23.07.2016

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merkzettel

USA Oregon: FBI beendet Besetzungsdrama

BildDie Besetzung ist beendet
Beteiligte der Besetzung eines Naturparks im US-Bundesstaat Oregon

Beteiligte an der Besetzung des Oregon-Nationalparks.

(Quelle: ap)

VideoBewaffnete besetzen Nationalpark
#OregonUnderAttack

Aus Ärger über ein Gerichtsurteil hat eine bewaffnete Bürgermiliz das Verwaltungsgebäude eines Nationalparks in Oregon besetzt. Sie sind zum Kämpfen bereit - wenn nötig, offenbar auch zum Sterben.

(04.01.2016)

VideoWaffenlobby in den USA
Wie können Amokläufe verhindert werden? Die These der Waffen-Lobby: Mehr Waffen für weniger Gewalt.Inszenierte Schießereien an einer Uni in Texas sollen zeigen, wie gefährlich waffenfreie Zonen seien.

Wie können Amokläufe verhindert werden? Die These der Waffen-Lobby: Mehr Waffen für weniger Gewalt.Inszenierte Schießereien an einer Uni in Texas sollen zeigen, wie gefährlich waffenfreie Zonen seien.

(16.12.2015)

Nach mehr als einem Monat ist die Besetzung eines Naturparks im US-Bundesstaat Oregon durch eine regierungsfeindliche Bürgerwehr beendet. Am Donnerstag ergaben sich die letzten Bewaffneten, wie die Bundespolizei FBI mitteilte. 

Die Verhandlungen der Beamten mit dem 27-jährigen David Fry, der am längsten im Verwaltungsgebäude des Malheur National Wildlife Refuge ausharrte, wurden live im Internet übertragen. "Freiheit oder Tod", sagte der aus Ohio stammende Mann und drohte mit Suizid. Schließlich gab er aber auf, nachdem sich kurz zuvor seine drei letzten Mitstreiter den Behörden gestellt hatten.

Karte von Oregon

Kontrolle übernommen

Insgesamt dauerte die Besetzung 41 Tage. Mitglieder der Bürgerwehr, Rancher und andere Aktivisten hatten Anfang Januar die Kontrolle über den Naturpark im Bezirk Harney übernommen und sich in dem Verwaltungsgebäude verschanzt. Mit ihrer Aktion wollten sie zwei Landwirten beistehen, die wegen Brandstiftung zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden waren. Der Protest richtete sich auch gegen die Kontrolle der Bundesregierung in Washington über Ländereien.

Weitere Links zum Thema

Bei einem Polizeieinsatz Ende Januar wurden zwölf Menschen festgenommen, darunter der mutmaßliche Rädelsführer Ammon Bundy und dessen Bruder Ryan. Ein Mann wurde durch Schüsse der Beamten getötet. Anfang Februar klagte die Justiz Bundy und mehrere seiner Mitstreiter wegen Verschwörung zur Behinderung von US-Bundesbeamten durch Gewalt und Einschüchterung an.

Widerstand bis zuletzt

Bundy hatte die letzten Besetzer aufgerufen, die Aktion zu beenden. Doch die Gruppe um Fry leistete bis zuletzt Widerstand. In dem Livestream im Internet lasen sie Bibelverse vor und wetterten gegen die Regierung in Washington.

11.02.2016, Quelle: afp, dpa
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