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merkzettel

Verseuchte Eier Lehre aus Fipronil-Skandal: Schnellere Infos für Bürger

BildKonsequenzen aus Fipronil-Skandal
Archiv: Eier werden am 08.08.2017 auf dem Förderband einer Hühnerfarm in Merksplas (Belgien) transportiert

(Quelle: dpa)

VideoWer ist schuld am Fipronil im Ei?
Fipronil im Ei

Diese Frage stellen sich mittlerweile acht betroffene Länder. Vor allem belgische und holländische Behörden sehen sich mit dem Vorwurf konfrontiert, sie hätten geschlafen. Die zeigen sich nun entschlossen, melden Razzien und Festnahmen.

(10.08.2017)

VideoWer wusste wann Bescheid?
Eier

Der belgische Agrarminister hat schwere Vorwürfe gegen die Niederlande erhoben. Die dortigen Behörden hätten bereits Ende November 2016 von belasteten Eiern gewusst, die Information aber nicht weiter gegeben. Die niederländischen Behörden bestreiten das.

(10.08.2017)

von Ina D'hondt, Brüssel

Nach dem Fipronil-Skandal geloben die EU-Länder für künftige Fälle engere Zusammenarbeit und schnellere Informationen für die Bürger. In allen EU-Ländern solle es "Beauftragte für Lebensmittelsicherheit" geben, sagte EU-Kommissar Andriukaitis nach einem Agrarminister-Treffen. 

Es war ein Sondertreffen der EU-Agrarminister, das im August auf dem Höhepunkt der Fipronil-Krise einberufen wurde. Angekündigt wurde damals: Mit zeitlichem Abstand und mehr Untersuchungsergebnissen wolle man Lehren ziehen.

Fest steht, dass bisherige Schnellwarnsystem hatte in diesem Fall seinen Namen nicht verdient. "Das Schnellwarnsystem ist hier nicht das Kernproblem, sondern was im Vorfeld passierte, ist ein Skandal. Belgien und die Niederlande haben Informationen nicht weitergegeben. Das darf nicht mehr passieren", kritisiert Martin Häusling, der für Bündnis90/Die Grünen im Landwirtschaftsausschuss des EU-Parlaments sitzt und fordert, die EU-Kommission müsse hier scharf durchgreifen.

Sanktionen gegen Belgien und Niederlande gefordert

Das findet auch Friedrich-Otto Ripke, Präsident der Deutschen Geflügelwirtschaft. "Wir haben in diesem Fall ein Zielkonflikt gehabt, einen Widerspruch zwischen Strafrecht und Verbraucherschutzrecht. Die belgischen Strafermittlungsbehörden wollten gegen das Unternehmen ermitteln und haben deswegen gesagt, damit sie keine Beweise beiseitebringen können, informieren wir die Verbraucher nicht. Dieser Zielkonflikt muss aufgelöst werden."

Er vertraue auf das Schnellwarnsystem, mahnt aber: "Es muss konsequent angewendet werden. Schnell und unverzüglich müssen alle Datenzugriffe haben und wer es nicht anwendet, muss auch sanktioniert werden. Meine Forderung deshalb: Belgien und die Niederlande müssen sanktioniert werden. Die EU-Kommission hätte längst ein Vertragsverletzungsverfahren einleiten müssen."

Maßnahmenkatalog vorgelegt

Doch davon will die EU-Kommission nichts wissen. Nach dem Treffen mit Vertretern aller 28 Mitgliedsländer beschwichtigt der für Lebensmittelsicherheit zuständige EU-Kommissar Vytenis Andriukaitis, jedes Land würde im Rahmen seiner rechtlichen Möglichkeiten agieren. Er erwarte bis Ende des Jahres einen Bericht aus Belgien und den Niederlanden. "Aber es ist klar, die Kommunikation im Krisenfall muss verbessert werden. Die Öffentlichkeit muss künftig schneller informiert werden."

Einen ganzen Maßnahmenkatalog legt er vor: Man will das Informationssystem besser mit dem Schnellwarnsystem vernetzten, damit keine Informationen verloren gehen. Jedes Land solle eine Koordinationsstelle mit einem Lebensmittelsicherheitsbeamten schaffen, damit es Ansprechpartner gibt, die bei Problemen schnell auskunftsfähig sind. Außerdem sollen gemeinsame Schulungen und Krisenübungen dafür sorgen, dass alle Länder auf dem gleichen Wissensstand sind.

Was war passiert?

Anfang Juni meldet ein Geflügelzuchtbetrieb aus dem belgischen St. Niklaas das Insektizid Fipronil in Eiern. Die Agentur für Sicherheit der Lebensmittelkette, FAVV, informiert die Staatsanwaltschaft und man ermittelt erstmal. Belgische Tests ergeben, dass die Konzentration von Fipronil unter den für den Menschen gefährlichen Werten liegt.

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Darum werden zunächst keine Eier aus dem Handel genommen, auch keine Betriebe blockiert und die Öffentlichkeit wird schon gar nicht informiert. Dabei hatten die Belgier schnell die niederländische Reinigungsfirma Chickfriend in Verdacht, mit Fipronil hunderte Hühnerställe gereinigt zu haben. Im Juni forderten sie dreimal vergeblich die Kundenliste von den niederländischen Behörden. Am 6. Juli gaben sie ihre Anfrage offiziell über die AAC-Informationsplattform ein. Erst am 20. Juli informierten die Belgier über das Schnellwarnsystem ihre europäischen Partner.

Inzwischen weiß man: Die niederländischen Behörden hatten schon im November 2016 einen anonymen Tipp bekommen, dass mit Fipronil Ställe gereinigt wurden. Diese Warnungen wurden aber nicht ernst genug genommen und auch da schon wurde das Schnellwarnsystem nicht aktiviert.

Betroffen sind nach Angaben der EU-Kommission inzwischen 26 Mitgliedstaaten sowie 19 weitere Länder weltweit, die teils Einfuhrverbote für Eier und Ei-Produkte aus der EU oder einzelnen Mitgliedstaaten verhängt haben. Auf dem nächsten Treffen der Agrarminister Anfang Oktober wird weiter diskutiert, wie die geplanten Maßnahmen so schnell wie möglich umgesetzt werden können.

Wie gefährlich ist Fipronil?

Wie viele Eier sind betroffen?

Eier

Bei den niederländischen Behörden ist die Rede von mehreren Millionen Eiern. In Deutschland handele es sich insgesamt um 2,9 Millionen Eier, von denen 875.000 in den Handel gelangt seien, hieß es vom Agrarministerium Nordrhein-Westfalen. Etwa 1,3 Millionen dieser Eier seien über eine Packstelle im Kreis Borken auch nach Niedersachsen gelangt. Es wird empfohlen, die betroffenen Eier aus Belgien und den Niederlanden zurückzugeben.

Wie erkennt man belastete Eier?

Eier

In der EU ist jedes Ei mit einem - meist aufgedruckten - Code gekennzeichnet. Der Code setzt sich aus Ziffern und Buchstaben, die unter anderem für das Land, den Betrieb und das Haltungssystem stehen, zusammen.

Die entsprechenden Chargen der mit Fipronil belasteten Eier tragen dem Agrarministerium zufolge in Niedersachsen die Stempelaufdrucke 1-NL 4128604 oder 1-NL 4286001 sowie die Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) 14.08.2017 und 16.08.2017. In Nordrhein-Westfalen sind die Chargen 1-NL 4128604 oder 1-NL 4286001 betroffen. Die Legedaten liegen zwischen dem 9. bis 21. Juli.  Erstmals sind auch Eier mit einer Printnummer betroffen. Sie lautet: 1-DE-0357731. Weitere Informationen finden Sie auf dem Portal lebensmittelwarnung.de.

Was ist Fipronil?

Das Mittel Fipronil kommt als Pflanzenschutzmittel oder in der Veterinärmedizin zum Schutz von Hunden vor Flöhen und Zecken zum Einsatz. Der in den 1980er Jahren in Frankreich entwickelte Wirkstoff ist allerdings nicht nur für Zecken und Flöhe, sondern auch für Honigbienen in hohem Maße giftig.

2013 hat die Europäische Union daher beschlossen, den Einsatz des Mittels in der Landwirtschaft zu begrenzen. Um Bienenvölker besser zu schützen, darf es zum Beispiel nicht mehr zur Saatgutbehandlung von Mais verwendet werden.

Was passiert, wenn man Eier mit Fipronil isst?

Vermutlich nichts. Alles andere ist sehr unwahrscheinlich. Die derzeit gemessenen Fipronil-Werte der Eier sind nicht sehr hoch: "Für Erwachsene ist das noch nicht gefährlich", sagte eine Sprecherin des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). Wegen Analyseergebnissen in Belgien hatte das BfR allerdings vor einem potenziell akuten Gesundheitsrisiko für Kinder beim Verzehr der Eier gewarnt.

Auf Basis europäischer Verzehrsdaten für Kinder ergibt sich demnach eine Überschreitung der sogenannten akuten Referenzdosis (ARfD) bis um das 1,6-Fache bei den betroffenen Hühnereiern. Dies gilt aber nur bei dem höchsten Wert, der in Belgien gemessen wurde. In höheren Dosen kann Fipronil bei Menschen Haut und Augen reizen sowie Übelkeit, Erbrechen und Kopfschmerzen verursachen.

Wie konnte das Fipronil in die Eier gelangen?

Mit dieser Frage beschäftigen sich jetzt die Behörden. Nach Angaben des Niedersächsischen Agrarministeriums war bei Legehennenbetrieben im Ausland festgestellt worden, dass Fipronil in Ställen nachgewiesen wurde. Das Mittel ist nach Angaben des Zentralverbands der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) als Arzneimittel für die Anwendung bei Lebensmittel liefernden Tieren, wie etwa Hennen, verboten.

Tiere, die von Milben, Läusen oder Zecken befallen sind, werden gewöhnlich damit behandelt. Über Haut und Gefieder nehmen Legehennen einem ZDG-Sprecher zufolge das Insektizid auf. Rückstände davon können dann auch in den Produkten der Tiere nachgewiesen werden. "Es sollte aber nicht da drin sein und hätte nicht verwendet werden dürfen", betonte der ZDG-Sprecher.

Warum importieren wir Eier aus anderen Ländern?

Der Versorgungsgrad mit Eiern aus eigener Produktion liegt in Deutschland bei 67,3 Prozent. Um die Nachfrage auf dem heimischen Markt komplett decken zu können, muss der Rest dem ZDG zufolge aus dem Ausland importiert werden. Häufige Bezugsquellen für Eier sind Nachbarländer wie die Niederlande, Belgien oder Polen.

(Quelle: dpa)

26.09.2017, Quelle: Mit Material von dpa
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