28.07.2016
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Nordirak Peschmerga wollen Mossul zurückerobern

VideoPeschmerga vor Mossul
Einer der Kämpfer, die sich auf die Rückeroberung der Stadt Mossul vorbereiten.

Die irakische Armee und die kurdischen Peschmerga bereiten sich auf eine Offensive zur Rückeroberung der Stadt Mossul vor. Sie gilt als Hochburg des sogenannten Islamischen Staates.

(21.02.2016)

Video"Große Massaker in Mossul"
Uli Gack

"Hunderte Menschen sind umgebracht worden von dem IS", so ZDF-Reporter Uli Gack. Der sogenannte IS sei nervös und fürchte sich vor Angriffen von Türkei und Irak. Sie wollen Mossul zurückerobern.

(17.02.2016)

VideoErbil: Fehlende Hilfsgelder
Flüchtlingslager in Erbil.

Gut 11 Millionen Syrer sind laut UN auf der Flucht, viele von ihnen hat es in den Irak verschlagen. Doch wegen ausbleibender Hilfsgelder wird das Überleben in den dortigen Flüchtlingslagern schwer.

(20.02.2016)

VideoKatastrophale Versorgungslage
Syrische Flüchtlinge im Lager bei Erbil

Die Klagen in den Flüchtlingslagern außerhalb Europas werden lauter. So auch in Erbil, wo es vielen Syrern zunehmend an Geld, Nahrung und Medikamenten mangelt. Einige wollen nun nach Deutschland.

(19.02.2016)

Die Peschmerga sind sich sicher: Der sogenannte Islamische Staat wird Mossul verlassen müssen. Es sei nur eine Frage der Zeit, bis die Stadt falle. In Machmur, südöstlich von Mossul stehen sie bereit. ZDF-Reporter Uli Gack hat die Kämpfer dort getroffen. (Video) 

Mossul wird fallen, sagen die Peschmerga im Gespräch mit ZDF-Reporter Uli Gack in Machmur, südöstlich der Millionenstadt Mossul. Obwohl ihre Bewaffnung veraltet ist, sind die Kämpfer siegessicher. Und nicht nur sie: Auch die irakische Armee marschiert vor Mossul auf. Jene Soldaten, die vor knapp zwei Jahren ohne erkennbaren Widerstand vor den Kämpfern des IS geflohen sind.

Leben im Kriegsgebiet

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Die 20.000-Einwohner-Kleinstadt Machmur, in der die Peschmerga stehen, ist ein Opfer der Kämpfe. Die einst prosperierende Handelsstadt wirkt in Teilen wie ausgestorben. Immer wieder schießt der IS mit Raketenwerfern und Mörsergranaten in die Stadt. Und der Handel mit den Bauern aus der Umgebung ist fast vollständig zum Erliegen gekommen. Auch weil die arabischen Sunniten, die früher die Hälfte der Einwohner Machmurs ausmachten, geflohen sind. Und seit die Kurden das Sagen haben, kehren sie auch nicht zurück.

Amnesty International wirft den Kurden vor, arabische Bürger von Machmur und anderen Regionen bewusst vertrieben zu haben, weil sie sie als Unterstützer des IS verdächtigen. Die kurdische Regionalregierung bestreitet das und erklärt, einige Bewohner seien wegen der schlechten Sicherheitslage nicht zurückgekommen.

Die Läden in Machmur, die einst Arabern gehörten, sind inzwischen verrammelt. In einige der verlassenen Häuser sind syrische Flüchtlinge eingezogen und irakische Kurden, die aus anderen Regionen vertrieben wurden. Die örtlichen Händler leben derzeit vor allem von kurdischen Kämpfern, irakischen Soldaten und mit ihnen verbündeten sunnitischen Stammeskämpfern, die alle in der Nähe stationiert sind.

21.02.2016, Quelle: ZDF, AP
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