31.08.2016
  • 09:39Linken-Fraktionschef gegen TTIP: "Dabei wird die Demokratie ausgehebelt"

  • 09:19Vor G20-Gipfel: Menschenrechtler fordern Ende der Verfolgung in China

  • 08:57Ex-Monsanto-Manager bekommt 22 Millionen Dollar für Enthüllung

  • 08:45Neun Menschen in japanischem Seniorenheim bei Taifun getötet

  • 08:20Amazon bringt "Dash"-Bestellknöpfe nach Deutschland

  • 07:58Deutlich weniger unbefristete Jobs als vor 20 Jahren

  • 07:37US-Sänger Chris Brown nach stundenlanger Durchsuchung festgenommen

  • 07:11Verkehrsunfall bei Bayreuth mit zwei Toten und drei Schwerverletzten

  • 06:57Britische Regierung berät über Brexit-Fahrplan

  • 06:38Rajoy stellt sich Vertrauensabstimmung im spanischen Parlament

  • 06:17Mindestlohn hilft nicht gegen Kinderarmut

  • 05:59Meuthen: AfD würde in Schwerin auch mit NPD stimmen

  • 05:40Chemiewaffeneinsatz: London und Paris fordern Sanktionen gegen Syrien

  • 00:30Türkischer Ex-Richter flieht nach Griechenland

  • 00:17Tschechien: Dramatischer Busunfall

  • 23:59BKA: Autodiebe mögen deutsche Marken

  • 23:36Australien: Riesen-Riff entdeckt

  • 23:15Syrien: Kämpfe zwischen Türken und Kurden pausieren

  • 22:58Ex-EU-Kommissar Verheugen zu VW-Skandal: Vorschriften eindeutig

  • 22:42Brasilien: Absetzungsverfahren gegen Präsidentin in letzter Phase

Zurück zur Startseite

Alle Meldungen im Überblick

  • 09:39Linken-Fraktionschef gegen TTIP: "Dabei wird die Demokratie ausgehebelt"

  • 09:19Vor G20-Gipfel: Menschenrechtler fordern Ende der Verfolgung in China

  • 08:57Ex-Monsanto-Manager bekommt 22 Millionen Dollar für Enthüllung

  • 08:45Neun Menschen in japanischem Seniorenheim bei Taifun getötet

  • 08:20Amazon bringt "Dash"-Bestellknöpfe nach Deutschland

  • 07:58Deutlich weniger unbefristete Jobs als vor 20 Jahren

  • 07:37US-Sänger Chris Brown nach stundenlanger Durchsuchung festgenommen

  • 07:11Verkehrsunfall bei Bayreuth mit zwei Toten und drei Schwerverletzten

  • 06:57Britische Regierung berät über Brexit-Fahrplan

  • 06:38Rajoy stellt sich Vertrauensabstimmung im spanischen Parlament

  • 06:17Mindestlohn hilft nicht gegen Kinderarmut

  • 05:59Meuthen: AfD würde in Schwerin auch mit NPD stimmen

  • 05:40Chemiewaffeneinsatz: London und Paris fordern Sanktionen gegen Syrien

  • 00:30Türkischer Ex-Richter flieht nach Griechenland

  • 00:17Tschechien: Dramatischer Busunfall

  • 23:59BKA: Autodiebe mögen deutsche Marken

  • 23:36Australien: Riesen-Riff entdeckt

  • 23:15Syrien: Kämpfe zwischen Türken und Kurden pausieren

  • 22:58Ex-EU-Kommissar Verheugen zu VW-Skandal: Vorschriften eindeutig

  • 22:42Brasilien: Absetzungsverfahren gegen Präsidentin in letzter Phase

  • 09:39Linken-Fraktionschef gegen TTIP: "Dabei wird die Demokratie ausgehebelt"

  • 09:19Vor G20-Gipfel: Menschenrechtler fordern Ende der Verfolgung in China

  • 06:57Britische Regierung berät über Brexit-Fahrplan

  • 06:38Rajoy stellt sich Vertrauensabstimmung im spanischen Parlament

  • 06:17Mindestlohn hilft nicht gegen Kinderarmut

  • 05:59Meuthen: AfD würde in Schwerin auch mit NPD stimmen

  • 05:40Chemiewaffeneinsatz: London und Paris fordern Sanktionen gegen Syrien

  • 00:30Türkischer Ex-Richter flieht nach Griechenland

  • 23:15Syrien: Kämpfe zwischen Türken und Kurden pausieren

  • 22:42Brasilien: Absetzungsverfahren gegen Präsidentin in letzter Phase

  • 21:52Türkei verbittet sich US-Kritik an Vorgehen in Syrien

  • 21:16IS-Miliz verkündet Tod seines Sprechers

  • 20:35Merkel sieht deutsche Versäumnisse in Flüchtlingspolitik

  • 20:09Dänemark verschärft Asylgesetze

  • 19:45Tortenattacke auf AfD-Chef Meuthen

  • 19:12Italien: Zweites Staatsbegräbnis nach Erdbeben

  • 18:55Estland: Präsidentenwahl wieder gescheitert

  • 18:26Hinz ab Donnerstag keine Abgeordnete im Bundestag mehr

  • 17:52Politologe zur K-Frage: "Wer sich zu früh bewegt, verliert"

  • 17:41Frankreich: Wirtschaftsminister Macron tritt zurück

  • 08:57Ex-Monsanto-Manager bekommt 22 Millionen Dollar für Enthüllung

  • 08:20Amazon bringt "Dash"-Bestellknöpfe nach Deutschland

  • 07:58Deutlich weniger unbefristete Jobs als vor 20 Jahren

  • 22:58Ex-EU-Kommissar Verheugen zu VW-Skandal: Vorschriften eindeutig

  • 19:32Inflation in Deutschland im August unverändert bei 0,4 Prozent

  • 14:48Rentenangleichung im Osten droht zu scheitern

  • 14:24Chef des Weltstahlverbands: Notfalls Standorte schließen

  • 12:16Irland widerspricht Brüsseler Entscheidung zu Apple-Steuern

  • 11:57EU: Apple soll 13 Milliarden Euro Steuern in Irland nachzahlen

  • 09:02Früherer EU-Kommissar Verheugen sagt zum VW-Skandal aus

  • 06:26Immer mehr Rentner mit Minijobs

  • 23:10Mondelez verliert den Appetit auf Hershey

  • 23:02Viele US-Kunden wollen Regelung im VW-Dieselskandal annehmen

  • 19:42VW: Hamburg wird Zentrum für Projekte zur städtischen Mobilität

  • 18:07Nutonomy will bis 2020 in zehn Städten fahrerlose Taxis einsetzen

  • 17:10Tarifverdienste im zweiten Quartal nur wenig gestiegen

  • 16:31Nach Aufsichtsrats-Revolte: Stada sucht neue Vorstände

  • 15:15VW-Diesel-Skandal: Gewerbesteuer in vielen Gemeinden sinkt drastisch

  • 13:52RWE-Ökostromtochter kauft Solarfirma

  • 12:06Millionen Minderjährige in Deutschland zu arm für Urlaub

  • 08:45Neun Menschen in japanischem Seniorenheim bei Taifun getötet

  • 07:37US-Sänger Chris Brown nach stundenlanger Durchsuchung festgenommen

  • 07:11Verkehrsunfall bei Bayreuth mit zwei Toten und drei Schwerverletzten

  • 00:17Tschechien: Dramatischer Busunfall

  • 23:59BKA: Autodiebe mögen deutsche Marken

  • 23:36Australien: Riesen-Riff entdeckt

  • 22:13Niederlande: Neues Museum für moderne Kunst

  • 21:30Pärchen vergisst Drogen im Zug und geht zur Polizei

  • 20:59UN-Studie zu Keimen im Wasser

  • 18:14Familie aus Bayern verunglückt bei Verkehrsunfall auf Mallorca

  • 17:21Polizisten mit Motorsäge attackiert - Polizeikugel stoppt Angreifer

  • 16:00Amatrice bereitet sich auf Staatsbegräbnis vor

  • 13:07Drei deutsche Filme gewinnen Studenten-Oscars

  • 11:36Taifun bedroht Katastrophengebiet von Fukushima

  • 11:10Selbstmordanschlag auf chinesische Botschaft in Kirgisistan

  • 06:58Studie: Ersatz von Palmöl kann Umweltprobleme verschärfen

  • 23:41Gnadengesuch des Lennon-Mörders zum neunten Mal abgewiesen

  • 22:11Hollywood-Komiker Gene Wilder gestorben

  • 20:30Streit um Ort des Staatsbegräbnisses für Erdbebenopfer beigelegt

  • 18:05Dotcom will seine Auslieferung zum Internetspektakel machen

  • 08:48Bridgewater droht Saisonaus

  • 08:43Murray problemlos weiter

  • 08:38S.Williams und Görges überzeugen

  • 22:14Schalke leiht Konopljanka aus

  • 21:58Mustafi wechselt zum FC Arsenal

  • 21:49Leipzig holt Leverkusens Papadopoulos

  • 21:44Annika Beck eine Runde weiter

  • 19:59Löw schwärmt von Schweinsteiger

  • 19:33Becker ausgeschieden, A.Zverev weiter

  • 19:18Koch siegt, Morosow mit Weltrekord

  • 18:16Länderspiele ohne verletzten Can

  • 16:08Potsdam wochenlang ohne Wälti

  • 16:07Nürnberg leiht Matavz aus

  • 15:20Werder will Gnabry verpflichten

  • 14:43Kuntz als neuer U21-Trainer vorgestellt

  • 14:17Göttingen verpflichtet Veikalas

  • 14:10Norwegen plagen Verletzungssorgen

  • 14:05Wolfsburg: Kein Draxler-Abgang

  • 13:58Ryder-Cup: Kaymer dabei

  • 13:32Dressur: Brenner nicht nach Rio

merkzettel

Umstrittenes ITB-Partnerland Malediven: Autokratisches Ferienparadies

VideoTourismus unter Krisen-Einfluss
Archiv: Strand auf den Malediven am 01.01.2007

Bei der weltgrößten Tourismusmesse ITB in Berlin ist das Angebot an Reisezielen schier unendlich. Doch vielerorts halten Krieg, Terrorismus und die Flüchtlingskrise Touristen von einer Reise ab.

(09.03.2016)

In Berlin öffnet zum 50. Mal die Internationale Tourismus-Börse (ITB) ihre Tore. Partnerland sind in diesem Jahr die Malediven - Menschenrechtler sind empört: Statt demokratisch entwickelt sich das Land immer mehr zur Autokratie. 

Die meisten Oppositionsführer sind im Gefängnis oder im Exil, öffentliche Proteste streng überwacht und viele Gerichtsprozesse politisch motiviert: Die Malediven sind fast wieder da, wo sie vor acht Jahren waren: in einer Autokratie, die Andersdenkende unterdrückt. Seit Präsident Yameen Abdul Gayoom vor gut zwei Jahren die Macht in dem Inselstaat im Indischen Ozean übernahm, regiert er mit harter Hand und praktisch ohne Herausforderer.

Demonstrationsverbot im Urlaubsparadies

Im Urlaubsparadies mit 1.200 Koralleninseln zerfällt die Opposition, demokratische Freiheiten wurden beschnitten. Der Menschenrechtsaktivist Mohamed Nasheed, der 2008 die Wahlen gewann, wurde zu 13 Jahren Gefängnis verurteilt. Zwei Verteidigungsminister - darunter ein ehemaliger Vertrauter Gayooms - erhielten lange Haftstrafen. Demonstrationen sind generell verboten, Kundgebungen kaum besucht.

Auch andere Vertraute Gayooms sind nicht sicher. Sein Kandidat für den Vizepräsidenten bei der Wahl 2013 wurde vom Parlament abgewählt, und Gayoom ernannte einen ehrgeizigen jungen Anhänger für den Posten. Doch wenige Monate später wurde der neue Vize festgenommen, weil er angeblich für eine Explosion auf Gayooms Rennboot verantwortlich sein soll. Die Regierung sprach von einer Bombe, doch FBI-Ermittler fanden dafür keine Beweise. Seither wurde kein neuer Stellvertreter ernannt.

Oberster Gerichtshof geschlossen

"Wenn die Regierungspartei die Opposition nicht funktionieren lässt, so ist das Konzept der Demokratie fehlerhaft", betont Abbas Faiz, Malediven-Forscher bei Amnesty International. "Auf den heutigen Malediven ist dies die Realität." Das US-Außenministerium forderte ein Ende politisch motivierter Prozesse, "die Wiederherstellung des Vertrauens und ein Engagement für Demokratie und Menschenrechte".

Nach den ersten Mehrparteienwahlen 2008 war das Tropenparadies noch voller Hoffnung - 30 Jahre autokratischer Herrschaft von Gayooms Halbbruder waren gerade zu Ende gegangen. Doch dann begann für die junge Demokratie eine deprimierende Abwärtsspirale.

Nasheed geriet während seiner Amtszeit in Konflikt mit Justiz und Verwaltungsapparat. Nach der Schließung des Obersten Gerichtshofes und der Festnahme von Oppositionspolitikern wurde ihm Machtmissbrauch vorgeworfen. Als er 2013 einen hohen Richter an einem geheimen Ort inhaftieren ließ, löste dies wochenlange Proteste aus.

An die Macht getrickst

Aufgrund der öffentlichen Empörung und mangels Unterstützung durch das Militär trat Nasheed zurück. Doch dann kandidierte er 2013 in einer umstrittenen Wahl gegen Gayoom. Das Verfassungsgericht annullierte die Ergebnisse der ersten Runde, in der Nasheed vorne lag. Dann verzögerte die Polizei die neue Abstimmung, was Gayoom genügend Zeit zur Bildung einer Regierungskoalition gab.

Seither konzentrierte der 56-jährige Gayoom stetig die Macht in seinen Händen und versuchte, Gegner kaltzustellen. Verleumdung will er zu einer Straftat machen, nachdem ihm von der Opposition und in Medienberichten Korruption und Geldwäsche vorgeworfen wurde - was er dementiert.

Nachdem der Vorsitzende der Regierungspartei und Hotelbesitzer Gasim Ibrahim 2015 zur Opposition überlief, wurden sein Besitz beschlagnahmt und seine Konten eingefroren. Er flüchtete zunächst außer Landes, kehrte jedoch einige Monate später zurück, um Gayoom zu unterstützen. Mit Prozessen erreichte er danach die Rückübertragung seines Eigentums.

Regierungssprecher: "Eine der liberalsten Verfassungen der Region"

Im Februar wurde der Vorsitzender der konservativen Islamischen Partei, Sheikh Imran Abdulla, zu einer zwölfjährigen Haftstrafe verurteilt, weil er in einer Rede bei regierungskritischen Protesten 2015 zu Gewalt aufgerufen haben soll.

Regierungssprecher Ibrahim Hussain Shihab räumt ein, ein demokratischer Staat müsse sich auf den Malediven erst noch entwickeln. "Die Malediven sind eine junge Demokratie, sie haben eine der liberalsten Verfassungen der Region. Wir haben auch unabhängige Institutionen, aber sie sind noch im Aufbaustadium. Die Kapazitäten sind noch nicht ideal. Wir wollen darauf hinarbeiten." Dabei sei Hilfe willkommen: "Wir brauchen Anleitung und Unterstützung für die Probleme dieser jungen Demokratie. Wir sind offen für internationale Unterstützung."

Weitere Links zum Thema

EU sorgt sich um nächste Wahlen

Paul Godfrey, stellvertretender Leiter der EU-Mission für Sri Lanka und die Malediven, bestätigt eine Unterstützung durch die Europäische Union. Doch die politische Lage in dem Tropenparadies erfüllt ihn mit Sorge: "Seit der Wahl 2013 haben wir eine Rückwärtsbewegung gesehen, was uns unter den aktuellen Umständen nicht zuversichtlich stimmt, dass es 2018 eine freie und faire Wahl geben könnte."

09.03.2016, Quelle: von Krishan Francis, ap
  1. Drucken
  2. Merken
  3. Versenden
  4. Teilen auf:

Versenden

Artikel versenden

Versenden Sie den Beitrag an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
schließen Beitrag versenden

Versenden

Hinweis

Der Beitrag wurde erfolgreich versendet.

schließen

Merkliste

Papierkorb Bild
Merkliste versenden Merkliste schließen

Merkliste

Merkliste versenden

Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
Zurück zur Merkliste Absenden Button

Merkliste

Hinweis

Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

Zurück zur Merkliste Merkliste schließen