26.09.2017

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merkzettel

Branche im Zwielicht Automobilbau: Riesen im Straucheln

VideoDiesel-Gipfel hat begonnen
Diesel-Gipfel

In Berlin beraten Autobauer und Politik über Möglichkeiten, den Schadstoffausstoß von Diesel-Fahrzeugen zu verringern. Nach dem Abgas-Skandal ist besonders die Auto-Industrie gefordert, ihre Fehler zu beheben.

(02.08.2017)

VideoDiesel-Gipfel: Ergebnisse unklar
Diesel-Gipfel: Ergebnisse unklar

Auf dem Diesel-Gipfel sollen die Verfehlungen der Auto-Industrie aufgearbeitet, und gleichzeitig Lösungen für das Problem des hohen Schadstoffaustoßes gefunden werden. Klaus Brodbeck berichtet aus Berlin.

(02.08.2017)

VideoLaschet: "Wollen Diesel retten"
Armin Laschet (rechts)

Die Nachbesserung der Dieselwagen durch die Hersteller sei für ihn pure Selbstverständlichkeit, so Armin Laschet, Ministerpräsident NRW. Der anstehende Gipfel sei vielmehr eine gute Möglichkeit "den Diesel zu retten und einen Schritt in eine neue Elektromobilzeit zu setzen."

(02.08.2017)

VideoDiesel: Das denken Autofahre
Autofahrer

Heute treffen sich Politiker, Autohersteller und Lobbyisten zum sogenannten Diesel-Gipfel. Was versprechen sich die Betroffenen und zugleich nicht daran Beteiligten - die Dieselfahrer - von dieser Zusammenkunft? Wir haben uns auf der Straße umgehört.

(02.08.2017)

von Marcel Burkhardt

Der Automobilbau ist die wichtigste Industriebranche in Deutschland. Umso gravierender sind die Folgen anhaltender Affären, die Hunderttausende Jobs gefährden. Die Politik ist inzwischen aufgeschreckt und will zunächst mit einem "Nationalen Forum Diesel" die Branche von der schiefen Bahn holen. 

Wenn sich die Chefs der deutschen Autoindustrie am heutigen Mittwoch mit hochrangigen Vertretern der Politik zum so genannten "Nationalen Forum Diesel" treffen, dann geht es vordergründig darum, fast zwei Jahre nach Bekanntwerden der Abgas-Affäre endlich die Schadstoffemissionen zu senken. Aber es geht noch um viel mehr: Schließlich steht durch das bisherige Versagen der Autokonzerne die größte deutsche Industriebranche in Verruf. Das Fehlverhalten könnte Hunderttausende Jobs kosten.

Autobau beschäftigt fast zwei Millionen Menschen in Deutschland

Nahezu zwei Millionen Arbeitsplätze hängen in Deutschland direkt oder indirekt vom Autobau ab. Nach aktuellen Angaben des Mannheimer Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) sind es konkret etwa 830.000 Jobs in der Produktion von Autos und Autoteilen und noch einmal 1,1 Millionen weitere Jobs in der Kunststoff-, Metall- und Chemieindustrie.

"Das Schicksal von etwa fünf Prozent der Beschäftigten ist eng mit dem Autobau verbunden", sagt Christian Rammer, Projektleiter im Forschungsbereich Innovationsökonomik und Unternehmensdynamik des ZEW. "Das ist ein weltweit einmalig hoher Wert."

Läuft’s bei den Großen nicht rund, kommen auch die Kleinen ins Stottern

Rammer verweist im selben Atemzug auf den "besonders hohen Multiplikatoreffekt der Autobranche". Das heißt: Die Autohersteller sind mit vielen kleinen und mittleren Unternehmen aus diversen Branchen vernetzt. "Geht es den großen Autokonzernen schlecht, geht es auch den Zulieferern schlecht", so Rammer. Viele dieser Firmen produzierten inzwischen hochspezialisierte Komponenten für die Autohersteller.

"Wenn etwas nicht rund läuft bei den Autokonzernen, dann stottert der Betrieb auch an vielen anderen Stellen", sagt Rammer. Internationale Konzerne wie etwa der Chemieriese BASF, der einen Milliardenumsatz mit der Autobranche macht, könnten sich noch umstellen. "Aber bricht für die kleinen und mittleren Betriebe mit 50 bis 200 Mitarbeitern ein Auftrag weg, hat das gravierende Folgen für das Unternehmen", so Rammer.

Automobilhersteller fast überall ganz vorn

Vor einigen Jahren verfasste der Wissenschaftler gemeinsam mit anderen Autoren des ZEW und des Niedersächsischen Instituts für Wirtschaftsforschung eine bislang einzigartige Studie zur Bedeutung der Automobilindustrie für die deutsche Volkswirtschaft. Das überdurchschnittliche Gewicht der Branche für die gesamte Wertschöpfung in Deutschland habe inzwischen noch zugenommen, sagt Rammer.

Der Automobilbau sei nicht nur Nummer eins mit Blick auf die Beschäftigungszahlen in der verarbeitenden Industrie, sondern auch bei den Aktivitäten in Innovation sowie Forschung und Entwicklung, bei den Anlage- und Direktinvestitionen sowie bei den Importen und Exporten. Ein Blick auf die Umsätze der wichtigsten Industriebranchen in Deutschland unterstreicht das Schwergewicht des Kraftfahrzeugbaus.

Kraftfahrzeugbau umsatzstärkste Industriebranche in Deutschland

Mit knapp 405 Milliarden Euro war dieser 2016 unangefochten auf Position eins vor dem Maschinenbau mit fast 220 Milliarden Euro und der Chemisch-pharmazeutischen Industrie mit knapp 189 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Das Bauhauptgewerbe machte im gleichen Zeitraum etwa 107 Milliarden Euro Umsatz.

Aus diesen Zahlen wird deutlich, was in der Auto-Krise auf dem Spiel steht. Eine fortwährende Diesel-Affäre plus Erhärtung der Kartell-Vorwürfe, wonach die Autokonzerne untereinander illegal Technik und Preise abgesprochen haben sollen, könnten Wirtschaft und Politik noch stärker in die Bredouille bringen. Wirtschaftsethiker fordern deshalb mehr Härte im Umgang mit der Automobilbranche.

Wirtschaftsethiker begrüßt Sammelklagen gegen Autohersteller

Schließlich hätten die Konzerne von der Politik einen Vertrauensvorschuss bekommen und zu wenig zurückgegeben, sagt Christoph Lütge, Inhaber des Peter Löscher-Stiftungslehrstuhls für Wirtschaftsethik an der Technischen Universität München. Im Gegenteil: "Die Akteure fühlen sich in Deutschland zu sicher und haben keine Angst vor Konsequenzen aus ihrem Fehlverhalten." Er sieht deshalb in geplanten Sammelklagen "ein richtiges Mittel, um die Konzerne auch hierzulande künftig stärker unter Druck zu setzen".

Mit Blick auf die Kartell-Vorwürfe erinnert der Wirtschaftsethiker daran, dass ein funktionierender Wettbewerb essentiell sei für eine funktionierende soziale Marktwirtschaft. "Er setzt Anbieter unter Druck und ermöglicht Innovationen", so Lütge: "Die deutsche Automobilwirtschaft ist auf dem Holzweg und gerät völlig auf die schiefe Bahn, wenn sie glaubt, dass sie den Wettbewerb nicht nötig hat."

"Zu lasch mit den Kontrollen – das muss sich ändern"

Weitere Links zum Thema
Für Ausnahmeregeln im Umgang mit der Branche, die oft als "Kernindustrie für Deutschland" bezeichnet wird, zeigt Lütge kein Verständnis. "Jede Branche muss sich an die Regeln halten, sonst könnten wir uns ja gleich sämtliche Kontrollinstanzen sparen." Das Beispiel "des jahrelangen Versagens des Kraftfahrzeug-Bundesamts" zeige auch, "dass wir hierzulande zu lasch sind mit den Kontrollen", so Lütge. "Da wird gern so getan, als wären wir eine große Familie und es passt dann schon. Das muss sich ändern."

Lütge, der seit 2016 Mitglied der Ethik-Kommission "Automatisiertes und Vernetztes Fahren" des Bundesverkehrsministeriums ist, warnt auch mit Blick auf den Technologiewandel vor einer "falschen Zurückhaltung bei der Wettbewerbskontrolle". Kontrollversagen behindere Innovationen.

Konkurrent Tesla treibt deutsche Autohersteller an

Für Druck von außen sorgt mit Tesla derweil ein US-amerikanischer Konkurrent, der auch auf den europäischen Markt drängt. Aus Sicht des Wirtschaftsexperten Christoph Lütge eine Entwicklung, die auch den deutschen Autoherstellern und den dort Beschäftigten auf Dauer helfen wird: "Wir können Elon Musk und Tesla dankbar sein, dass es nun bei der Elektromobilität einen ernsthaften Konkurrenten gibt, der die deutschen Anbieter aufschreckt und antreibt. Zu lange ist das Thema vernachlässigt worden. Zu gut liefen ja die Geschäfte mit den herkömmlichen Technologien. Aber wer sich Innovationen verschließt, gefährdet Arbeitsplätze."

Diesel-Affäre: Eine Chronologie

18. September 2015

Ein VW-Logo auf einer Felge

Das US-Umweltamt EPA teilt mit, Volkswagen habe eine Software eingesetzt, um Abgaswerte von Dieselautos zu fälschen.

25. September 2015

Archiv: Matthias Müller am 10.05.2017 in Hannover

Der VW-Aufsichtsrat beruft nach dem Rücktritt von Martin Winterkorn Porsche-Chef Matthias Müller zum Konzernchef.

8. Oktober 2015

Produktionstrasse von VW in Wolfsburg

Razzia bei VW. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig lässt Büros in Wolfsburg und an anderen Orten durchsuchen.

15. Oktober 2015

Das Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg

Das Kraftfahrt-Bundesamt ordnet einen Pflichtrückruf aller VW-Dieselautos mit Betrugs-Software an. In ganz Europa müssen 8,5 Millionen, in Deutschland 2,5 Millionen Wagen in die Werkstatt.

30. November 2015

Archiv: Das Logo des Technikkonzerns Bosch ist am 22.08.2014 vor der Konzernzentrale in Gerlingen zu sehen

In den USA wird Software-Zulieferer Bosch beschuldigt, im Abgas-Skandal Teil einer "Verschwörung" zu sein.

22. April 2016

VW Golf von unten

Der Abgas-Skandal brockt dem Volkswagen-Konzern für 2015 mit 1,6 Milliarden Euro den größten Verlust aller Zeiten ein.

8. August 2016

VW-Logo im Rückspiegel

Das Landgericht Braunschweig gibt den Startschuss für ein Musterverfahren wegen milliardenschwerer Aktionärsklagen gegen VW.

25. Oktober 2016

Volkswagen-Logo hinter einer Flagge der USA (Archivbild)

US-Rechtsstreit um VW-Dieselwagen mit 2,0-Liter-Motoren: Ein Zivilrichter stimmt einem Kompromiss zu, nach dem Kunden, Behörden, Händler und US-Bundesstaaten mit mehr als 16 Milliarden Dollar entschädigt werden sollen.

8. Dezember 2016

Flaggen wehen vor dem Gebäude der EU-Kommission in Brüssel (Archivbild)

Die EU-Kommission sieht massive Mängel bei der Aufarbeitung des Abgas-Skandals und geht wegen mutmaßlicher Verletzung europäischen Rechts unter anderen gegen Deutschland vor.

11. Januar 2017

Archiv: Neue Volkswagen-Autos aufgenommen am 22.09.2015

VW und das US-Justizministerium vergleichen sich in strafrechtlichen Fragen auf eine Zahlung von 4,3 Milliarden Dollar.

8. März 2017

Angela Merkel vor Abgas-Untersuchungsausschuss am 08.03.2017 in Berlin

Im Bundestags-Untersuchungsausschuss sagt Kanzlerin Angela Merkel (CDU), sie habe erst aus den Medien vom VW-Betrug erfahren.

15. März 2017

Audi-Händler

Während der Jahrespressekonferenz von Audi durchsucht die Staatsanwaltschaft München Räumlichkeiten der VW-Tochter.

17. Mai 2017

Ein VW-Logo wird am 07.09.2016 in Gerlingen vor den Bosch-Stammsitz gehalten

US-Rechtsstreit um VW-Dieselwagen mit 3,0-Liter-Motoren: Ein Zivilrichter segnet einen Vergleich ab, nach dem sich VW zur Zahlung von mehr als 1,2 Milliarden Dollar an Halter verpflichtet. Software-Lieferant Bosch soll 327,5 Millionen zahlen.

23. Mai 2017

Aktionäre informieren sich vor einer Hauptversammlung über Daimler-Modelle (Archivbild)

Wegen des Verdachts auf Abgas-Tricksereien lässt die Stuttgarter Staatsanwaltschaft mehrere Daimler-Standorte durchsuchen.

31. Mai 2017

Audi A8

Es wird bekannt, dass VW-Tochter Audi in Deutschland und Europa unzulässige Abgas-Software verwendet hat.

10. Juli 2017

Logo von Porsche auf Fahrzeug

Die Stuttgarter Staatsanwaltschaft nimmt wegen möglichen Abgasbetrugs Mitarbeiter der VW-Tochter Porsche ins Visier.

27. Juli 2017

 Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) am 27.07.2017 in Berlin

Wegen illegaler Abgas-Software verhängt Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) ein Zulassungsverbot für den Porsche-Geländewagen Cayenne mit 3,0-Liter-TDI-Motor.

2. August 2017

Diesel-Gipfel, aufgenommen am 02.08.2017 in Berlin

Vertreter der Autobranche und der Budes- und Landespolitik haben sich zu einem Gipfeltreffen in Berlin versammelt. Der Dieselgipfel hatte das Ziel, Fahrverbote für Dieselfahrzeuge in Städten zu vermeiden. Insgesamt sollen rund 5,3 Millionen Euro-5- und Euro-6-Diesel durch Updates der Motor-Software sauberer werden. Die Hersteller wollen Besitzer älterer Diesel - Euro-4 oder weniger mit Prämien motivieren, neue Diesel oder E-Autos zu kaufen.

25. August 2017

In den USA wird erstmals ein langjähriger VW-Ingenieur im Zusammenhang mit dem Skandal verurteilt. Er erhält in Detroit eine Gefängnisstrafe von 40 Monaten und eine Geldbuße von 200.000 Dollar.

(Quelle: dpa)

02.08.2017
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