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Sacharow-Preis für Jesidinnen Frauen für "Mut und Würde" ausgezeichnet

VideoSacharow-Preis für Jesidinnen
Archiv: Nadia Murad Basee Taha am 31.05.2016 in Hannover

Das Europäische Parlament verleiht den Preis an zwei Frauen. Sie setzen sich für Jesidinnen ein, die von sogenannten IS-Kämpfern verschleppt, vergewaltigt und weiterverkauft werden.

(27.10.2016)

VideoJesidin wird UN-Sonderbotschafterin
Auszeichnung für ehemalige IS-Geisel

Die Vereinten Nationen haben die ehemalige IS-Gefangene Nadia Murad zur Sonderbotschafterin für Opfer des Menschenhandels ernannt. Die 23-jährige hat in Baden-Württemberg eine neue Heimat gefunden.

(17.09.2016)

Sie werden versklavt, misshandelt und vergewaltigt: Das Volk der Jesiden leidet immer noch unter der Terrormiliz IS. Zwei Frauen, die das selbst durchlebt haben, sorgen mittlerweile dafür, dass die Verbrechen an den Jesiden nicht in Vergessenheit geraten - und erhalten dafür nun den Sacharow-Preis. 

Zwei von der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) verschleppte und vergewaltigte Jesidinnen erhalten den diesjährigen Sacharow-Preis des Europaparlaments. Nadia Murad und Lamia Hadschi Baschar, die von der IS-Miliz monatelang als Sexsklavinnen missbraucht wurden, hätten unbeschreiblichen "Mut und Würde" bewiesen, begründete der Präsident des Europaparlaments, Martin Schulz (SPD), die Entscheidung. Die beiden Frauen leben heute teils in Deutschland.

Murad: Zeichen der Solidarität für die Jesiden

Baschar rief die internationale Gemeinschaft zu Solidarität mit den Opfern der Dschihadisten auf. "Es ist wichtig, dass die Welt die vom IS gefangengenommene Frauen und Kinder nicht vergisst", erklärte die junge Frau in einer Botschaft der deutsch-irakischen Hilfsorganisation Air Bridge Iraq (Irakische Luftbrücke). Murad begrüßte die Auszeichnung als Zeichen der Solidarität für die Jesiden.

"Diese Anerkennung des Leidens der jesidischen Frauen und des jesidischen Volkes ist eine tiefgehende Botschaft an die IS-Terrorgruppe, dass ihre kriminelle Unmenschlichkeit verurteilt wird und ihre Opfer von der freien Welt geehrt werden", schrieb Murad in einer Erklärung. Der Sprecher der Bundesregierung, Steffen Seibert, würdigte die Preisträgerinnen im Kurznachrichtendienst für "ihren starken Einsatz für das jesidische Volk".

Kretschmann begrüßt Entscheidung

Die heute 23 und 18 Jahre alten Frauen waren im August 2014 von IS-Kämpfern im Norden des Irak verschleppt und monatelang misshandelt worden, bis ihnen die Flucht gelang. Beide hätten die Grausamkeiten der IS-Miliz erlebt, enge Angehörige seien vor ihren Augen ermordet worden, sagte Schulz. Mit der Auszeichnung zeige das Europaparlament, dass "ihr Kampf nicht vergeblich war". Die feierliche Preisvergabe ist am 14. Dezember in Straßburg geplant.

Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) begrüßte die Entscheidung. Die jungen Frauen zeigten "unglaublichen Mut", um mit starker Stimme die Gräueltaten der IS-Milizionäre anzuprangern. Baden-Württemberg hat die Jesidinnen im Rahmen eines Sonderkontingents für besonders schutzbedürftige Frauen und Kinder aufgenommen.

Festgehalten, verkauft, vergewaltigt

Murad, die als UN-Sonderbotschafterin auf das Schicksal der religiösen Minderheit der Jesiden aufmerksam macht, war drei Monate in der Gewalt von IS-Kämpfern, bis ihr die Flucht nach Deutschland gelang. Sie hatte erst kürzlich auch den Vaclav-Havel-Preis für Menschenrechte des Europarates erhalten.

Bei der Preisverleihung im Oktober hatte sie in Straßburg ein internationales Tribunal zu den IS-Verbrechen gefordert. Die Jesiden seien Opfer eines Völkermordes. "Doch die freie Welt reagiert nicht." Von der UNO wurden die Entführungen, Versklavungen und Vergewaltigungen von Jesiden durch die IS-Miliz als "versuchter Genozid" verurteilt.

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Baschar wurde 20 Monate festgehalten und mehrfach an Männer verkauft, bis sie schließlich ihren Peinigern entkommen konnte. Auf der Flucht wurde sie schwer verletzt, als eine Landmine explodierte. Sie erlitt Verbrennungen im Gesicht und verlor ein Auge. Beide Frauen gehören der mehrere hunderttausend Mitglieder zählenden kurdischsprachigen Minderheit der Jesiden im Irak an, deren monotheistische Religion teilweise auf dem altpersischen Kult beruht. 

Auch Dündar unter Nominierten

In der Endrunde für den Sacharow-Preis waren auch der aus seiner Heimat vertriebene Vertreter der Krimtataren, Mustafa Dschemilew, und der regierungskritische türkische Journalist Can Dündar, der in Deutschland im Exil lebt. Die Preisträger werden alljährlich von den Chefs der Fraktionen und dem Präsidenten des Europaparlaments ausgewählt.

Der nach dem verstorbenen russischen Dissidenten und Physiker Andrej Sacharow benannte und mit 50.000 Euro dotierte Preis wird vom Europaparlament seit 1988 an Persönlichkeiten oder Organisationen verliehen, die sich für Menschenrechte und Demokratie einsetzen. Im vergangenen Jahr hatte der zu Haft und Peitschenhieben verurteilte saudiarabische Blogger Raif Badawi die Auszeichnung erhalten.

27.10.2016, Quelle: kna
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