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merkzettel

Private Videoüberwachung Einbruch-Alarm: SMS ersetzt Schloss und Riegel nicht

BildKamera am Haus
Eine Überwachungskamera hängt am 20.11.2015 am Innenministerium in Düsseldorf.

Überwachungskameras am Haus? Rechtlich problematisch, sagt der Experte.

(Quelle: dpa)

VideoEinbruchschutz lohnt sich
Brecheisen Fenster

Alle dreieinhalb Minuten wird in Deutschland in eine Wohnung eingebrochen. Tendenz steigend. Einen Teil der Kosten für einbruchsichere Fenster und Türen kann man sich vom Staat erstatten lassen.

(18.11.2015)

VideoSchutz gegen Diebe
Das Türschloss ist durch den Einbruch zerstört.

In den dunklen Monaten steigen die seit Jahren wachsenden Zahlen von Einbrüchen enorm an. Wie man sich schützt, zeigen Experten der Polizei, die wir zu Tatorten und im Bereich Prävention begleiten.

(09.11.2015)

VideoGeheime Zeichen an der Tür
Polizist weist auf einen Gaunerzinken an der Hauswand

Was haben merkwürdige Zeichen an Häusern mit Einbrüchen zu tun? Wieso beißen Biber plötzlich zu? Und warum verschwinden teure Landmaschinen? "Terra Xpress" ermittelt.

(22.11.2015)

von Alfred Krüger

Einbrecher auf frischer Tat ertappen, die lieben Kleinen im Blick haben oder nachschauen, wer gerade an der Haustür klingelt: Private Videoüberwachung hat Konjunktur. Doch nicht alles, was technisch möglich ist, ist auch sinnvoll - und erlaubt. 

Der Markt für Überwachungskameras boomt. Einfache Geräte gibt es mittlerweile schon ab 40 Euro. Die Kameras werden über den heimischen Router mit dem Internet verbunden. Ihre Bilder lassen sich per Browser am PC sowie per Smartphone-App betrachten. Die Systeme sollen vor Einbrüchen schützen und ihre Nutzer im Fall der Fälle in Echtzeit alarmieren.

Alarmieren und abschrecken

Die meisten Kameras reagieren auf Bewegungen und Geräusche. Sie werden nur aktiv, wenn sich in ihrem Blickfeld etwas bewegt oder Geräusche zu hören sind. Der Nutzer wird dann per E-Mail, SMS oder Smartphone-App informiert. Andere Kameras werden in bereits bestehende Systeme zur Heimvernetzung eingebettet. Sie sollen Einbrecher abschrecken, indem sie automatisch das Licht einschalten, Rollläden betätigen und Alarmsirenen aktivieren.

Hersteller wie die US-Firma Netatmo wollen neuerdings auch mit Gesichtserkennung bei den Hausbesitzern punkten. Die Kameras des Unternehmens werden auf die Gesichter der Bewohner geeicht. Sie lernen dabei nach und nach, bekannte Gesichter von unbekannten zu unterscheiden. Machen sich Unbekannte an der Eingangstür zu schaffen oder halten sie sich in der Wohnung auf, schlägt das System per Smartphone-App Alarm.

Nur gefühlte Sicherheit

Der Nutzen solcher Überwachungssysteme ist umstritten. Sie erhöhten oftmals höchstens die gefühlte Sicherheit, meinen Kritiker. "Eine Videoüberwachung alleine stellt keinen wirksamen Schutz vor ungebetenen Gästen dar", sagt etwa Harald Schmidt von der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes zu heute.de. Wesentlich wichtiger sei es, Türen und Fenster richtig abzusichern. Elektronische Sicherheitssysteme würden die mechanische Sicherung lediglich ergänzen.

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Auch die Alarmierung per E-Mail, SMS oder Smartphone-App sieht der Experte kritisch. Mit dieser Art der Alarmierung sei nämlich keinesfalls immer sichergestellt, dass der Nutzer beim Eingang des Alarms per Smartphone auch erreichbar sei. Habe er sein Telefon abgeschaltet, weil er gerade nicht gestört werden will, dann laufe der Alarm ins Leere.

Alarme werden nicht ernst genommen

Ein weiteres Problem sind Fehlalarme. Sie werden oft durch falsch installierte Anlagen oder durch Fehler bei der Bedienung der Geräte verursacht. Die Anlage verliere dadurch mit der Zeit ihre "Glaubwürdigkeit", meint Schmidt. Dies habe letztlich zur Folge, dass die Alarme nicht mehr ernst genommen würden. "Oftmals werden falschalarmträchtige Anlagen auch gar nicht mehr eingeschaltet, sodass die Investition vergeblich war", sagt der Experte.

Der Gesetzgeber setzt der privaten Videoüberwachung zudem enge Grenzen. "Beobachtet werden darf grundsätzlich nur der eigene Bereich", sagt Michael Terhaag, Fachanwalt für IT-Recht in Düsseldorf. Ohne Erlaubnis sei es nicht gestattet, das Nachbargrundstück, die Straße oder anderen öffentlichen Raum zu filmen. Wer den Zugang zu seinem Haus überwache, sollte dies auch kenntlich machen. Ohne ein Hinweisschild sei nämlich schon der "eigene", eigentlich öffentliche Bürgersteig tabu.

Kinder haben Anspruch auf Privatsphäre

Manche Eltern setzen ihre Überwachungskameras als Babysitter ein. Auch dabei gibt es Grenzen. Durchaus im Rahmen sei es, wenn Eltern den Schlaf ihres Kleinkindes per Webcam überwachten, so Terhaag zu heute.de. Mit dem Alter und der persönlichen Reife wachse jedoch auch das Selbstbestimmungsrecht der Kinder. "Das bedeutet, dass auch der Nachwuchs einen Anspruch auf Privatsphäre hat", sagt der Anwalt. "Wer also das Zimmer oder andere Rückzugsräume seiner jugendlichen Kinder per Webcam überwacht, geht sicher einen Schritt zu weit."

Videoüberwachung als Einbruchsschutz

Was darf ich überwachen?

Eine von der Sonne beschienene Überwachungskamera wirft einen Schatten auf die Mauer.

Grundsätzlich gilt: Privatpersonen dürfen nur das eigene Grundstück und die eigenen vier Wände überwachen. Die Kameras müssen so installiert werden, dass sie weder Bürgersteige noch Straßen erfassen. Auch das Nachbargrundstück ist tabu. Komplizierter sieht es in Mietshäusern aus. Der Vermieter hat zwar ein berechtigtes Interesse, sein Eigentum zum Beispiel vor Vandalismus zu schützen. Wenn er zu diesem Zweck den Eingangsbereich überwacht, kontrolliert er gleichzeitig aber auch seine Mieter und greift in deren Persönlichkeitsrechte ein. Der Vermieter muss seinen Mietern deshalb den Zweck der Videoüberwachung erklären und vor der Installation prüfen, wie dieser Zweck bei kleinstmöglichem Eingriff in die Privatsphäre der Mieter erreicht werden kann.

Wen darf ich überwachen?

Der Einsatz von Videokameras ist auch auf dem eigenen Grundstück und in den eigenen vier Wänden nicht in jedem Fall erlaubt. Ein Verstoß gegen das Persönlichkeitsrecht der Betroffenen wäre es, wenn man mit der Webcam heimlich zum Beispiel den Babysitter, die Putzfrau oder den Handwerker, der in der Wohnung arbeitet, überwacht.

"Nur wenn ein auf konkrete Tatsachen gestützter Verdacht für eine Straftat vorliegt, kann in Ausnahmefällen die Videoüberwachung einmal zulässig sein", so der Düsseldorfer Rechtsanwalt Michael Terhaag zu heute.de. Sinnvoll sei es zudem, auch Besucher auf die Überwachungskamera hinzuweisen. "Denn nicht jedem dürfte es gefallen, gefilmt zu werden, wenn er nur zum Essen vorbeikommt", sagt Terhaag.

Wie finde ich eine geeignete Anlage?

Planung, Installation und Instandhaltung einer Überwachungs- und Alarmanlage sollten "nach den anerkannten Regeln der Technik" erfolgen, heißt es in einem Faltblatt, das im Rahmen der bundesweiten Polizeikampagne " K-Einbruch" herausgegeben wurde. Vor dem Einbau einer Überwachungsanlage sollte man sich deshalb in einer (Kriminal-)Polizeilichen Beratungsstelle eingehend beraten und geeignete Anlagen empfehlen lassen. Zudem sollte der Einbau nicht in Eigenregie, sondern in jedem Fall von einem Fachmann durchgeführt werden. Über eine Suchfunktion auf der Webseite polizei-beratung.de findet man heraus, wo sich die nächstgelegene (Kriminal-)Polizeiliche Beratungsstelle befindet.

Muss ich die Kosten alleine tragen?

Nein, der Einbau von Kamerasystemen zum Einbruchsschutz wird von der Bundesregierung finanziell gefördert. Seit dem 19. November diesen Jahres können Eigentümer und Mieter bei der Förderbank KfW einen Zuschuss in Höhe von zehn Prozent der Investitionskosten beantragen, wobei die Mindestinvestition bei 2.000 Euro liegen soll. Der maximale Zuschuss beträgt 1.500 Euro. Der Antrag wird direkt bei der KfW in Berlin gestellt. Die entsprechenden Formulare findet man online auf den Webseiten der Förderbank.

Wie nehme ich die Anlage in Betrieb?

Bevor die Anlage scharf geschaltet wird, sollte sich der Hausbesitzer vom Unternehmen, das die Anlage eingebaut hat, ausführlich in die Bedienung einweisen lassen. Um die Wartung zu erleichtern, sollten dem Nutzer zudem "detaillierte Verlege-, Verdrahtungs-, Anschluss- und Verteilerpläne" übergeben werden, rät die Polizei. Außerdem sollte ein vierwöchiger Probelauf vereinbart werden. "Die Anlage kann nur dann als 'abgenommen und übergeben' angesehen werden, wenn alle Unterlagen überreicht wurden und während des Probelaufes keinerlei Fehlfunktionen und Falschalarme aufgetreten sind, die auf Projektierungsmängel oder Installationsfehler zurückgeführt werden können", heißt es auf der Webseite der Initiative "K-Einbruch".

Was muss ich bei einem Alarm beachten?

Experten unterscheiden zwischen einem Extern- und einem Fernalarm. Beim Externalarm sollen optische und akustische Signale den Täter vor Ort in die Flucht schlagen oder die Nachbarn auf den Einbruch aufmerksam machen. Per Fernalarm wird eine Notrufserviceleitstelle, also zum Beispiel ein Wach- und Sicherheitsdienst informiert.

"Wenn Sie auf die Dienstleistung einer Notrufserviceleitstelle verzichten wollen, müssen Sie mit Ihren Alarmempfängern (Familienmitglieder, Nachbarn und andere) abstimmen, wie deren Interventionsmaßnahmen (zum Beispiel Verständigung der Polizei über 110) aussehen sollen", sagt Harald Schmidt von der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes zu heute.de. "Davon den Täter selbst zu stellen, raten wir ab", sagt Schmidt. "Spielen Sie nicht den Helden, denn das könnte schlimm für Sie ausgehen."

(Text: Alfred Krüger)

27.11.2015
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