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merkzettel

Buch über den Nationalsozialismus "Gott sei Dank sind wir nun alle frei"

VideoDer letzte Überlebende
Sam Pivnik veröffentlich sein Buch

Die Geschichte des Nationalsozialismus zu vermitteln ist schwierig. Es gibt nur noch wenige Überlebende, davon sehr wenige in Deutschland. Sam Pivnik lebt in London und hilft dabei mit, die Erinnerung wach zu halten.

(15.03.2017)

VideoGedenken an Holocaust
Gedenkstunde zum Holocaust im Bundestag

Deutschlandweit wurde der Opfer des Holocausts gedacht. Bei einer Gedenkstunde im Bundestag standen vor allem die 300.000 Opfer der „Euthanasie“- Morde im Vordergrund – Menschen die aufgrund von Behinderungen als nicht lebenswert erachtet wurden.

(27.01.2017)

VideoWege nach Auschwitz
Zaun eines deutschen Konzentrationslagers während des

Das KZ Auschwitz-Birkenau ist während der Nazi-Zeit das größte deutsche Vernichtungslager und wird zum Symbol für den Holocaust.

(06.10.2011)

von Ute Koboldt

Das erste, was an Sam Pivnik auffällt, sind seine meerblauen Augen, strahlend, voller Energie und voller Wärme. Er ist "Der letzte Überlebende" seiner Familie, die bis auf ihn und seinen Bruder von den Nazis ausgelöscht wurde. Sein Buch mit dem gleichnamigen Titel erzählt die Gräuel dieser Zeit. 

Sam Pivnik ist 90 Jahre alt. Seinen runden Geburtstag hat er am 1. September gefeiert, im jüdischen Altersheim für Holocaustüberlebende im Norden Londons.
Sam Pivnik

Sam Pivnik: "Der letzte Überlebende"
Quelle: Aidan McKelvey

Seinen dreizehnten Geburtstag feierte er nicht, denn die Deutschen marschierten in Polen ein, besetzten seinen polnischen Heimatort Bedzin, bedrängten und vertrieben ihn mit seiner ganzen Familie - zuerst in eine Art Getto nach Kamionka und schließlich im Jahr darauf nach Auschwitz. Nur er und sein Bruder Nathan überlebten. Das sagt eigentlich schon alles.

Vergangenheit greifbar machen

Aber eben nur denen, die sich wirklich mit dem Thema der Nazivergangenheit und dem Holocaust beschäftigt haben. Immer weiter liegen diese Ereignisse zurück und immer schwieriger wird es, diese Zeit der deutschen Geschichte anschaulich zu vermitteln. Persönliche Erfahrungen aus erster Hand machen das Ganze zumindest etwas begreifbarer.

Sam Pivnik weiß um diese Chance und hat sich deshalb nach einem halben Jahrhundert ein Herz gefasst, das Schlimmste noch einmal zu durchleben, indem er sich genau erinnerte, um den Nachfahren zu beschreiben, wie es war. "Der letzte Überlebende" heißt sein Buch und wird nach Großbritannien, den USA, Frankreich, Schweden, Italien und Polen nun auch in Deutschland erscheinen. Sein Wunsch ist in Erfüllung gegangen: Die Deutschen sollen es in ihrer eigenen Sprache lesen. Und damit noch besser verstehen, was passierte.

Buch soll wachrütteln

Andrea Wagner, Lehrerin an der Integrierten Gesamtschule in Grünstadt, hat es im Pilotprojekt versucht. Die Schüler ihres Leistungskurses Geschichte haben Pivniks Buch gelesen und festgestellt: Kein noch so gut vorbereiteter Lehrer kann das Wissen so vermitteln wie ein Einzelschicksal. "Ich wusste zwar, dass es wirklich schlimm und krank war. Aber dass es so extrem war, hätte selbst ich nicht gedacht. Ich glaube die meisten wissen das vielleicht auch noch nicht und die meisten sollten erfahren oder mal genau wissen, wie es wirklich war, weil es eine Quelle aus erster Hand ist. Er hat es genauso miterlebt und genauso war es", sagt Marius Horak.

Ihrem Schüler Marius Horak ging das Buch unter die Haut. Doch die Diskussionen in der Klasse halten nicht nur die Erinnerungen wach, sondern gehen einen Schritt weiter. Üveys Sari kommt aus der Türkei, ihn erinnert "Der letzte Überlebende" an das Leid seiner syrischen Nachbarn: "Dieses Buch von Sam Pivnik sollte die Menschen wachrütteln, zu bewegen, zu handeln und nicht einfach die Menschen dort sterben zu lassen."

"Bleib Mensch. Hab Geduld mit der Gesellschaft."

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Die Klasse hat Briefe an Pivnik geschrieben, sich bei ihm bedankt, ihm Respekt gezollt, ihn als Vorbild für Überlebenswillen gelobt und sogar als einen "Hero, einen Helden" bezeichnet. Dieses Wort mag Pivnik nun gar nicht.

"Bleib Mensch. Hab Geduld mit der Gesellschaft, mit jedem einzelnen Menschen. Man kann nicht jede Minute und Stunde damit leben. Man lebt. Leben und leben lassen." Das ist Pivniks Motto. Damit hat er es geschafft, nach dem Krieg sein Leben aufzubauen. Menschlichkeit ist ihm wichtig. Und die ist seiner Meinung nach nur möglich, wenn man aus der Geschichte lernt, damit so etwas nie wieder passiert.

Deswegen wäre es für ihn wunderbar, wenn sein Buch benutzt und offiziell in den deutschen Geschichts-Lehrplan aufgenommen würde. "Die deutsche Nation muss mit dieser Vergangenheit leben. Was sie getan hat - dafür haben sie sich entschuldigt. Was war, ist Vergangenheit. Wir müssen es akzeptieren und damit leben. Und sicherstellen, dass es nie, niemals wieder geschieht. Niemandem", fordert Pivnik.

Erbe an die nachfolgenden Generationen

"Ich kann nicht sagen, genießt mein Buch, denn es ist kein unterhaltsames Buch. Es war ein schreckliches Kapitel in der Geschichte. Aber Gott sei Dank sind wir nun alle frei und das ist die Hauptsache", sagt Pivnik. Er versteht sein Buch als sein Erbe an die nachfolgenden Generationen. Und wer Pivnik in die Augen schaut, der sieht, dass er zufrieden ist.

15.03.2017
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