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Präsidentschaftswahl in Frankreich Die unentschlossenen Millionen

VideoNeun Millionen unentschlossen
Archiv: Wahlplakate in Paris am 27.03.2017

Der Wahlkampf in Frankreich ist vor der Präsidentschaftswahl am Sonntag in der heißen Phase. Die Kandidaten buhlen Stimmen: Immerhin neun Millionen Franzosen sind noch unentschlossen. Sie könnten den Ausschlag geben: Laut Umfrageinstituten liegen vier Kandidaten dicht beieinander.

(19.04.2017)

VideoReligion als Wahlkampfthema
heute in Europa vom 19. April 2017

Das Rennen um den Élysée-Palast ist bei der Präsidentschaftswahl in Frankreich noch völlig offen: Umfragen zufolge liegen zurzeit vier Kandidaten nah beieinander. Das Zünglein an der Waage könnten am Ende die katholischen Wähler sein.

(19.04.2017)

VideoHeiße Phase des Wahlkampfs
Wahlkampfplakate

In gut zwei Wochen ist es soweit: Rund 40 Millionen Franzosen wählen aus den elf Kandidaten einen neuen Präsidenten aus. Der Wahlkampf geht somit in die sogenannte "heiße Phase".

(11.04.2017)

VideoKandidaten als Asterix-Figuren
Wahlplakate Frankreich

In knapp zwei Wochen wählen die Franzosen ihren neuen Präsidenten. Die Favoriten sind Emmanuel Macron und Marine LePen. Der eine verkauft sich als links-liberaler Europa-Freund, die andere als stramme Patriotin mit "Frankreich first"-Attitüde. Aber was wäre, wenn die Kandidaten Asterix-Figuren oder Markenprodukte wären? Genau das hat eine französische Werbeagentur die Wähler gefragt.

(11.04.2017)

von Susanne Freitag

Der Wahlkampf in Frankreich ist vor der Präsidentschaftswahl in der heißen Phase. Die Kandidaten buhlen um Stimmen, denn immerhin neun Millionen Franzosen sind noch unentschlossen. Sie könnten am Sonntag den Ausschlag geben: Laut Umfrageinstituten liegen vier Kandidaten dicht beieinander. 

Ach, wenn man sich nur zerteilen könnte… Die Präsidentschaftskandidaten in Frankreich haben es so kurz vor der Wahl nicht leicht. Neun Millionen Franzosen wissen immer noch nicht, wem Sie ihre Stimme geben sollen. Der beste Weg, sie zu erreichen, ist immer noch, sie zu treffen. Aber wie soll man in der kurzen Zeit im Norden, im Süden, in der Groß- und in der Kleinstadt sein?

Der Linksaußen-Kandidat Jean-Luc Melenchon hat es gestern vorgemacht: Per Hologramm trat er in mehreren Städten gleichzeitig auf. Außerdem hat er einen Youtube-Kanal, ein eigenes Videospiel und er antwortet selbst auf Twitter- und Facebook-Kommentare. Wider alle Erwartungen gehört Melenchon inzwischen zu den "großen vier" zwischen denen am kommenden Sonntag das außergewöhnlichste Kandidatenrennen der französischen Geschichte entschieden wird.

Umfrageinstitute sind nervös

Gestern meldete das Institut IPSOS, dass es im Moment noch Zweifel hat, ob es am Sonntag um 20 Uhr tatsächlich ein messbares Endergebnis gibt. Zu dicht liegen die Kandidaten Emmanuel Macron, Marine Le Pen, Jean-Luc Melenchon und Francois Fillon zusammen. Und im Gegensatz zu den letzten Wahlen steht Frankreich vor einer noch nie dagewesenen Parteienkonstellation.

Die Bewegung des Kandidaten der Mitte, Emmanuel Macron, ist zu einer Art Sammelbecken geworden, in dem sich gleichermaßen Persönlichkeiten der traditionellen Rechten und Linken wieder finden. Er ist eine Art personifizierte große Koalition, mit viel Charisma aber mit der großen Schwierigkeit, dass Regieren mit einer solchen gemischten Gruppe nicht leicht sein wird. Das ist auch vielen Franzosen klar. Das Problem ist nur, dass Francois Fillon mit den Affären um die Scheinbeschäftigung seiner Frau und um die teuren Anzüge, die ihm ein Freund geschenkt haben soll, so in Misskredit geraten ist, dass er sogar für viele Wähler aus dem eigenen Lager nicht mehr vertretbar erscheint.

Le Pen fast stabilste Größe

Marine Le Pen ist inzwischen fast die stabilste Größe in diesem Wahlkampf - hatte sie sich anfangs im Tonfall zurückgenommen, sind ihre Parolen wieder drastischer geworden.

Weitere Links zum Thema

Auch ihre Anhänger bei den Wahlkampfveranstaltungen wie zuletzt in Paris riefen wieder laut "La France aux Francais – Frankreich den Franzosen", das hatte man in den letzten Jahrzehnten in dieser Deutlichkeit nur selten gehört. Marine Le Pen hat sehr gute Chancen in die Stichwahl zu kommen, die Umfragewerte konstant gut, das macht Partei und Parolen salonfähiger als zuvor.

Alles denkbar am Sonntag

Seit gestern ist das Thema Sicherheit wieder ins Zentrum gerückt. In Marseille wurden zwei mutmaßliche Islamisten festgenommen, die offenbar Anschläge während der Wahlen geplant hatten. Jetzt werden die Auftritte vieler Kandidaten zusätzlich gesichert, auch am Wahlsonntag werden 50.000 zusätzliche Polizisten und Soldaten eingesetzt.

Marine Le Pen ist heute Abend in Marseille, der Kandidat der Parti Socialiste Benoît Hamon auf der Place de la Republique in Paris, Emmanuel Macron in Nantes, Francois Fillon ist in den Hauptnachrichten zu Gast. Neun Millionen unentschlossene, verunsicherte Wähler müssen überzeugt werden, viele wollen erst in der Wahlkabine eine Entscheidung treffen. Deshalb ist an diesem Sonntag alles denkbar, nichts vorhersehbar, das hat es in Frankreich so noch nie gegeben.

Frankreich: Alle Kandidaten im Überblick

Emmanuel Macron

Emmanuel Macron am 23.01.17 in Beirut

Der 39-Jährige sorgt für Furore, weil er außerhalb der klassischen Parteistrukturen antritt. Der frühere Sozialist wurde lange von Präsident François Hollande protegiert und war Wirtschaftsminister, gründete dann aber im vergangenen Jahr seine eigene politische Bewegung. Diese positionierte er "weder rechts noch links".

Der Ex-Investmentbanker präsentiert sich als Erneuerer und ist ein Star des Wahlkampfs, der bei Auftritten Tausende Anhänger anlockt - auch in der tiefsten Provinz. Umfragen erwarten ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Macron und Le Pen im ersten Wahlgang. In der zweiten Wahlrunde würde Umfragen zufolge die Mehrheit der Befragten Macron ihre Stimme geben. Unterstützung bekommt er dabei von Ex-Premierminister Manuel Valls.

Marine Le Pen

Marine Le Pen (Jahrgang 1968) ist die Tochter von Jean-Marie Le Pen, der den rechtsextremen und rechtspopulistischen Front National (FN) gründete. Bekannt wurde Le Pen in ganz Frankreich 2002, als ihr Vater bei den Präsidentschaftswahlen in der ersten Runde mit knapp 17 Prozent der Stimmen den Kandidaten der Sozialisten, Lionel Jospin, aus dem Rennen warf. Sie hatte damals ihre ersten Fernsehauftritte, wenn ihr Vater für Interviews nicht zur Verfügung stand.

2011 wurde Marine Le Pen auf einem Parteitag des Front National zu dessen Vorsitzender gewählt. An der Spitze des FN versuchte sie, der Partei ein moderneres Image zu geben, indem sie beispielsweise für eine straffreie Abtreibung eintrat oder forderte, Frankreich solle die "Assimilation" von Einwanderern verstärken. Vom Antisemitismus ihres Vaters, der den Holocaust als "Detail der Geschichte" abgetan hatte, distanzierte sie sich offiziell ebenso wie vom Rassismus und nannte die Ideologie des Nationalsozialismus "abscheulich". Statt auf neofaschistisches Vokabular setzte sie auf das antimuslimische Ressentiment. Der Wahlkampf von Marine Le Pen ist überschattet von Vorwürfen der Scheinbeschäftigung von Mitarbeitern.

François Fillon

François Fillon

Der Wirtschaftsliberale hat sich bei der Kür zum Präsidentschaftskandidaten der Konservativen gegen prominente Konkurrenz durchgesetzt. Sowohl der ehemalige Premier Alain Juppe als auch Ex-Premier Nicolas Sarkozy hatten das Nachsehen.

Fillon hat Einsparungen im Haushalt, ein höheres Rentenalter und den Kampf gegen die 35-Stunden-Woche angekündigt. Der 63-Jährige galt lange als aussichtsreicher Kandidat und möglicher Bezwinger von Front-National-Spitzenkandidatin Marine Le Pen. Seit Beginn seiner Kandidatur kämpft Fillon aber gegen Vorwürfe, er habe seine Frau Penelope jahrelang als parlamentarische Mitarbeit bezahlt, ohne dass sie dafür je gearbeitet habe. Fillon bestreitet das vehement. Umfragen sehen ihn auf Platz drei im Kampf ums Präsidentenamt.

Jean-Luc Mélenchon

Jean-Luc Melenchon am 17.01.2017

Der 65-Jährige vertritt seine Bewegung "France insoumise" (Nicht unterdrücktes Frankreich) und wird von der kommunistischen Partei unterstützt. Der redegewandte Linkenführer ist ein harter Kritiker der deutschen Sparpolitik. Mélenchon kann Umfragen zufolge mit Platz vier bei der Präsidentenwahl rechnen.

Benoît Hamon

Benoit Hamon

Der Abgeordnete und frühere Bildungsminister Benoît Hamon hat mit einem dezidiert linken Wahlprogramm viele der von Hollande enttäuschten Linkswähler für sich gewinnen können. Der 49-Jährige wirbt für mehr Investitionen, eine Senkung der Arbeitszeit und mehr Umweltschutz. Außerdem will er langfristig ein bedingungsloses Grundeinkommen in Höhe von 750 Euro für alle Erwachsenen einführen. An die EU-Defizitvorgaben will er sich nicht halten.

Nicolas Dupont-Aignan

Nicolas Dupont-Aignan am 30.03.2017 in Brest

Der 56-Jährige tritt für die gaullistische Partei "Debout la France" (Steh auf Frankreich), eine ehemalige Strömung der Republikaner, an. Umfragen sehen ihn im unteren einstelligen Bereich. Nachdem er vom französischen Sender TF1 nicht zur ersten TV-Debatte  eingeladen worden war, monierte der die "mediale Manipulation". Der Sender hatte nur die fünf in Umfragen Bestplatzierten eingeladen.

Philippe Poutou

Philippe Poutou am 22.03.2017 in Paris

Philippe Poutou tritt für die "Nouveau Parti anticapitaliste" (Neue Antikapitalistische Partei) an, die aus der Trotzkistenbewegung hervorging. Ihm wird ein Wahlergebnis um die zwei Prozent zugetraut.

François Asselineau

François Asselineau am 30.03.2017 in Brest

Der 59-jährige Rechtsnationalist ist Präsidentschaftskandidat seiner Partei "Union Populaire Républicaine" (Republikanische Volksunion). Er strebt den einseitigen Austritt Frankreichs aus der Europäischen Union, der Eurozone und der NATO an. Schon 2012 wollte er kandidieren, bekam aber die 500 notwendigen Unterschriften nicht zusammen.

Jean Lassalle

Jean Lassalle am 30.03.2017 in Brest

Der zentrumsliberale Abgeordnete tritt für die Partei "Résistons!" (in etwa: Lasst uns Widerstand leisten!) an. International bekannt wurde der 61-Jährige 2006, als er in einen 39-tägigen Hungerstreik trat, um die Fabrik eines japanischen Konzerns in seiner Heimatregion zu retten.

Nathalie Arthaud

Nathalie Arthaud am 22.03.2017 in Paris

Die 47-jährige Kapitalismus-Kritikerin tritt für die trotzkistische Partei "Lutte Ouvrirè" (Kampf der Arbeiter) an und ist absolute Außenseiterin. Sie wird voraussichtlich weniger als ein Prozent der Stimmen bekommen.

Jacques Cheminade

Jacques Cheminade am 22.03.2017 in Paris

Der 75-Jährige definiert sich selber mit seiner Kleinstpartei "Solidarité et Progrès" (Solidarität und Fortschritt) als "linker Gaullist".

19.04.2017
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