28.07.2016
  • 12:08Papst feiert Messe mit hunderttausenden Gläubigen in Tschenstochau

  • 11:59Aleppo: Russland kündigt humanitäre Korridore an

  • 11:27Tausende Venezolaner demonstrieren gegen Präsident Maduro

  • 11:11Nepal: 58 Tote bei Überschwemmungen

  • 10:57Bayern beschließt Anti-Terror-Konzept "Sicherheit durch Stärke"

  • 10:43Apple: Eine Milliarde iPhones verkauft

  • 10:16Arbeitslosenzahl im Juli auf 2,661 Millionen gestiegen

  • 09:44Anschlag auf französische Kirche: Zweiter Terrorist identifiziert

  • 09:40Festnahme wegen Amokplänen - Ermittler prüfen Herkunft der Waffen

  • 09:11Erste russische Sportler unterwegs

  • 09:06Trump ruft Russland zu Hackerangriff auf Clinton auf

  • 08:49Özoguz fordert von Moscheevereinen mehr Eigeninitiative bei Prävention

  • 08:33Vorwürfe gegen Polizisten im Fall Freddie Gray fallengelassen

  • 08:27Kaczynski weist EU-Forderungen zu Umgang mit Verfassungsgericht zurück

  • 08:16Hochrangige US-Demokraten kritisieren Donald Trump scharf

  • 07:54Papst Franziskus setzt Polen-Reise fort

  • 07:31Polizisten durchsuchen Hildesheimer Moschee

  • 07:12Merkel stellt sich nach Gewalttaten Fragen der Presse

  • 06:48Facebook verdreifacht Gewinn dank boomender Werbeeinnahmen

  • 06:17Polizei fasst geflüchteten Psychiatriepatienten in Bremen

Zurück zur Startseite

Alle Meldungen im Überblick

  • 12:08Papst feiert Messe mit hunderttausenden Gläubigen in Tschenstochau

  • 11:59Aleppo: Russland kündigt humanitäre Korridore an

  • 11:27Tausende Venezolaner demonstrieren gegen Präsident Maduro

  • 11:11Nepal: 58 Tote bei Überschwemmungen

  • 10:57Bayern beschließt Anti-Terror-Konzept "Sicherheit durch Stärke"

  • 10:43Apple: Eine Milliarde iPhones verkauft

  • 10:16Arbeitslosenzahl im Juli auf 2,661 Millionen gestiegen

  • 09:44Anschlag auf französische Kirche: Zweiter Terrorist identifiziert

  • 09:40Festnahme wegen Amokplänen - Ermittler prüfen Herkunft der Waffen

  • 09:11Erste russische Sportler unterwegs

  • 09:06Trump ruft Russland zu Hackerangriff auf Clinton auf

  • 08:49Özoguz fordert von Moscheevereinen mehr Eigeninitiative bei Prävention

  • 08:33Vorwürfe gegen Polizisten im Fall Freddie Gray fallengelassen

  • 08:27Kaczynski weist EU-Forderungen zu Umgang mit Verfassungsgericht zurück

  • 08:16Hochrangige US-Demokraten kritisieren Donald Trump scharf

  • 07:54Papst Franziskus setzt Polen-Reise fort

  • 07:31Polizisten durchsuchen Hildesheimer Moschee

  • 07:12Merkel stellt sich nach Gewalttaten Fragen der Presse

  • 06:48Facebook verdreifacht Gewinn dank boomender Werbeeinnahmen

  • 06:17Polizei fasst geflüchteten Psychiatriepatienten in Bremen

  • 11:59Aleppo: Russland kündigt humanitäre Korridore an

  • 11:27Tausende Venezolaner demonstrieren gegen Präsident Maduro

  • 10:57Bayern beschließt Anti-Terror-Konzept "Sicherheit durch Stärke"

  • 10:16Arbeitslosenzahl im Juli auf 2,661 Millionen gestiegen

  • 09:44Anschlag auf französische Kirche: Zweiter Terrorist identifiziert

  • 09:06Trump ruft Russland zu Hackerangriff auf Clinton auf

  • 08:49Özoguz fordert von Moscheevereinen mehr Eigeninitiative bei Prävention

  • 08:27Kaczynski weist EU-Forderungen zu Umgang mit Verfassungsgericht zurück

  • 08:16Hochrangige US-Demokraten kritisieren Donald Trump scharf

  • 07:12Merkel stellt sich nach Gewalttaten Fragen der Presse

  • 06:05Obama sieht Hillary Clinton als geeignete Nachfolgerin

  • 00:33Tim Kaine: Offizieller Kandidat der US-Demokraten für Vizepräsidentenamt

  • 22:41Türkei schließt zahlreiche Zeitungen und TV-Sender

  • 19:53Obama auf Parteitag erwartet - Unterstützungsrede für Clinton

  • 18:49Papst Franziskus: "Welt im Krieg"

  • 18:26Franziskus mahnt polnische Regierung zur Aufnahme von Flüchtlingen

  • 17:54Bill Clinton: Liebeserklärung an Hillary

  • 16:00Französische Medien wollen keine Fotos von Terroristen mehr zeigen

  • 15:37Bewachung von Gotteshäusern: Kirchen müssen offene Orte bleiben

  • 15:19Religionsvertreter fordern mehr Schutz von Gotteshäusern

  • 10:43Apple: Eine Milliarde iPhones verkauft

  • 06:48Facebook verdreifacht Gewinn dank boomender Werbeeinnahmen

  • 23:49Deutsche Börse profitiert von Brexit-Referendum

  • 20:59Fußball-EM verhilft Puma zu Umsatzplus

  • 20:32VW verkauft wieder mehr Autos - trotz Dieselskandal

  • 19:20Einigung im Tarifstreit von DRK und ver.di

  • 15:03Bundesagentur: Hohe Nachfrage nach Arbeitskräften

  • 14:44Defizitsünder: Keine Geldstrafen für Spanien und Portugal

  • 12:38Deutsche Bahn steigert Halbjahresgewinn

  • 07:55Niedrige Öl- und Gaspreise drücken auf BASF-Bilanz

  • 06:23EU-Kommission entscheidet über Strafen für Defizitsünder Spanien und Portugal

  • 00:03Twitter-Aktie nach Quartalsbericht unter Druck

  • 22:30Apple erneut mit Einbußen: Deutlich weniger iPhones verkauft

  • 21:50Osram verkauft Lampensparte an chinesisches Konsortium

  • 19:07VW-Abgas-Skandal: US-Gericht genehmigt Milliarden-Vergleich

  • 18:46Fraport gewinnt Millionenklage gegen Lotsengewerkschaft

  • 11:45Amazon will Paket-Auslieferung mit Drohnen in Großbritannien testen

  • 10:08Mytaxi fusioniert mit Hailo

  • 09:41Commerzbank-Gewinn schrumpft

  • 08:41Kabinenpersonal-Streik sorgt für Ausfälle bei Air France

  • 12:08Papst feiert Messe mit hunderttausenden Gläubigen in Tschenstochau

  • 11:11Nepal: 58 Tote bei Überschwemmungen

  • 09:40Festnahme wegen Amokplänen - Ermittler prüfen Herkunft der Waffen

  • 08:33Vorwürfe gegen Polizisten im Fall Freddie Gray fallengelassen

  • 07:54Papst Franziskus setzt Polen-Reise fort

  • 07:31Polizisten durchsuchen Hildesheimer Moschee

  • 06:17Polizei fasst geflüchteten Psychiatriepatienten in Bremen

  • 00:02Neues Antibiotikum in Nase entdeckt

  • 23:18Erneute Unwetter über Deutschland: Vielerorts Überschwemmungen

  • 22:26Schutz für Pokemon-Fans in Düsseldorf

  • 21:50Ansbach: Chat-Kontakt unmittelbar vor Anschlag

  • 20:27Udo Lindenberg wird Gronauer Ehrenbürger

  • 17:30Barmer: Immer mehr krankhaft Übergewichtige in Deutschland

  • 16:12Weltjugendtag: Papst in Krakau gelandet

  • 10:24Ermittler: Verunglücktes Tesla-Selbstfahrauto fuhr zu schnell

  • 06:11Deutsche Familie stirbt bei Auffahrunfall am Gotthard-Tunnel

  • 23:20Papst reist zum Weltjugendtag nach Krakau

  • 20:37Waldbrände in Kalifornien: Feuerwehr macht Fortschritte

  • 19:50Ambulante Pflegedienste verhindern angeblich Kontrolle

  • 18:30Weltjugendtag in Krakau mit großer Messe eröffnet

  • 11:15Gauck reist zur Eröffnungsfeier

  • 11:03Heidel: "FC Bayern Lichtjahre weg"

  • 10:34Speerwerfer Röhler wieder fit

  • 10:27Hagen verpflichtet US-Ami Plaisted

  • 09:58Atletico Nacional gewinnt Copa

  • 09:11Erste russische Sportler unterwegs

  • 08:53Kerber in Montreal im Achtelfinale

  • 08:37Klose: Karriereende möglich

  • 08:29Liverpool unterliegt Chelsea

  • 08:25Bayern verlieren Test gegen AC Mailand

  • 21:21Bencic sagt Olympia-Teilnahme ab

  • 21:17Tischtennis-Spieler dürfen starten

  • 19:48Weitere Gewichtheber positiv

  • 19:17Ägypter Abdelraham gesperrt

  • 19:11Darmstadt verpflichtet Fedezki

  • 18:28Keine Hinweise auf Motordoping

  • 18:09Immobile-Wechsel perfekt

  • 17:36Ecclestone gegen "Halo"-System

  • 17:24Arnautovic bleibt Stoke City treu

  • 17:01Startverbot für Italiener Chatbi

merkzettel

Machtwechsel in Venezuela Opposition übernimmt Venezuelas Parlament

BildHenry Ramos
Henry Ramos

Henry Ramos, neuer Parlamentspräsident in Venezuela

(Quelle: ap)

VideoVenezuela: "Opposition gewinnt"
Andreas Wunn

"Die Regierung wurde bestraft für die desolate politische und wirtschaftliche Lage", so ZDF-Korrespondent Andreas Wunn anlässlich der Parlamentswahl. Staatspräsident Maduro rufe zu Ruhe auf.

(07.12.2015)

VideoVenezuela: Der Goldesel
Screenshot

Rund 800 Mrd. Dollar soll Hugo Chavez während seiner Amtszeit mit Öl eingenommen haben. Viel davon hat er billig an sozialistische Bruderstaaten abgegeben. Nachhaltig investiert hat er kaum.

(15.03.2013)

Venezuelas sozialistischer Präsident Maduro hat es künftig mit einem Parlament zu tun, das ihn loswerden will. Bei der konstituierenden Sitzung ging es hoch her in der Nationalversammlung. Zur Lösung der drängenden Probleme müssen die Gegner allerdings zusammenarbeiten. 

Als der neue Mehrheitsführer im venezolanischen Parlament an das Mikrofon tritt, kommt es fast zum Handgemenge. Dutzende sozialistische Abgeordnete umringen Julio Borges, Parlamentarier der Regierungsgegner halten dagegen. Es wird geschubst und geschrien. "Julio - Ihr vergewaltigt das Recht", brüllt ein Sozialist immer wieder. Am Ende verlassen die Abgeordneten der Regierungspartei PSUV geschlossen die konstituierende Sitzung der Nationalversammlung. Dass die neue Parlamentsmehrheit auch ihren sozialistischen Präsidenten Nicolás Maduro entmachten will, hören sie schon gar nicht mehr.

Venezuela ist ein gespaltenes Land. Die politischen Lager bezeichnen sich gegenseitig vorzugsweise als "Verbrecher" oder "Faschisten". Die tumultartigen Zustände bei der ersten Sitzung des Parlaments am Dienstag zeigen, wie tief die ideologischen Gräben zwischen den Gegnern sind. Erstmals seit 16 Jahren stellen die Sozialisten nicht mehr die Mehrheit in der Nationalversammlung. Staatschef Maduro wird künftig also faktisch gegen die Volksvertretung anregieren müssen.

Breites Bündnis gegen Sozialisten

ZITAT
Wir haben das Recht auf unserer Seite, uns gehört die Straße, und wir haben Eier.
Pedro Carreño
Das aus über 20 Parteien bestehende Oppositionsbündnis Mesa de la Unidad Democrática (Tisch der Demokratischen Einheit, MUD) will das krisengeschüttelte und zuletzt immer autoritärer geführte Land grundlegend umkrempeln. Konservative, Liberale, Sozialdemokraten, Indigene, sogar Marxisten haben sich zu diesem Zweck zusammengetan. Die Sozialisten befürchten, dass die Regierungsgegner die vom 2013 gestorbenen Ex-Präsidenten Hugo Chávez eingeleiteten Sozialprogramme abschaffen.

Der Ton ist rau im Hohen Haus. "Wir haben das Recht auf unserer Seite, uns gehört die Straße, und wir haben Eier", schleudert der sozialistische Abgeordnete Pedro Carreño der MUD-Fraktion entgegen. "Wir verteidigen die Rechte der Armen." Sein Kollege Héctor Rodríguez sagt: "Es ist an der Zeit für eine Rebellion gegen die Bourgeoisie - wir werden den Chavismus wieder aufbauen."

Ein Land mit massiven Problemen

Er kündigt an, die Arbeit der Regierung von Präsident Maduro zu verteidigen. "Wenn Ihr die sozialen Fortschritte angreift, geht das Volk auf die Straße, und wir werden an seiner Seite stehen." Nach der krachenden Niederlage der PSUV bei der Parlamentswahl im Dezember war immer wieder befürchtet worden, dass Maduro seine "Colectivos" auf die Straße schickt - bewaffnete Motorradgangs, die sich als Verteidiger der Bolivarischen Revolution verstehen.

Weitere Links zum Thema

Venezuela steht vor massiven Problemen. Das Land mit den größten Erdölreserven der Welt wird von einer schweren Wirtschafts- und Versorgungskrise erschüttert. In den Geschäften fehlt es an Dingen des täglichen Bedarfs. Schwarzmarkt und Schmuggel blühen. Unabhängige Experten gehen davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt im vergangenen Jahr um neun Prozent geschrumpft ist. Die Inflationsrate schätzen sie auf rund 200 Prozent.

Venezuela international weitgehend isoliert

Außerdem versinkt das südamerikanische Land in Gewalt, die Hauptstadt Caracas ist einer der gefährlichsten Orte der Welt. "Wir sind ein Land im Krieg", sagt der Oppositionsführer und Gouverneur des Bundesstaats Miranda, Henrique Capriles. "Die Kriminalität ist außer Kontrolle. Wir brauchen eine Justiz, die ihre Arbeit macht."

Präsident Maduro hat Venezuela durch seinen autoritären Regierungsstil zudem international weitgehend isoliert. Zahlreiche Organisationen und Länder fordern die Freilassung der politischen Gefangenen. So muss der Oppositionsführer Leopoldo López wegen ihm vorgeworfener Anstiftung zur Gewalt bei regierungskritischen Protesten eine fast 14-jährige Haftstrafe absitzen.

Regierung und Parlament müssen zusammenarbeiten

MUD-Fraktionschef Borges kündigt gleich bei der konstituierenden Sitzung ein Amnestiegesetz für die inhaftierten Regierungsgegner an. "Heute habe wir einen Schritt in Richtung Demokratie gemacht", sagt López' Ehefrau Lilian Tintori. Die Regierungsfraktion hingegen ist außer sich über die Initiative. Aus ihrer Sicht ist López für Dutzende Tote während der Krawalle im Februar 2014 verantwortlich.

Zur Lösung der drängenden Probleme Venezuelas müssen Regierung und Parlament zusammenarbeiten. "Wir befinden uns in der schwersten Krise, an die wir uns erinnern können", sagt Borges. "Jeder, der für Venezuela arbeiten will, ist willkommen." Derzeit herrschen in der Nationalversammlung Trotzhaltung und Triumphgeheul. Damit das Land nicht vollends blockiert wird, müssten nun beide Seiten über ihren Schatten springen.

06.01.2016, Quelle: von Denis Düttmann, dpa
  1. Drucken
  2. Merken
  3. Versenden
  4. Teilen auf:

Versenden

Artikel versenden

Versenden Sie den Beitrag an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
schließen Beitrag versenden

Versenden

Hinweis

Der Beitrag wurde erfolgreich versendet.

schließen

Merkliste

Papierkorb Bild
Merkliste versenden Merkliste schließen

Merkliste

Merkliste versenden

Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
Zurück zur Merkliste Absenden Button

Merkliste

Hinweis

Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

Zurück zur Merkliste Merkliste schließen