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merkzettel

Kinder- und Jugendmonitor 3,7 Millionen junge Abgehängte

BildAlles für die Kleinen
Archiv: Ein Junge spielt in einer Kita am 31.07.2013 in Hamburg

Um sie geht es - die Jüngsten sollen die bestmöglichen Startchancen für´s Leben bekommen.

(Quelle: dpa)

VideoStudie: Kinderarmut nimmt zu
Kinder

Bremerhaven ist die Stadt mit der bundesweit höchsten Kinderarmut. Eine neue Studie zeigt: fast zwei Millionen Kinder wachsen in Familien auf, die auf staatliche Grundsicherung angewiesen sind.

(27.06.2017)

VideoBildungsmisere
Bildungsmisere

Ausschnitt aus der Sendung vom 25. Oktober 2016

(25.10.2016)

von Jonas Trembinski

Immer weniger junge Menschen, steigende Ausgaben für die Kinder- und Jugendhilfe - eigentlich alles gut, oder? Nein, steht im Kinder- und Jugendmonitor 2017: Die Start-Chancen sind immer noch ungleich verteilt. Auch in anderen Bereichen ist nicht alles gut. 

Der heute vorgestellte "Deutsche Kinder- und Jugendmonitor 2017" zeigt, dass noch immer 3,7 Millionen junge Menschen schlechte Start-Chancen haben: Zehn Prozent der Kinder wachsen ohne erwerbstätige Eltern auf, 19 Prozent sind von Armut bedroht. Immer noch hänge der Bildungserfolg maßgeblich vom Elternhaus und vom Wohnort ab, erklärte die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendliche (AGJ) Karin Böllert. Sie begrüße, dass das Thema "Soziale Gerechtigkeit" in den letzten Wochen wieder verstärkt auf der Agenda steht.

"Sozialer Friede" bedroht

Viele Jugendlichen sähen sich mit einem "Stotter-Start" in den Arbeitsmarkt konfrontiert. Häufige Befristungen, niedrige Entlohnung und eine relativ hohe Arbeitslosenquote (7,8 Prozent bei den 15- bis 24-Jährigen) erschwerten den Schritt in die Eigenständigkeit. Wenn junge Menschen immerzu unbezahlte Praktika aneinander reihten, störe dies auf Dauer den "sozialen Frieden", so Böllert.

Bund bei Kitas in der Pflicht

Thema: 16. Kinder- und Jugendhilfetag

Den Kinder- und Jugendmonitor veröffentlicht die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ) anlässlich des  "16. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetages" (DJHT). Der DJHT findet vom 28. bis 30. März in Düsseldorf statt.

Unter dem Motto "22 Mio. junge Chancen - gemeinsam. gesellschaft. gerecht. gestalten." diskutieren 300.000 Besucher aus Deutschland und Europa über die Herausforderungen der Hilfen für die Jüngsten. Bei mehr als 200 Veranstaltungen geht es um Trends und aktuelle  Fragen der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Jugendpolitik.

Organisator der Veranstaltung ist die AGJ, in der rund 100 bundeszentrale Verbände, Organisationen und Institutionen organisiert sind, die sich in Deutschland um die Kinder- und Jugendhilfe kümmern.

Vor dem anstehenden "Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag" sieht der Monitor auch an anderen Stellen erheblichen Handlungsbedarf. So fordert er eine "Qualitätsoffensive" bei den Kitas und Ganztagsschulen. Der Ausbau der Kitas sei zwar eine Erfolgsgeschichte, so Böllert, aber es fehlten immer noch 13 Milliarden Euro, um die von der OECD empfohlenen ein Prozent des BIPs zu erreichen. Böllert forderte den Bund auf, sich hier stärker zu beteiligen, denn schon jetzt trügen die Kommunen den größten Teil der Ausgaben.

Da ist sie sich mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) einig, der ebenfalls den Bund in der Pflicht sieht. Der Ausbau der Kita sei weiterhin eine "Herkules-Aufgabe", sagt Ursula Krickl vom DStGB: "Wir erwarten, dass der Bund seinen Anteil deutlich erhöht." Es gehe nicht nur darum, Kitaplätze zu schaffen, sondern diese müssten auch betrieben werden. Die 845 Millionen Euro Zuschuss für Betriebsausgaben der Länder durch den Bund im vergangenen Jahr reichten hier bei Weitem nicht aus, so Krickl. In den Jahren 2017 und 2018 werden die Zuschüsse daher um 100 Millionen aufgestockt.

Flüchtlingsfamilien nutzen Kitas nur selten

Zusätzliche Belastung für die Kinder- und Jugendhilfe kommt vor allem durch den Zuzug von Flüchtlingen. 680.000 Menschen unter 25 Jahren seien laut Monitor 2015 und 2016 nach Deutschland eingewandert. Darunter etwa 160.000 Kinder unter sechs Jahren - im Kita-Alter also. Bisher würden die Kita-Angebote aber nur in sehr geringem Maße von Flüchtlingsfamilien genutzt, erklärt Böllert.

Sie fordert, dass allen Flüchtlingskindern ein Kitaplatz angeboten werden müsse. Gleichzeitig bedürfe es aber auch Beratungsangeboten für Eltern, um sie von den Möglichkeiten von Kitas zu überzeugen: "damit auch hier gute Start- und Integrationsmöglichkeiten geschaffen werden", hofft AGJ-Vorsitzende Böllert.

Probleme bei Ganztagsschulen

Weitere Links zum Thema
Ein großes Problem sieht die AGJ bei den Ganztagsschulen: "Dies ist keine Erfolgsgeschichte", sagte Vorsitzende Böllert. Ganztagsschulen würden ihrem Anspruch nicht gerecht, Bildungsgerechtigkeit herzustellen. Das Lernkonzept sei zu starr und es gebe wenig attraktive Angebote. Es bedürfe viel mehr guter Ideen - von Internetführerscheinen bis zur gezielten Berufsberatung.

Politische Bildung als "Immunisierung" gegen Rechts

"Junge Menschen sind Demokraten", ist Böllert überzeugt. Der Monitor belegt: 73 Prozent der Zwölf-bis-25-Jährigen sind mit der Demokratie in Deutschland zufrieden. Aber die Skepsis gegenüber der Politik überwiegt. Böllert erklärt diese Diskrepanz damit, dass junge Menschen sich häufig nicht richtig ernstgenommen fühlten. So fordert die AGJ, dass mehr Partizipationsmöglichkeiten geschaffen werden - zum Beispiel das Wahlrecht ab 16 in allen Bundesländern.

Auch der zunehmende Rechtspopulismus in Deutschland macht Böllert Sorgen. Er fordert zur "Immunisierung" gegen diese Tendenzen ein Pflichtfach "Politische Bildung". Kinder und Jugendliche müssen das Gefühl haben, dass sie "ihre Lebensorte in Kita, Schule und Freizeit mitgestalten können.“

Impulse für das Superwahljahr

Vom Monitor und dem "Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag" Ende März erwartet Böllert Impulse für die anstehenden Wahlen des Jahres und appellierte an alle gesellschaftlichen Gruppen, sich beim Thema "Soziale Gerechtigkeit" einzubringen: „Das schafft die Kinder- und Jugendhilfe alleine nicht.“


Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland

Demografischer Wandel

Archiv: Eine Frau mit einem Kinderwagen geht am 11.05.2015 vorbei an einer Wand mit einem Graffiti "KITA"

In Deutschland leben knapp 22 Millionen junge Menschen unter 27 Jahren. Dies macht einen Anteil von 26,5 Prozent an der Gesamtbevölkerung aus. Nach einem stetigen Abwärtstrend seit 1991, ist der Anteil in den vergangen zwei Jahren wieder leicht angestiegen.

Die Bevölkerungsanteile junger Menschen variieren in den Kommunen zwischen 19 und 33 Prozent. Besonders jung ist die Bevölkerung in Bayern und Baden-Württemberg sowie in den Ballungsgebieten in NRW. Im Osten liegt die Quote in weiten Teilen unter 20 Prozent.

Ausgaben

Die Ausgaben für die Kinder- und Jugendhilfe sind in den vergangenen 15 Jahren erheblich gestiegen. Wurden im Jahr 2000 18,5 Milliarden Euro von der öffentlichen Hand ausgegeben, sind es heute 41 Milliarden. Das sind pro Kopf pro Jahr: 1.850 Euro, pro Tag: 5 Euro, pro Stunde: 21 Cent.

Die Ausgabensteigerungen sind in einem gewissen Umfang durch die allgemeine Preissteigerung zu relativieren. Die reale Ausgabensteigerung betrug von 2006 bis 2015 etwa 70 Prozent.

Der größte Teil der Ausgaben für die Kinder- und Jugendhilfe fällt bei den Kommunen an (68,1 Prozent). Die Länder kommen für 28,8 Prozent auf, der Bund trägt 3,1 Prozent bei. Im Verhältnis zu den kommunalen Gesamtausgaben ist der Anteil für die Kinder- und Jugendhilfe dort von 11Prozent im Jahr 2006 (14,7 Milliarden Euro) auf 16 Prozent im Jahr 2014 (25,7 Milliarden Euro) gestiegen.

Der größte Ausgabenanteil entfällt mit 26,4 Milliarden Euro auf die Kindertagesbetreuung, gefolgt von Erziehungshilfen (10,3 Milliarden Euro) und der Jugendarbeit (2,3 Milliarden Euro).

Flüchtlinge

Mehr als die Hälfte der Geflüchteten, die 2015 und 2016 nach Deutschland kamen, sind jünger als 25 Jahre. Dies sind laut Asylgeschäftsstatistik bis zu 680.000 junge Menschen. 160.000 bis 170.000 davon sind jünger als sechs Jahre.

Kindertagesbetreuung

Seit 2006 sind die Angebote der Kindertagesbetreuung für unter Dreijährige erheblich ausgebaut worden, sodass im März 2016 fast 434.000 zusätzliche Kinder ein solches Angebot nutzen (Gesamt: 720.000). Seit 2014 gilt ein Rechtsanspruch für einen Kitaplatz ab einem Jahr. Seit dem sind 59.000 zusätzliche Kinder in die Kitas gekommen. Insgesamt gehen 3,05 Millionen in den Kindergarten.

Bei der Kitanutzung gibt es erhebliche regionale Unterschiede. So stieg der Anteil der Kinder im Alter von unter 3 Jahren, die ein früh-kindliches Bildungsangebot besuchen, in Ostdeutschland zwischen 2006 und 2016 von 39,3 auf 51,8 Prozent. In Westdeutschland sind deutlich höhere Zuwächse zu beobachten, allerdings auf einem deutlich geringeren Ausgangsniveau. Hier stieg die Inanspruchnahme zwischen 2006 und 2016 um über 20 Prozentpunkte von 7,9 auf 28,1 Prozent.

Beschäftigte

Waren in der Kinder- und Jugendhilfe 2006/2007 zusammengenommen etwa 535.000 Personen im pädagogischen oder Verwaltungsbereich tätig, so erhöhte sich ihre Anzahl bis 2014/2015 auf zusammen rund 762.000 Personen.

Besonders groß ist der Anstieg im Bereich der Kindertagesbetreuung. Im Zeitraum von 2007 bis 2016 sind allein hier 210.000 (57 Prozent) zusätzliche Arbeitskräfte beschäftigt. Der Zuwachs betrifft im hohen Maße Beschäftigte im Alter von unter 30 Jahren, deren Zahl sich um 73 Prozent (rund 63.000 Personen) erhöhte.

Rückgang bei Kinder- und Jugendarbeit

Ende des Jahres 2014 gab es bundesweit noch rund 6.900 Jugendzentren, Jugend(freizeit)heime oder Häuser der Offenen Tür. In diesen Einrichtungen waren etwas mehr als 19.700 Beschäftigte tätig. Unterm Strich wurde damit seit Ende der 1990er-Jahre die geringste Zahl an Personal und Einrichtungen für diesen Bereich der Kinder- und Jugendarbeit ausgewiesen. Besonders stark sind die Rückgänge zwischen 2010 und 2014: zehn Prozent weniger Einrichtungen 20 Prozent weniger Personal.

Träger

Die Kinder- und Jugendhilfe wird zur mehr als Zweidritteln durch gemeinnützige nichtstaatliche Organisationen getragen. Andere Träger sind öffentliche und kommerzielle Organisationen.

(Quelle: Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik)

20.03.2017
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