23.07.2016
  • 22:55Wagenknecht: Mehr Mittel für Polizei

  • 22:28Unwetter in weiten Teilen Deutschlands

  • 21:55Hamburg: Erdogan-Gegner demonstrieren

  • 21:19Amokläufer erschoss sich vor den Augen der Polizei

  • 20:40Neffe von Erdogan-Gegner Gülen festgenommen

  • 20:01München: De Maiziere besucht Tatort

  • 19:32G20-Länder sehen sich gewappnet für Brexit-Folgen

  • 18:55Chrysler ruft 410.000 Fahrzeuge zurück

  • 18:33VW in Südkorea unter Druck

  • 17:51Eon-Tochter Uniper plant Stellenabbbau

  • 17:34Christopher Street Day: Hunderttausende feiern in Berlin

  • 17:24Froome steht vor Tour-Gesamtsieg

  • 16:52München: Innenminister de Maiziere zeigt sich betroffen

  • 16:29Deutlich mehr Asylanträge von unbegleiteten Jugendlichen

  • 15:48Russischer Ballonfahrer: Erdumrundung in neuer Rekordzeit

  • 15:27Wieder Schäden durch Unwetter in Deutschland

  • 14:56München: Bundeskanzlerin Merkel spricht ihr Mitgefühl aus

  • 14:46Explosionen in Kabul: Mehr als 80 Tote

  • 14:31Richterbund kritisiert die deutsche Haltung gegenüber Erdogan

  • 13:52Rund 150 Tote bei Unwetter in China

Zurück zur Startseite

Alle Meldungen im Überblick

  • 22:55Wagenknecht: Mehr Mittel für Polizei

  • 22:28Unwetter in weiten Teilen Deutschlands

  • 21:55Hamburg: Erdogan-Gegner demonstrieren

  • 21:19Amokläufer erschoss sich vor den Augen der Polizei

  • 20:40Neffe von Erdogan-Gegner Gülen festgenommen

  • 20:01München: De Maiziere besucht Tatort

  • 19:32G20-Länder sehen sich gewappnet für Brexit-Folgen

  • 18:55Chrysler ruft 410.000 Fahrzeuge zurück

  • 18:33VW in Südkorea unter Druck

  • 17:51Eon-Tochter Uniper plant Stellenabbbau

  • 17:34Christopher Street Day: Hunderttausende feiern in Berlin

  • 17:24Froome steht vor Tour-Gesamtsieg

  • 16:52München: Innenminister de Maiziere zeigt sich betroffen

  • 16:29Deutlich mehr Asylanträge von unbegleiteten Jugendlichen

  • 15:48Russischer Ballonfahrer: Erdumrundung in neuer Rekordzeit

  • 15:27Wieder Schäden durch Unwetter in Deutschland

  • 14:56München: Bundeskanzlerin Merkel spricht ihr Mitgefühl aus

  • 14:46Explosionen in Kabul: Mehr als 80 Tote

  • 14:31Richterbund kritisiert die deutsche Haltung gegenüber Erdogan

  • 13:52Rund 150 Tote bei Unwetter in China

  • 22:55Wagenknecht: Mehr Mittel für Polizei

  • 22:28Unwetter in weiten Teilen Deutschlands

  • 21:55Hamburg: Erdogan-Gegner demonstrieren

  • 21:19Amokläufer erschoss sich vor den Augen der Polizei

  • 20:40Neffe von Erdogan-Gegner Gülen festgenommen

  • 20:01München: De Maiziere besucht Tatort

  • 16:52München: Innenminister de Maiziere zeigt sich betroffen

  • 16:29Deutlich mehr Asylanträge von unbegleiteten Jugendlichen

  • 14:56München: Bundeskanzlerin Merkel spricht ihr Mitgefühl aus

  • 14:46Explosionen in Kabul: Mehr als 80 Tote

  • 14:31Richterbund kritisiert die deutsche Haltung gegenüber Erdogan

  • 13:52Rund 150 Tote bei Unwetter in China

  • 13:23Albig hält SPD-Kanzler nach der nächsten Wahl für unrealistisch

  • 13:04Ermittler vermuten Zusammenhang mit Breiviks Attentat

  • 12:49Roth fordert Stopp des Flüchtlingsabkommens mit der Türkei

  • 12:34Polizei München: Vor allem Jugendliche unter den Todesopfern

  • 12:19Münchens Oberbürgermeister: Tag der Trauer - Alle Feste abgesagt

  • 12:05Ermittler in München: Täter hatte keine Verbindung zum IS

  • 11:41Türkei: Erdogan lässt tausende Institutionen schließen

  • 11:23Agentur: Nachbarin beschreibt Täter als "guten Menschen"

  • 19:32G20-Länder sehen sich gewappnet für Brexit-Folgen

  • 18:55Chrysler ruft 410.000 Fahrzeuge zurück

  • 18:33VW in Südkorea unter Druck

  • 17:51Eon-Tochter Uniper plant Stellenabbbau

  • 09:03G20-Finanzminister wollen strengere Steuerregeln für Konzerne

  • 08:23Schäuble: G20 wollen für sozial gerechte Steuerpolitik sorgen

  • 07:20Online-Händler müssen Elektro-Schrott annehmen

  • 18:35Lufthansa Technik sichert Standort Hamburg - 700 Jobs fallen weg

  • 17:19Boeing räumt in Bilanz auf - Weniger Gewinn erwartet

  • 16:35Vodafone verliert in Deutschland Umsatz - Aber Wachstum im Festnetz

  • 13:20Bahn erwartet Nachteile durch Brexit

  • 12:32IW-Studie: Weniger Streiks im Land

  • 12:15VHS-Ära endet: Funai beendet Produktion

  • 11:42Online-Bezahldienst Paypal schließt Partnerschaft mit Visa

  • 07:49Smartphone-Marktführer Samsung reicht Patentklage gegen Huawei ein

  • 22:06Daimler beruft zweite Frau in den Vorstand

  • 19:50Kunden von fluege.de und ab-in-den-urlaub.de bangen um ihr Geld

  • 17:16Terrorangst macht Lufthansa und Easyjet zu schaffen

  • 15:22Opel fährt zurück in die Gewinnzone

  • 15:05Maklerprovisionen - Karlsruhe billigt "Bestellerprinzip"

  • 17:34Christopher Street Day: Hunderttausende feiern in Berlin

  • 15:48Russischer Ballonfahrer: Erdumrundung in neuer Rekordzeit

  • 15:27Wieder Schäden durch Unwetter in Deutschland

  • 11:54Trotz München laufen Tausende bei CSD-Parade durch Berlin

  • 07:43Musik-Festival in München nach Schießerei abgebrochen

  • 06:58Skulptur von deutschem Künstler soll zurück nach Ground Zero

  • 17:37Norwegen gedenkt der Breivik-Opfer

  • 16:56Ermittlungen zum Brandanschlag auf Asylheim in Tröglitz eingestellt

  • 10:13Suche nach MH370 wird eingestellt

  • 09:48Am Wochenende drohen Unwetter

  • 08:57Fox-Chef tritt nach Vorwürfen der sexuellen Belästigung zurück

  • 07:12Fünf Jahre nach den Breivik-Anschlägen: Norwegen gedenkt der Opfer

  • 23:36Starkregen überflutet Straßen - Feuerwehr im Dauereinsatz

  • 22:25Anklage wegen Handgranatenwurfs vor Flüchtlingsunterkunft

  • 20:32Neuseeländer stellt neuen Tieftauch-Rekord auf

  • 19:30Mutmaßlicher Mörder nach 34 Jahren überführt

  • 14:18Leichtes Spiel für Polizei: Einbrecher liegt schlafend im Bett

  • 13:24Fall Pistorius: Staatsanwaltschaft kündigt Berufung an

  • 12:30"Feiern mit Kondom": Rio startet Gratis-Ausgabe von 450.000 Stück

  • 22:15Physik-Student löst Terroralarm in Brüssel aus

  • 22:57Gelungener Einstand für Büskens

  • 19:47Rosberg behält die Pole Position

  • 19:36Lorenzi ältester Premierensieger

  • 19:27Turnerinnen gewinnen Länderkampf

  • 19:21Herren-Team schlägt Österreich

  • 18:34David Storl steigert sich

  • 17:24Froome steht vor Tour-Gesamtsieg

  • 17:01Chance für die Sprinter

  • 15:53Higuain angeblich zu Juventus

  • 15:33Görges gibt auf, Siegemund im Finale

  • 15:28Jahn/Estre siegen in Spielberg

  • 15:16Gstaad: Brown verliert Halbfinale

  • 13:41Larsson-Sohn nicht bei Olympia

  • 13:35Sportwelt bestürzt über Amoklauf

  • 13:18Eintracht leiht Varela aus

  • 13:09München: Gedenkminuten beim BFV

  • 12:38Dietrich künftig VfB-Präsident?

  • 12:20David Moyes coacht Sunderland

  • 12:07Ronaldo als Flughafen-Namensgeber

  • 11:37Diese Sportler stehen zur Wahl

merkzettel

Leipziger Buchmesse Der Name des Autors muss zum Genre passen

BildStapel mit Büchern
Stapel Bücher

Nicht jeder Autor heißt in Wirklichkeit so, wie er auf dem Buchrücken heißt.

(Quelle: dpa)

VideoDie Affäre Schiwago
CIA druckte eine Auflage von Doktor Schiwago

Der weltberühmte Roman von Boris Pasternak wird mitten im Kalten Krieg zur ideologischen Waffe. Die CIA druckte eine russische Version von Doktor Schiwago und schmuggelte sie nach Moskau.

(04.03.2016)

VideoDer Buchdruck
Ein Buch in Nahaufnahme

Die Erfindung des Buchdrucks durch Johannes Gutenberg ermöglicht die Produktion von Büchern in großem Maßstab.

(01.01.2016)

von Maria Ugoljew

Jeder Mensch braucht zur Identifikation einen Namen. Einige legen sich gleich mehrere davon zu, vor allem Personen des öffentlichen Lebens. Auf dem Büchermarkt - auch jetzt wieder auf der Leipziger Buchmesse - lässt sich eine regelrechte Flut an Pseudonymen ausmachen. Eine Spurensuche. 

Kürzlich war Heinz Strunk zu Gast in einer Fernsehsendung. Der Autor sprach unter anderem über seinen aktuellen und viel gelobten Roman "Der goldene Handschuh". Anmoderiert wurde er als Heinz Strunk, im Gespräch hieß er Heinz. Heinz, der in Hamburg geborene Musiker, Schauspieler und Schriftsteller. So steht es auch in der Kurzbiografie seines Verlages Rowohlt. Doch Heinz Strunks bürgerlicher Namen ist ein völlig anderer. Länger, umständlicher und ungewöhnlicher. Nämlich Mathias Halfpape.

Der maskierte Autor

Das Spiel mit der Maskierung ist in der Literatur ein weit verbreitetes Phänomen. Während Heinz Strunk seinen bürgerlichen Namen in der Öffentlichkeit verdeckt, geht die österreichische Autorin Julia Kröhn offen damit um. Sie leistet sich gleich mehrere Pseudonyme - eines für jede Gattung, in der sie schreibt. Im Klappentext wird auf den jeweiligen Künstlernamen verwiesen, der da heißen kann Sophia Cronberg, Carla Federico oder Leah Cohn.

Leipziger Buchmesse beginnt

Leipzig rückt ab heute in den Mittelpunkt der deutschen Literaturszene. Auf der Buchmesse vom 17. bis 20. März präsentieren rund 2.000 Aussteller ihre Neuerscheinungen. Ein spezielles Gastland gibt es in diesem Jahr nicht; der inhaltliche Messeschwerpunkt dreht sich unter dem Titel "Europa21. Denk-Raum für die Gesellschaft von morgen" um Flucht, Migration und die Zukunft des europäischen Kontinents.

Parallel zum traditionellen Frühjahrstreffen der Branche findet in der gesamten Stadt das Lesefest "Leipzig liest!" statt, das nach Angaben der Veranstalter das größte seiner Art in Europa ist. Rund 3.000 Lesungen, Diskussionsrunden und literarische Konzerte sind geplant - mitunter an ungewöhnlichen Orten wie einem Schiff auf dem Cospudener See oder mitten unter exotischen Tieren im Leipziger Zoo.

Auch die Bochumerin Christiane Gohl macht um ihre drei Pseudonyme kein Geheimnis. Als Sarah Lark veröffentlicht sie Romane, die in Neuseeland spielen; als Ricarda Jordan schreibt sie Historien-Romane, als Elisabeth Rotenberg übers Reiten. Würde sie mit nur einem Namen die unterschiedlichen Genre bedienen, wäre sie unglaubwürdig. Das ist die Annahme der Verlage. Grusche Juncker, Programmleiterin für Belletristik bei Rowohlt, sagt: "Vielseitigkeit wird von der Öffentlickeit in der Regel kritisch beäugt, man traut einer Autorin von Liebesromanen erst mal keine Krimikompetenz zu. Deshalb trennt man das oft."

Der Weg zum Pseudonym

Ein Pseudonym entsteht auf verschiedene Art und Weise. In den wenigsten Fällen dient es dem Schriftsteller heutzutage als Tarnung oder Schutz vor Verfolgung. Vielmehr geht es um Unverwechselbarkeit und Wohlklang. Es gibt drei Möglichkeiten: Entweder schlägt der Literaturagent den falschen Namen dem Verlag vor, oftmals mit dem Zusatz, dass der Autor unter einem anderen Namen bereits (erfolgreich) veröffentlicht wurde. Oder der Autor kommt selbst auf die Idee, wie im Fall von Heinz Strunk - oder von Matthias Altenburg. Unter dem Pseudonym Jan Seghers veröffentlicht Letzterer Krimis, unter seinem bürgerlichen Namen arbeitet er als Journalist und ist Autor literarischer Romane. "Er wollte die unterschiedlichen Genres trennen, das war ihm wichtig", sagt Grusche Juncker.

Weitere Links zum Thema
Außerdem kann auch der Verlag das Pseudonym kreieren. Dabei würden unterschiedliche Kriterien angewandt, erklärt die Programmleiterin. Wichtig sei die Frage, wo der Roman spielt. Ist es ein Krimi in Frankreich, so bekommt der Autor einen französisch klingenden Namen plus passender Biografie. "Auch das Geschlecht kann ein Kriterium sein, erotische Romane beispielsweise werden eher Frauen zugeordnet, da bekommt ein Mann bei einigen Verlagen schon mal ein weibliches Pseudonym verpasst", sagt Grusche Juncker. Was für alle Namen gilt, sei der Sympathie-Faktor. Weniger zähle die Originalität.

Ein Jahrhunderte altes Phänomen

In den vergangenen Jahren sei der Trend zum Pseudonym immer weiter vorangeschritten, sagt Grusche Juncker. Neu ist sein Gebrauch allerdings keineswegs. Vielmehr handelt es sich um ein Jahrhunderte altes Phänomen: "Seit dem Mittelalter erlangte das Pseudonym Aktualität und eine anhaltende Blüte", schreibt der Literaturwissenschaftler Gerhart Söhn in seinem Buch "Literaten hinter Masken". Ausschlaggebend dafür sei die Erfindung des modernen Buchdrucks gewesen. Ein Ereignis, das mit dem Namen Johannes Gutenberg in Verbindung gebracht wird. So lernt es jedes Schulkind.

Doch der Sohn des Kaufmanns Friele Gensfleisch hieß ursprünglich anders: Henne Gensfleisch. Ein Name, der für jemanden stand, der gern Gänse verspeiste oder züchtete. "Damals kam dann aber die Sitte auf, seinen Namen nach der Herkunft seiner Familie auszurichten", schreibt der Namensforscher Jürgen Udolph in "Professor Udolphs Buch der Namen". Und so wurde aus dem Familiensitz "Zum guten Berg" in Mainz der in die Geschichte eingegangene "Johannes Gutenberg".

17.03.2016
  1. Drucken
  2. Merken
  3. Versenden
  4. Teilen auf:

Versenden

Artikel versenden

Versenden Sie den Beitrag an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
schließen Beitrag versenden

Versenden

Hinweis

Der Beitrag wurde erfolgreich versendet.

schließen

Merkliste

Papierkorb Bild
Merkliste versenden Merkliste schließen

Merkliste

Merkliste versenden

Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
Zurück zur Merkliste Absenden Button

Merkliste

Hinweis

Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

Zurück zur Merkliste Merkliste schließen