26.08.2016
  • 00:18Abgasaffäre: VW vor weiteren Verhandlungen mit US-Behörden

  • 00:02Böhmermann ist zurück aus der Sommerpause - und macht sich nackig

  • 23:32Ruf nach Abzug der Bundeswehr aus der Türkei wird lauter

  • 23:00Tote bei Anschlag auf Restaurant in Somalias Hauptstadt Mogadischu

  • 22:31Merkel-Besuch: Tschechien bleibt bei Widerstand gegen Quoten

  • 22:04Kolumbien: Präsident ordnet endgültigen Waffenstillstand mit Farc an

  • 21:37WhatsApp teilt künftig Daten mit US-Mutterkonzern Facebook

  • 21:10Normandie: Steilküste bricht ab - Suche nach möglichen Opfern

  • 20:42Irakisches Parlament setzt Verteidigungsminister ab

  • 20:13Zwölf Jahre Haft für Säure-Attacke auf Ex-Freundin

  • 19:43Designerin Rykiel ist tot - "Königin der Strickmode"

  • 19:12Ronaldo Europas Fußballer des Jahres

  • 19:02Knifflige CL-Lose für Bundesligisten

  • 18:50IFA setzt auf stabiles Konsumklima

  • 18:22Umwelthilfe: Viele Händler verweigern Rücknahme von Elektroschrott

  • 17:54Zwei Berliner Bühnen sind Theater des Jahres

  • 17:45Auslosung ab 18 Uhr im Livestream

  • 17:25Kinderhilfsorganisation schickt eigenes Rettungsboot ins Mittelmeer

  • 16:59Syrische Kurden ziehen sich auf Druck der Türkei zurück

  • 16:42Rekordumsatz für Fairen Handel

Zurück zur Startseite

Alle Meldungen im Überblick

  • 00:18Abgasaffäre: VW vor weiteren Verhandlungen mit US-Behörden

  • 00:02Böhmermann ist zurück aus der Sommerpause - und macht sich nackig

  • 23:32Ruf nach Abzug der Bundeswehr aus der Türkei wird lauter

  • 23:00Tote bei Anschlag auf Restaurant in Somalias Hauptstadt Mogadischu

  • 22:31Merkel-Besuch: Tschechien bleibt bei Widerstand gegen Quoten

  • 22:04Kolumbien: Präsident ordnet endgültigen Waffenstillstand mit Farc an

  • 21:37WhatsApp teilt künftig Daten mit US-Mutterkonzern Facebook

  • 21:10Normandie: Steilküste bricht ab - Suche nach möglichen Opfern

  • 20:42Irakisches Parlament setzt Verteidigungsminister ab

  • 20:13Zwölf Jahre Haft für Säure-Attacke auf Ex-Freundin

  • 19:43Designerin Rykiel ist tot - "Königin der Strickmode"

  • 19:12Ronaldo Europas Fußballer des Jahres

  • 19:02Knifflige CL-Lose für Bundesligisten

  • 18:50IFA setzt auf stabiles Konsumklima

  • 18:22Umwelthilfe: Viele Händler verweigern Rücknahme von Elektroschrott

  • 17:54Zwei Berliner Bühnen sind Theater des Jahres

  • 17:45Auslosung ab 18 Uhr im Livestream

  • 17:25Kinderhilfsorganisation schickt eigenes Rettungsboot ins Mittelmeer

  • 16:59Syrische Kurden ziehen sich auf Druck der Türkei zurück

  • 16:42Rekordumsatz für Fairen Handel

  • 23:32Ruf nach Abzug der Bundeswehr aus der Türkei wird lauter

  • 22:31Merkel-Besuch: Tschechien bleibt bei Widerstand gegen Quoten

  • 22:04Kolumbien: Präsident ordnet endgültigen Waffenstillstand mit Farc an

  • 20:42Irakisches Parlament setzt Verteidigungsminister ab

  • 19:43Designerin Rykiel ist tot - "Königin der Strickmode"

  • 16:59Syrische Kurden ziehen sich auf Druck der Türkei zurück

  • 15:47UN-Bericht verurteilt Bürgerkrieg im Jemen

  • 14:56Merkel zu Kurzbesuch in Prag eingetroffen

  • 14:45Syrien verurteilt türkischen Militäreinsatz

  • 14:23US-Marine berichtet von riskantem Manöver iranischer Schiffe

  • 13:03Von der Leyen für Verbleib der Bundeswehr in Incirlik

  • 12:42Steinmeier verurteilt Einsatz von Chemiewaffen in Syrien

  • 12:21EU-Kommissar fordert mehr Asylexperten für Griechenland

  • 11:45Niedersachsens Ministerpräsident für niedrige Steuern

  • 10:56Im Land der Online-Verwaltung: Merkel trifft estnischen Präsidenten

  • 10:37Rund neun Millionen für Bildung und Teilhabe junger Asylbewerber

  • 10:16Weitere türkische Panzer rücken nach Nordsyrien vor

  • 09:50US-Bischöfe und iranische Geistliche rufen zu Dialog auf

  • 08:33Nordkorea feiert jüngsten Raketentest als "größten Erfolg"

  • 07:50Mindestens 15 Tote nach Angriff auf Universität in Kabul

  • 00:18Abgasaffäre: VW vor weiteren Verhandlungen mit US-Behörden

  • 21:37WhatsApp teilt künftig Daten mit US-Mutterkonzern Facebook

  • 18:50IFA setzt auf stabiles Konsumklima

  • 18:22Umwelthilfe: Viele Händler verweigern Rücknahme von Elektroschrott

  • 16:42Rekordumsatz für Fairen Handel

  • 16:03Boom in der Baubranche

  • 13:45Schiffskrise drückt NordLB in die roten Zahlen

  • 12:00Optiker Fielmann steigert seinen Gewinn

  • 09:24Arbeitgeber wollen mehr Förderung von Riester-Verträgen

  • 00:11Dünger- und Salzproduzent K+S bekommt 2017 neuen Chef

  • 00:01Tarif-Einigung bei Lufthansa-Flugbegleitern

  • 22:30Ifo-Experte: Ost-Wirtschaft braucht andere Förderpolitik

  • 21:03Umweltministerin will Mega-Tierställe baurechtlich bremsen

  • 17:44Tesla rüstet Spitzenmodelle mit größeren Batterien auf

  • 17:15Günstige Energie drückt für viele die Nebenkosten-Rechnung

  • 15:52Microsoft rechnet mit spürbarem Impuls im PC-Markt durch Windows 10

  • 15:33Unzulässige Eigengebote bei eBay: Verkäufer muss Schadenersatz zahlen

  • 14:34VW rechnet für Montag wieder mit regulärer Werksauslastung

  • 12:59BGH: "Abbruchjäger" auf Ebay begehen Rechtsmissbrauch

  • 11:43Neue Fluglinie Air Belgium will 2017 starten

  • 00:02Böhmermann ist zurück aus der Sommerpause - und macht sich nackig

  • 23:00Tote bei Anschlag auf Restaurant in Somalias Hauptstadt Mogadischu

  • 21:10Normandie: Steilküste bricht ab - Suche nach möglichen Opfern

  • 20:13Zwölf Jahre Haft für Säure-Attacke auf Ex-Freundin

  • 17:54Zwei Berliner Bühnen sind Theater des Jahres

  • 17:25Kinderhilfsorganisation schickt eigenes Rettungsboot ins Mittelmeer

  • 16:18Stiftung: Jeder vierte Mensch ist jünger als 15 Jahre

  • 15:30Niedersachsen: Abitur wieder nach 13 Jahren

  • 14:11Sachsen-Anhalt: Schießerei bei Zwangsräumung

  • 13:21Medien bestimmen Freizeit der Deutschen

  • 11:23Jury wählt "Toni Erdmann" zum deutschen Oscar-Kandidaten

  • 09:01US-Post gibt erstmals Briefmarke mit Hindu-Motiv heraus

  • 08:12Deutscher Oscar-Kandidat wird gekürt

  • 06:35Zahl der Erdbebenopfer in Italien steigt auf mehr als 250

  • 06:05Erdbeben in Italien: Rettungskräfte suchen weiter nach Überlebenden

  • 00:22Starkes Erdbeben in Myanmar: Vier Tote, 185 beschädigte Pagoden

  • 22:01Lehrer wegen Freiheitsberaubung von Schülern verurteilt

  • 21:32Forscher:Erdähnlichsten Planet entdeckt

  • 20:34Umfrage: Jeder Neunte erholt sich im Urlaub nicht

  • 20:05EU bietet Italien Unterstützung an

  • 21:47Thompson gewinnt über 100 Meter

  • 21:26Schwanitz verpasst Olympia-Revanche

  • 21:04Fink weiter, Zorninger raus

  • 19:45Deutsche Diskuswerfer verpassen Podest

  • 19:12Ronaldo Europas Fußballer des Jahres

  • 19:05Hegerberg Europas Beste

  • 19:02Knifflige CL-Lose für Bundesligisten

  • 17:52Yates gewinnt sechste Etappe

  • 17:45Auslosung ab 18 Uhr im Livestream

  • 16:40Keeper Bravo zu Manchester City

  • 15:27Startplatzstrafe für Hamilton

  • 14:41Wolfsburg: Gomez noch nicht fit

  • 14:16Leupolz verlängert in München

  • 13:46"Barca" holt Keeper Cillessen

  • 13:40Darmstadt beim Auftakt ohne Sulu

  • 13:16Bayern mit Sanches gegen Werder

  • 13:02Putin: "Zynisches Spiel"

  • 12:50Schalke 04 holt zwei Neue

  • 12:45Esswein besteht Medizincheck

  • 12:39Enkel von Seeler wird Mainzer

merkzettel

Umstrittenes ITB-Partnerland Malediven: Autokratisches Ferienparadies

VideoTourismus unter Krisen-Einfluss
Archiv: Strand auf den Malediven am 01.01.2007

Bei der weltgrößten Tourismusmesse ITB in Berlin ist das Angebot an Reisezielen schier unendlich. Doch vielerorts halten Krieg, Terrorismus und die Flüchtlingskrise Touristen von einer Reise ab.

(09.03.2016)

In Berlin öffnet zum 50. Mal die Internationale Tourismus-Börse (ITB) ihre Tore. Partnerland sind in diesem Jahr die Malediven - Menschenrechtler sind empört: Statt demokratisch entwickelt sich das Land immer mehr zur Autokratie. 

Die meisten Oppositionsführer sind im Gefängnis oder im Exil, öffentliche Proteste streng überwacht und viele Gerichtsprozesse politisch motiviert: Die Malediven sind fast wieder da, wo sie vor acht Jahren waren: in einer Autokratie, die Andersdenkende unterdrückt. Seit Präsident Yameen Abdul Gayoom vor gut zwei Jahren die Macht in dem Inselstaat im Indischen Ozean übernahm, regiert er mit harter Hand und praktisch ohne Herausforderer.

Demonstrationsverbot im Urlaubsparadies

Im Urlaubsparadies mit 1.200 Koralleninseln zerfällt die Opposition, demokratische Freiheiten wurden beschnitten. Der Menschenrechtsaktivist Mohamed Nasheed, der 2008 die Wahlen gewann, wurde zu 13 Jahren Gefängnis verurteilt. Zwei Verteidigungsminister - darunter ein ehemaliger Vertrauter Gayooms - erhielten lange Haftstrafen. Demonstrationen sind generell verboten, Kundgebungen kaum besucht.

Auch andere Vertraute Gayooms sind nicht sicher. Sein Kandidat für den Vizepräsidenten bei der Wahl 2013 wurde vom Parlament abgewählt, und Gayoom ernannte einen ehrgeizigen jungen Anhänger für den Posten. Doch wenige Monate später wurde der neue Vize festgenommen, weil er angeblich für eine Explosion auf Gayooms Rennboot verantwortlich sein soll. Die Regierung sprach von einer Bombe, doch FBI-Ermittler fanden dafür keine Beweise. Seither wurde kein neuer Stellvertreter ernannt.

Oberster Gerichtshof geschlossen

"Wenn die Regierungspartei die Opposition nicht funktionieren lässt, so ist das Konzept der Demokratie fehlerhaft", betont Abbas Faiz, Malediven-Forscher bei Amnesty International. "Auf den heutigen Malediven ist dies die Realität." Das US-Außenministerium forderte ein Ende politisch motivierter Prozesse, "die Wiederherstellung des Vertrauens und ein Engagement für Demokratie und Menschenrechte".

Nach den ersten Mehrparteienwahlen 2008 war das Tropenparadies noch voller Hoffnung - 30 Jahre autokratischer Herrschaft von Gayooms Halbbruder waren gerade zu Ende gegangen. Doch dann begann für die junge Demokratie eine deprimierende Abwärtsspirale.

Nasheed geriet während seiner Amtszeit in Konflikt mit Justiz und Verwaltungsapparat. Nach der Schließung des Obersten Gerichtshofes und der Festnahme von Oppositionspolitikern wurde ihm Machtmissbrauch vorgeworfen. Als er 2013 einen hohen Richter an einem geheimen Ort inhaftieren ließ, löste dies wochenlange Proteste aus.

An die Macht getrickst

Aufgrund der öffentlichen Empörung und mangels Unterstützung durch das Militär trat Nasheed zurück. Doch dann kandidierte er 2013 in einer umstrittenen Wahl gegen Gayoom. Das Verfassungsgericht annullierte die Ergebnisse der ersten Runde, in der Nasheed vorne lag. Dann verzögerte die Polizei die neue Abstimmung, was Gayoom genügend Zeit zur Bildung einer Regierungskoalition gab.

Seither konzentrierte der 56-jährige Gayoom stetig die Macht in seinen Händen und versuchte, Gegner kaltzustellen. Verleumdung will er zu einer Straftat machen, nachdem ihm von der Opposition und in Medienberichten Korruption und Geldwäsche vorgeworfen wurde - was er dementiert.

Nachdem der Vorsitzende der Regierungspartei und Hotelbesitzer Gasim Ibrahim 2015 zur Opposition überlief, wurden sein Besitz beschlagnahmt und seine Konten eingefroren. Er flüchtete zunächst außer Landes, kehrte jedoch einige Monate später zurück, um Gayoom zu unterstützen. Mit Prozessen erreichte er danach die Rückübertragung seines Eigentums.

Regierungssprecher: "Eine der liberalsten Verfassungen der Region"

Im Februar wurde der Vorsitzender der konservativen Islamischen Partei, Sheikh Imran Abdulla, zu einer zwölfjährigen Haftstrafe verurteilt, weil er in einer Rede bei regierungskritischen Protesten 2015 zu Gewalt aufgerufen haben soll.

Regierungssprecher Ibrahim Hussain Shihab räumt ein, ein demokratischer Staat müsse sich auf den Malediven erst noch entwickeln. "Die Malediven sind eine junge Demokratie, sie haben eine der liberalsten Verfassungen der Region. Wir haben auch unabhängige Institutionen, aber sie sind noch im Aufbaustadium. Die Kapazitäten sind noch nicht ideal. Wir wollen darauf hinarbeiten." Dabei sei Hilfe willkommen: "Wir brauchen Anleitung und Unterstützung für die Probleme dieser jungen Demokratie. Wir sind offen für internationale Unterstützung."

Weitere Links zum Thema

EU sorgt sich um nächste Wahlen

Paul Godfrey, stellvertretender Leiter der EU-Mission für Sri Lanka und die Malediven, bestätigt eine Unterstützung durch die Europäische Union. Doch die politische Lage in dem Tropenparadies erfüllt ihn mit Sorge: "Seit der Wahl 2013 haben wir eine Rückwärtsbewegung gesehen, was uns unter den aktuellen Umständen nicht zuversichtlich stimmt, dass es 2018 eine freie und faire Wahl geben könnte."

09.03.2016, Quelle: von Krishan Francis, ap
  1. Drucken
  2. Merken
  3. Versenden
  4. Teilen auf:

Versenden

Artikel versenden

Versenden Sie den Beitrag an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
schließen Beitrag versenden

Versenden

Hinweis

Der Beitrag wurde erfolgreich versendet.

schließen

Merkliste

Papierkorb Bild
Merkliste versenden Merkliste schließen

Merkliste

Merkliste versenden

Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
Zurück zur Merkliste Absenden Button

Merkliste

Hinweis

Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

Zurück zur Merkliste Merkliste schließen