23.05.2017
  • 12:48Saatgut-Depot in der Arktis muss vor Klimawandel geschützt werden

  • 12:20May: Anschlag war Terrorangriff

  • 12:02Auch München will Einwegbechern den Kampf ansagen

  • 11:41Trump: Lösung im Nahost-Konflikt kann Region befrieden

  • 11:32Totengedenken in Manchester am Abend

  • 11:14Pentagon: US-Soldaten töten sieben Al- Kaida-Kämpfer im Jemen

  • 10:58Wacken-Festival: Metal-Fans bekommen eine Bier-Pipeline

  • 10:43Anhaltender Bauboom in Deutschland

  • 10:11Trump mit Abbas in Bethlehem zusammengetroffen

  • 09:53Kehrtwende in Brasilien: Präsident stimmt Ermittlungen zu

  • 09:26Lufthansa kritisiert Kapazitätserweiterung am Frankfurter Flughafen

  • 09:04#Manchestermissing - Online-Suche nach Vermissten

  • 08:53ManUnited nach Anschlag geschockt

  • 08:46Prozess gegen frühere südkoreanische Präsidentin beginnt

  • 08:12Polizei in Manchester: Angriff auf Konzert war Anschlag - 22 Tote

  • 08:00Deutsche Regierung - In Gedanken bei Manchester-Opfern

  • 07:31May und Corbyn unterbrechen nach Explosion in Manchester Wahlkampf

  • 07:20Zwei Tote in Essen entdeckt - Mutmaßlicher Täter alarmierte Polizei

  • 07:02NRW: CDU und FDP beschließen Koalitionsgespräche

  • 06:35Welle der Hilfsbereitschaft in Manchester

Zurück zur Startseite

Alle Meldungen im Überblick

  • 12:48Saatgut-Depot in der Arktis muss vor Klimawandel geschützt werden

  • 12:20May: Anschlag war Terrorangriff

  • 12:02Auch München will Einwegbechern den Kampf ansagen

  • 11:41Trump: Lösung im Nahost-Konflikt kann Region befrieden

  • 11:32Totengedenken in Manchester am Abend

  • 11:14Pentagon: US-Soldaten töten sieben Al- Kaida-Kämpfer im Jemen

  • 10:58Wacken-Festival: Metal-Fans bekommen eine Bier-Pipeline

  • 10:43Anhaltender Bauboom in Deutschland

  • 10:11Trump mit Abbas in Bethlehem zusammengetroffen

  • 09:53Kehrtwende in Brasilien: Präsident stimmt Ermittlungen zu

  • 09:26Lufthansa kritisiert Kapazitätserweiterung am Frankfurter Flughafen

  • 09:04#Manchestermissing - Online-Suche nach Vermissten

  • 08:53ManUnited nach Anschlag geschockt

  • 08:46Prozess gegen frühere südkoreanische Präsidentin beginnt

  • 08:12Polizei in Manchester: Angriff auf Konzert war Anschlag - 22 Tote

  • 08:00Deutsche Regierung - In Gedanken bei Manchester-Opfern

  • 07:31May und Corbyn unterbrechen nach Explosion in Manchester Wahlkampf

  • 07:20Zwei Tote in Essen entdeckt - Mutmaßlicher Täter alarmierte Polizei

  • 07:02NRW: CDU und FDP beschließen Koalitionsgespräche

  • 06:35Welle der Hilfsbereitschaft in Manchester

  • 12:20May: Anschlag war Terrorangriff

  • 11:41Trump: Lösung im Nahost-Konflikt kann Region befrieden

  • 11:14Pentagon: US-Soldaten töten sieben Al- Kaida-Kämpfer im Jemen

  • 10:11Trump mit Abbas in Bethlehem zusammengetroffen

  • 09:53Kehrtwende in Brasilien: Präsident stimmt Ermittlungen zu

  • 09:04#Manchestermissing - Online-Suche nach Vermissten

  • 08:46Prozess gegen frühere südkoreanische Präsidentin beginnt

  • 08:12Polizei in Manchester: Angriff auf Konzert war Anschlag - 22 Tote

  • 08:00Deutsche Regierung - In Gedanken bei Manchester-Opfern

  • 07:31May und Corbyn unterbrechen nach Explosion in Manchester Wahlkampf

  • 07:02NRW: CDU und FDP beschließen Koalitionsgespräche

  • 06:35Welle der Hilfsbereitschaft in Manchester

  • 06:07Schulz: SPD-Rentenkonzept kommt in nächsten zwei Wochen

  • 06:06Trump: Besuch in Bethlehem

  • 05:20Nach Explosion: Musiker zeigen große Anteilnahme

  • 04:49May plant Krisensitzung

  • 23:49Keine Einigung auf neue Hilfen für Griechenland

  • 22:58Bericht: Weltweit 31 Millionen Vertriebene im eigenen Land

  • 21:48Früherer Trump-Berater will nicht mit Kongress kooperieren

  • 18:28Untersuchungsausschuss im Fall Amri

  • 12:02Auch München will Einwegbechern den Kampf ansagen

  • 10:43Anhaltender Bauboom in Deutschland

  • 09:26Lufthansa kritisiert Kapazitätserweiterung am Frankfurter Flughafen

  • 21:14Flixbus übernimmt Fernbussparte der österreichischen Bahn

  • 18:55Schweizer Bank muss Drogerie- Unternehmer Müller Millionen zahlen

  • 15:29Ford-Chef Fields geht: Nachfolger wird Hackett

  • 14:45EU-Kommission will Defizitverfahren gegen Portugal und Kroatien beenden

  • 13:20Berlin und Paris: Eurozone stärken

  • 12:38Fairtrade-Produkte immer beliebter

  • 11:45Studie: Kinderarmut steigt wegen Zuwanderung an

  • 11:22Beratungen über weitere Athen-Hilfen

  • 06:39Gabriel: Schuldenerleichterungen für Griechenland

  • 23:13Digitalwährung Bitcoin kostet erstmals mehr als 2.000 Dollar

  • 12:35Trotz Mietpreisbremse: Mieten legen kräftig zu

  • 11:10Bericht: EZB-Politik kostet deutsche Sparer Milliarden

  • 20:50BMW: Mehr Geld für Entwicklung

  • 11:40Uber bietet neuen Frachtdienst für Lkw an

  • 10:18"Spiegel": Zypries für höheren Mindestlohn

  • 09:26Umfrage: Cyber-Angriffe haben kaum Einfluss auf Online-Shoppingverhalten

  • 17:22BMW erzielt millionenschweren Vergleich im Takata-Rechtsstreit

  • 12:48Saatgut-Depot in der Arktis muss vor Klimawandel geschützt werden

  • 10:58Wacken-Festival: Metal-Fans bekommen eine Bier-Pipeline

  • 07:20Zwei Tote in Essen entdeckt - Mutmaßlicher Täter alarmierte Polizei

  • 20:39Ermittlungen gegen Einbrecherclans

  • 19:51Mafiaboss in Palermo erschossen

  • 19:27Computerpanne auf ISS erzwingt Außeneinsatz

  • 17:34Zoll beschlagnahmt tausende geschützte Tiere und Pflanzen

  • 16:56Familiendrama in Bonn - drei Tote

  • 10:57Indonesien: Dutzende Festnahmen bei Razzia in Schwulenclub

  • 09:50Frau an Wagen gebunden - Prozessauftakt nach Gewalttat in Hameln

  • 09:06Billboard Awards: Drake räumt ab

  • 22:19Papst Franziskus beruft fünf neue Kardinäle

  • 20:00Die schrägsten neuen Arten: Potter- Spinne und Tauch-Tausendfüßler

  • 19:20Heroinschmuggel im Millionenwert

  • 16:46Mount Everest: Amerikaner stirbt, Inder vermisst

  • 15:32Rinderalarm im Rheintal - 20 Stunden lang

  • 10:05Kabul: Deutsche Helferin getötet

  • 07:21Brand in Lübecker Pflegeheim - Eine Tote und drei Schwerverletzte

  • 22:11Die Deutschen sind zu dick: Ärzte fordern Aktionsplan

  • 18:01Nigeria: Freigelassene Mädchen wieder mit Familien vereint

  • 12:50Haie holen Wruck aus Iserlohn

  • 12:48Ingolstadt verpflichtet Pelech

  • 12:38Stieglitz beendet seine Karriere

  • 12:33Stevens hilft bei Kerkrade aus

  • 12:13Auch Witthöft im Achtelfinale

  • 12:00Dänemark mit fünf Bundesliga-Profis

  • 11:46United oder Ajax - Wer folgt Sevilla?

  • 11:10Sane fehlt beim Confed Cup

  • 11:07Kluivert und Blind eifern Vätern nach

  • 11:00FCI will "nicht jeden gehen lassen"

  • 10:541860 vertraut Trainer Pereira

  • 10:35Khedira bei Juve wieder im Training

  • 09:50Deutsche Auswahl verpasst Viertelfinale

  • 09:44Porto entlässt Trainer Espirito Santo

  • 08:53ManUnited nach Anschlag geschockt

  • 08:44Predators spielen um Stanley Cup

  • 08:40Warriors erneut im Finale

  • 22:45Griezmann liebäugelt mit ManUnited

  • 22:42BVB verteidigt Meistertitel

  • 20:34M.Zverev in Genf eine Runde weiter

merkzettel

#DeinD: Krank ohne Krankenversicherung "Das Ausmaß an Elend ist schockierend"

VideoGesundheit - wohin geht das Geld?
Video starten

Die meisten Menschen sind in der gesetzlichen Krankenversicherung und zahlen Beiträge. Was passiert mit diesem Geld?

(07.02.2017)

von Marcel Burkhardt

Studenten, Selbstständige, Obdachlose: Trotz gesetzlicher Pflicht können sich in Deutschland heute offiziell 80.000 Bürger keine Krankenversicherung leisten - die Dunkelziffer ist hoch. Spendenfinanzierte Notfallpraxen arbeiten unter Hochdruck. 

Anke lächelt nicht mehr. Sie schämt sich für zwei große Zahnlücken in ihrem Mund. "Du schaffst schöne Dinge für deine Kunden und kannst dir nicht mal ein vernünftiges Gebiss leisten", sagt die selbstständige Designerin und presst ihre Lippen zusammen. Der Grund für ihre Lage: Während einer beruflichen Durststrecke löschte sie den Dauerauftrag an ihre Krankenkasse. Inzwischen hat sie dort mehrere Tausend Euro Schulden - und nur noch Ansprüche im medizinischen Notfall.

Ärzte leisten ehrenamtlich Nothilfe

Die Mittvierzigerin ist kein Einzelfall. Mediziner, die Menschen ehrenamtlich in spendenfinanzierten Notpraxen helfen, berichten von einer wachsenden Anzahl von Patienten.
Dein Deutschland
#DeinD

In einer Serie nehmen wir die Anregungen unserer Facebook-User auf und schauen eine Woche lang gezielt auf den Alltag und die Probleme in Deutschland. Heute mit dem Schwerpunkt "Gesundheit".

Zu jenen, die sich ihre Beiträge zur Krankenversicherung nicht mehr leisten konnten und jetzt auf Gratishilfe angewiesen sind, zählen geringverdienende Selbstständige, aber auch privat versicherte Angestellte oder Studenten, die nicht mehr familienversichert sind. Hinzu kommt eine große Anzahl von Obdachlosen.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamts sind in Deutschland trotz Versicherungspflicht etwa 80.000 Bundesbürger nicht krankenversichert. Die Dunkelziffer ist Experten zufolge noch weitaus höher. Hinzu kommen Tausende nichtversicherte EU-Bürger und geschätzt bis zu einer halben Million Menschen, die in Deutschland in der Illegalität leben.

"Mehr als 70 Prozent unserer Patienten leben auf der Straße"

Um all diese Menschen kümmern sich in vielen deutschen Städten und Kommunen ehrenamtlich engagierte Ärzte und Pflegekräfte. Die "Malteser Migranten Medizin" etwa behandelt zu 90 Prozent Patienten, die aus dem Ausland kommen. "Wir können diese Leute in akuten Notlagen ja nicht im Regen stehen lassen", sagt eine Ärztin aus Frankfurt am Main im Gespräch mit heute.de.

Wie dringend nötig unbürokratische Hilfe auch für deutsche Patienten ohne gültige Krankenversicherung ist, zeigen Berichte aus anderen Notfallpraxen. "Mehr als 70 Prozent unserer Patienten leben auf der Straße, sie haben keine Krankenversichertenkarte und viele nicht mal einen Personalausweis", sagt Dr. Jenny de la Torre. Mit einem Team von Ärzten, Helfern, Psychologen und Sozialarbeitern betreibt die aus Peru stammende Medizinerin in Berlin-Mitte ein Gesundheitszentrum für Mittel- und Obdachlose, das komplett über Spenden finanziert wird.

Viele meiden Arztbesuch zu lange - aus Angst vor den Kosten

Die Wartezimmer sind häufig brechend voll. Etwa 3500 Patienten hat die Praxis. Tendenz steigend. "In der Vergangenheit hatten wir jährlich um die 300 Neu-Patienten - aber im letzten Jahr waren es dreimal so viele", sagt de la Torre. Viele dieser Menschen haben einen Arztbesuch zu lange gemieden, aus Angst vor den Kosten. Die Folge seien oft "schwere, multiple Krankheitsbilder", sagt Jenny de la Torre. "Das Ausmaß an Elend und Verwahrlosung, das wir hier sehen, ist schockierend."

Offene Wunden, komplett kaputte Zähne, Infektionskrankheiten, Krätze, Läuse, Parasiten. Dazu Suchtkrankheiten und Spuren von Gewalt. Eine massive Zunahme von psychischen Krankheiten. Was Jenny de la Torre und ihre Kollegen tagtäglich zu Gesicht bekommen, ist selbst für die erfahrenen Notfall-Mediziner schwer zu ertragen. De la Torre spricht von der "Krankheit Obdachlosigkeit" als "gesellschaftlicher Katastrophe" und berichtet, wie das Leben auf der Straße, der Dauerstress, die mangelnde Hygiene und unzureichende Ernährung die Menschen zerstöre.

Ärztin fordert "unbürokratischere" Hilfe für die Schwächsten

Allein in Berlin leben geschätzt 11.000 Menschen auf der Straße, in Parks, unter Brücken. Jenny de la Torre, für ihr langfristiges Engagement unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet, mahnt dringend Fortschritte im deutschen Gesundheits- und Sozialsystem an, "weil das Recht auf Gesundheit und körperliche Unversehrtheit an oberster Stelle steht und nicht von der finanziellen Lage abhängig sein sollte".
Weitere Links zum Thema
Die Ärztin fordert "schnellere, unbürokratischere" Hilfe für die Schwächsten. "Sie sind doch Menschen wie wir alle und keine Bürger zweiter Klasse!" Um die Leute von der Straße wegzuholen und zu reintegrieren, müsse die Politik mehr unternehmen.

Große Zahnlücken, kein Lächeln

Um beitragssäumigen Versicherten wie etwa der Designerin Anke zu helfen, gibt es immerhin den so genannten Notlagentarif der Privaten Krankenversicherungen. Wie der Name sagt, erhält der Versicherte dabei Leistungen in allen akuten Fällen. Dazu zählen schmerzstillende Zahnbehandlungen inklusive nötiger Füllungen, aber keine neuen Zähne, wenn sie gezogen werden mussten.
Anke hofft, dass ihre Geschäfte so gut laufen wie zuletzt, sodass sie ihre Krankenversicherungsbeiträge nachzahlen kann. Und: "Die Lücken müssen weg", sagt sie. Bis dahin verkneift sie weiter ihr Lächeln.

Wie Rinah mit Blutkrebs lebt

"Frag mich alles!"

Brandenburger Tort mit #DeinD-Schrift

Rinah hat mit zwölf Jahren die Diagnose Blutkrebs erhalten. Die heute 14-Jährige ist nach einer Stammzellentransplantation auf dem Weg der Besserung. In der Rubrik "Frag mich alles!" haben wir Rinah Fragen gestellt, die man sich sonst nicht zu stellen traut.

07.02.2017
  1. Drucken
  2. Merken
  3. Versenden
  4. Teilen auf:

Versenden

Artikel versenden

Versenden Sie den Beitrag an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
schließen Beitrag versenden

Versenden

Hinweis

Der Beitrag wurde erfolgreich versendet.

schließen

Merkliste

Papierkorb Bild
Merkliste versenden Merkliste schließen

Merkliste

Merkliste versenden

Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
Zurück zur Merkliste Absenden Button

Merkliste

Hinweis

Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

Zurück zur Merkliste Merkliste schließen