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Neues Buch von Souad Mekhennet Hinter den Fronten des Dschihad

VideoHinter den Fronten des Dschihad
Souad Mekhennet, aufgenommen am 11.01.2015 in Berlin

Die Journalistin Souad Mekhennet interessiert sich für die Gefahren, die vom militanten Islamismus ausgehen. Heute erscheint die deutsche Fassung ihres Buches, in dem sie ihre zahlreichen Begegnungen mit Dschihadisten beschreibt.

(19.09.2017)

von Kamran Safiarian

Sie wagt sich in die No-Go-Areas der Terroristen: die Journalistin und Krisenreporterin Souad Mekhennet. Als Muslimin ist sie in der islamischen Welt bestens vernetzt, hat Zugänge, die anderen verwehrt bleiben. Ihre Nahaufnahmen präsentiert sie nun in einem neuen Buch. 

Bei ihren Recherchen muss Mekhennet häufig Handys und SIM-Karten wechseln, um sich und ihre Kontakte zu schützen. Sie trifft Al-Kaida- und Taliban-Führer und Mohammed Mahmoud, einen der meistgesuchten IS-Terroristen. Eine heikle Mission, denn Souad Mekhennet begibt sich immer wieder in lebensgefährliche Situationen.

"Es gab Leute, die mich im Irak entführen wollten. Es gab Situationen, in denen ich mit einem Terroristen in einem Terrorcamp zum Tee trinken verabredet war, als auf einmal eine Waffe gegen mich gerichtet wurde, und ich in einer Verhörsituation Fragen beantworten musste", berichtet sie. Als sie in Algerien unterwegs war, habe sie festgestellt, dass ein Team von Geheimdiensten auf sie angesetzt war. "Weil sie wussten, dass ich den Führer der Al-Kaida im Maghreb interviewen wollte."

Mekhennet enttarnte Jihadi John

Souad Mekhennet gehört zum Investigativ-Team der "Washington Post". Nach dem Studium arbeitet sie für den "Spiegel", die "FAZ" und das ZDF. In ihrem neuen Buch "Nur wenn Du allein kommst - eine Reporterin hinter den Fronten des Dschihad" berichtet die Tochter marokkanisch-türkischer Eltern, wie sie den berüchtigten IS-Henker Jihadi John enttarnte, bevor westliche Geheimdienste auf seine Spur kamen. Der Brite mit kuwaitischer Abstammung hatte mehrere westliche Geiseln, darunter den Journalisten James Foley, vor laufender Kamera enthauptet. Durch wochenlange intensive Recherchen kam sie ihm auf die Spur.

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Wie wurde aus Mohammed Emwazi der IS-Henker Jihadi John? Der 1988 in Kuwait geborene Emwazi wuchs im Westen Londons in behüteten Verhältnissen auf und studierte an der University of Westminster Informatik. "Es ist nicht so, dass jeder zum Massenmörder wird. Sie haben sich so entwickelt", erklärt Mekhennet. "Da gibt es die Leute aus der zweiten, dritten Generation, die sagen: Wir haben uns nicht mehr dazugehörig gefühlt. Wir haben versucht, uns in Belgien, Frankreich oder Deutschland anzupassen, ein Teil der Gesellschaft zu werden. Wir waren aber immer Mohammed oder Mustafa - wir haben das Gefühl gehabt, wir werden nie dazugehören." Da sei der Moment, wo Rekrutierer reingrätschten und den jungen Menschen ein Gemeinschaftsgefühl, eine neue "Identitätskarte" als Muslim vermittelten - dort "gibt es keinen Rassismus, alle sind gleich".

Frage nach dem Hass

Die Frage nach dem Hass der Terroristen zieht sich als Leitmotiv durch ihr Buch. Nach Mekhennets Ansicht hassen sie uns so sehr, weil sie glauben, dass der Westen mit zweierlei Maß messe, in der Außenpolitik, in der Frage der Menschenrechte und wenn es darum geht, sich mit eigenen Fehlern auseinandersetzen. Immer wieder tauchen als Gründe für Hass und Radikalisierung bei jungen Menschen, die Mekhennet trifft, der US-Einmarsch im Irak 2003 auf, der auf der Basis nicht vorhandener Massenvernichtungswaffen Saddam Husseins geführt wurde, wie später herauskam. Oder der Fall des Deutsch-Libanesen Khaled al-Masri, der 2003 verhaftet, entführt und in CIA-Gefängnissen gefoltert wurde. Souad Mekhennet hat den Fall El-Masri aufgedeckt.

"Rekrutierer benutzen diesen Fall bis heute als einen der Fälle, um zu sagen: Schaut mal, der Fall ist nie aufgeklärt worden, dieser Mann hat nie Gerechtigkeit erfahren. Deswegen ist es ein Beispiel dafür, dass muslimisches Leben nicht so viel Wert ist wie das Leben von Anderen", sagt Mekhennet. Aber das greife zu kurz - es gebe keinen Clash of Civilizations, keinen heiligen Krieg des Islams gegen den Westen und seine Werte. "Nicht die Religion radikalisiert die Menschen, sondern die Menschen die Religion", betont Mekhennet. Jede Religion könne benutzt oder ausgenutzt werden, um Gewalt zu rechtfertigen. Und das täten IS, Al-Kaida und Taliban, weil es eine emotionale Waffe sei. "Eine Waffe, um Leute anzuregen, sich gegen die Gesellschaft zu stellen."

Mekhennets Buch - ein sehr persönlicher, spannend geschriebener Erfahrungsbericht einer Krisenreporterin. Auch wenn sie kein Patentrezept gegen den Terror hat. Doch ihre Nahaufnahme lässt uns die Visionen der selbsternannten Gotteskrieger verständlicher machen.

19.09.2017
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