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merkzettel

Grundeinkommen gewonnen "1.000 Euro nehmen Ängste und Sorgen"

BildGeldspritze Grundeinkommen
Geldscheine ragen aus einem Portemonnaie

Das Grundeinkommen soll nicht Faulheit belohnen, sondern Anreize schaffen, beruflich wirklich das zu machen, wozu man sich berufen fühlt - und auch ökonomische Risiken einzugehen.

(Quelle: dpa)

VideoFinnischer Feldversuch
Grundeinkommen: Finnischer Feldversuch

Die Diskussion um das bedingungslose Grundeinkommen hat Europas hohen Norden erreicht. Finnlands Wirtschaftsminister Olli Rehn will es ausprobieren. 2000 Teilnehmer, 2017 geht es los. Ein Vorbericht.

(14.10.2016)

VideoDie Idee des Grundeinkommens
Grundeinkommen: Die Idee

Unser Sozialstaat basiert auf der klassischen Erwerbsbiographie eines Industriearbeiters. Im 21. Jahrhundert, so die Anhänger des Grundeinkommens, müsse sozialer Ausgleich neu gedacht werden.

(14.10.2016)

von Sarah Schommer

Die Idee eines pauschalen Grundeinkommens ist so verlockend, dass sie immer wieder neu diskutiert wird - im französischen Wahlkampf, in Finnland oder der Schweiz. In Deutschland kann man die Unterstützung für ein Jahr gewinnen. Fazit des Projekts: Das Grundeinkommen macht frei statt faul. 

Valerie ist selbstständige Innenarchitektin und junge Mutter - eine Doppelbelastung zwischen Home Office und Kita. Aber anders als andere Berufseinsteiger konnte sich die 28-Jährige schon fast in Ruhe selbstständig machen - selbst in einer so unsicheren Branche wie der Innenarchitektur. Möglich wurde das durch den Gewinn eines bedingungslosen Grundeinkommens.

"Arbeiten ist mehr als nur Geld verdienen"

Valerie hatte ihren Sohn wenige Wochen nach der Geburt bei dem Crowdfunding-Projekt "Mein Grundeinkommen" registriert und gehofft, dass sie gewinnen würden. Ihr Bankkonto war zu dem Zeitpunkt komplett leer. Gerade erst hatte sie Gaston, Noés Vater, aus Mali nach Deutschland geholt, steckte in der Abschlussphase ihres Studiums und konnte, kurz nach der Geburt, noch nicht wieder arbeiten.

Im März 2016, als drei Monate alter Säugling, wird Noé tatsächlich als Gewinner der 33. Verlosung von "Mein Grundeinkommen" gezogen. Er sichert seinen Eltern damit für ein Jahr ein Einkommen von 1.000 Euro im Monat: steuerfrei. Der Verein finanziert seit Oktober 2014 bedingungslose Grundeinkommen über Spenden. Sobald 12.000 Euro gesammelt sind, wird ein neuer Gewinner gelost. 74 sind es mittlerweile.

Der Verein testet im Kleinen das, was in Deutschland bereits seit Jahren diskutiert wird. Einfach ausprobieren, so die Devise. Das Argument vieler Kritiker, ein Grundeinkommen würde faul machen, bestätigt sich im Crowdfunding-Projekt nicht. Für Arbeitspsychologen Max Neufeind keine Überraschung. "Menschen werden unglücklich, wenn wir nicht arbeiten. Arbeiten ist mehr als nur Geld verdienen. Es geht darum, sich eingebunden zu fühlen, um Autonomie, um Zugehörigkeit - das sind menschliche Basisbedürfnisse, die in der Arbeit befriedigt werden."

"1.000 Euro nehmen Ängste und Sorgen"

Zu den Grundbedürfnissen kommt eine Sicherheit, die durch das Grundeinkommen vermittelt wird. "1.000 Euro extra im Monat machen frei, nehmen Ängste und Sorgen", so Christian Lichtenberg. "Dann gibt’s noch Einzelbeispiele, bei denen sich die Gesundheit bei Leuten verbessert hat." Er betreut die Gewinner der ausgelosten Grundeinkommen.

Bessere Gesundheit dank eines Grundeinkommens? Eine Fallstudie aus Kanada scheint das zu bestätigen. 1974 fällt im ländlichen Dauphin, in der Provinz Manitoba, der Startschuss für das "Mincome-Experiment". 1.000 Familien bekommen ein Mincome, ein minimales Einkommen. Die Höhe variiert - je nach Familiengröße und vorherigem Einkommen.

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Ein flexibles Grundeinkommen sozusagen. Das Besondere: Jeder Dollar, der durch einen Job dazuverdient wird, reduziert das Mincome um 50 Cent. Besonders für Rentner, Arbeiter im Niedriglohnsektor und Alleinstehende bedeutete das ein höheres Einkommen und eine sichere Basis für schlechte Zeiten. Dauphin wurde bekannt als "Die Stadt ohne Armut".

Antwort auf unsicheren Arbeitsmarkt

1979 folgt das jähe Ende. Die Wirtschaft schwächelt, die Ölkrise bedroht Kanada - das Projekt wird eingestellt. Forscher bitten um einen neuen Etat, um die Ergebnisse auszuwerten: keine Chance. Erst 2007 wertet die Soziologin Evelyn Forget die Daten aus Dauphin aus. Mit erstaunlichen Ergebnissen: Arztbesuche wegen psychischer Erkrankungen gingen zurück, Krankenhausaufenthalte sogar um 8,5 Prozent. Kinder gingen länger in die Schule, Ehen wurden seltener geschieden.

Klingt nach einer Utopie, einer besseren Gesellschaft. Wäre ein Grundeinkommen die Lösung, um auf den aktuellen, oft unsicheren Arbeitsmarkt zu reagieren? Die Soziologin Evelyn Forget sieht darin eine Chance: "Keiner arbeitet mehr sein ganzes Leben bei ein und demselben Unternehmen. Wir brauchen eine Sozialpolitik, die gerade jungen Menschen hilft, sich in diesem unsicheren Arbeitsmarkt zurechtzufinden. Das Grundeinkommen wäre dafür ein guter Ansatz."

Ein wenig Sicherheit in einem unsicheren Arbeitsmarkt - das könnte ein Grundeinkommen leisten. Valerie konnte mit dem Geld ihr Studium abschließen, sich selbstständig machen - und das alles als junge Mutter. Ob das Konzept Grundeinkommen aber übertragen auf die ganze Gesellschaft funktioniert, bleibt fraglich. Zumindest im Kleinen aber scheint es zu helfen.

31.01.2017
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