in dem man auch leben kann. In der "Casa Jasmina" in Turin dreht sich alles um italienisches Möbeldesign, das Internet der Dinge und Ardiuno-Open-Source-Projekte. Und diese Mischung finde ich eine sehr weibliche Sicht der Dinge. Warum soll man dasitzen und Handbücher lesen, wenn man sein Leben leben kann? Also: Lebe Dein Leben, blogge nicht nur darüber.

Das Interview führte Anatol Locker

17.01.2016
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