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merkzettel

Trumps Regierungsteam Harward sagt als Sicherheitsberater ab

BildRobert Harward will nicht
Robert Harward

(Quelle: reuters)

VideoSpontane Trump-Pressekonferenz
Donald Trump

US-Präsident Trump steht unter Druck. Darauf reagierte er am Donnerstag mit einem Frontalangriff auf Reporter: von Chaos könne keine Rede sein in der Regierungsmaschinerie. Dabei hat gerade sein Wunschkandidat für den Posten eines neuen nationalen Sicherheitsberaters abgesagt. Er sollte den entlassenen Flynn ersetzen.

(17.02.2017)

VideoRücktritt Michael Flynn
Michael Flynn.

Michael Flynn, Trumps Nationaler Sicherheitsberater gab am späten Montagabend (Ortszeit) seinen Rücktritt bekannt. General Keith Kellogg soll bis auf Weiteres das Amt übernehmen.

(14.02.2017)

US-Präsident Donald Trump hat bei der Suche nach einem neuen Sicherheitsberater einen Rückschlag hinnehmen müssen. Der als neuer Kandidat vorgesehene Vizeadmiral Robert Harward sagte ab. Nach 40 Jahren beim Militär brauche er nun Zeit für sich, erklärte Harward. 

Trumps Regierung sei ihm "sowohl professionell als auch persönlich sehr entgegengekommen", teilte Robert Harward mit. Dennoch wolle er nicht US-Sicherheitsberater werden. "Dieser Job fordert 24 Stunden täglich, sieben Tage pro Woche Aufmerksamkeit und Engagement, um es richtig zu machen. Derzeit könnte ich diese Verpflichtung nicht eingehen", hieß es in einer Erklärung des 70 Jahre alten Ex-Militärs.

Harward sollte auf Flynn folgen

Das frühere Mitglied der Marine-Spezialeinheit Navy Seals
ZITAT
Dieser Job fordert 24 Stunden täglich, sieben Tage pro Woche Aufmerksamkeit und Engagement, um es richtig zu machen.
Robert Harward
hätte den pensionierten General Michael Flynn als nationaler Sicherheitsberater ersetzen sollen. Flynn war am Montag auf Bitte Trumps zurückgetreten, nachdem herauskam, dass er Vizepräsident Mike Pence über Gespräche mit Russlands Botschafter in den USA in die Irre geführt hatte. Die fraglichen Unterredungen fanden vor der Amtsübernahme der neuen Regierung statt. Privatpersonen dürfen per Gesetz nicht im Namen der USA über Außenpolitik verhandeln.

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Trump hatte am Donnerstag auf einer Pressekonferenz gesagt, er sei enttäuscht über Flynns Umgang mit Pence, sehe aber bei den Gesprächen seines ehemaligen Sicherheitsberaters kein Fehlverhalten.

Mehrere Anwärter für den Posten

Neben Harward wurden in den US-Medien zuletzt auch noch der amtierende Nationale Sicherheitsberater Keith Kellogg und der frühere Kommandeur der internationalen Truppen in Afghanistan und Ex-Direktor des Geheimdienstes CIA, David Petraeus, als Anwärter für die dauerhafte Besetzung des Schlüsselpostens genannt.

Die US-Regierung steckt knapp vier Wochen nach Amtsantritt bereits in einer schweren Krise. Nach dem Rücktritt Flynns hatte auch Trumps designierter Arbeitsminister Andrew Puzder am Mittwoch aufgegeben. Mit Harward muss der Präsident nun bei der ohnehin langwierigen Zusammenstellung seines Kabinetts einen weiteren Rückschlag hinnehmen.

17.02.2017, Quelle: AP, Reuters, AFP
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