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merkzettel

Tatverdächtiger festgenommen Erleichterung beim BVB

VideoReaktionen des Vereins
Thomas Tuchel

Spieler des BVB sollten durch den Bombenanschlag getötet werden, um den Aktienkurs zu manipulieren. Das scheint das Motiv des Täters zu sein. BVB-Chef Watzke spricht von Wahnsinn, Trainer Tuchel äußert sich erleichtert.

(21.04.2017)

VideoBVB-Angriff: Steckt mehr dahinter?
Ralph Goldmann

Ein Tatverdächtiger wurde nach dem Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund festgenommen. Ob die Polizei von Komplizen ausgeht und was mögliche Hintergründe der Tat sind, berichtet ZDF-Korrespondent Ralph Goldmann.

(21.04.2017)

VideoWie funktioniert eine Put-Option?
Börse Frankfurt

Sergej W., der Tatverdächtige, hat auf die fallenden Kurse der BVB-Aktie gesetzt. Wie das funktioniert, erklärt uns ZDF-Finanzexperte Frank Bethmann.

(21.04.2017)

VideoMutmaßlicher BVB-Täter gefasst
BVB-Bus

(21.04.2017)

Nach der Festnahme eines Tatverdächtigen herrscht beim BVB Erleichterung über den Ermittlungserfolg - aber auch Empörung über das Motiv des mutmaßlichen Täters. Umd damit sind die Dortmunder nicht allein - mehrere Trainer anderer Liga-Konkurrenten zeigten ihr Unverständnis über die Beweggründe. 

Nach der Festnahme eines Verdächtigen wächst beim Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund die Hoffnung, den Sprengstoffanschlag auf den Teambus am 11. April schneller verarbeiten zu können. "Mein erster Gedanke war, dass eine Erleichterung zu spüren ist. Es ist gut zu wissen, wer es war und warum es getan wurde", kommentierte BVB-Sportdirektor Michael Zorc.

Ähnlich erfreut reagierte Thomas Tuchel auf die jüngsten Erkenntnisse der Sicherheitsbehörden. Zur Freude des BVB-Trainers scheint die tagelange Ungewissheit über die Hintergründe des perfiden Angriffs auf die Gesundheit der BVB-Profis beendet. "Es ist auf jeden Fall ein gutes Gefühl, dass es offensichtlich einen Durchbruch gegeben hat", sagte der Trainer, "Ich bin überzeugt davon, dass es für uns alle sehr wichtig ist, wenn eine Aufklärung erfolgt."

Tuchel: Können nicht gleiche Leistung wie sonst erwarten

Auf das mutmaßliche Motiv reagierte er hingegen mit Unverständnis: "Es ist für mich nicht nachzuvollziehen, weder emotional noch rational", sagte Tuchel.

Tuchel lobte den Mut der Mannschaft zu spielen und nahm sie in Schutz. Man dürfe unter den aktuellen Umständen von den Spielern nicht die gleiche Leistung wie sonst erwarten, sagte Tuchel. Den Anschlag bezeichnete der Borussen-Trainer als "krassen Einschnitt", der vielen Spielern auch noch präsent sei. "Ich bin mir sicher, dass wir es nicht restlos einfordern dürfen: Leistung, Verbissenheit - dass das auf Nummer eins steht", sagte Tuchel.

Einen Tag vor dem Spiel bei Borussia Mönchengladbach wurde sein Team erneut von den Ereignissen im Vorfeld des Viertelfinal-Hinspiels in der Champions League gegen AS Monaco eingeholt. Kapitän Marcel Schmelzer hofft auf vollständige Aufdeckung des Tathergangs: "Für alle, die im Bus saßen, wären diese Informationen wichtig, denn sie würden den Verarbeitungsprozess deutlich erleichtern." Auch Tuchel brachte sein Unverständnis zum Ausdruck: "Ich will mich nicht in den Abgrund begeben, in den man müsste, um das nachvollziehen zu können."

Mutmaßlicher BVB-Attentäter festgenommen
  • Hinter dem Sprengstoffanschlag auf den BVB-Bus steckt nach Erkenntnissen der Ermittler ein Aktienspekulant. Die Polizei nahm am Freitag im Raum Tübingen einen 28-Jährigen fest, der auf einen durch die Tat ausgelösten Kursverlust der BVB-Papiere gesetzt haben soll, wie die Bundesanwaltschaft mitteilte. Der Mann wollte mit den Börsen-Spekulationen viel Geld verdienen. Der Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs erließ Haftbefehl gegen den 28-Jährigen.
  • Anhaltspunkte für mögliche Gehilfen und Mittäter bei dem Anschlag gibt es laut Bundesanwaltschaft bislang nicht.
  • Dem Verdächtigen Sergej W. wird versuchter Mord, Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion sowie gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Der Mann hat laut Bundesanwaltschaft die deutsche und die russische Staatsangehörigkeit.
  • Herkunft und Art des beim Anschlag verwendeten Sprengstoffs sind den Angaben zufolge noch nicht ermittelt.
  • Der Kauf der Derivate auf die BVB-Aktie wurde den Angaben zufolge über einen Online-Anschluss des Mannschaftshotels abgewickelt, in dem der Tatverdächtige bereits am 9. April - zwei Tage vor der Tat - ein Zimmer im Dachgeschoss bezogen habe - mit Blick auf den späteren Anschlagsort.

Auch Liga-Konkurrenten sind entsetzt

Dass der im Raum Tübingen gefasste 28-Jährige auf einen durch den Anschlag verursachten Kursverlust der BVB-Aktie spekuliert haben soll, sorgte auch bei den Ligakonkurrenten der Borussia für Empörung. "Leider gibt es verrückte Menschen. Es ist schwer, solche verrückten Menschen zu verstehen", befand Bayern-Coach Carlo Ancelotti, "Dortmund musste einen sehr traurigen Moment durchleben."

Nicht minder deutlich fiel das Urteil des Frankfurter Trainers Niko Kovac aus: "Gier ist eine Todsünde. In unserer Gesellschaft ist das Immer-weiter, Immer-schneller, Immer-weiter, Immer-höher weit verbreitet. Darüber sollte man sich mal Gedanken machen." Schalkes Sportvorstand Christian Heidel pflichtete bei: "Dass jemand auf eine solche Idee kommt, ist für mich unbegreiflich und nicht nachvollziehbar."

Die BVB-Aktie im Überblick

Einziger deutscher Fußballverein an der Börse

BVB-Logo auf Fahne

Der BVB ist der einzige deutsche Fußballverein, der den Gang aufs Börsenparkett gewagt hat. Seit dem Handelsstart im Jahr 2000 hat der Aktienkurs abenteuerliche Bewegungen hinter sich. Der Anschlag auf den Mannschaftsbus hatte dabei noch vergleichsweise geringe Auswirkungen.

Vom Börsengang im Jahr 2000 hatte sich Borussia Dortmund den finanziellen und damit auch sportlichen Befreiungsschlag erhofft. Der Verein wollte international ganz vorne mitspielen. "Der BVB ist nun einer der wohlhabendsten Sportvereine der Welt", sagte der damalige Vereinspräsident Gerd Niebaum zum Börsenstart. Umgerechnet rund 140 Millionen Euro spülte der Verkauf von Aktien in die klamme Vereinskasse.

Das Geld wurde in teure Spieler gesteckt, doch die Erfolge blieben aus. Die Vereinsführung musste sich sogar den Vorwurf der Verschwendung und des Missmanagements gefallen lassen. 2005 stand der Verein kurz vor der Pleite. Seitdem gilt der BVB in Sachen Börse als abschreckendes Beispiel für andere Vereine.

Aktienkurs: Erst freier Fall, später Erfolg

Signal-Iduna-Park

Beim Börsenstart hatte der BVB die Aktie für elf Euro pro Stück herausgegeben. Doch gleich danach ging es bergab: Mitte 2009 war das Papier nicht einmal mehr einen Euro wert. "Unter Trainer Jürgen Klopp ist der Erfolg wiedergekommen, das hat natürlich die Attraktivität der Aktie verbessert", sagt Marcus Silbe von der Investmentbank Oddo Seydler. Er ist einer der wenigen Analysten, die die BVB-Aktie intensiv beobachten. "Die Wachstumsaussichten des BVB waren nie besser als jetzt", sagte er. Das spiegelt sich auch im Kurs wider: Zuletzt kostete ein Papier wieder gut 5,50 Euro.

Anschlag beeinflusste Kurs kaum

Aktienkurs Borussia Dortmund

Der Anschlag bewegte die BVB-Aktie nur kurzzeitig und auch nicht besonders deutlich. Letztlich ging das Papier am ersten Handelstag nach dem Anschlag sogar mit einem Gewinn von 1,7 Prozent aus dem maßgeblichen Xetra-Handel. Ob der Verdächtige wirklich Geld gewonnen hat, ist derzeit unklar.

Spekulanten können Aktien abstürzen lassen

Spekulanten können mit kriminellen Methoden versuchen, Aktien abstürzen zu lassen - und tatsächlich gibt es immer wieder Fälle, die zumindest im Graubereich liegen. Statt mit Bomben wird mit negativen Meldungen gearbeitet. Vor allem in den USA hat sich eine regelrechte Industrie etabliert, die nach dunklen Flecken in Firmenbilanzen sucht und diese dann öffentlich macht mit dem Ziel, von fallenden Kursen zu profitieren.

Sportliche Leistungen beeinflussen BVB-Aktie

Der Stand der BVB-Aktie hängt in erster Linie von den sportlichen Leistungen ab. Vor allem Siege oder Niederlagen bei internationalen Veranstaltungen wie der Champions League lassen den Kurs heftig ausschlagen. Denn international winkt das ganz große Geld - und darauf kommt es den Anlegern am Ende an: auf den Gewinn des Unternehmens Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA.

Nicht nur für Zocker und Fans

Früher galt die BVB-Aktie tatsächlich als "Zockerpapier" oder "Liebhaberaktie". Das habe sich aber gründlich geändert, sagt Analyst Silbe: "In den letzten fünf, sechs Jahren hat sich der BVB zu einem sehr interessanten Unternehmen entwickelt." Es seien längst nicht mehr nur Fans, die die Aktie kauften - die könnten die Millionenumsätze an der Börse auch gar nicht stemmen. "Woran man sehen kann, dass das keine Fan-Aktie ist: Sie ist im SDax", sagt Silbe. Der SDax gehört zu den vier großen deutschen Aktienindizes.

Evonik und Signal Iduna unter größten Aktionären

Hauptaktionär beim BVB ist der Hauptsponsor Evonik. Der Chemiekonzern hatte zig Millionen in den BVB gepumpt und besitzt im Gegenzug nun knapp 15 Prozent der Anteile. Weitere große Aktienpakete halten der Unternehmer Bernd Geske, die Versicherung Signal Iduna, der Sportartikel-Konzern Puma und der Verein Borussia Dortmund selbst. Gut 60 Prozent der Aktien sind jedoch im Streubesitz, also auf viele kleinere Aktionäre verteilt.

Manchester United bekanntester Verein an der Börse

In Deutschland gibt es keine anderen Fußball-Clubs an der Börse, auch wenn etwa der FC Bayern München eine Aktiengesellschaft ist. Die Anteile werden jedoch nicht an der Börse gehandelt. International gibt es aber einige Beispiele. Das bekannteste ist Manchester United. Die Aktien der Briten werden seit 2012 an der Wall Street gehandelt und haben seitdem 18 Prozent an Wert gewonnen. Insgesamt ist Manchester United derzeit umgerechnet 2,5 Milliarden Euro schwer. Zum Vergleich: Der BVB kommt auf gut 500 Millionen Euro.

Quelle: Daniel Schnettler, dpa

Neues Sicherheitskonzept für BVB

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Kurz nach der Abfahrt der Mannschaft vom Hotel zum Champions-League-Spiel gegen Monaco in Dortmund hatte es drei Detonationen neben dem Teambus gegeben. Dabei waren Profi Marc Bartra und ein Polizist verletzt worden. Die Partie wurde deshalb um einen Tag verschoben.

Nun soll sogar eine eigene Abteilung Sicherheit im Unternehmen Borussia Dortmund eingerichtet werden. "Ich habe in den letzten Tagen bereits Vorstellungsgespräche mit Sicherheits-Experten geführt, die wir dafür einstellen wollen, etwa mit früheren GSG9- und BKA-Leuten", sagte Watzke der der "Süddeutschen Zeitung". "Die Entwicklungen zwingen uns offenbar dazu, Sicherheitsmaßnahmen in ganz neuem Stil zu ergreifen."

Pressekonferenz zum BVB-Angreifer

Bundesanwaltschaft informiert über Festnahme

Polizeiaktion

21.04.2017, Quelle: von Heinz Büse, dpa
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