29.05.2016
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Rückrufaktion VW und Porsche rufen 800.000 Fahrzeuge zurück

BildVW-Logo im Rückspiegel
VW-Logo im Rückspiegel

(Quelle: dpa)

VideoNeuer Ärger für VW
Schlechte Nachrichten für VW.

Bei VW in den USA soll es zu weiteren Manipulationen zum Jahreswechsel 2014/2015 gekommen sein, während die Ermittlungen bereits liefen. Und auch der Verkauf sank im Februar um 5 Prozent.

(11.03.2016)

VideoVW wirbt um Vertrauen
Volkswagen wirbt um Vertrauen.

Mithilfe einer groß angelegten Kampagne in deutschen Tageszeitungen wirbt der Automobilhersteller VW wieder um Vertrauen. Die Rückrufaktion nach dem Abgasskandal kostet den Konzern Milliarden.

(05.03.2016)

Der VW-Konzern ruft weltweit 800.000 Autos wegen eines möglichen Problems mit den Fußpedalen in die Werkstätten, davon knapp 90.000 in Deutschland. Betroffen seien Fahrzeuge vom Typ VW Touareg und Porsche Cayenne aus den Jahren 2011 bis 2016, teilten die beiden Autobauer mit. 

Mitten im VW-Abgas-Skandal rufen Volkswagen und die Konzerntochter Porsche weitere rund 800.000 Fahrzeuge zurück. Die baugleichen Modelle des Typs VW Touareg und Porsche Cayenne würden wegen eines möglicherweise gelösten Sicherungsrings am Lagerbock der Pedalen in die Werkstätten geordert, teilten die Unternehmen am Donnerstag mit. In Deutschland seien knapp 58.000 Touareg und gut 30.000 Cayenne betroffen.

Eingriff dauert halbe Stunde

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"Das Problem wurde bei internen Untersuchungen erkannt und in der laufenden Produktion bereits abgestellt", hieß es. Der Eingriff werde weniger als eine halbe Stunde in Anspruch nehmen.

Erst am Mittwoch hatte VW bestätigt, dass wegen Problemen an der Zentralelektrik weltweit 177.000 Passat zurückgerufen werden, davon rund 63.000 Exemplare in Deutschland. Beide Rückrufe haben nichts mit dem Abgas-Skandal zu tun.

US-Richter gibt VW mehr Zeit

Neue Wende bei Abgas-Skandal

Volkswagen bekommt im US-Rechtsstreit um manipulierte Abgaswerte einen Aufschub bis zum 21. April - doch der Druck steigt. "In Anbetracht der Fortschritte werde ich den Streitparteien Zeit bis zum nächsten Treffen geben", erklärte der für Hunderte Zivilklagen in den USA zuständige Richter Charles Breyer bei einer Anhörung am Donnerstag. Zugleich machte er aber durch Androhung ernsthafter Konsequenzen klar, dass seine Geduld begrenzt ist.

Breyer hatte dem deutschen Autohersteller und der US-Umweltbehörde EPA im Februar ein Ultimatum bis zum heutigen Donnerstag gesetzt. Er fordert eine definitive Antwort, ob eine Einigung auf einen Plan zur Umrüstung der etwa 580.000 Diesel möglich ist, die in den USA von der Affäre um manipulierte Emissionswerte betroffen sind. Der Richter machte deutlich, dass er die Fahrzeuge mit zu hohem Schadstoff-Ausstoß nicht länger auf US-Straßen sehen will.

Bislang haben VW und die EPA keine Lösung gefunden, um Breyers Forderungen nachzukommen. Beide Parteien sagten aber aus, dass sie deutliche Fortschritte gemacht hätten. Deshalb war der Richter bereit, die Frist zu verlängern. Bis zur nächsten Anhörung am 21. April müssten aber "spezifische und detaillierte" Pläne vorgelegt werden. Ansonsten werde das Gericht ernsthaft erwägen, bereits in diesem Sommer mit dem Prozess zu beginnen.

24.03.2016, Quelle: dpa, afp
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