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Neue forensische Tools nötig? Alte Daten auf neuen Sticks

BildUSB-Stick
USB-Stick

(Quelle: imago)

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(23.09.2016)

von Peter Welchering

Digitale Forensiker schlagen Alarm: Daten auf sichergestellten USB-Sticks taugen nicht unbedingt als belastendes Material in einem Ermittlungsverfahren. Denn: Oft befinden sich auf fabrikneuen Sticks alte Daten. Verantwortlich dafür sind recycelte Speicherchips aus alten Smartphones. 

Im Herbst 2016 machte ein Stockholmer Laptop-Besitzer eine erstaunliche Entdeckung. Er hatte sich einen USB-Stick mit 32-Gigabyte-Speicherkapazität im Elektronik-Fachmarkt gekauft und wollte die Hochzeitsbilder seiner Tochter darauf speichern. Nachdem er den Stick installiert hatte, wurden ihm einige eingescannte persönliche Dokumente angezeigt, unter anderem der Führerschein eines chilenischen Staatsbürgers. Der aber hatte den USB-Stick garantiert nicht in seinen Händen gehabt. Denn der Stick war ja fabrikneu.

Der Laptop-Besitzer erzählte in seinem Bekanntenkreis von diesem seltsamen Datenfund. Und so hörte auch Martin Westman, Speicherexperte und digitaler Forensiker beim Stockholmer Sicherheitsunternehmen MSAB davon. Er forschte nach, was dahinter steckt. Das frappierende Ergebnis: Bei der Produktion von USB-Sticks werden alte Speicherchips recycelt. Die haben ihren Dienst zuvor auf Smartphones getan. Und so gelangen Daten von alten Smartphones in die fabrikneuen USB-Sticks.

Verräterische Bilder auf neuem Stick

Zur selben Zeit beschäftigte sich auch Aya Fukami von der National Police Agency Japan mit diesem Phänomen. Sie kam zum selben Ergebnis wie Martin Westman. Beide haben darüber jetzt auf der Internationalen Forensiker-Tagung in Überlingen berichtet: "Es ist klar nachweisbar, dass die Daten von den wiederverwendeten Speicherchips stammen, die zuvor in Smartphones eingebaut waren", erklärt Aya Fukami. Ihre Kollegen und sie konnten das anhand der Seriennummern dieser Chips zurückverfolgen. "Ermittlungsbeamte und digitale Forensiker müssen das bei ihren Ermittlungen und Analysen unbedingt berücksichtigen", meint der Informatik-Professor Holger Morgenstern von der Hochschule Albstadt-Sigmaringen. Dort hat er den Master-Studiengang "Digitale Forensik" wesentlich mit aufgebaut.

Kritische Bewertung von forensischen Analysen ist nötig

"Es reicht eben nicht aus, wenn Staatsanwälte und Polizisten einfach den mit forensischen Werkzeugen sichergestellten Daten auf beschlagnahmten USB-Sticks vertrauen und ihnen Beweiskraft zusprechen", urteilt auch Professor Felix Freiling von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen, einer der führenden digitalen Forensiker.
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Seine Warnung: "Damit können menschliche Existenzen zerstört werden!"

Und Professor Holger Morgenstern macht das auch an einem Beispiel deutlich: "Nehmen Sie mal den Fall, dass auf einem solchen USB-Stick kinderpornografisches Material sichergestellt wurde." Bisher reichte auch deutschen Gerichten in solchen Fällen der forensisch geführte Nachweis, dass die Bilder eindeutig vom beschlagnahmten Stick stammen und dieser Stick eindeutig beim Beschuldigten sichergestellt wurde.

Beweiskette muss überdacht werden

Doch diese Beweiskette dürfte fortan für eine Verurteilung nicht mehr ausreichen. Denn die auf dem Stick gefundenen Bilder können über einen recycelten Speicherchip dahin gelangt sein. Und der steckte vielleicht zuvor im Smartphone eines Mitglieds der Organisierten Kriminalität. Aufgrund dieser neuen Sachlage erwarten Rechtsexperten, dass einige Prozesse, bei denen es um den Besitz von oder Handel mit kinderpornografischem Material ging, neu aufgerollt werden müssen. Und da wird es dann bei den forensischen Beweisen härter zur Sache gehen als bisher. Hier sind neue digitalforensische Untersuchungsansätze erforderlich.

"Misstraue den Bildern"

Beim Fund zum Beispiel von kinderpornografischem Material reicht die bisher vorgetragene forensische Indizienkette nicht mehr aus. Deshalb muss kritisch untersucht werden, ob das sichergestellte Material etwa über recycelte Speicherchips auf den beschlagnahmten Datenträger gelangt sein könnte. Die Forensiker arbeiten hier an weiteren Analysemethoden.

Gegenwärtig fordern sie, auf jeden Fall die Metadaten der gefundenen Bilder auszuwerten und ihre Speichergeschichte zu rekonstruieren. Außerdem kann über die Seriennummer des Controllers in vielen Fällen ermittelt werden, in welchem Smartphone der Speicherchip zuvor seinen Dienst getan hat. Über die Gerätenummer des Smartphones lässt sich so der Vorbesitzer des Speicherchips ermitteln. Dabei müssen dann digitale Forensiker und Ermittlungsbeamte eng zusammenarbeiten, um aufzuklären, ob der Vorbesitzer des Speicherchips mit dem sichergestellten Material in Verbindung gebracht werden kann.

Unter anderem sind dafür Ermittlungen in den vom Vorbesitzer genutzten Clouds der Mobilfunkprovider und Gerätehersteller sowie Analysen seiner Smartphonenutzung nötig. Doch hier sind noch viele rechtliche Fragen offen. Zudem erfordern solche Ermittlungen internationale Zusammenarbeit, die durch unterschiedliche auch rechtliche Rahmenbedingungen in den verschiedenen Ländern oftmals nicht einfach ist.

27.03.2017
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