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Jahrestag Fukushima Fünf Jahre leben mit dem Super-GAU

BildWachmann nahe Fukushima
Wachmann nördlich von Fukushima am  9.3.2016

(Quelle: dpa)

VideoFünf Jahre nach Fukushima
Rückkehr in verstrahlte Gebiete

Rückkehr in verstrahlte Gebiete

(10.02.2016)

VideoIm Kino: "Grüße aus Fukushima"
Die beiden Hauptdarstellerinnen des Filmes auf einem Moped

Die junge Deutsche Marie reist nach Fukushima, um vor ihren zerplatzten Träumen zu fliehen. Als sie kurz davor ist, wieder zu fliehen, lernt sie Satomi kennen. Beide lernen, Schweres leicht zu machen.

(08.03.2016)

von Katja Eichhorn, ZDF-Studio Peking

Als vor fünf Jahren der Tsunami Japan traf, ahnte niemand, wie lange das Land mit den Folgen zu kämpfen haben würde. Noch immer weiß niemand, was in den Reaktorkammern des Atomkraftwerks in Fukushima vor sich geht. Die Menschen sind auf einen weiteren GAU vorbereitet. 

Shika Masanao hat ein Ziel: Erinnern, an das, was passiert ist, aufmerksam machen auf das, was ist. Nichts davon dürfe vergessen werden, sagt er. Niemals. Seine Zuhörer: Touristen aus ganz Japan. Weißes Hemd, schwarzer Anzug, dunkle Krawatte, ein Mikrofon in der Hand – so steht der 63jährige mit dem Rücken in Fahrtrichtung in einem Reisebus. Er arbeitet wieder, obwohl er längst in Rente war.

Harter Tobak für Touristen

Gedenkminute

Japan hat am Freitag der Opfer des Tsunamis und der Atomkatastrophe von Fukushima gedacht. Zum Zeitpunkt des starken Erdbebens vom 11. März 2011 hielten die Menschen in Tokio und an der damals zerstörten Nordostküste um 14.46 Uhr Ortszeit für einen Moment inne. Kaiser Ahikito, Kaiserin Michiko und Ministerpräsident Shinzo Abe nahmen an einer Zeremonie in Tokio teil.

Die Tour beginnt an der Küste von Iwaki in der Präfektur Fukushima, etwa 30 Kilometer entfernt vom havarierten Kernkraftwerk und führt vorbei am Haus seiner Kindheit oder besser: vorbei an der Stelle, an der es einmal stand. Zehn Verwandte und Freunde hat er am 11. März 2011 innerhalb weniger Minuten verloren – auch das erzählt er. Den Rest der Tour spricht der 63-Jährige von der atomaren Katastrophe, die folgte. Eine Katastrophe - unnötig, menschengemacht, wiederholbar. "Der Wind wehte dahin, wohin die Menschen geflohen waren. Das war wirklich schlimm", berichtet Shika, ohne den Versuch seine Emotionen zu verstecken.

Katja Eichhorn

Katja Eichhorn
Quelle: ZDF

Das Ehepaar Tsutsumi aus Osaka lauscht seinen Ausführungen, schweigend und mit Tränen in den Augen. Viel haben sie über die Katastrophe gelesen, nun wollen sie sich ein eigenes Bild machen. Sie sehen viel technisches Gerät, mit dem die vom Tsunami zerstörten Landstriche glatt gewalzt werden, fahren vorbei an Notunterkünften, Bretterverschläge nur, die fünf Jahre nach der Katastrophe längst zerfallen sind. Sie besichtigen ein Museum, in dem sie Fakten studieren und noch mehr vom Alltag der Menschen in Iwaki hören – harter Tobak für die Touristen.

Weiter Ratlosigkeit in Fukushima

"Ehrlich gesagt, ist der Wiederaufbau nicht so weit fortgeschritten, wie ich dachte." Tsutsumi Hiroshi ist enttäuscht. "Ich frage mich wirklich, was die Regierung eigentlich macht." Das fragen sich auch viele Anwohner in Fukushima. Denn selbst in den Städten, da, wo dekontaminiert wurde, ist die Situation vielerorts verheerend. An insgesamt 115.000 Stellen der Präfektur finden sich blaue Planen. Darunter kontaminierte Erde, Sträucher und Äste - zusammengekehrt, abgedeckt, liegen gelassen. Das ist alles andere als ungefährlich, weiß der Strahlenexperte Kimura Shinzo. "Im Dorf Itate kam es letzten September durch einen Taifun zu Überschwemmungen. Über 400 dieser Säcke wurden flussabwärts getrieben und der radioaktive Inhalt verbreitete sich."

Der radioaktive Müll ist Symbol für den Umgang mit den Problemen. Niemand weiß wohin damit. Niemand hat eine Lösung. Wie für so vieles nicht in Fukushima. Beispiel Atomkraftwerk Daiichi: Die Strahlung - zu hoch. Kontaminiertes Wasser - zu viel. Die Mauer aus Eis, das Prestigeprojekt, darf, so hat die japanische Atomaufsicht wegen Sicherheitsbedenken entschieden, nur zum Teil betrieben werden. Und wie es in den Reaktorkammern aussieht, weiß bis heute niemand.

"Wenn einmal so etwas passiert, passiert es auch ein zweites Mal"

"Zum Beispiel ist die Frage, wo der geschmolzene Kernbrennstoff eigentlich hingelaufen ist, noch nicht geklärt. Das ist eines der größten Probleme", so Hosokawa Komei, Generalsekretär der Bürger-Kommission zu Atomenergie. Und die Technologie, die die Arbeiter dafür bräuchten, existiert noch gar nicht. Dennoch, die Betreiberfirma Tepco gibt sich optimistisch. "Insgesamt sind wir im letzten Jahr einen großen Schritt weiter gekommen", verkündet Masuda Naohiro von Tepco. "Wir sind dabei zu verhindern, dass noch mehr Wasser in die Reaktoren fließt. Und wir bauen eine Stauwand, damit keine Radioaktivität ins Meer gelangt."

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Tsutsumi Hiroshi kann die Fortschritte nicht erkennen. Er sieht vor allem nach der Tour heute die Versäumnisse, die Lügen und ist unglücklich mit der Rückkehr zur Atomkraft. "Die Regierung denkt immer nur an die Wirtschaft. Sie denkt, dass der Unfall eine Sondersituation ist." Dann zeigt er auf seine Frau. "Wir beide sind uns sicher, wenn einmal so etwas passiert, passiert es auch ein zweites Mal. Ich wünsche mir wirklich, dass die AKWs nicht wieder in Betrieb genommen werden."

Allzeit bereit für die nächste Katastrophe

Ihr Reiseleiter Shika Masanao rechnet täglich mit der nächsten Katastrophe. Heftige Erdbeben oder Vulkanausbrüche kann es in Japan immer und überall geben. An seiner Eingangstür hat er daher Lebensmittel und eine Notfallausrüstung deponiert. Den Touristen empfiehlt er darüber hinaus: "Lassen Sie die Badewanne immer voll. Auch das Auto sollte immer vollgetankt sein. Wenn Sie nicht in jedem Moment darauf vorbereitet sind, fliehen zu müssen, wird das zu einem Problem."

Ein unbeschwerter Alltag bleibt für viele in Iwaki ein Traum, das wird bei dieser Reise klar.

11.03.2016
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