25.07.2016
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merkzettel

Mimikama gegen Falschmeldungen Im Netz der Lügen

VideoKampf gegen den Fake
Zitat: Glaube nicht alles, was du im Internet liest, nur weil da ein Bild mit einem Zitat steht

Netz-Gerüchte, Falschmeldungen und Propaganda aufzudecken ist das Ziel des österreichischen Vereins Mimikama. Mehrere Ehrenamtliche und drei Angestellte sind damit ziemlich beschäftigt.

(29.01.2016)

VideoFälschungen im Internet
Andre Wolf vom Verein Mimikama im Gespräch mit Andrea Ballschuh

In Bezug auf die Flüchtlingskrise wird im Internet viel diskutiert. Dabei werden auch oft Meldungen verbreitet, die gar nicht stimmen. Der Verein Mimikama ist diesen Falschmeldungen auf der Spur.

(01.02.2016)

VideoDauerhysterie im Netz?
Falschmeldungen im Iinternet

Gerüchte und Falschmeldungen sind so fiebrig wie ein Virus und genauso schwierig wieder einzufangen. Selbst Diplomaten geraten in den Infostrudel.

(29.01.2016)

VideoGerüchte über Flüchtlinge
Internetseite

Immer wieder kursieren in den sozialen Medien Falschmeldungen über Straftaten von Flüchtlingen. Was dran ist und wie die Polizei reagiert, zeigen drei Beispiele.

(21.01.2016)

von Claudia Bräuer, Wien

Tote Flüchtlinge, Schlägereien, Vergewaltigungen und die Verspeisung von Kindern. Meldungen wie diese rauschen seit geraumer Zeit durchs Internet. Der Wahrheitsgehalt ist meist gering. Eine engagierte Gruppe aus Wien geht diesen Fakes auf den Grund. Und stellt sie richtig. 

"Ein Flüchtling hat eine Fünfjährige verspeist - bei lebendigem Leib!" "Gratis Bordell-
Besuche für Flüchtlinge!" "Erste Steinigungen in Deutschland!" Alles Blödsinn? Sicher nicht, es stand doch immerhin auf Facebook, oder?

Viele nehmen für bare Münze, was sie im Browserfenster lesen

Meldungen wie diese finden sich viele im Internet. Nirgendwo gibt es weniger finanzielle, technische und politische Hürden, seine Meinung zu kundzutun, als im World Wide Web: Auf Facebook und Twitter, in Blogs und auf vermeintlichen Nachrichtenseiten, die angeblich echte News verbreiten. Und viel zu viele Surfer nehmen immer noch alles für bare Münze, was sie in ihrem Browserfenster lesen.

Andre Wolf, Mimikama

Andre Wolf, Mimikama
Quelle: ZDF/Bräuer

Hier setzt die Aufklärungsarbeit vom Verein Mimikama an: "Wir reagieren ausschließlich auf die Anfragen unserer User. Diese werden zunächst quantitativ sortiert und wenn gewisse Themen häufig vorkommen, untersuchen wir die Meldung", sagt Mitarbeiter Andre Wolf. "Die Anzahl ist in den letzten Monaten deutlich gestiegen, natürlich auch, weil die Zahl der Nutzer in den Netzwerken steigt", vermutet Wolf. Rund 100 Anfragen erhält der Verein pro Tag, sodass mittlerweile täglich zwischen 10 bis 15 Artikel veröffentlicht werden, in denen Falschmeldungen richtig gestellt beziehungsweise Meldungen verifiziert werden. Weil diese nämlich umgekehrt auch den Eindruck erwecken könnten, falsch zu sein.

Böser fremder Mann

Seit Beginn der Flüchtlingskrise hat sich die Menge an Falschmeldungen deutlich verstärkt. "Der Anteil in der Diskussion um Flüchtlinge hat natürlich zugenommen, aber wir haben nicht nur Fakes. Rund 40 Prozent können wir bestätigen." Doch das sind 60 Prozent, die Meinungen mit Falschmeldungen lenken - wie der Fall vergangene Woche, wo zwei Asylbewerber in Frankreich angeblich eine Frau verprügelt haben sollen. In Wahrheit war es ein Video aus Russland, vom August 2014, wo zwei Jugendliche die Täter waren. Zahlreiche Horror-Meldungen der letzten Zeit haben ihren Ursprung im rechten Spektrum. Das liegt wohl zum Teil auch auch an der großen Netz-Präsenz: In Deutschland haben die NPD und der AfD die meisten Facebook-Likes. Auch in Österreich ist die FPÖ - genauer gesagt Frontmann HC Strache - den anderen Parteien um Längen voraus.

Mimikama

Mimikama gibt es seit März 2011. Der Name ist Suaheli und bedeutet "Gefällt mir". Mimikama ist der Dachverband, sein größtes Projekt ist ZDDK ("Zuerst denken dann klicken").

Tom Wannenmacher, Gründer von Mimikama, wurde damals selber Opfer eines Betrugs eines Online-Spiels bei Facebook. Um solche Schwindeleien aufzuklären und andere Menschen zu warnen, kam er auf die Idee von Mimikama. Mittlerweile arbeiten zwei hauptberufliche und 25 ehrenamtliche Mitarbeiter in Österreich, Deutschland und der Schweiz.

"Ich würde jetzt aber nicht unbedingt so weit gehen, dass die Meldungen von diesen
Seiten ausgehen, aber die Fakes werden dort auf jeden Fall aufgegriffen und weiter
verbreitet", sagt Andre Wolf. "Die wahren Drahtzieher sind diverse Initialseiten, wo
anonyme Personen dahinterstecken." Die Lügen kommen aus allen Richtungen, nicht nur von Rechts. "Wir sind von allen Seiten - auch von Links - mit Hoaxes konfrontiert. Das Problem ist, dass die diskussionsfähige Mitte quasi weggebrochen ist.“ Jedes Thema, das angeschnitten wird, ist sofort polarisiert und heizt die politische Diskussion auf.

Wer hat Angst vorm weißen Bus?

Nicht immer sind diese Falschmeldungen politisch oder werden böswillig weiter
verbreitet. Andre Wolf dazu: "Das sind unterschiedliche Gründe, manche sehen das als Warnung, sie möchten helfen, damit anderen nichts passiert. Dass sie damit Panik schüren, wegen nichts, dass ist den Menschen meist nicht bewusst."

Ganz aktuell macht ein "altes" neues Gerücht die Runde: Ein weißer Mercedes macht schon seit vier Jahren Europa unsicher, stiehlt Hunde, die für angebliche Hundekämpfe eingesetzt werden. Manchmal sind es auch Katzen, die gefangen werden, oder Kinder. Und dann ist das Gefährt ein weißer VW-Bulli. "Immer wenn ich dieses Gerücht lese, muss ich lächeln, da freut man sich dann mit der Polizeibehörde, die im jeweiligen Sichtungsort ansässig ist, das der berüchtigte Bulli wieder unterwegs ist", kommentiert Wolf.

Weitere Links zum Thema
Anhand von klassischer Quellenanalyse kommt das Mimikama-Team auf bisweilen irrwitzige Ergebnisse. Wie der 176-jährige Mann, der dem Tod entflieht, Killer-Flüchtlinge,
die Köpfe abschneiden oder vermeintliche Organhändler. "Wir geben die Bilder dann in diverse Suchmaschinen ein, vergleichen die Ergebnisse, sortieren nach Alter und Herkunft der Meldung und nach Glaubwürdigkeit der Quellen und veröffentlichen unsere Ergebnisse auf mimikama.at."

Lügen haben lange Weile

Doch warum halten sich die Gerüchte im Netz besser als "echte" Nachrichten? Und warum glauben so viele Menschen daran? "Viele Nutzer haben bestimmte Grundängste und Erwartungshaltungen", erklärt Andre Wolf. "Und diese werden durch Fakes oder falsche Behauptungen auf irgendeine Art und Weise bestätigt."

Zum anderen liefern soziale Medien dem Nutzer immer nur einen Ausschnitt einer Wirklichkeit, die er selbst bevorzugt - also nie ein vollständiges Bild. Diese sogenannte "Filterblase" (von US-Autor Eli Pariser) beschreibt damit das Phänomen, dass Webseiten bestimmte Algorithmen verwenden, um anhand des jeweiligen Surf- und Suchverhaltens vorauszusagen, welche Informationen für den Benutzer relevant sein könnten. Und hat man einmal eine bestimmte Flüchtlings-Falschmeldung oder einen islamistischen Beitrag geliked, wird immer wieder Ähnliches angezeigt.

"Wir sind alle anfällig für Facebook-Meldungen - auch viele seriöse Medien", so Wolf. Die Hoffnung sei, dass immer mehr Menschen nicht mehr in diesem Kontext diskutieren wollen. Mimikama geht nicht juristisch gegen die Urheber von Falschmeldungen vor. Die Macher wollen aufklären und Nutzern helfen, ein besseres Medienbewusstsein zu entwickeln.

05.02.2016
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