27.08.2016
  • 08:21Arbeitgeber wollen gesetzliche Lockerungen für Flüchtlinge

  • 07:57Frankreichs Regierungschef will Kampf gegen Burkini fortsetzen

  • 07:13Tag der Staatstrauer nach Erdbeben in Italien

  • 06:50US-Präsident Obama schafft weltgrößtes Meeresschutzgebiet vor Hawaii

  • 06:16Merkel empfängt weitere europäische Regierungschefs in Meseberg

  • 00:15Umfrage: Im Notfall geht es auch einige Tage ohne Hilfe von außen

  • 23:52Stada-Aktionäre wählen Aufsichtsratschef Abend ab

  • 23:26USA und Russland grundsätzlich für Waffenruhe in Syrien

  • 23:01Raumkapsel kehrt auf Erde zurück

  • 22:32Saarbrücken knackt Hitzerekord des Jahres

  • 22:03Rocker in Berlin erschossen

  • 21:34Verbraucherstimmung verbessert sich trotz Terrors und Brexit-Votums

  • 21:05Vertrauliches Treffen von Merkel und Kretschmann in Berlin

  • 20:36Türkei öffnet dritte Bosporus-Brücke

  • 19:38US-Notenbank will Leitzinsen anheben

  • 19:10Flughafenkoordinator: Weiter Chance auf BER-Eröffnung 2017

  • 18:41Eine Explosion in einem belgischen Sportzentrum

  • 18:13Forscher erwarten in diesem Jahr bis zu 400.000 Flüchtlinge

  • 17:44Uni Osnabrück plant Studiengang für islamische Sozialarbeit

  • 17:16VW-Betriebsratschef bringt Beteiligung an Zulieferern ins Gespräch

Zurück zur Startseite

Alle Meldungen im Überblick

  • 08:21Arbeitgeber wollen gesetzliche Lockerungen für Flüchtlinge

  • 07:57Frankreichs Regierungschef will Kampf gegen Burkini fortsetzen

  • 07:13Tag der Staatstrauer nach Erdbeben in Italien

  • 06:50US-Präsident Obama schafft weltgrößtes Meeresschutzgebiet vor Hawaii

  • 06:16Merkel empfängt weitere europäische Regierungschefs in Meseberg

  • 00:15Umfrage: Im Notfall geht es auch einige Tage ohne Hilfe von außen

  • 23:52Stada-Aktionäre wählen Aufsichtsratschef Abend ab

  • 23:26USA und Russland grundsätzlich für Waffenruhe in Syrien

  • 23:01Raumkapsel kehrt auf Erde zurück

  • 22:32Saarbrücken knackt Hitzerekord des Jahres

  • 22:03Rocker in Berlin erschossen

  • 21:34Verbraucherstimmung verbessert sich trotz Terrors und Brexit-Votums

  • 21:05Vertrauliches Treffen von Merkel und Kretschmann in Berlin

  • 20:36Türkei öffnet dritte Bosporus-Brücke

  • 19:38US-Notenbank will Leitzinsen anheben

  • 19:10Flughafenkoordinator: Weiter Chance auf BER-Eröffnung 2017

  • 18:41Eine Explosion in einem belgischen Sportzentrum

  • 18:13Forscher erwarten in diesem Jahr bis zu 400.000 Flüchtlinge

  • 17:44Uni Osnabrück plant Studiengang für islamische Sozialarbeit

  • 17:16VW-Betriebsratschef bringt Beteiligung an Zulieferern ins Gespräch

  • 08:21Arbeitgeber wollen gesetzliche Lockerungen für Flüchtlinge

  • 07:57Frankreichs Regierungschef will Kampf gegen Burkini fortsetzen

  • 06:16Merkel empfängt weitere europäische Regierungschefs in Meseberg

  • 00:15Umfrage: Im Notfall geht es auch einige Tage ohne Hilfe von außen

  • 23:26USA und Russland grundsätzlich für Waffenruhe in Syrien

  • 21:05Vertrauliches Treffen von Merkel und Kretschmann in Berlin

  • 18:13Forscher erwarten in diesem Jahr bis zu 400.000 Flüchtlinge

  • 16:47Politbarometer zur Wahl in Mecklenburg- Vorpommern: Sellering vorn

  • 16:33Erste Bewohner verlassen belagerte syrische Stadt Daraja

  • 15:53PKK bekennt sich zu Selbstmordanschlag auf Polizeipräsidium in Cizre

  • 15:37ZDF Politbarometer: CDU und AfD in Mecklenburg-Vorpommern fast gleichauf

  • 15:22Frankreichs Oberstes Verwaltungsgericht kippt Burkini-Verbote

  • 14:38Staatsakt für Alt-Bundespräsident Scheel am 7. September

  • 13:29Philippinische Regierung einigt sich mit Rebellen auf Waffenstillstand

  • 13:00Ungarn plant zweiten Grenzzaun gegen Flüchtlinge

  • 12:41Nach Erdbeben: Italienische Regierung ruft Staatstrauer aus

  • 12:00Kerry und Lawrow beraten über Konflikt in Syrien

  • 11:03Topthema Arbeitslosigkeit vor der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern

  • 10:45Vizeminister bei Protesten in Bolivien getötet

  • 09:43Merkel trifft Ministerpräsidenten der Visegrad-Staaten

  • 23:52Stada-Aktionäre wählen Aufsichtsratschef Abend ab

  • 21:34Verbraucherstimmung verbessert sich trotz Terrors und Brexit-Votums

  • 20:36Türkei öffnet dritte Bosporus-Brücke

  • 19:38US-Notenbank will Leitzinsen anheben

  • 19:10Flughafenkoordinator: Weiter Chance auf BER-Eröffnung 2017

  • 17:16VW-Betriebsratschef bringt Beteiligung an Zulieferern ins Gespräch

  • 14:59Mehr Passagiere starten von deutschen Flughäfen

  • 14:17Rekordeinnahmen in Kommunen aus Gewerbe- und Grundsteuer

  • 12:20DIHK: 172.000 Ausbildungsplätze unbesetzt

  • 11:26Lufthansa-Chef will Streit mit Piloten noch dieses Jahr beenden

  • 06:20Neue Spionage-Software "Pegasus" späht Apple-Kunden aus

  • 00:18Abgasaffäre: VW vor weiteren Verhandlungen mit US-Behörden

  • 21:37WhatsApp teilt künftig Daten mit US-Mutterkonzern Facebook

  • 18:50IFA setzt auf stabiles Konsumklima

  • 18:22Umwelthilfe: Viele Händler verweigern Rücknahme von Elektroschrott

  • 16:42Rekordumsatz für Fairen Handel

  • 16:03Boom in der Baubranche

  • 13:45Schiffskrise drückt NordLB in die roten Zahlen

  • 12:00Optiker Fielmann steigert seinen Gewinn

  • 09:24Arbeitgeber wollen mehr Förderung von Riester-Verträgen

  • 07:13Tag der Staatstrauer nach Erdbeben in Italien

  • 06:50US-Präsident Obama schafft weltgrößtes Meeresschutzgebiet vor Hawaii

  • 23:01Raumkapsel kehrt auf Erde zurück

  • 22:32Saarbrücken knackt Hitzerekord des Jahres

  • 22:03Rocker in Berlin erschossen

  • 18:41Eine Explosion in einem belgischen Sportzentrum

  • 17:44Uni Osnabrück plant Studiengang für islamische Sozialarbeit

  • 16:02Staatsbegräbnis für Erdbebenopfer in Italien

  • 10:27Rekord-Zuwanderung lässt Bevölkerung auf 82,2 Millionen steigen

  • 10:05Zahl der Erdbebenopfer in Italien steigt auf 281 Tote

  • 09:02US-Sportler nach erfundenem Überfall in Brasilien angeklagt

  • 08:44Starke Nachbeben erschüttern Katastrophenregion in Italien

  • 07:20Ein Toter bei Explosion in Belgien

  • 06:00Erdogan eröffnet dritte Brücke über den Bosporus

  • 00:02Böhmermann ist zurück aus der Sommerpause - und macht sich nackig

  • 23:00Tote bei Anschlag auf Restaurant in Somalias Hauptstadt Mogadischu

  • 21:10Normandie: Steilküste bricht ab - Suche nach möglichen Opfern

  • 20:13Zwölf Jahre Haft für Säure-Attacke auf Ex-Freundin

  • 17:54Zwei Berliner Bühnen sind Theater des Jahres

  • 17:25Kinderhilfsorganisation schickt eigenes Rettungsboot ins Mittelmeer

  • 23:19FCB in zweiter Runde gegen Augsburg

  • 22:27Bayern fertigt Bremen 6:0 ab

  • 21:59Hannover holt Strandberg

  • 21:18DBB-Team bezwingt Portugal

  • 21:09Kaymer droht Ryder-Cup-Aus

  • 20:28Hannover mit Remis im Bochum

  • 19:47Atkinson egalisiert Weltrekord

  • 19:42Morosow knackt Deiblers Rekord

  • 19:23Pleiß wechselt nach Philadelphia

  • 19:18Klich verlässt Kaiserslautern

  • 18:22Van Genechten holt Etappensieg

  • 18:07Kerber zum Auftakt gegen Hercog

  • 16:28Kimmich zu Gast bei Breyer

  • 15:43Verstappen mit Tagesbestzeit

  • 15:39Legia gegen BVB erstes Spiel im ZDF

  • 15:00Pfeiffersches Drüsenfieber bei Rebic

  • 14:37Zwei Motorenwechsel bei Hamilton

  • 14:33Vier Olympia-Fahrer im U21-Aufgebot

  • 14:06Strafen für Alonso und Ericsson

  • 13:56VfB leiht Asano vom FC Arsenal

merkzettel

Leipziger Buchmesse Der Name des Autors muss zum Genre passen

BildStapel mit Büchern
Stapel Bücher

Nicht jeder Autor heißt in Wirklichkeit so, wie er auf dem Buchrücken heißt.

(Quelle: dpa)

VideoDie Affäre Schiwago
CIA druckte eine Auflage von Doktor Schiwago

Der weltberühmte Roman von Boris Pasternak wird mitten im Kalten Krieg zur ideologischen Waffe. Die CIA druckte eine russische Version von Doktor Schiwago und schmuggelte sie nach Moskau.

(04.03.2016)

VideoDer Buchdruck
Ein Buch in Nahaufnahme

Die Erfindung des Buchdrucks durch Johannes Gutenberg ermöglicht die Produktion von Büchern in großem Maßstab.

(01.01.2016)

von Maria Ugoljew

Jeder Mensch braucht zur Identifikation einen Namen. Einige legen sich gleich mehrere davon zu, vor allem Personen des öffentlichen Lebens. Auf dem Büchermarkt - auch jetzt wieder auf der Leipziger Buchmesse - lässt sich eine regelrechte Flut an Pseudonymen ausmachen. Eine Spurensuche. 

Kürzlich war Heinz Strunk zu Gast in einer Fernsehsendung. Der Autor sprach unter anderem über seinen aktuellen und viel gelobten Roman "Der goldene Handschuh". Anmoderiert wurde er als Heinz Strunk, im Gespräch hieß er Heinz. Heinz, der in Hamburg geborene Musiker, Schauspieler und Schriftsteller. So steht es auch in der Kurzbiografie seines Verlages Rowohlt. Doch Heinz Strunks bürgerlicher Namen ist ein völlig anderer. Länger, umständlicher und ungewöhnlicher. Nämlich Mathias Halfpape.

Der maskierte Autor

Das Spiel mit der Maskierung ist in der Literatur ein weit verbreitetes Phänomen. Während Heinz Strunk seinen bürgerlichen Namen in der Öffentlichkeit verdeckt, geht die österreichische Autorin Julia Kröhn offen damit um. Sie leistet sich gleich mehrere Pseudonyme - eines für jede Gattung, in der sie schreibt. Im Klappentext wird auf den jeweiligen Künstlernamen verwiesen, der da heißen kann Sophia Cronberg, Carla Federico oder Leah Cohn.

Leipziger Buchmesse beginnt

Leipzig rückt ab heute in den Mittelpunkt der deutschen Literaturszene. Auf der Buchmesse vom 17. bis 20. März präsentieren rund 2.000 Aussteller ihre Neuerscheinungen. Ein spezielles Gastland gibt es in diesem Jahr nicht; der inhaltliche Messeschwerpunkt dreht sich unter dem Titel "Europa21. Denk-Raum für die Gesellschaft von morgen" um Flucht, Migration und die Zukunft des europäischen Kontinents.

Parallel zum traditionellen Frühjahrstreffen der Branche findet in der gesamten Stadt das Lesefest "Leipzig liest!" statt, das nach Angaben der Veranstalter das größte seiner Art in Europa ist. Rund 3.000 Lesungen, Diskussionsrunden und literarische Konzerte sind geplant - mitunter an ungewöhnlichen Orten wie einem Schiff auf dem Cospudener See oder mitten unter exotischen Tieren im Leipziger Zoo.

Auch die Bochumerin Christiane Gohl macht um ihre drei Pseudonyme kein Geheimnis. Als Sarah Lark veröffentlicht sie Romane, die in Neuseeland spielen; als Ricarda Jordan schreibt sie Historien-Romane, als Elisabeth Rotenberg übers Reiten. Würde sie mit nur einem Namen die unterschiedlichen Genre bedienen, wäre sie unglaubwürdig. Das ist die Annahme der Verlage. Grusche Juncker, Programmleiterin für Belletristik bei Rowohlt, sagt: "Vielseitigkeit wird von der Öffentlickeit in der Regel kritisch beäugt, man traut einer Autorin von Liebesromanen erst mal keine Krimikompetenz zu. Deshalb trennt man das oft."

Der Weg zum Pseudonym

Ein Pseudonym entsteht auf verschiedene Art und Weise. In den wenigsten Fällen dient es dem Schriftsteller heutzutage als Tarnung oder Schutz vor Verfolgung. Vielmehr geht es um Unverwechselbarkeit und Wohlklang. Es gibt drei Möglichkeiten: Entweder schlägt der Literaturagent den falschen Namen dem Verlag vor, oftmals mit dem Zusatz, dass der Autor unter einem anderen Namen bereits (erfolgreich) veröffentlicht wurde. Oder der Autor kommt selbst auf die Idee, wie im Fall von Heinz Strunk - oder von Matthias Altenburg. Unter dem Pseudonym Jan Seghers veröffentlicht Letzterer Krimis, unter seinem bürgerlichen Namen arbeitet er als Journalist und ist Autor literarischer Romane. "Er wollte die unterschiedlichen Genres trennen, das war ihm wichtig", sagt Grusche Juncker.

Weitere Links zum Thema
Außerdem kann auch der Verlag das Pseudonym kreieren. Dabei würden unterschiedliche Kriterien angewandt, erklärt die Programmleiterin. Wichtig sei die Frage, wo der Roman spielt. Ist es ein Krimi in Frankreich, so bekommt der Autor einen französisch klingenden Namen plus passender Biografie. "Auch das Geschlecht kann ein Kriterium sein, erotische Romane beispielsweise werden eher Frauen zugeordnet, da bekommt ein Mann bei einigen Verlagen schon mal ein weibliches Pseudonym verpasst", sagt Grusche Juncker. Was für alle Namen gilt, sei der Sympathie-Faktor. Weniger zähle die Originalität.

Ein Jahrhunderte altes Phänomen

In den vergangenen Jahren sei der Trend zum Pseudonym immer weiter vorangeschritten, sagt Grusche Juncker. Neu ist sein Gebrauch allerdings keineswegs. Vielmehr handelt es sich um ein Jahrhunderte altes Phänomen: "Seit dem Mittelalter erlangte das Pseudonym Aktualität und eine anhaltende Blüte", schreibt der Literaturwissenschaftler Gerhart Söhn in seinem Buch "Literaten hinter Masken". Ausschlaggebend dafür sei die Erfindung des modernen Buchdrucks gewesen. Ein Ereignis, das mit dem Namen Johannes Gutenberg in Verbindung gebracht wird. So lernt es jedes Schulkind.

Doch der Sohn des Kaufmanns Friele Gensfleisch hieß ursprünglich anders: Henne Gensfleisch. Ein Name, der für jemanden stand, der gern Gänse verspeiste oder züchtete. "Damals kam dann aber die Sitte auf, seinen Namen nach der Herkunft seiner Familie auszurichten", schreibt der Namensforscher Jürgen Udolph in "Professor Udolphs Buch der Namen". Und so wurde aus dem Familiensitz "Zum guten Berg" in Mainz der in die Geschichte eingegangene "Johannes Gutenberg".

17.03.2016
  1. Drucken
  2. Merken
  3. Versenden
  4. Teilen auf:

Versenden

Artikel versenden

Versenden Sie den Beitrag an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
schließen Beitrag versenden

Versenden

Hinweis

Der Beitrag wurde erfolgreich versendet.

schließen

Merkliste

Papierkorb Bild
Merkliste versenden Merkliste schließen

Merkliste

Merkliste versenden

Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
Zurück zur Merkliste Absenden Button

Merkliste

Hinweis

Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

Zurück zur Merkliste Merkliste schließen