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Nach Abgas-Skandal VW: Jobängste überschatten Betriebsversammlung

VideoVW lädt zur Betriebsversammlung
Betriebsversammlung bei VW

Vorstand und Betriebsrat standen heute in Wolfsburg tausenden VW-Mitarbeitern Rede und Antwort. Nach dem Abgasskandal drohen dem Konzern Milliardenstrafen. Viele Mitarbeiter bangen nun um ihre Jobs.

(08.03.2016)

Video"Arbeitnehmer sind verunsichert"
Oliver Deuker berichtet von der VW-Betriebsversammlung in Wolfsburg.

Abgasskandal und Stellenabbau – die angespannte Lage bei VW habe sich auch auf die Betriebsversammlung ausgewirkt, so Oliver Deuker. In Sachen Aufklärung gebe es keine Fortschritte.

(08.03.2016)

VideoVergangenheit und Zukunft von VW
Eine VW-Präsentation beim Genfer Autosalon

Nicht die Vergangenheit, sondern Volkswagens Zukunft soll zu Beginn des Genfer Autosalons im Mittelpunkt stehen. Doch der Blick nach vorne fällt weiter schwer. Bleibt die Frage, wie VW überleben kann.

(01.03.2016)

VideoRückrufaktion bei VW angelaufen
Bei VW läuft heute die größte Rückrufaktion in der Konzerngeschichte an.

Bei VW läuft heute die größte Rückrufaktion in der Konzerngeschichte an. Rund 2,4 Millionen VW-Besitzer werden gebeten, die Abgasmanipulierten Dieselautos umrüsten zu lassen.

(02.02.2016)

Es ist die dritte Betriebsversammlung im VW-Stammwerk Wolfsburg seit dem Beginn der Abgas-Krise. Mögliche Strafzahlungen lassen Mitarbeiter um ihre Arbeitsplätze bangen. Und Niedersachsens Ministerpräsident fürchtet neue unangenehme Nachrichten. Die Ermittlungen wurden ausgeweitet. 

Bei Europas größtem Autobauer Volkswagen überschatten Sorgen um die Sicherheit der Arbeitsplätze die Betriebsversammlung im Stammwerk Wolfsburg. "Sollte die Zukunftsfähigkeit von Volkswagen durch eine Strafzahlung in bislang einmaliger Höhe nachhaltig gefährdet werden, wird dieses auch dramatische soziale Folgen haben - nicht nur an unseren US-amerikanischen Standorten, sondern auch in Europa und anderswo", sagte VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh vor mehr als 20.000 Mitarbeitern. VW hoffe sehr, dass die US-Behörden auch diese soziale und beschäftigungspolitische Dimension im Blick haben.

Müller fordert Geschlossenheit

Konzernchef Matthias Müller rief im öffentlichen Teil der Versammlung alle Verantwortlichen zur Geschlossenheit bei der Bewältigung der Krise auf. "Trotz der unterschiedlichen Sichtweisen, die es in einem Unternehmen naturgemäß gibt, wissen wir: Das wird nur gemeinsam gehen." Der Belegschaft sprach er Mut zu, den damit verbundenen Wandel "nicht als Bedrohung, sondern als Chance" zu sehen.
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"Gemeinsam müssen wir die notwendigen Veränderungen angehen, um Volkswagen zukunftssicher zu machen."

Niedersachsens Ministerpräsident und VW-Aufsichtsrat Stephan Weil (SPD) betonte, dass die Zeit schlechter Nachrichten infolge der Krise noch nicht vorbei sei. "Wir werden in diesem Jahr immer mal wieder mit unangenehmen Nachrichten im Zusammenhang mit "Dieselgate" konfrontiert werden", sagte er. Details zu seiner Warnung nannte Weil aber nicht. Das Land Niedersachsen ist nach den Familien Porsche und Piëch der größte Aktionär bei Europas größtem Autobauer.

Staatsanwaltschaft weitet Ermittlungen aus

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat ihre Ermittlungen im Diesel-Abgasskandal von Volkswagen ausgeweitet. Die Zahl der Beschuldigten im Ermittlungsverfahren sei auf 17 gestiegen, sagte Oberstaatsanwalt Klaus Ziehe. Es handele sich um VW-Mitarbeiter, ein Vorstandsmitglied befinde sich aber nicht darunter. Bislang hatte die Staatsanwaltschaft sechs Beschuldigte geführt.

Weltweit sind elf Millionen Autos von dem Skandal betroffen. Die "Braunschweiger Zeitung" hatte zuerst über die Ausweitung der Ermittlungen berichtet.

08.03.2016, Quelle: dpa, reuters
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