02.07.2016
  • 09:09China: 26 Tote bei Busunglück

  • 08:49Maas fordert bessere Abgas-Informationen für Autokäufer

  • 08:30Flughafenverband will mehr Sicherheitspersonal an Airports einstellen

  • 08:10Nach Brexit-Votum: Gabriel plädiert für Verschlankung der EU

  • 07:51Gehobenes Flüchtlingsboot in Kühlzelt auf Sizilien gebracht

  • 07:33IS bekennt sich zu Geiselnahme

  • 07:22Geiselnahme in Bangladesch beendet

  • 07:08Elektroautos: Kaufprämie kann ab sofort beantragt werden

  • 06:47Frankreich will Leugnung von Völkermord unter Strafe stellen

  • 06:25Parlamentswahlen in Australien begonnen

  • 06:06Dhaka: Explosionen bei Erstürmung

  • 05:47Bangladesch: Fünf Geiselnehmer sterben bei Erstürmung von Restaurant

  • 00:16SPD kommt zu Programmkonferenz für Bundestagswahlen 2017 zusammen

  • 23:48Nahost-Quartett verlangt Ende des israelischen Siedlungsbaus

  • 23:23Halbe Million Pilger zum Weltjugendtag in Krakau angemeldet

  • 23:06USA: Bis zu 116 Zivilisten bei Drohnenangriffen getötet

  • 22:50Wales wirft sensationell Belgien raus

  • 22:33Finanzaufsicht BaFin richtet Hotline für Whistleblower ein

  • 22:12Terrormiliz IS bekennt sich zu Angriff auf Restaurant in Dhaka

  • 21:57Ehrliche Traueranzeige: "Ihr seid alle ausgeladen!"

Zurück zur Startseite

Alle Meldungen im Überblick

  • 09:09China: 26 Tote bei Busunglück

  • 08:49Maas fordert bessere Abgas-Informationen für Autokäufer

  • 08:30Flughafenverband will mehr Sicherheitspersonal an Airports einstellen

  • 08:10Nach Brexit-Votum: Gabriel plädiert für Verschlankung der EU

  • 07:51Gehobenes Flüchtlingsboot in Kühlzelt auf Sizilien gebracht

  • 07:33IS bekennt sich zu Geiselnahme

  • 07:22Geiselnahme in Bangladesch beendet

  • 07:08Elektroautos: Kaufprämie kann ab sofort beantragt werden

  • 06:47Frankreich will Leugnung von Völkermord unter Strafe stellen

  • 06:25Parlamentswahlen in Australien begonnen

  • 06:06Dhaka: Explosionen bei Erstürmung

  • 05:47Bangladesch: Fünf Geiselnehmer sterben bei Erstürmung von Restaurant

  • 00:16SPD kommt zu Programmkonferenz für Bundestagswahlen 2017 zusammen

  • 23:48Nahost-Quartett verlangt Ende des israelischen Siedlungsbaus

  • 23:23Halbe Million Pilger zum Weltjugendtag in Krakau angemeldet

  • 23:06USA: Bis zu 116 Zivilisten bei Drohnenangriffen getötet

  • 22:50Wales wirft sensationell Belgien raus

  • 22:33Finanzaufsicht BaFin richtet Hotline für Whistleblower ein

  • 22:12Terrormiliz IS bekennt sich zu Angriff auf Restaurant in Dhaka

  • 21:57Ehrliche Traueranzeige: "Ihr seid alle ausgeladen!"

  • 08:49Maas fordert bessere Abgas-Informationen für Autokäufer

  • 08:30Flughafenverband will mehr Sicherheitspersonal an Airports einstellen

  • 08:10Nach Brexit-Votum: Gabriel plädiert für Verschlankung der EU

  • 07:51Gehobenes Flüchtlingsboot in Kühlzelt auf Sizilien gebracht

  • 07:33IS bekennt sich zu Geiselnahme

  • 07:22Geiselnahme in Bangladesch beendet

  • 06:47Frankreich will Leugnung von Völkermord unter Strafe stellen

  • 06:25Parlamentswahlen in Australien begonnen

  • 06:06Dhaka: Explosionen bei Erstürmung

  • 05:47Bangladesch: Fünf Geiselnehmer sterben bei Erstürmung von Restaurant

  • 00:16SPD kommt zu Programmkonferenz für Bundestagswahlen 2017 zusammen

  • 23:48Nahost-Quartett verlangt Ende des israelischen Siedlungsbaus

  • 23:06USA: Bis zu 116 Zivilisten bei Drohnenangriffen getötet

  • 21:18Assad wirft westlichen Regierungen Doppelzüngigkeit vor

  • 20:59Von der Leyen in Ankara: Kein Durchbruch im Streit um Incirlik

  • 19:32Drei Menschen sterben bei neuen Attacken im Westjordanland

  • 18:54Gedenken an Somme-Schlacht vor 100 Jahren

  • 18:14EU verlängert Wirtschaftssanktionen gegen Russland bis Januar 2017

  • 17:36Brexit-Befürworter Gove würde erst 2017 EU-Austritt in die Wege leiten

  • 17:07Zehntausende protestieren in Hongkong

  • 07:08Elektroautos: Kaufprämie kann ab sofort beantragt werden

  • 22:33Finanzaufsicht BaFin richtet Hotline für Whistleblower ein

  • 20:41US-Absatz von Volkswagen bricht weiter ein

  • 19:56Schäuble will "Schwarze Null" bis 2020 halten

  • 19:11Schwede Svensson wird neuer Lufthansa-Finanzchef

  • 13:55Ökostrom für griechische Inseln - Gabriel will helfen

  • 13:12Oracle soll drei Milliarden Dollar an HP Enterprise zahlen

  • 12:33Bund stockt Milliarden-Förderung für schnelles Internet auf

  • 11:59Osram-Aufspaltung weitgehend abgeschlossen

  • 11:16Gabriel: Elektroauto-Kaufprämien können ab Samstag beantragt werden

  • 10:52Mengeneinbußen und Wetterkapriolen setzen Spargelbauern 2016 zu

  • 10:27Medien: Apple hat Interesse am Streamingdienst Tidal

  • 10:05Schlechte Stimmung verdüstert Chinas Wachstumsaussichten

  • 09:38Größte Rentenerhöhung seit Jahren - Ost-West-Angleichung rückt näher

  • 06:55Mallorca führt umstrittene Touristensteuer ein

  • 21:12Hershey lehnt Übernahme durch Milka-Hersteller Mondelez ab

  • 20:38Telekom strukturiert Vorstand neu

  • 16:35Italienische Großbank Unicredit bekommt französischen Chef

  • 12:50Studie: Gewicht deutscher Konzerne in der Welt gesunken

  • 11:17Deutsche Arbeitslosenzahl auf tiefstem Stand seit 1991

  • 09:09China: 26 Tote bei Busunglück

  • 23:23Halbe Million Pilger zum Weltjugendtag in Krakau angemeldet

  • 22:12Terrormiliz IS bekennt sich zu Angriff auf Restaurant in Dhaka

  • 21:57Ehrliche Traueranzeige: "Ihr seid alle ausgeladen!"

  • 21:46Kinderleiche im Wald entdeckt - Polizei ermittelt gegen Mutter

  • 20:21Feuergefechte im Diplomatenviertel von Dhaka

  • 18:39Familientragödie: Frau und Stieftöchter mit Beil umgebracht

  • 17:54Neuer Limburger Bischof Bätzing will Miteinander von Kirche und Gläubigen

  • 16:21Tote bei Hochwasser in China, Indien und Nepal

  • 13:34Jan Assmann erhält Sigmund-Freud-Preis

  • 11:38Neuer Bischof von Limburg wird Triers Generalvikar Bätzing

  • 09:10Vater will Kinder nicht abgeben - Polizei mit Messer bedroht

  • 06:12ICE aus Angst vor Anschlag gestoppt und geräumt

  • 00:21Studie: Ozonschicht beginnt sich zu erholen

  • 23:29US-Behörde untersucht Tesla-Fahrzeug nach tödlichem Unfall

  • 23:06Erstes Ikea-Museum in Schweden eröffnet

  • 22:52Israel: Im Schlaf erstochenes Mädchen war US-Bürgerin

  • 21:42US-Militär öffnet sich für Transgender

  • 19:49Terence Hill nimmt Abschied von Bud Spencer - Trauerfeier in Rom

  • 18:52Nach Festival-Abbruch: "Rock am Ring"- Besucher bekommen Geld zurück

  • 09:10Zerrung: Bolt muss nachsitzen

  • 00:06Wilmots lässt Rücktritt offen

  • 23:54Rio: Polizei findet geraubte Container

  • 23:10Frankreich muss Startelf umbauen

  • 23:04Greipel und Kittel hoffen auf Gelb

  • 22:50Wales wirft sensationell Belgien raus

  • 22:23In Wimbledon wird am Sonntag gespielt

  • 21:42Holtby bricht sich Schlüsselbein

  • 20:42Belgien mit neuer Viererkette

  • 20:34Löw: "Titel ist noch in weiter Ferne"

  • 20:16Rehm verzichtet auf Olympia

  • 20:00Aus für Becker und Brown

  • 19:39Ibrahimovic-Wechsel perfekt

  • 19:32DFB-Elf in Bordeaux eingetroffen

  • 19:17Wetter wirbelt Spielplan durcheinander

  • 19:08IAAF sperrt russische Hochspringerin

  • 18:54Weltliga: DVV-Männer im Gruppen-Finale

  • 18:06Drei deutsche Duos im Halbfinale

  • 17:31Lautern holt Moritz und Albaner Aliji

  • 17:15Lisicki und Beck in Runde drei

merkzettel

Bio-Fachmesse Was heißt schon "natürlich"?

BildBio-Paprika
Bio-Paprika (Archivbild)

(Quelle: dpa)

VideoLeckeres vom Land
Körbe mit Lebensmitteln

Bei der Grünen Woche in Berlin werden die neuesten Trends rund um das Thema Ernährung vorgestellt.

(18.01.2016)

VideoItalien: Bio? Och nöö. -...
Screenshot

Man sagt den Italienern ja nach, sie hätten eine Esskultur, die uns Teutonen weit voraus sei. Stimmt! Nur mit Bio haben sie es nicht so. Das wird zwar angebaut, aber meist exportiert. Nach...

(14.03.2014)

von André Madaus

Das Image der Lebensmittelindustrie ist ziemlich ramponiert. Zu viele Zusatzstoffe, darunter auch gesundheitlich umstrittene, so die Kritiker. Auf der Messe Biofach werben viele Hersteller deshalb für ihre naturbelassenen Produkte. Aber wie viele Zusatzstoffe stecken in Bio-Lebensmitteln? 

Wenn in Nürnberg die weltgrößte Messe für Bio-Lebensmittel beginnt, dürften die rund 2.500 Aussteller der Biofach bestens gelaunt sein: Der Markt boomt seit Jahren, die Umsätze des deutschen Bio-Großhandels sind 2015 um satte 11,4 Prozent auf erstmals über drei Milliarden Euro gestiegen. Deutschland ist inzwischen der zweitgrößte Markt für Biolebensmittel auf der Welt. Anders ausgedrückt: Immer mehr Deutsche greifen immer öfter zu Bio-Produkten.

Bio: Deutlich weniger Zusatzstoffe

Beim Bio-Trend spielt auch die zunehmende Ablehnung industriell produzierter Nahrung eine Rolle. Verbraucher wollen mehr natürlichen Geschmack und weniger Zutaten aus dem Labor. Kritische Berichte über jede Menge Zusatzstoffe in Lebensmitteln haben Konjunktur: Der Fernsehkoch von heute zeigt längst nicht mehr nur wie man kocht, er klärt seine Zuschauer gerne auch mal über die Tricks der Lebensmittelindustrie auf.

Insbesondere bei herkömmlichen Lebensmitteln ist die Liste der von der EU erlaubten und genau geregelten Zusatzstoffe mit der E-Nummer ziemlich lang. "Für die konventionelle Lebensmittelverarbeitung sind zurzeit 324 Stoffe zugelassen, dazu gehören Farbstoffe, Konservierungsstoffe oder Verdickungsmittel", so Silke Schwartau von der Verbraucherzentrale Hamburg. "Im Biobereich dürfen lediglich 44 Stoffe eingesetzt werden. Insbesondere künstliche Farbstoffe, Geschmacksverstärker oder Süßstoffe sind nicht erlaubt. Gentechnik oder Nanotechnologie sind in Biolebensmitteln grundsätzlich verboten."

Service

Bedeutung der E-Nummern

Die Verbraucherzentralen bieten kostenpflichtige Broschüren und Listen mit der Bedeutung der E-Nummern und der jeweiligen Bewertung an. Die Lebensmittel-Zusatzstoffliste "Was bedeuten die E-Nummern?" gibt an, welcher Stoffe sich hinter einer E-Nummer verbirgt, ob zum Beispiel vom häufigen Verzehr abzuraten ist oder der Stoff als unbedenklich gilt. Die Lebensmittel-Zusatzstoffliste steht als Printversion oder zum Download zur Verfügung und wird jährlich aktualisiert.

Ganz ohne geht’s nicht

Aber auch Bio kommt ohne Zusatzstoffe nicht ganz aus. Dabei muss zwischen Zusatzstoffen, die im fertigen Produkt bleiben und gegessen werden und so genannten Technischen Hilfsstoffen unterschieden werden. Letztere werden zur Verarbeitung der Rohstoffe benötigt. Speziell Fertigprodukte könnten ohne chemische Helferlein oft weder hergestellt noch haltbar gemacht werden. Die meisten der dabei eingesetzten Stoffe wie Milchsäure oder Johannisbrotkernmehl, das als Verdickungsmittel eingesetzt wird, seien unbedenklich, so Silke Schwartau. "Aber Nitritpökelsalz, das die Wurstwaren rötlich macht, steht unter Krebsverdacht. Es wird generell geraten, wenig gepökelte Lebensmittel wie zum Beispiel rötliche Wurstwaren zu essen."

Während die EU-Bioverordnung Nitritpökelsalz erlaubt, verzichten einige deutsche Bio-Anbauverbände wie Bioland oder Demeter ganz bewusst darauf. Bioland-Produkte dürfen nur 23 Zusatzstoffe enthalten, bei Demeter sind es 18. Im Unterschied zur EU-Öko-Norm finden sich in Demeter- und Bioland-Waren zum Beispiel kaum "natürliche Aromen": Dabei handelt es sich meistens um hochverarbeitete Stoffe, die mit Hilfe von Lösungsmitteln aus natürlichen Rohstoffen, aber nicht zwingend aus Lebensmitteln gewonnen werden. Das "natürliche Aroma" eines Erdbeerjoghurts mit EU-Bio-Siegel beispielsweise wird häufig durch das Zusetzen von mikrobiellem Lab erzeugt, das von Schimmelpilzen gewonnen wird. Das bedeutet zwar nicht, dass die Schimmelpilze im Joghurt landen. Aber von echten Erdbeeren fehlt eben auch jede Spur.

Keine Kennzeichnungspflicht für Enzyme

Hersteller sparen durch die zunehmende Aromatisierung von Lebensmitteln teure Rohstoffe und erhöhen so ihre Gewinnspanne. Verbraucher zahlen an der Kasse vielleicht etwas weniger, tragen aber die anderen Kosten: Aromen regen zum Mehressen an, sagen Experten, und wichtige Bestandteile wie Vitamine und Mineralstoffe fehlen. Überaromatisierte Lebensmittel führen außerdem zu einem Einheitsgeschmack. Gerade Kindern schmecken naturbelassene Lebensmittel oft nicht mehr.

Weitere Links zum Thema
"Verbraucher bringen Bio-Produkten ein besonderes Vertrauen entgegen", weiß Silke Schwartau aus vielen Gesprächen. "Aber diese sogenannten Vertrauenseigenschaften können sie nicht selbst kontrollieren. Umso wichtiger ist eine transparente und ehrliche Kennzeichnung." Die Verbraucherschützerin bemängelt, dass es etwa für Enzyme noch keine Kennzeichnungspflicht gibt. Enzyme werden bei Backwaren eingesetzt, um Verbrauchern ein Produkt vorzugaukeln, das frisch zubereitet aus dem Ofen kommt. "Tatsächlich werden aber Teiglinge aufgebacken", sagt Schwartau.  "Was drin ist muss auch draufstehen - das sollte für konventionelle, aber natürlich auch für Bio-Backwaren gelten."

Verbraucherschützer fordern Transparenz

Lebensmittelchemiker arbeiten ständig an neuen Verfahren und Stoffen. Von der EU wünscht sich Silke Schwartau deshalb nicht nur eine regelmäßige Aktualisierung der Listen mit zugelassenen Stoffe, sondern vor allem Transparenz. „Die wissenschaftlichen Gutachten, die einer Zulassung zu Grunde liegen, sollten transparent sein. Wichtig ist für uns auch immer: Wer hat die Studie bezahlt und welche wirtschaftlichen Interessen stecken dahinter?“
Wer sich mit den lästigen Fragen nach Zusatzstoffen in seinem Essen nicht herumschlagen möchte, kann natürlich möglichst wenig verarbeitete Lebensmittel kaufen. Fazit: Die fertige Bio-Pasta ist okay, aber die aus frischen Bio-Zutaten vom Wochenmarkt selbst zubereitete – unschlagbar.

10.02.2016
  1. Drucken
  2. Merken
  3. Versenden
  4. Teilen auf:

Versenden

Artikel versenden

Versenden Sie den Beitrag an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
schließen Beitrag versenden

Versenden

Hinweis

Der Beitrag wurde erfolgreich versendet.

schließen

Merkliste

Papierkorb Bild
Merkliste versenden Merkliste schließen

Merkliste

Merkliste versenden

Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
Zurück zur Merkliste Absenden Button

Merkliste

Hinweis

Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

Zurück zur Merkliste Merkliste schließen