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Regensburger Domspatzen Anwalt: Jedes dritte Kind ein Opfer

VideoMissbrauch bei Domspatzen
Rechtsanwalt Ulrich Weber spricht in Regensburg während einer Pressekonferenz.

Mehr als 200 Kinder des Knabenchores der Regensburger Domspatzen sind wohl misshandelt oder sexuell missbraucht worden. Der vom Bistum beauftragte Rechtsanwalt hat heute einen Zwischenbericht vorlegt.

(08.01.2016)

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In London laufen Ermittlungen wegen Kindesmissbrauchs gegen 261 einflussreiche Persönlichkeiten. Auch der ehemalige und verstorbene Premier Heath könnte darin verwickelt gewesen sein.

(04.08.2015)

Sexuell missbraucht, vergewaltigt und gequält: Seit acht Monaten untersucht der Rechtsanwalt Ulrich Weber die skandalösen Vorgänge in der Schule und dem Internat der Regensburger Domspatzen. Sein nun vorgelegter Zwischenbericht hat es in sich. 

Bei den Regensburger Domspatzen gab es offenbar deutlich mehr Misshandlungen und sexuell motivierte Gewalt als bisher angenommen. Der mit einer entsprechenden Untersuchung betraute Anwalt Ulrich Weber schätzt die Zahl der Betroffenen auf 600 bis 700, wie er heute in Regensburg sagte. Der Rechtsanwalt geht von einer hohen Dunkelziffer aus: Jeder dritte Schüler in Etterzhausen und Pielenhofen dürfte nach seinen Worten Gewaltopfer geworden sein.

Selbst wenn man die Züchtigungen im zeitlichen Zusammenhang zu den damaligen Erziehungsmethoden sehe, betont Weber, zeige sich eine "grobe Unverhältnismäßigkeit". Zudem könne nicht ausgeschlossen werden, dass die Körperstrafen teils zu sexuellen Misshandlungen führten.

Die meisten Taten ereigneten sich zwischen 1953 und 1992. Nach Webers Worten wusste auch Georg Ratzinger, Bruder des emeritierten Papstes Benedikt XVI. und langjähriger Leiter des Knabenchors, von den Misshandlungen.

"System der Angst" über Jahrzehnte

Der Jurist sprach von einem "System der Angst", das über Jahrzehnte hinweg in der Vorschule der Domspatzen in Etterzhausen und Pielenhofen sowie im Internat in Regensburg geherrscht habe. Schüler seien mit Rohrstöcken und Siegelringen geschlagen worden, zudem mussten sie unter Zwang essen oder hätten keine Nahrung erhalten. Bei den sexuellen Handlungen reichte die Bandbreite den Angaben zufolge vom Streicheln bis zur Vergewaltigung. Nach Webers Worten dürfte etwa ein Drittel der im betreffenden Zeitraum rund 2.100 Schüler Opfer körperlicher Gewalt geworden sein.

Anwalt Ulrich Weber

Der Regensburger Anwalt prüft seit Mai 2015 auf Initiative des Bistums Regensburg die Vorkommnisse bei dem weltberühmten Chor. Er hat inzwischen mit 70 Opfern gesprochen. Die Zahl der bisher bekannten Fälle von körperlicher Gewalt gibt er mit 231 an, davon 216 in der Vorschule. Über sexuelle Handlungen hätten in Etterzhausen und Pielenhofen zwölf Betroffene berichtet, im Regensburger Internat liegt die Zahl mit 50 deutlich darüber. Nur ein Teil der Fälle weise allerdings eine hohe Plausibilität auf, so Weber.

Die überwiegende Zahl der Beschuldigungen richtet sich nach seinen Angaben lediglich gegen einen kleinen Kreis von Priestern, Lehrern und weiteren Mitarbeitern. So betreffen die 216 Misshandlungsfälle in Etterzhausen und Pielenhofen zumeist nur fünf Personen. Nach 1992 lägen nur noch "vereinzelte Meldungen" über körperliche Gewalt und sexuellen Missbrauch vor, erläuterte der Rechtsanwalt, der vom Opferhilfeverein Weißer Ring benannt worden war. Die Vorschule wurde von 1953 bis 1992 von Johann Meier geleitet.

Weber: Georg Ratzinger hat von der körperlichen Gewalt gewusst

Zu den Folgen für die Betroffenen sagte Weber, es gebe Opfer, "die ihr Schicksal gut aufgearbeitet haben und an Aufklärung interessiert sind". Andere wollten dagegen nicht, dass das, was sie ihm offenbarten, an das Bistum weitergegeben oder gar öffentlich werde. Viele hätten den Wunsch, "anerkannt zu werden" und jemanden zu treffen, der ihnen zuhöre. Über Georg Ratzinger, der auch dem Domspatzen-Stiftungsvorstand angehörte, sagte der Anwalt: "Er hat davon gewusst. Davon muss ich ausgehen." Der langjährige Chorleiter habe zumindest 1987 von körperlicher Gewalt in Etterzhausen erfahren.

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Der Anwalt kündigte an, ein von ihm einberufenes Kuratorium zur Aufarbeitung der Vergehen werde am 1. Februar zusammentreten. Ihm gehören sechs Opfervertreter, zwei Mediatoren, vier Mitglieder des Stiftungsvorstands der Domspatzen, der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer sowie Generalvikar Michael Fuchs an. Voderholzer hatte sich im vergangenen Jahr seitens der Diözese für die Vergehen entschuldigt. Die bisher bekannten Betroffenen erhielten als "symbolische Anerkennung des Leids" je 2.500 Euro. Zudem werden die Kosten für Therapien übernommen.

Entschädigung für Opfer von Missbrauch

Entscheidung der katholischen Bistümer

Vor mehr als vier Jahren hatten sich die katholischen Bistümer in Deutschland darauf verständigt, Opfern sexueller Gewalt Entschädigung zu zahlen. Bisher hat die Deutsche Bischofskonferenz nach eigenen Angaben bei rund 1.600 Opfern eine solche Zahlung empfohlen, die über die jeweiligen Bistümer oder Orden erfolgt.

Erzbistum München-Freising

Das Erzbistum München-Freising registriete 29 Fälle, in denen auf Empfehlung der Missbrauchsbeauftragten Opfern Geld gezahlt wurde - insgesamt 147.000 Euro.

Erzbistum Bamberg

Im Erzbistum Bamberg stellten 16 Opfer einen Antrag auf Entschädigungszahlung, ihnen wurde insgesamt 92.000 Euro zugesprochen.

Bistum Regensburg

Das Bistum Regensburg beschloss, den Betroffenen ein Schmerzensgeld von jeweils 2.500 Euro zu zahlen.

Benediktinerkloster Ettal

Im oberbayerischen Benediktinerkloster Ettal waren jahrzehntelang körperliche und seelische Misshandlungen sowie sexueller Missbrauch von Schülern an der Tagesordnung. Nach umfangreicher Aufarbeitung zahlte der Orden den Opfern sexuellen Missbrauchs bis zu 20.000 Euro, Opfer von Misshandlung erhielten 5.000 Euro. Insgesamt zahlte das Kloster an 70 ehemalige Internatsschüler 700.000 Euro.

(Quelle: dpa)

08.01.2016, Quelle: KNA, dpa
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