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Glyphosat Glyphosat in Wattepads

VideoGlyphosat in Wattepads
Mädchen wird mit Wattepad abgeschminkt

Eine WISO-Stichprobe hat das Unkrautbekämpfungsmittel Glyphosat in Wattepads und Wattestäbchen, darunter auch in einem Bio-Produkt, nachgewiesen.

(07.03.2016)

VideoGlyphosat: EU stimmt ab
Ein Bauer düngt sein Feld.

Der Unkraut-Vernichter Glyphosat findet sich in vielen Lebensmitteln. Die Meinungen über seine Gefährlichkeit gehen auseinander. Ob er weiter verwendet werden darf muss nun die EU entscheiden.

(07.03.2016)

VideoGlyphosat im Bier
Bierglas

Der Unkrautvernichter Glyphosat steht im Verdacht, krebserregend zu sein. Das Münchner Umweltinstitut hat in 14 Biersorten Spuren des Mittels gefunden. Dr. Christoph Specht ordnet die Ergebnisse ein.

(26.02.2016)

Umweltbundesamt gegen weitere Zulassung

Eine WISO-Stichprobe hat den Einsatz des Unkrautbekämpfungsmittels Glyphosat in Wattepads und Wattestäbchen, darunter auch in einem Bio-Produkt, nachgewiesen. Für Aufsehen hatten zuletzt Spuren des Pestizids auch in Bier gesorgt. 

Bei der WISO-Stichprobe wurde in Wattepads und Wattestäbchen das Unkrautbekämpfungsmittel Glyphosat nachgewiesen. Die dabei gemessenen Werte sind höher als die bestehenden Grenzwerte für Trinkwasser, im Vergleich zu den Grenzwerten für Lebensmitteln sind die von WISO gemessenen Konzentrationen niedriger. Für textile Produkte gibt es derzeit keine Grenzwerte für Glyphosat. Textilprodukte wurden bislang auch nicht auf den Wirkstoff untersucht.

31 Hygieneprodukte getestet

WISO hat nach einem validierten Verfahren 31 Hygieneprodukte auf Glyphosat testen lassen. Dabei wurde in sechs Wattepads/Wattestäbchen der Hauptmetabolid AMPA in einer Konzentration zwischen 15 bis 90 ppb gemessen. AMPA ist ein Abbauprodukt von Glyphosat und dient dem Nachweis des Unkrautbekämpfungsmittels. Laborberichte: Laborbericht Pads, Tampons, Wattestäbchen etc., Laborbericht für Milchproben.

Eine weitere Zulassung des umstrittenen Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat in der EU lehnt das Umweltbundesamt ab. Im ZDF-Wirtschaftsmagazin WISO begründet Andreas Gies vom Umweltbundesamt dies mit den Schäden, die Glyphosat in der Umwelt und in den Nahrungsketten verursache.
Analyse Umweltbundesamt

Glyphosat in immer mehr Menschen in immer höheren Konzentrationen.  Glyphosat-Gehalt in Urinproben im zeitlichen Verlauf von 2001 bis 2015.

Analysen des Umweltbundesamtes hätten Glyphosat in immer mehr Menschen in immer höheren Konzentrationen gefunden. Die Weltgesundheitsorganisation hat Glyphosat als "wahrscheinlich krebserregend" eingestuft. Das sollte man nicht ignorieren, forderte Gies in WISO. "Wegen dieser Umweltauswirkungen ist das Umweltbundesamt nicht in der Lage, einer weiteren Zulassung zuzustimmen." 

Sendehinweis

Mehr dazu in WISO am Montag, den 7. März um 19.25 Uhr im ZDF.

07.03.2016
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