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Grenzsicherung Österreich bietet Mazedonien Hilfe an

BildMazedonisch-griechische Grenze
Archiv - mazedonische Grenzsoldaten stehen am 11.03.2016 in Idomeni am Grenzzaun zwischen Griechenland und Mazedonien

Mazedonische Grenzsoldaten stehen am 11.03.2016 bei Idomeni an einem Grenztor zwischen Griechenland und Mazedonien.

(Quelle: dpa)

VideoIdomeni: Erzwungene Rückkehr
Flüchtling im Flüchtlingslager von Idomeni

Die Lage im Flüchtlingslager von Idomeni hat sich zugespitzt: Über 1.000 Menschen versuchten bei eiskaltem Wetter einen Fluss zu überqueren, um nach Mazedonien zu gelangen. Andrea Maurer ist vor Ort.

(15.03.2016)

Video"Dramatische Szenen am Fluss"
Andrea Maurer

"2.000 Flüchtlinge haben es nach Mazedonien geschafft, sie werden nun mit Reisebussen zurück nach Idomeni gebracht", so ZDF-Reporterin Andrea Maurer. Ein Flugblatt habe die Grenzübertritte ausgelöst.

(15.03.2016)

VideoTausende verlassen Lager
Griechische Polizisten stoppen Flüchtlinge am 14.03.2016

Tausende Menschen haben das Auffanglager in Idomeni verlassen. Die quälende Warterei hat die Menschen Richtung Norden getrieben. Wie weit die Menschen k

(14.03.2016)

"Die Westbalkan-Route muss unbedingt geschlossen bleiben", sagt Österreichs Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil. Deshalb wolle man Mazedonien bei der Sicherung der Grenze zu Griechenland unterstützen. Auch mögliche Ausweichrouten müsse man im Blick behalten. 

Österreich bietet Mazedonien wegen des anhaltenden Flüchtlingsstroms Hilfe bei der Sicherung der Außengrenze zu Griechenland an. Dies sagte Österreichs Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil der Zeitung "Welt". "Die Westbalkan-Route muss unbedingt geschlossen gehalten werden. Das Verteidigungsministerium prüft gerade, ob wir mit technischen Geräten helfen können, beispielsweise mit Nachtsichtgeräten."

"Auf Ausweichrouten vorbereiten"

Weitere Links zum Thema
"Die illegale Migration wird sich fortsetzen, nicht zuletzt deshalb weil es ein Milliardengeschäft für die kriminellen Schlepperorganisationen ist", sagte Doskozil weiter. Angesichts der verschärften Kontrollen auf den bisherigen Wegen würden jedoch Ausweichrouten entstehen, "auf die wir uns gemeinsam in der EU vorbereiten müssen", erklärte der Verteidigungsminister. Ein möglicher betroffener Staat sei Bulgarien, das eine lange Grenze zur Türkei aufweise. Derzeit hielten sich im Grenzraum auf türkischer Seite zwischen 400.000 und 500.000 Migranten auf.

Mazedonien etwa leiste mit seiner Grenzsicherung "enorm viel für die gesamte Europäische Union und sollte daher auch von der EU stärker finanziell unterstützt werden".  Grundsätzlich bräuchten Staaten wie Mazedonien und Bulgarien mehr Hilfen, fügte der österreichische Politiker hinzu: "Wir sollten als EU jene Länder, die für uns einen wichtigen Job bei der Grenzsicherung übernehmen, nicht hängen lassen."

Karte

Staatsgrenzen auf den Flüchtlingsrouten in die EU

Karte: Grenzen zwischen Türkei, Griechenland, Mazedonien, Bulgarien

16.03.2016, Quelle: dpa, kna, reuters
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