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Nach den Anschlägen von Paris Polizei findet Sprengstoffgürtel in Brüsseler Wohnung

BildPolizisten in Brüssel
Polizisten in Brüssel bei Hausdurchsuchung - 29. Dezember 2015

Die Wohnung befindet sich im Stadtteil Schaarbeek im nordöstlichen Teil Brüssels. Dort wurden drei Gürtel gefunden, die möglicherweise zum Transportieren von Sprengstoff dienen sollten. (Archivfoto)

(Quelle: reuters)

VideoBewaffneter bei Angriff getötet
Das französische Militär sichert den Tatort nach dem Angriff eines Bewaffneten auf eine Polizeiwache in Paris.

In Paris wurde ein bewaffneter Mann beim Angriff auf eine Polizeiwache getötet. Er trug einen Sprengstoffgürtel – eine Attrappe wie sich später herausstellte. Die Terrorermittlungen wurden aufgenommen

(07.01.2016)

VideoCharlie Hebdo ein Jahr danach
Frankreich erinnert an die Mordanschläge auf das Satire-Magazin Charlie Hebdo

Frankreich erinnert an die Mordanschläge auf das Satire-Magazin Charlie Hebdo vor einem Jahr. In die Trauer platzen Schüsse: Ein bewaffneter Mann versucht eine Polizeiwache zu stürmen.

(07.01.2016)

VideoKlavier vor dem Bataclan

"Auch ein Anschlag auf die Musik." Davide Martello hat mit seinem Flügel in Paris da gespielt, wo die Wunden am größten sind. Einmal muss er das Spielen kurz unterbrechen.

(17.11.2015)

Die belgische Polizei hat nach den Pariser Anschlägen Spuren von Sprengstoff in einer Wohnung in Brüssel gefunden. Bei der Razzia im Dezember wurden auch drei Sprengstoffgürtel sichergestellt. Heute ist die Polizei überzeugt: Diese Wohnung war die Bombenfabrik für die Terroranschläge von Paris

In Brüssel sind bereits Anfang Dezember bei einer Razzia Spuren eines flüchtigen Verdächtigen der Terroranschläge von Paris entdeckt worden.

Die belgische Staatsanwaltschaft teilte am Morgen mit, es seien Fingerabdrücke des mutmaßlichen Mittäters Salah Abdeslam sowie drei selbst hergestellte Gürtel gefunden worden, die zum Transport von Sprengstoff hätten benutzt werden können. Salah Abdeslam soll bei den Angriffen für die Logistik zuständig gewesen sein.

Sprengstoffgürtel und leicht entzündbarer Sprengstoff

Die Wohnung befindet sich laut Staatsanwaltschaft im dritten Stock eines Hauses im Stadtteil Schaarbeek im nordöstlichen Teil Brüssels. Dort wurden Materialien gefunden, "die zur Herstellung von Sprengstoff benutzt werden können sowie Spuren von TATP". Dieses Acetonperoxid ist ein Sprengstoff, der leicht entzündet werden kann. Die Ermittler äußerten sich aber nicht dazu, ob die in Paris verwendeten Gürtel tatsächlich aus Brüssel stammen.

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Das Appartement sei von einer Person mit falscher Identität gemietet worden. Diese falsche Identität könne von einer der zehn Personen genutzt worden sein, die in Belgien in Zusammenhang mit den Anschlägen vom 13. November in Paris festgenommen worden seien.

Hauptverdächtiger weiter flüchtig

Bei den Pariser Anschlägen vom 13. November auf eine Konzerthalle, Restaurants und vor dem Fußballstadion Stade de France waren 130 Menschen getötet worden. Die meisten Attentäter sprengten sich selbst in die Luft, einige wurden getötet.

Von dem aus Brüssel stammenden Hauptverdächtigen Abdeslam fehlt dagegen jede Spur. Zu den Anschlägen bekannte sich die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat.

08.01.2016, Quelle: afp, dpa
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