29.06.2016
  • 14:22Hunderttausende gegen Patente auf Pflanzen und Tiere

  • 14:05Morddrohung gegen Satirezeitung "Charlie Hebdo"

  • 13:45Weltweite Solidarität mit der Türkei

  • 13:25Höchster Krankenstand seit 15 Jahren

  • 13:09Telekom und Fraunhofer starten "Volksverschlüsselung"

  • 12:47Opferzahl nach Anschlag in Istanbul gestiegen

  • 12:33Niedersachsen: Zwei Schwerverletzte durch Schlägerei auf Campingplatz

  • 12:14Ikea ruft nach Tod von Kleinkindern Kommoden zurück

  • 11:55Bundesminister Schmidt fordert strengere Regeln für Tattoos

  • 11:42Rukwied bleibt Bauernpräsident

  • 11:27Roboter-Hersteller Kuka wird wohl chinesisch

  • 11:25Hector fehlt beim Training

  • 10:55Bankenverband: Finanzplatz Deutschland kann von Brexit profitieren

  • 10:35Syrische Rebellen rücken auf die Grenze zum Irak vor

  • 10:11Flixbus übernimmt Megabus-Geschäft

  • 09:47Nach Brexit: Zweiter Tag beim EU-Gipfel

  • 09:27Tausende demonstrieren in London für Verbleib in der EU

  • 08:47Urteile zu "LuxLeaks"-Skandal erwartet

  • 08:28Italien: Löw will Reize setzen

  • 08:24Die Deutschen sind in Kauflaune

Zurück zur Startseite

Alle Meldungen im Überblick

  • 14:22Hunderttausende gegen Patente auf Pflanzen und Tiere

  • 14:05Morddrohung gegen Satirezeitung "Charlie Hebdo"

  • 13:45Weltweite Solidarität mit der Türkei

  • 13:25Höchster Krankenstand seit 15 Jahren

  • 13:09Telekom und Fraunhofer starten "Volksverschlüsselung"

  • 12:47Opferzahl nach Anschlag in Istanbul gestiegen

  • 12:33Niedersachsen: Zwei Schwerverletzte durch Schlägerei auf Campingplatz

  • 12:14Ikea ruft nach Tod von Kleinkindern Kommoden zurück

  • 11:55Bundesminister Schmidt fordert strengere Regeln für Tattoos

  • 11:42Rukwied bleibt Bauernpräsident

  • 11:27Roboter-Hersteller Kuka wird wohl chinesisch

  • 11:25Hector fehlt beim Training

  • 10:55Bankenverband: Finanzplatz Deutschland kann von Brexit profitieren

  • 10:35Syrische Rebellen rücken auf die Grenze zum Irak vor

  • 10:11Flixbus übernimmt Megabus-Geschäft

  • 09:47Nach Brexit: Zweiter Tag beim EU-Gipfel

  • 09:27Tausende demonstrieren in London für Verbleib in der EU

  • 08:47Urteile zu "LuxLeaks"-Skandal erwartet

  • 08:28Italien: Löw will Reize setzen

  • 08:24Die Deutschen sind in Kauflaune

  • 13:45Weltweite Solidarität mit der Türkei

  • 12:47Opferzahl nach Anschlag in Istanbul gestiegen

  • 11:42Rukwied bleibt Bauernpräsident

  • 10:35Syrische Rebellen rücken auf die Grenze zum Irak vor

  • 09:47Nach Brexit: Zweiter Tag beim EU-Gipfel

  • 09:27Tausende demonstrieren in London für Verbleib in der EU

  • 08:47Urteile zu "LuxLeaks"-Skandal erwartet

  • 08:00EU-Staaten wollen Flüchtlings-Abkommen

  • 07:25Flugverkehr in Istanbul wieder angelaufen

  • 07:14Italien und Niederlande teilen sich Sitz im UN-Sicherheitsrat

  • 06:07Terrorangriff auf Istanbuler Flughafen

  • 00:51Erdogan fordert zu entschlossenem Handeln gegen Terror auf

  • 00:44Cameron verteidigt EU-Referendum

  • 00:27Steinmeier "entsetzt" über die Nachrichten aus Istanbul

  • 23:47Merkel hält Brexit-Votum für unumkehrbar

  • 23:43Flugverkehr am Atatürk-Flughafen Istanbul eingestellt

  • 23:2028 Tote bei Anschlag in Istanbul

  • 22:26Behörden: Zwei Attentäter haben sich in die Luft gesprengt

  • 22:02Tote bei Anschlag am Istanbuler Flughafen Atatürk

  • 21:30Mehrere Verletzte bei Explosionen am Istanbuler Flughafen

  • 14:22Hunderttausende gegen Patente auf Pflanzen und Tiere

  • 13:09Telekom und Fraunhofer starten "Volksverschlüsselung"

  • 11:27Roboter-Hersteller Kuka wird wohl chinesisch

  • 10:55Bankenverband: Finanzplatz Deutschland kann von Brexit profitieren

  • 10:11Flixbus übernimmt Megabus-Geschäft

  • 08:24Die Deutschen sind in Kauflaune

  • 08:11Toyota ruft erneut Fahrzeuge zurück

  • 06:56Mehr Erzieher in Kindergärten und Kitas

  • 06:25EU-Kommission verlängert Zulassung von Glyphosat

  • 21:52Bauerntag startet im Zeichen der Milchkrise

  • 18:52Fusion: Hapag-Lloyd und arabische Reederei UASC sind sich einig

  • 18:05DAX erholt sich etwas von Brexit-Verlusten

  • 17:25US-Justizministerium: VW-Dieselskandal hat historische Ausmaße

  • 16:50Ifo-Institut: Flüchtlinge positiv für Konjunktur in Ostdeutschland

  • 12:52Besucherzahlen in der Türkei brechen weiter ein

  • 11:37Adidas fasst durch Kooperation in China stärker Fuß

  • 10:53Mehr kleine Milchviehhalter geben auf

  • 10:26Nach Brexit: Finanzminister plant Steuererhöhungen

  • 09:34Soros wettet gegen die Deutsche Bank

  • 09:13EU will Marktmacht von Google weiter einschränken

  • 14:05Morddrohung gegen Satirezeitung "Charlie Hebdo"

  • 13:25Höchster Krankenstand seit 15 Jahren

  • 12:33Niedersachsen: Zwei Schwerverletzte durch Schlägerei auf Campingplatz

  • 12:14Ikea ruft nach Tod von Kleinkindern Kommoden zurück

  • 11:55Bundesminister Schmidt fordert strengere Regeln für Tattoos

  • 06:38NASA testet neue Rakete für Mars-Missionen

  • 21:16Neue Proteste gegen Reform versperren Touristen den Eiffelturm

  • 20:06Feierstunde mit zwei Päpsten: 65. Priesterjubiläum von Benedikt XVI.

  • 18:34Syrischer Flüchtling gibt gefundenes Vermögen ab

  • 17:41Häftling stirbt nach Schlägerei in Gefängniszelle

  • 14:54Marsrover entdeckt Hinweise auf sauerstoffreiche Atmosphäre

  • 13:46Angestellter aus Franken knackt Lotto-Jackpot

  • 13:10Rotfeuerfische breiten sich im Mittelmeer aus

  • 12:00Südafrikas Präsident Zuma soll Steuergeld zurückzahlen

  • 09:58Schriftsteller Marcel Beyer erhält Georg-Büchner-Preis

  • 07:58Anruf vom Staatspräsidenten: Messi soll weitermachen

  • 07:02Daten von Egyptair-Flugschreiber gesichert

  • 06:50Richter erklärt "Happy Birthday" zu Allgemeingut

  • 00:25Erdbeben erschüttert Südmexiko

  • 00:15Mann vergisst Rucksack mit 30.000 Euro in S-Bahn

  • 14:42Petkovic in Runde zwei

  • 12:34Italiener trainieren ohne Drei

  • 12:11Waldschmidt wohl zum HSV

  • 11:42Montella wird Trainer bei Milan

  • 11:25Hector fehlt beim Training

  • 11:15Eröffnungsspiel Bayern - Werder

  • 10:02DFL verkündet Bundesliga-Spielplan

  • 09:58Lukas Rupp wechselt nach Hoffenheim

  • 09:54Fuchs tritt aus Nationalelf zurück

  • 08:56England: Trainersuche kann dauern

  • 08:31Shorttrack-Olympiasieger gestorben

  • 08:28Italien: Löw will Reize setzen

  • 08:18Premiere für Polen und Portugal

  • 08:13Umtiti vor Debüt für Frankreich?

  • 23:05Mutiges Angebot eines Olympiasiegers

  • 20:47Klarer Erfolg für DHB-Team

  • 19:47Regen wirbelt Spielplan durcheinander

  • 19:24Frankfurt verlängert mit Scrubb

  • 19:19Keine Probleme für Murray

  • 19:11Sechs Laboratorien von WADA gesperrt

merkzettel

Türkische Presse über Istanbul-Anschlag "Wir sitzen auf einer tickenden Zeitbombe"

Bild"Wir trauern"
Screenshot vom Twitter-Account der türkischen Tageszeitung Meydan vom 13.012016

Die türkische Zeitung Meydan erscheint heute mit deutschem Titel.

(Quelle: twitter.com/MeydanGazete/status/687137059115380736)

VideoNach Anschlag in Istanbul
Eine Rose zum Gedenken der Opfer in Istanbul

Der Sultanahmet-Platz ist fast menschenleer. Im Herzen Istanbuls hatte ein Selbstmordattentäter mindestens zehn Menschen mit in den Tod gerissen. Terror gegen Touristen - die Verunsicherung ist groß.

(13.01.2016)

VideoTürkei: Wenn Sorgen mitreisen
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU)

Bundeskanzlerin Merkel und Außenminister Steinmeier sind nach dem Anschlag in Istanbul entschlossen, gegen den Terror vorzugehen. Terroristen sind Feinde aller freien Menschen, erklärte die Kanzlerin.

(12.01.2016)

VideoZDFspezial: Anschlag auf Touristen
ZDFspezial vom 12.01.2016

Bei einem Selbstmordanschlag des sog. Islamischen Staats auf eine Touristengruppe in Istanbul sind heute mindestens zehn Menschen getötet worden, darunter neun Deutsche.

(12.01.2016)

Die türkische Regierung hatte zwar eine Nachrichtensperre verhängt - der blutige Anschlag in Istanbul ist gleichwohl das vorherrschende Thema in den Medien. Während die oppositionelle Presse die Syrien-Politik Ankaras hinterfragt, ziehen regierungstreue Zeitungen Parallelen zum PKK-Terror. 

Für die konservative Tageszeitung "Hürriyet" kommt das Bombenattentat keineswegs überraschend. Nach den Anschlägen von Suruç und Ankara im letzten Jahr wisse man über das IS-Netzwerk in der Türkei - und ein neuer Anschlag sei nur eine Frage der Zeit gewesen: "Wir sitzen auf einer tickenden Zeitbombe und der Hauptgrund dafür ist, dass vor diesen Dschihadisten-Gruppen die Augen verschlossen wurden, im Glauben wir könnten (Syriens Präsidenten) Assad stürzen. Wie das gestrige Attentat, das auf Touristen in Istanbul abzielte, den Tourismus negativ treffen wird, ist die wirtschaftliche Dimension dieses Geschäftes. Die Türkei zahlt seit dem Beginn den Preis für ihre falsche Syrien-Politik."

"Für niemanden mehr Lebenssicherheit"

Die türkische AKP-Regierung hatte kurz nach dem Istanbuler Bombenattentat am Dienstag eine Nachrichtensperre über das Thema verhängt. Das werde jedoch nicht verhüllen, dass die Türkei ein immenses Sicherheitsproblem hat, schreibt Kolumnist Mehmet Türker in der regierungskritischen, kemalistischen Tageszeitung "Sözcü": "Kann man durch diese Nachrichtensperre so tun, als hätte es die Explosion, die Toten und Verletzten nicht gegeben? Auch wenn die Türkei nicht darüber schreibt, die Welt wird darüber schreiben."

Weitere Links zum Thema
"Es zeigt einmal mehr", fährt Türker fort, "dass es für niemanden in der Türkei mehr Lebenssicherheit gibt. Vor den Wahlen erklärte ein AKP-Abgeordneter, der heute Parlamentsvorsitzender ist, dass man für Sicherheit in jedem Quadratzentimeter der Türkei sorgen werde. Ihn sollte man fragen: wo ist diese Sicherheit, wo der Geheimdienst? Die Regierung hat ihre Fähigkeit verloren, in der Türkei Eigentum und Leben zu schützen."

"Türkei wird systematisch angegriffen"

Regierungstreue Zeitungen hingegen bringen das Attentat im historischen Istanbuler Sultanahmet-Viertel direkt oder indirekt mit dem PKK-Terror im Südosten des Landes in Verbindung. Beides sei Teil des gleichen Planes, meint etwa Kolumnist Abdülkadir Selvi in der islamisch-konservativen Tageszeitung "Yeni Şafak": "Die Türkei wird systematisch angegriffen. Auf der einen Seite kämpfen wir gegen den IS, auf der anderen Seite gegen die PKK. ... Wir können die Städtekriege in Cizre, Sur und Silop nicht von der Explosion in Sultanahmet trennen. Auch wenn die Namen und Adressen verschieden seien sollten und auf dem einen PKK und auch dem anderen IS steht, so sind es doch Aktionen mit dem gleichen Ziel - die Türkei in ein Land wie Syrien zu verwandeln."

Die regierungsnahe Tageszeitung "Sabah" gibt zudem Regierungskritikern eine Mitschuld an dem Terror: "So wie in der Vergangenheit wird die Türkei auch diese Bedrohungen unwirksam machen. Doch dabei werden Kader, die sich selber für Demokraten halten, aber bereit sind, den Terror zu unterstützen, weder Platz noch Gewicht in der Zukunft der Türkei haben. Ebenso wie der aus Syrien stammende Selbstmordattentäter so werden auch die türkisch-stämmigen Bomben aus Worten und Schriften den entschiedenen Weg dieses Landes nicht stoppen."

"Die ganze Welt als Kriegsschauplatz"

Nach bisherigem Ermittlungsstand stammt der 28-jährige Selbstmordattentäter aus Syrien, geboren wurde er demnach in Saudi-Arabien. Die Opfer hingegen sind größtenteils Deutsche - das offenbart eine neue internationale Dimension des Terrors, sorgt sich die liberale Internetzeitung "Radikal": "Das ist eine neue Art von Krieg. Auf der einen Seite ist es die Fortführung des globalen Guerilla-Krieges, den Al-Qaida am 11. September 2001 begonnen hat.

"Radikal" spricht von einem "Krieg, der keine Grenzen kennt" und fährt fort: "Die Schlachtfelder und Fronten dieses Krieges beschränken sich nicht mehr - wie noch vor kurzem - auf bestimme Regionen wie Afghanistan, Somalia, Mali, Irak und Syrien, Mittlerweile ist die ganze Welt zum Kriegsschauplatz geworden und die zivilisierte Welt unter Bedrohung. Regierungen sollten ihre Kurzsichtigkeit aufgeben, dieses Thema nur als Kampf gegen den Terror zu sehen, sondern es als Friedensproblem begreifen. Sie sollten politische Zusammenarbeit in den Vordergrund stellen; andernfalls wird alles nur noch schlimmer werden."

"Wir trauern" - "Im Herzen bei Euch"

Türkische Medien zeigen Anteilnahme

Screenshot vom Twitter-Account der türkischen Tageszeitung Meydan vom 13.012016

Nach dem Anschlag in Istanbul sind einige türkische Zeitungen mit deutschen Schlagzeilen erschienen. "Wir trauern" heißt die Schlagzeile der Zeitung "Meydan". "Im Herzen bei Euch" titelt "Habertürk".

13.01.2016, Quelle: dpa
  1. Drucken
  2. Merken
  3. Versenden
  4. Teilen auf:

Versenden

Artikel versenden

Versenden Sie den Beitrag an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
schließen Beitrag versenden

Versenden

Hinweis

Der Beitrag wurde erfolgreich versendet.

schließen

Merkliste

Papierkorb Bild
Merkliste versenden Merkliste schließen

Merkliste

Merkliste versenden

Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
Zurück zur Merkliste Absenden Button

Merkliste

Hinweis

Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

Zurück zur Merkliste Merkliste schließen