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Mehr Rechner, mehr WLAN Lehrerverband zerreißt Computer-Pläne für Schulen

VideoWanka: "Ländersache"
Johanna Wanka und Mitri Sirin

"Die technische Ausstattung ist nur ein Aspekt, wir brauchen auch pädagogische Aspekte. Wie Digitalisierung sinnvoll genutzt wird, ist aber Ländersache", so Bundesbildungsministerin Johanna Wanka.

(12.10.2016)

VideoMinister beraten Bildungsoffensive
Flüchtlinge an Hochschulen

Bildung als Schlüssel zur Integration. Wie können Flüchtlinge an Schulen und Hochschulen angemessen gefördert werden? Die Kultusminister sind für eine gemeinsame Strategie.

(06.10.2016)

VideoKritik an digitalem Unterricht
nano vom 16. September 2015

Kritik an digitalem Unterricht - Contra Computer Gespräch mit Andreas Schleicher in der Sendung nano vom 16. September 2015

(16.09.2015)

von Dominik Rzepka

Mehr Computer und WLAN: Bis 2021 will Bildungsministerin Johanna Wanka (CDU) fünf Milliarden Euro ausgeben für die Digitalisierung an Schulen. Doch der Lehrerverband sieht das kritisch. Er spricht von einem Konjunkturprogramm für die Computerindustrie. Schulen hätten ganz andere Sorgen. 

Die Idee klingt erst einmal gut: Neue Computer an Schulen und WLAN in den Klassenzimmern. Bis zu fünf Milliarden Euro will Bildungsministerin Johanna Wanka dafür ausgeben - bis 2021. Die Summe soll rund 40.000 Grundschulen, weiterführenden Schulen und Berufsschulen zugutekommen, kündigte die CDU-Politikerin am Mittwoch in Berlin an.  Im Gegenzug sollen sich die für Schulen zuständigen Bundesländer verpflichten, pädagogische Konzepte zu erarbeiten und den Lehrern entsprechende Weiterbildungen anzubieten. Zudem sollen sich die Länder auf gemeinsame Standards einigen. "Wir müssen bei der digitalen Bildung einen großen Sprung nach vorne machen", erklärte Wanka. "Zentral für den Erfolg digitaler Bildung ist die Pädagogik - digitale Technik muss guter Bildung dienen, nicht umgekehrt."

Auch Länder für den "Digitalpakt"

Die von SPD und Grünen geführten Kultusministerien der Länder können sich mit diesem "Digitalpakt" anfreunden. Sie mahnten aber Nachbesserungen an. So forderte der Hamburger Bildungssenator Ties Rabe (SPD) "eine langfristige und nachhaltige Strategie" von Bund und Ländern. "Es ist gut, dass endlich Bewegung in diese wichtige Sache kommt. Das darf aber keine Eintagsfliege sein, sonst stehen in zehn Jahren überall veraltete und ungenutzte Computer herum."

Die nordrhein-westfälische Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) sagte: "Es ist gut, dass der Bund seine gesamtstaatliche Verantwortung für die Bildung erkennt." Sie sehe "das Angebot nun als ersten Schritt, dem hoffentlich noch weitere folgen - zum Beispiel Bundesinvestitionen in den Ganztag, in die Schulsozialarbeit oder in multiprofessionelle Teams bei der Inklusion".

Dominik Rzepka ist Redakteur im ZDF-Hauptstadtstudio
Quelle: Koch / ZDF

Wanka muss also mit den Ländern verhandeln. Denn mehr als Computer kaufen darf sie gar nicht. Für die Inhalte des Unterrichts sind allein die Länder zuständig. Ob die Schüler mit den neuen Computern zum Beispiel programmieren lernen sollen - das hat Wanka nicht zu bestimmen. Und ob sie am Ende wirklich fünf Milliarden Euro verteilt oder doch ein bisschen weniger - auch das ist noch Verhandlungssache. Eine endgültige Entscheidung darüber kann sich nach ZDF-Informationen noch ein wenig hinziehen - eventuell sogar bis nach der Bundestagswahl 2017. Wankas Plan, den sie nun vorgestellt hat, muss erst noch die kommenden Koalitionsverhandlungen überstehen.

Lehrerverband: Keine neuen Computer, lieber Bücher kaufen

Ist Wankas Vorschlag vor diesem Hintergrund also nur ein Wahlkampfmanöver? Daniela von Treuenfels, Vorstand der Stiftung Bildung, beantwortet die Frage diplomatisch. "Zumindest hätte Frau Wanka das Thema schon längst angehen können", sagt sie. Es sei nicht klar, ob sie den Vorschlag noch zu Ende verhandeln könne. Außerdem stelle sich die Frage, warum er jetzt erst kommt. Denn dass es einen hohen Bedarf an Schulen gibt für Computer, WLAN und digitale Bildung sei jetzt auch nicht unbedingt neu.

Kritik an Wankas Computer-Plänen

Schülerin: Erst mal Schulen sanieren

Annika Singh

Annika Singh, Schülervertreterin am Berliner Fichtenberg-Gymnasium, findet WLAN in Klassenzimmern gut. Besser aber findet sie, wenn ihr in ihrer Schule nicht die Decke auf den Kopf fällt.

Blogger: Lehrer digital ausbilden

Ingo Dachwitz

Ingo Dachwitz vom Blog netzpolitik.org wünscht sich vor allem bessere Bildung für Lehrer. Sie bräuchten Fortbildung für mehr digitale Kompetenz.

Lehrerverband sieht Computer kritisch

Josef Kraus

Der Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Josef Kraus, warnt vor zu viel digitaler Euphorie im Klassenzimmer. Computer könnten Schüler zu Konzentrationslosigkeit erziehen.

Das sieht Josef Kraus ein bisschen anders. Kraus ist Präsident des Lehrerverbands und vertritt 160.000 Lehrer in Deutschland. "Die Euphorie ums Digitale kann ich nicht nachvollziehen", sagt Kraus heute.de. Er glaube nicht, dass durch mehr Computer an den Schulen die Qualität des Unterrichts steige. "Im Gegenteil, es entstehen eher Kollateralschäden", sagt er. Schüler bekämen durch Suchmaschinen nur noch häppchenweise Informationen. "Viele lesen gar keine Bücher mehr."

Was nutzen neue Computer, wenn die Schulklos vergammeln?

Wankas Vorstoß findet er didaktisch falsch. "Ich hätte mir eher eine Initiative für Schulbibliotheken gewünscht. Bücher sind Wissen ohne Verfallsdatum." Milliarden auszugeben für neue Rechner - das sei eher ein "Konjunkturprogramm für die Computerindustrie". Außerdem hätten Schulen ganz andere Sorgen. Viele Schultoiletten seien in einem katastrophalen Zustand. "Da lang ich mir doch ans Hirn, die Prioritätenliste müsste ganz anders sein", sagt Kraus.

So ganz unrecht geben sie Kraus am Fichtenberg-Gymnasium in Berlin nicht - einer Schule, in der die Aula wegen Einsturzgefahr gesperrt ist. Jahrelang haben die Schülervertreter dort darum gekämpft, dass die Schule modernisiert wird. "Natürlich ist WLAN wichtig", sagt Annika Singh von der Schülervertretung. "Aber was nutzt uns WLAN, wenn uns die Decke auf den Kopf fällt", sagt sie. Immerhin: Fünf Millionen Euro bekommt die Schule jetzt. Bis 2020 könnten noch einmal 21 weitere Millionen dazukommen. In ganz Berlin wird der Sanierungsbedarf an Schulen auf rund fünf Milliarden Euro geschätzt.

WLAN und Schulsanierungen nicht gegeneinander ausspielen

Bundesweit liege der Sanierungsbedarf an Schulen sogar bei über 30 Milliarden Euro, heißt es bei der SPD-Bundestagsfraktion. Insofern seien Wankas fünf Milliarden für Computer und WLAN nur ein Anfang. Und Daniela von Treuenfels von der Stiftung Bildung warnt: Man dürfe Schulsanierungen und Investitionen ins Digitale nicht gegeneinander ausspielen. Dass der Lehrerverband argumentiert, Schulen hätten andere Sorgen - wie etwa marode Toiletten - ärgert sie dann doch. Hier sperre sich jemand gegen moderne Unterrichtsformen mit digitalen Medien. Fünf Milliarden Euro für Computer und WLAN findet sie erst einmal gut: "Immer her damit."

Dem Autor auf Twitter folgen: @dominikrzepka

12.10.2016
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