25.05.2016
  • 08:47Visafreiheit: Özoguz warnt vor Abbruch der Gespräche mit Türkei

  • 08:20Missbrauchsvorwürfe: US-Komiker Cosby wird der Prozess gemacht

  • 08:11Gewalttätige Proteste bei Trump-Kundgebung in New Mexico

  • 07:50Zehntausende zum 100. Deutschen Katholikentag in Leipzig erwartet

  • 07:28Taliban: Religiöser Führer Achundsada ist neuer Chef

  • 06:51Pro Asyl: Integrationsgesetz "bedient rechte Stimmungen"

  • 06:43Kabinett will heute das Integrationsgesetz beschließen

  • 06:22Binnen 48 Stunden rund 5.600 Flüchtlinge aus Mittelmeer gerettet

  • 06:06Bundesarbeitsgericht fällt erstes Urteil zum Mindestlohn

  • 05:42Euro-Partner und IWF einig: 10,3 Milliarden Euro für Athen

  • 00:29Euro-Finanzminister verhandeln um Griechenland-Hilfe

  • 00:20Bundesregierung will Digitalisierung in Deutschland forcieren

  • 00:09Ärzte stärken ihren Präsidenten - Gröhe fordert Ende des Streits

  • 23:44Eurogruppenchef Dijsselbloem lobt Griechenlands Sparanstrengungen

  • 23:15Tausende Menschen aus Flüchtlingslager Idomeni weggebracht

  • 22:43Twitter weicht Zeichenbegrenzung auf

  • 22:15Konjunktur unter Volldampf - Stärkstes Plus seit zwei Jahren

  • 21:49DAX springt über 10.000 Punkte

  • 21:22Egyptair-Maschine nach Ansicht von Ermittler in der Luft explodiert

  • 20:47VW kommt Lösung im US-Rechtsstreit um Abgas-Betrug näher

Zurück zur Startseite

Alle Meldungen im Überblick

  • 08:47Visafreiheit: Özoguz warnt vor Abbruch der Gespräche mit Türkei

  • 08:20Missbrauchsvorwürfe: US-Komiker Cosby wird der Prozess gemacht

  • 08:11Gewalttätige Proteste bei Trump-Kundgebung in New Mexico

  • 07:50Zehntausende zum 100. Deutschen Katholikentag in Leipzig erwartet

  • 07:28Taliban: Religiöser Führer Achundsada ist neuer Chef

  • 06:51Pro Asyl: Integrationsgesetz "bedient rechte Stimmungen"

  • 06:43Kabinett will heute das Integrationsgesetz beschließen

  • 06:22Binnen 48 Stunden rund 5.600 Flüchtlinge aus Mittelmeer gerettet

  • 06:06Bundesarbeitsgericht fällt erstes Urteil zum Mindestlohn

  • 05:42Euro-Partner und IWF einig: 10,3 Milliarden Euro für Athen

  • 00:29Euro-Finanzminister verhandeln um Griechenland-Hilfe

  • 00:20Bundesregierung will Digitalisierung in Deutschland forcieren

  • 00:09Ärzte stärken ihren Präsidenten - Gröhe fordert Ende des Streits

  • 23:44Eurogruppenchef Dijsselbloem lobt Griechenlands Sparanstrengungen

  • 23:15Tausende Menschen aus Flüchtlingslager Idomeni weggebracht

  • 22:43Twitter weicht Zeichenbegrenzung auf

  • 22:15Konjunktur unter Volldampf - Stärkstes Plus seit zwei Jahren

  • 21:49DAX springt über 10.000 Punkte

  • 21:22Egyptair-Maschine nach Ansicht von Ermittler in der Luft explodiert

  • 20:47VW kommt Lösung im US-Rechtsstreit um Abgas-Betrug näher

  • 08:47Visafreiheit: Özoguz warnt vor Abbruch der Gespräche mit Türkei

  • 08:11Gewalttätige Proteste bei Trump-Kundgebung in New Mexico

  • 07:28Taliban: Religiöser Führer Achundsada ist neuer Chef

  • 06:51Pro Asyl: Integrationsgesetz "bedient rechte Stimmungen"

  • 06:43Kabinett will heute das Integrationsgesetz beschließen

  • 06:22Binnen 48 Stunden rund 5.600 Flüchtlinge aus Mittelmeer gerettet

  • 05:42Euro-Partner und IWF einig: 10,3 Milliarden Euro für Athen

  • 00:20Bundesregierung will Digitalisierung in Deutschland forcieren

  • 23:44Eurogruppenchef Dijsselbloem lobt Griechenlands Sparanstrengungen

  • 23:15Tausende Menschen aus Flüchtlingslager Idomeni weggebracht

  • 19:43Rund 1.500 Flüchtlinge aus Idomeni umgesiedelt

  • 18:38Erdogan: Ohne Fortschritte im Visastreit kein Rücknahmeabkommen

  • 17:12SPD: Bleibt bei Nein zu Glyphosat

  • 15:45Neue Lucke-Partei muss Namen ändern

  • 15:26Koalition einigt sich auf Integrationsgesetz

  • 14:42Kein Hilfsprogrogramm ohne IWF-Beteiligung

  • 13:51Idomeni: Räumung des Flüchtlingscamps bislang ohne Zwischenfälle

  • 13:25Französische Polizei geht gegen Streikende vor

  • 13:03Türkei: Yildirim wechselt EU-Minister aus

  • 12:45UN: Naturkatastrophen treffen pro Jahr 220 Millionen Menschen

  • 06:06Bundesarbeitsgericht fällt erstes Urteil zum Mindestlohn

  • 00:29Euro-Finanzminister verhandeln um Griechenland-Hilfe

  • 00:09Ärzte stärken ihren Präsidenten - Gröhe fordert Ende des Streits

  • 22:43Twitter weicht Zeichenbegrenzung auf

  • 22:15Konjunktur unter Volldampf - Stärkstes Plus seit zwei Jahren

  • 21:49DAX springt über 10.000 Punkte

  • 20:47VW kommt Lösung im US-Rechtsstreit um Abgas-Betrug näher

  • 20:15Adidas setzt bei Produktion stückweise wieder auf "Made in Germany"

  • 19:19Monsanto lehnt Bayer-Milliardenofferte ab

  • 18:07Steuer-Razzia bei Google in Paris

  • 15:59Studie: Zahl der Wirtschaftsflüchtlinge dürfte steigen

  • 15:11Neuer Stresstest für Versicherer

  • 12:32WMF wird französisch - SEB-Aktien schießen in die Höhe

  • 12:00Scholz fordert Abschaffung der Krankenkassen-Zusatzbeiträge

  • 11:25Ärztekammer: Zu wenige Ärzte in armen Vierteln

  • 10:32Studie: Noch immer wenig Ostdeutsche in Chefsesseln

  • 09:29Zuckermangel: Coca-Cola drosselt Produktion in Venezuela

  • 08:27Wirtschaft fordert mehr Tempo in Digitalpolitik

  • 08:15Deutsche Wirtschaft legt im ersten Quartal kräftig zu

  • 00:07Moody's stuft Deutsche Bank ab

  • 08:20Missbrauchsvorwürfe: US-Komiker Cosby wird der Prozess gemacht

  • 07:50Zehntausende zum 100. Deutschen Katholikentag in Leipzig erwartet

  • 21:22Egyptair-Maschine nach Ansicht von Ermittler in der Luft explodiert

  • 19:04Zahl der Todesopfer am Mount Everest steigt auf fünf

  • 17:40Nach Unwetter in Sachsen: Bahnstrecke Dresden-Prag eingleisig wieder frei

  • 16:42Rakete mit Galileo-Satelliten gestartet

  • 16:15London: Eröffnung der Chelsea Flower Show

  • 14:15Indien testet erfolgreich kleines Space Shuttle

  • 09:55Crashtests: Mehrheit der Autositze für Kinder sicher

  • 08:01Sachsen: Erdrutsch blockiert Zugstrecke Dresden-Prag

  • 07:32Quecksilber-Verseuchung: Peru ruft Notstand aus

  • 07:23US-Schauspieler Bill Cosby: Anhörung wegen Sex-Vorwürfen

  • 00:21Fünf Tote bei Flugzeugabsturz auf Hawaii

  • 21:21Anglerfisch und Facebook-Pflanze: Skurrilste neue Arten gelistet

  • 19:10Schäden nach Unwetter in Ostwestfalen

  • 17:49Indonesien: Illegale Raubtier-Trophäen vernichtet

  • 17:24Fahrschüler fallen im Osten häufiger durch als im Westen

  • 16:31Zwölfjähriger beginnt Studium in den USA

  • 15:43Thailand: 17 Kinder sterben bei Brand

  • 15:27Missbrauch in Kita: Drei Jahre Haft

  • 09:02Dirk Schuster zum FC Augsburg?

  • 08:53Kühnhackl-Team erzwingt Spiel sieben

  • 08:46Rettung der Freezers gescheitert

  • 08:36Golden State droht Playoff-Aus

  • 22:52Ulm fehlt noch ein Sieg

  • 21:57Rami ersetzt Varane bei EM

  • 21:06Würzburg steigt in 2.Liga auf

  • 20:22Favoriten in Paris weiter

  • 19:00Petkovic, Görges und Maria weiter

  • 18:20Karius wechselt zu Liverpool

  • 18:14Deutschland im Trainingsquartier

  • 18:08Favre übernimmt OGC Nizza

  • 18:04Tschitscherowa unter Doping-Verdacht

  • 17:30Stendera schwer verletzt

  • 17:02Schwerer Rückschlag für Nibali

  • 16:53Eintracht: Djakpa muss gehen

  • 16:42Augsburg verpflichtet DEL2-Goalie

  • 16:30Kein Ruder-Einer in Rio am Start

  • 15:17DEB-Team geht Kanada aus dem Weg

  • 15:04Weinzierl bestätigt seinen Abschied

merkzettel

Streit ums öffentliche Stillen Nippelgate am Prenzlauer Berg

BildStreit ums Stillen
Streit ums Stillen

Ein Baby an der Brust: Die natürlichste Sache der Welt oder abstoßend?

(Quelle: dpa)

VideoSchlechtes Gewissen ohne Stillen
Mutter mit Kind

Stillen ist für Neugeborene die optimale Ernährung. Die Muttermilch hat alles, was ein Baby braucht, bindet das Kind an die Mutter. Wenn es jedoch mit dem Stillen nicht klappt, ist Stress angesagt.

(28.09.2015)

Für die einen ist es völlig normal, die anderen fühlen sich bei ihrem Kaffee gestört: Am Prenzlauer Berg ist ein Streit über das Stillen in Cafés entbrannt. Auf mehr Akzeptanz für junge Mütter hofft nicht nur die Initiatorin einer Petition. 

Kinderhasser - hier? Im gutbürgerlichen Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg, wo es selbst im Februar auf Spielplätzen nur so wuselt und man die Kleinsten in den hippen Coworking-Space mitbringt? Wo Mütter samt Anhang und Bioladen-Einkauf an jeder Ecke zu sehen sind? Hier, sagt Johanna Spanke. Vor einer Woche sind die 30-Jährige und ein Café-Betreiber beim Thema Stillen aneinandergeraten - es war der Start einer großen Netz-Debatte.

Stillen per Gesetz erlauben?

Spanke richtete nach dem Streit eine Petition ans Bundesfamilienministerium. Seitdem wird in dem Viertel, das ohnehin den Ruf als Heimat der Kampfmütter und Weltverbesserer weg hat, um nicht weniger als ein neues Gesetz gekämpft. Der Schutz stillender Mütter in der Öffentlichkeit ist das Ziel. Per Petition hat es eine andere Mutter hier schon geschafft, dass im Supermarkt in der Nachbarschaft eine "Familienkasse" eingerichtet wurde, ganz ohne Süßigkeiten und Quengelalarm.

Inzwischen tut es kaum noch etwas zur Sache, dass die Streithähne in der Stillfrage zwei Versionen der Geschichte erzählen: Der Betreiber sagt, es gebe kein pauschales Stillverbot, doch die Frau habe im Schaufenster blankgezogen. Spanke dagegen sagt, sie sei schon auf das Stillverbot hingewiesen worden, bevor sie überhaupt saß. Aussage gegen Aussage. Während das Café online nun mit Negativkommentaren geflutet wird, gibt sich die Presse bei Spanke die Tür in die Hand.

Das Foto zur Petition, auf dem Spanke mit ihrem langen blonden Haar mit aufgeknöpfter Bluse ihren Sohn stillt, taugt für Titelseiten. Dazu hat sie auch noch ein sehr freundliches Lachen. Erwartet habe sie den ganzen Trubel nicht, sagt sie. Und auch dem Café-Betreiber wolle sie nichts Böses. Ihr geht es um die Frage: Was kann eine Mutter tun, der das öffentliche Stillen verwehrt wird?

Protest mit blanker Brust

Im Ausland ist Mutti-Protest die gängige Methode: Mit möglichst vielen anderen Müttern wird demonstrativ an dem Ort gestillt, an dem vorher einzelnen Frauen genau das untersagt wurde. Solche "Nurse-Ins" in Schnellrestaurants und Einkaufszentren wurden immer wieder bekannt: aus Dänemark, Ungarn und den USA zum Beispiel. 2014 demonstrierten in Großbritannien Tausende. Immer wieder posten Frauen Fotos von sich beim Stillen online, um andere zu ermutigen.

"Nackte Brüste sieht man zuhauf", wundert sich die Stillbeauftragte des Deutschen Hebammenverbands, Aleyd von Gartzen, über den Fall. Es ist die Doppelmoral, an der sich auch Spanke stößt: Brüste überall, aber Ekel vor "Eutern" auf dem Tisch - wie manch hämischer Kommentator schreibt. Womöglich sei der biologische Vorgang provokant, "dass da was rauskommt", glaubt von Gartzen. Außerdem hätten Frauen hierzulande von den 60-er bis in die 80-er Jahre wenig gestillt, kinderlosen Erwachsenen fehle womöglich der Bezug. "Dabei ist Stillen das Normale, Flasche geben nicht", sagt sie. Sie steht hinter Spanke.

Antidiskriminierungsstelle kennt das Thema

Ebenso die Antidiskriminierungsstelle des Bundes, die Stillverbote als Diskriminierung von Frauen wertete. Auch die Nationale Stillkommission am Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) kam bereits im Vorjahr zu dem Schluss, dass öffentliches Stillen wie in anderen Ländern unter rechtlichen Schutz gestellt werden sollte. Mehr Sicherheit und die Möglichkeit zu juristischen Schritten biete das.

Eine Stillumfrage von 2015 unter 13.000 Müttern weltweit zeigt, dass Erfahrungen wie die von Spanke kein Einzelfall sind: Eine von je vier Befragten gab an, sie sei offen kritisiert worden oder habe Vorurteile bemerkt, weil sie in der Öffentlichkeit stillte. Rund ein Drittel sagte, dass ihnen öffentliches Stillen peinlich sei. Dabei empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO), mindestens in den ersten sechs Monaten ausschließlich zu stillen und insgesamt zwei Jahre.

Im Prenzlauer Berg, zwischen all den Müttern, sei das Stillen eigentlich kein Problem, berichten Frauen auf der Straße. Da säßen immer wieder mal stillende Frauen, sagt eine Bäckerei-Verkäuferin mit Blick auf die Sitzplätze am Fenster. Und berlinert pragmatisch: "Et kommt immer druf an, wie man det macht." Eine junge Mutter aus der Nachbarschaft hat wie viele Passanten von dem Streit bisher gar nichts mitbekommen. Ein Gesetz fürs Stillen? "Affig", meint sie, dass man so etwas nicht auf zwischenmenschlicher Basis klären könne.

21.02.2016, Quelle: Gisela Gross, dpa
  1. Drucken
  2. Merken
  3. Versenden
  4. Teilen auf:

Versenden

Artikel versenden

Versenden Sie den Beitrag an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
schließen Beitrag versenden

Versenden

Hinweis

Der Beitrag wurde erfolgreich versendet.

schließen

Merkliste

Papierkorb Bild
Merkliste versenden Merkliste schließen

Merkliste

Merkliste versenden

Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
Zurück zur Merkliste Absenden Button

Merkliste

Hinweis

Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

Zurück zur Merkliste Merkliste schließen