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merkzettel

Türkische Presse über Istanbul-Anschlag "Wir sitzen auf einer tickenden Zeitbombe"

Bild"Wir trauern"
Screenshot vom Twitter-Account der türkischen Tageszeitung Meydan vom 13.012016

Die türkische Zeitung Meydan erscheint heute mit deutschem Titel.

(Quelle: twitter.com/MeydanGazete/status/687137059115380736)

VideoNach Anschlag in Istanbul
Eine Rose zum Gedenken der Opfer in Istanbul

Der Sultanahmet-Platz ist fast menschenleer. Im Herzen Istanbuls hatte ein Selbstmordattentäter mindestens zehn Menschen mit in den Tod gerissen. Terror gegen Touristen - die Verunsicherung ist groß.

(13.01.2016)

VideoTürkei: Wenn Sorgen mitreisen
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU)

Bundeskanzlerin Merkel und Außenminister Steinmeier sind nach dem Anschlag in Istanbul entschlossen, gegen den Terror vorzugehen. Terroristen sind Feinde aller freien Menschen, erklärte die Kanzlerin.

(12.01.2016)

VideoZDFspezial: Anschlag auf Touristen
ZDFspezial vom 12.01.2016

Bei einem Selbstmordanschlag des sog. Islamischen Staats auf eine Touristengruppe in Istanbul sind heute mindestens zehn Menschen getötet worden, darunter neun Deutsche.

(12.01.2016)

Die türkische Regierung hatte zwar eine Nachrichtensperre verhängt - der blutige Anschlag in Istanbul ist gleichwohl das vorherrschende Thema in den Medien. Während die oppositionelle Presse die Syrien-Politik Ankaras hinterfragt, ziehen regierungstreue Zeitungen Parallelen zum PKK-Terror. 

Für die konservative Tageszeitung "Hürriyet" kommt das Bombenattentat keineswegs überraschend. Nach den Anschlägen von Suruç und Ankara im letzten Jahr wisse man über das IS-Netzwerk in der Türkei - und ein neuer Anschlag sei nur eine Frage der Zeit gewesen: "Wir sitzen auf einer tickenden Zeitbombe und der Hauptgrund dafür ist, dass vor diesen Dschihadisten-Gruppen die Augen verschlossen wurden, im Glauben wir könnten (Syriens Präsidenten) Assad stürzen. Wie das gestrige Attentat, das auf Touristen in Istanbul abzielte, den Tourismus negativ treffen wird, ist die wirtschaftliche Dimension dieses Geschäftes. Die Türkei zahlt seit dem Beginn den Preis für ihre falsche Syrien-Politik."

"Für niemanden mehr Lebenssicherheit"

Die türkische AKP-Regierung hatte kurz nach dem Istanbuler Bombenattentat am Dienstag eine Nachrichtensperre über das Thema verhängt. Das werde jedoch nicht verhüllen, dass die Türkei ein immenses Sicherheitsproblem hat, schreibt Kolumnist Mehmet Türker in der regierungskritischen, kemalistischen Tageszeitung "Sözcü": "Kann man durch diese Nachrichtensperre so tun, als hätte es die Explosion, die Toten und Verletzten nicht gegeben? Auch wenn die Türkei nicht darüber schreibt, die Welt wird darüber schreiben."

Weitere Links zum Thema
"Es zeigt einmal mehr", fährt Türker fort, "dass es für niemanden in der Türkei mehr Lebenssicherheit gibt. Vor den Wahlen erklärte ein AKP-Abgeordneter, der heute Parlamentsvorsitzender ist, dass man für Sicherheit in jedem Quadratzentimeter der Türkei sorgen werde. Ihn sollte man fragen: wo ist diese Sicherheit, wo der Geheimdienst? Die Regierung hat ihre Fähigkeit verloren, in der Türkei Eigentum und Leben zu schützen."

"Türkei wird systematisch angegriffen"

Regierungstreue Zeitungen hingegen bringen das Attentat im historischen Istanbuler Sultanahmet-Viertel direkt oder indirekt mit dem PKK-Terror im Südosten des Landes in Verbindung. Beides sei Teil des gleichen Planes, meint etwa Kolumnist Abdülkadir Selvi in der islamisch-konservativen Tageszeitung "Yeni Şafak": "Die Türkei wird systematisch angegriffen. Auf der einen Seite kämpfen wir gegen den IS, auf der anderen Seite gegen die PKK. ... Wir können die Städtekriege in Cizre, Sur und Silop nicht von der Explosion in Sultanahmet trennen. Auch wenn die Namen und Adressen verschieden seien sollten und auf dem einen PKK und auch dem anderen IS steht, so sind es doch Aktionen mit dem gleichen Ziel - die Türkei in ein Land wie Syrien zu verwandeln."

Die regierungsnahe Tageszeitung "Sabah" gibt zudem Regierungskritikern eine Mitschuld an dem Terror: "So wie in der Vergangenheit wird die Türkei auch diese Bedrohungen unwirksam machen. Doch dabei werden Kader, die sich selber für Demokraten halten, aber bereit sind, den Terror zu unterstützen, weder Platz noch Gewicht in der Zukunft der Türkei haben. Ebenso wie der aus Syrien stammende Selbstmordattentäter so werden auch die türkisch-stämmigen Bomben aus Worten und Schriften den entschiedenen Weg dieses Landes nicht stoppen."

"Die ganze Welt als Kriegsschauplatz"

Nach bisherigem Ermittlungsstand stammt der 28-jährige Selbstmordattentäter aus Syrien, geboren wurde er demnach in Saudi-Arabien. Die Opfer hingegen sind größtenteils Deutsche - das offenbart eine neue internationale Dimension des Terrors, sorgt sich die liberale Internetzeitung "Radikal": "Das ist eine neue Art von Krieg. Auf der einen Seite ist es die Fortführung des globalen Guerilla-Krieges, den Al-Qaida am 11. September 2001 begonnen hat.

"Radikal" spricht von einem "Krieg, der keine Grenzen kennt" und fährt fort: "Die Schlachtfelder und Fronten dieses Krieges beschränken sich nicht mehr - wie noch vor kurzem - auf bestimme Regionen wie Afghanistan, Somalia, Mali, Irak und Syrien, Mittlerweile ist die ganze Welt zum Kriegsschauplatz geworden und die zivilisierte Welt unter Bedrohung. Regierungen sollten ihre Kurzsichtigkeit aufgeben, dieses Thema nur als Kampf gegen den Terror zu sehen, sondern es als Friedensproblem begreifen. Sie sollten politische Zusammenarbeit in den Vordergrund stellen; andernfalls wird alles nur noch schlimmer werden."

"Wir trauern" - "Im Herzen bei Euch"

Türkische Medien zeigen Anteilnahme

Screenshot vom Twitter-Account der türkischen Tageszeitung Meydan vom 13.012016

Nach dem Anschlag in Istanbul sind einige türkische Zeitungen mit deutschen Schlagzeilen erschienen. "Wir trauern" heißt die Schlagzeile der Zeitung "Meydan". "Im Herzen bei Euch" titelt "Habertürk".

13.01.2016, Quelle: dpa
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