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Online-Reaktionen zu Köln "In den Kommentaren äußern sich viele Rechte"

VideoKöln: Anzeigen nach Übergriffen
Nach dem vielfachen Missbrauch von Frauen in der Silvesternacht liegen der Polizei mittlerweile 90 Anzeigen von Opfern vor. Etwa 10 Täter seien festgenommen worden.

Nach den sexuellen Übergriffen auf Frauen und Diebstählen in der Silvesternacht liegen der Kölner Polizei zahlreiche Anzeigen von Opfern vor. Mehrere Verdächtige wurden bereits festgenommen.

(05.01.2016)

VideoÜbergriffe an Silvester: Krisentreffen
Köln

Nach Übergriffen auf Frauen an Silvester rund um den Kölner Hauptbahnhof hat Oberbürgermeisterin Reker ein Krisentreffen angesetzt. Wie sicher sind wir in großen Menschenmengen?

(05.01.2016)

Video#_MME_3_Der organisierte Aufschrei in den sozialen Netzwerken
Arnold Plickert

"Wir hatten auf der Domplatte 1000 bis 1500 Personen, stark alkoholisiert und enthemmt. Es ist massiv zu Sexualdelikten gekommen", so Arnold Plickert, Gewerkschaft der Polizei. "Es ist ungeheuerlich".

(05.01.2016)

von Dominik Rzepka

"Raus mit dem Gesindel", "Sammelt das Pack ein" und immer wieder der Lügenpresse-Vorwurf: Nach den Kölner Übergriffen pöbeln Nutzer in den sozialen Netzwerken gegen Flüchtlinge und die "gleichgeschaltete Presse". Das ZDF hat die Kommentare analysiert - und viele Rechte ausfindig gemacht. 

Hanna Lauwitz braucht in ihrem Job manchmal gute Nerven. Sie solle Flüchtlinge doch endlich mal beim Namen nennen: "Asoziales Pack". Dieses "Gesindel" müsse jetzt endlich "ab über den Ocean, Luke auf!" Und sie selber arbeite - natürlich - bei der Lügenpresse. Unnötig zu erwähnen, dass Berichte hier zensiert werden - vom Kanzleramt, mindestens. Hanna Lauwitz ist Social Media-Redakteurin beim ZDF. Solche Kommentare liest sie täglich auf den Facebook-Seiten des ZDF und bei Twitter.

Auch über die Vorfälle in Köln. In der Silvesternacht haben viele Männer afrikanischen Aussehens Frauen massiv bedroht und bestohlen, wie heute.de am Montag berichtet. Der Artikel wird auch auf der ZDF-Facebook-Seite veröffentlicht. In den Kommentaren schreiben Nutzer von "islamischen Invasoren", von "Gesindel" - und stellen eine Verbindung her zur aktuellen Flüchtlingskrise: "Wir dürfen aus Respekt vor den Flüchtlingen keine Raketen und Böller in der Nähe von Flüchtlingsheimen zünden. Das ist deren Antwort darauf."

Pegida-Tweets und rechte Pöbeleien

In den ersten zwölf Stunden kommen so einige hundert Kommentare zusammen. "Darunter sind auch Einträge von rechten Trollen, die uns nicht unbekannt sind", sagt Lauwitz. Erkennbar seien diese Nutzer oft schon an ihrem Profil, an Namen wie "Anti-Asyl" und daran, dass diese Nutzer oft nur wenige Follower hätten. Oft twitterten diese Accounts nur zu einem einzigen Thema - so, als sei das Profil extra fürs Pöbeln angelegt worden.

Weitere Links zum Thema
Ein Nutzer zum Beispiel sei dadurch aufgefallen, dass er einen Tweet des Pegida-Frontmanns Lutz Bachmann teilte. In diesem Tweet aus der Nacht zu Dienstag beschimpft Bachmann Angela Merkel, Joachim Gauck und andere Politiker und wirft ihnen in Großbuchstaben vor: "IHR HABT ALLE MIT MISSBRAUCHT IN KÖLN." Dabei verwendet er den Hashtag #BlutAnDenHänden. Rechte Nutzer, die nur auf einen Anlass für einen Shitstorm gewartet haben?

Zu späte Berichterstattung: ZDF spricht von "Versäumnis"

Ganz so ist es nicht, heißt es von den Facebook-Account-Betreuern des ZDF. Dafür handele es sich insgesamt noch um zu wenige Kommentare. Sie lese viel sachliche Kritik an der Berichterstattung des ZDF. Sie erkennen in den Kommentaren aber ähnlich wie Lauwitz "auch viele Rechte". Auch Kommentare von AfD-nahen Accounts sind den Social Media-Redakteuren aufgefallen. "Auf viele gehen wir nicht ein, weil diese Trolle mit Argumenten nicht erreicht werden", sagt Lauwitz.

Zu der oft geäußerten Kritik, das ZDF habe zu spät über die Vorgänge in Köln berichtet, sagt der stellvertretende ZDF-Chefredakteur Elmar Theveßen: "Die Nachrichtenlage war klar genug. Es war ein Versäumnis, dass die 19 Uhr heute die Vorfälle nicht wenigstens gemeldet hat." Zwar sei das Thema am Montagmorgen besprochen worden. "Die heute-Redaktion entschied sich jedoch, den geplanten Beitrag auf den heutigen Tag des Krisentreffens zu verschieben, um Zeit für ergänzende Interviews zu gewinnen. Dies war jedoch eine klare Fehleinschätzung." Heute.de, heute-journal und heute+ haben aber am Montag in unterschiedlicher Ausführlichkeit über die Vorfälle berichtet.

DJV weist Lügenpresse-Vorwurf entschieden zurück

Dass das ZDF und andere Medien allerdings die Herkunft der mutmaßlichen Täter verschleierte, ist für den Deutschen Journalisten-Verband (DJV) abwegig: "An diesem Vorwurf ist nichts dran", sagt DJV-Sprecher Hendrik Zörner. "Die Medien berichten auf Grundlage der ihnen zur Verfügung stehenden Informationen über die Vorkommnisse in Köln und anderen Städten. Da, wo es Informationen gibt, werden sie von den Medien gebracht und eingeordnet. Da, wo es keine gibt, können Medien auch nichts berichten."

Dass es sich bei afrikanisch aussehenden Männern auch um Flüchtlinge handele, sei nicht erwiesen. "Wenn es erwiesen ist, dass von Flüchtlingen Gewalt ausgeht, müssen Medien darüber berichten. Da darf es kein Tabu geben", so Zörner. Noch aber handele es sich lediglich um vage Hinweise. "Ehe Medien die Aussage treffen, die Täter seien Flüchtlinge, müssen sie das auch belegen können." Alles andere sei fahrlässig.

Dem Autor auf Twitter folgen: @dominikrzepka

05.01.2016
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