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merkzettel

Nach Silvester-Alarm in München Die Krux mit den Terrorwarnungen

BildPolizei sperrt Münchner Bahnhöfe
Einsatzkräfter der Polizei sperren am 31. Dezember 2015 den Hauptbahnhof München

(Quelle: dpa)

VideoMünchen in Alarmbereitschaft
Nach den akuten Terrorwarnungen der Silvesternacht in München ist die Gefahr nach Angaben der Polizei noch nicht komplett gebannt. Die Sicherheitsbehörden seien weiterhin in Alarmbereitschaft.

Nach den akuten Terrorwarnungen der Silvesternacht in München ist die Gefahr nach Angaben der Polizei noch nicht komplett gebannt. Die Sicherheitsbehörden seien weiterhin in Alarmbereitschaft.

(01.01.2016)

von Elmar Theveßen

Am Silvesterabend hält München den Atem an: Terrorwarnung, die Polizei sperrt zwei Bahnhöfe. Bayerns Innenminister Herrmann vergleicht die Lage mit dem abgesagten Länderspiel in Hannover. Doch bestand tatsächlich akute Gefahr? Über die Krux mit den Terrorwarnungen. 

Der Tweet der Münchner Polizei klang schon dramatisch genug: "Aktuelle Hinweise, dass in ‪#München ein Terroranschlag geplant ist. Bitte meidet Menschenansammlungen und die Bahnhöfe Hauptbahnhof + Pasing." Doch es waren offenbar die Informationen, die nebenher an die Medien raussickerten, die den Vorgang geradezu als brandgefährlich erscheinen ließen. Von einem "unmittelbar bevorstehenden Anschlag" war auf einmal die Rede, von Selbstmordattentätern, die sich "offenbar in München aufhalten". Spätestens nach dem Tweet der Polizei "Wir haben Kräfte aus dem südbayer. Raum zur Unterstützung nach ‪#München geholt. Zusammen mit Spezialeinheiten sorgen wir für Eure Sicherheit", schien es so, als seien Elitepolizisten regelrecht auf der Jagd nach den mutmaßlichen Attentätern. Dem war nicht so.

Drei fast identische Warnungen in den letzten Wochen

Elmar Theveßen

Elmar Theveßen, Terrorismusexperte und stv. Chefredakteur des ZDF
Quelle: imago

Ja, die Sicherheitsmaßnahmen wurden deutlich verstärkt, die zwei Bahnhöfe geräumt, der Zugverkehr teilweise gestoppt. Aber das Vorgehen war gelassen, es gab keine Erstürmungen, Festnahmen oder vermeintliche Bombenentschärfungen. Es handelte sich um verständliche Vorsichtsmaßnahmen nach einer Terrorwarnung, die am Silvesterabend kurz nach halb acht vom Bundeskriminalamt an die bayerischen Landesbehörden weitergereicht wurde. Weil die Informationen in der Kürze der Zeit nicht gegengeprüft werden konnten, entschied man sich, auf Nummer Sicher zu gehen – geordnet, flankiert von einer Warnung an die Öffentlichkeit. Letztere war unverzichtbar, um die Schließung der Bahnhöfe zu erklären.

Dabei hatte es in den vergangenen Wochen drei fast identische Warnungen von einem ausländischen Geheimdienst – wohl dem französischen - gegeben, nach denen ein Team von fünf bis sieben IS-Terroristen um die Jahreswende am Münchner Hauptbahnhof und am Bahnhof Pasing mit Waffen und Sprengstoffgürteln Anschläge verüben wolle. Die deutschen Sicherheitsbehörden schätzten den Ursprung der Information, den Hinweisgeber nach intensiven Ermittlungen aber als "eher unglaubwürdig" ein, die Info selbst als in Teilen unglaubhaft.

Keine Jagd nach Verdächtigen

Am Silvesternachmittag kam eine erneute Warnung mit fast gleichem Inhalt wie die vorhergehenden. Allerdings gab es drei Unterschiede: Es war von einer konkreten Anschlagszeit und konkreten Zielen (Hauptbahnhof und Bahnhof Pasing) die Rede, und die Meldung enthielt Namen der mutmaßlichen Täter. Noch eins kam dazu: Die Warnung stammte diesmal von einem anderen ausländischen Geheimdienst. Nach einer ersten Einschätzung der Ermittler konnte es sich um einen sogenannten "Kreisläufer" oder "Wiedergänger" handeln - also die gleiche Warnung aus gleicher "unglaubwürdiger" Quelle, die nun nur über einen anderen Weg, eine andere Behörde, hereinkam. Zweifel gab es unter anderem auch wegen des konkreten Verweises auf den Bahnhof Pasing. Aus Sicht des IS wäre der vergleichsweise kleine Bahnhof kein "sinnvolles" Anschlagsziel.

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Aber am frühen Silvesterabend gab es nicht genügend Zeit zur Prüfung aller Einzelheiten. In Absprache mit den Bundesbehörden beschloss die bayerische Landespolizei, die Bahnhöfe zu räumen und öffentlich zu warnen. Eine Jagd auf Verdächtige gab es nicht. Während die Bundesbehörden "keine akute Gefahr" eines Anschlags sahen, entstand in der Kombination aus den öffentlich sichtbaren Maßnahmen und dem Heraussickern von Einzelinformationen an die Medien ein anderer Eindruck, der sich auch durch die Äußerungen des bayerischen Innenministers nicht mehr einfangen ließ. In seinem nächtlichen Statement verglich Joachim Herrmann die Situation mit den Warnungen rund um das Fußball-Länderspiel in Hannover, das ja auch aus Sicherheitsgründen abgesagt wurde. Bis heute konnten die Informationen über die vermeintliche Anschlagsgefahr nicht bestätigt werden.

Zahlreiche Warnungen auch in der Weihnachtszeit

Die Entscheidung der bayerischen Behörden ist verständlich, weil man jedes Risiko vermeiden wollte. Die Aufregung im Umfeld fiel dennoch größer aus, als sie gerechtfertigt war. Das wurde spätestens nach halb zwei beim Interview mit dem Sprecher der Münchner Polizei in einer Sondersendung des Bayerischen Rundfunks klar. Auf die Frage, ob denn nun die Menschen in der Stadt aufgefordert würden, nach Hause zu gehen, antwortete der Beamte, die verschärfte Lage beziehe sich auf die beiden Bahnhöfe, ansonsten seien Münchens Straßen sicher.

Warnungen wie die für München und vorher Hannover gibt es übrigens viele. Mitte Dezember erreichte die deutschen Behörden beispielsweise eine Meldung eines ausländischen Geheimdienstes, nach der es in der Weihnachtszeit Selbstmordanschläge auf Kirchen und belebte Plätze geben sollte. Eine Reihe weiterer Einzelheiten wurde genannt. Die Fahnder ermittelten fieberhaft, doch gab es weder öffentliche Warnungen noch Räumungen. Schließlich fehlten damals Hinweise auf konkrete Anschlagsorte. Wo hätte man also beginnen sollen?

Im Zweifel - besser warnen

Im Gegensatz dazu wurden am Donnerstag zwei angebliche Anschlagsziele genannt. Zwei Bahnhöfe kann man räumen und sichern. Genauso geschah es, auch wenn die Warnung diesmal nicht glaubhafter war als die zuvor. Die Verantwortlichen bei den Sicherheitsbehörden stehen jedes Mal vor einer schwierigen Entscheidung und wissen gleichzeitig, dass ein tatsächlicher Anschlag dann doch eher andernorts und überraschend geschehen wird.

Ein weiterer Tweet der Münchner Polizei vom frühen Neujahrsmorgen bringt die Ereignisse der Nacht auf den Punkt: "Unser Grundsatz bleibt: Wenn wir eine Gefahr für die Bevölkerung nicht ganz ausschließen können, werden wir Euch warnen. ‪#München".

01.01.2016
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