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merkzettel

Schon wieder Montag ... Als digitale Nomadin durch die Welt

VideoDigitale Arbeitswelt
Prototyp eines Roboters von Boston Dynamics

Durch die digitale Revolution verändert sich die Arbeitswelt rasant. Viele Deutsche haben Angst, dass die Digitalisierung ihren Job überflüssig macht.

(15.03.2016)

Marinela Potor ist freie Journalistin und das, was man eine "digitale Nomadin" nennt. Die 33-Jährige hat in den vergangenen fünf Jahren in rund 30 Ländern gearbeitet und sie bereist. Sie arbeitet überall dort, wo es schnelles Internet gibt, sagt sie im heute.de-Interview. 

heute.de: Wo sind Sie gerade?

Marinela Potor: In Quetzaltenango, der zweitgrößten Stadt Guatemalas. Zusammen mit meinem Freund, der aus den USA kommt und ähnlich arbeitet wie ich, bin ich drei Monate im Jahr in den USA, drei Monate in Deutschland, drei Monate in Medellín in Kolumbien – der Rest wird gereist.

heute.de: Wie sieht Ihr Arbeitstag aus?

Potor: Im Moment stehe ich gegen sechs auf und arbeite so früh schon ein bisschen. Dann versuchen wir uns tagsüber so viel wie möglich anzuschauen, und abends arbeiten wir nochmal. Es gibt ein paar feste Sachen, die ich jede Woche mache - eine Kolumne für die Webseite Basic Thinking und Themen für Mein Leben Digital. Außerdem schreibe ich für die Netzpiloten und IT-Magazine. Und dann habe ich noch Kunden, für die ich Onlinemarketing mache.

heute.de: Wie sind Sie zur digitalen Nomadin geworden?

Marinela Potor …
Marinela Potor

... volontierte beim Jade Radio in Wilhelmshaven. 2010 ging sie zunächst nach Chile, seit 2011 reist sie durch die Welt und arbeitet von unterwegs als freie Journalistin für Print- und Onlinemedien sowie Hörfunk. Bisher lagen ihre Ziele vor allem in Europa und auf dem amerikanischen Kontinent. 2017 steht Asien auf der Agenda.

Potor: Durch Zufall. Ich habe damals in Chile gelebt und hatte einen normalen Job - Onlinemarketing in einer Sprachschule. Das war nicht gut bezahlt und hat mich nicht stark beansprucht. Ich habe dann angefangen, noch SEO-Texte zu schreiben ("SEO" steht für "Search Engine Optimization", also "Suchmaschinenoptimierung"). Als ich reisen wollte und dachte, ich könnte den Job nicht mehr machen, meinte die Firma: Du musst doch nur online sein. So ging das 2011 mit einem Kunden los. Das erste Jahr war mühsam. Da hatte ich ein Projekt hier und da und habe auch von Erspartem gelebt.

heute.de: Wie sollten sich digitale Nomaden in spe vorbereiten?

Potor: Man braucht Zeit, um sich einen Kundenstamm aufzubauen. Gut ist, wenn man vorher Geld angespart hat. Ich versuche immer, ein Polster von 2.000 Euro zu haben. Ich habe es am Anfang aber auch mit weniger gemacht. Vor Abreise sollte man sich um Konto und Kreditkarten kümmern, um überall günstig Bargeld abzuheben. Man sollte sich eine Auslandskrankenversicherung zulegen. Und Fragen klären wie: Soll ich mich abmelden, meine Wohnung untervermieten oder alles verkaufen?

heute.de: Wie haben Sie das gemacht?

Potor: Ich bin noch in Deutschland gemeldet. Alle meine Kunden sind dort, ich zahle dort Steuern. Wenn man sich aus Deutschland abmeldet, muss man sich woanders anmelden. Das ist oft nicht einfach. Man braucht einen Arbeitsvertrag oder muss einen komplizierten Visumsprozess angehen.

Stichwort

Digitale Nomaden arbeiten ortsunabhängig und reisen als Solo-Selbstständige durch die Welt. Die meisten von ihnen arbeiten in der Medien- oder ähnlichen Onlinebranchen - etwa als Blogger, Journalist, Autor oder Übersetzer.

Coworking Spaces sind bei Freiberuflern wie den digitalen Nomaden beliebte Büroplätze auf Zeit. Neben einem Schreibtisch werden dort Technik wie Telefon, Netzwerk, Drucker und Scanner befristet vermietet und zur Verfügung gestellt.

heute.de: Welche Technik haben Sie dabei?

Potor: Mein Laptop, mein Smartphone, ein billiges Handy, eine Kamera, ein Headset fürs Skypen und ein Aufnahmegerät für Radiogeschichten.

heute.de: Wo wohnen Sie?

Potor: In Deutschland oder in den USA bei unseren Eltern. In Kolumbien mieten wir eine Wohnung oder sind in einer WG. In Guatemala und demnächst in Honduras und Mexiko sind es Hostels. Vorher muss man immer gucken, wie das Internet vor Ort ist. Wir wollten erst nach Kuba fliegen, aber es gibt dort kein Internet oder nur in schlechter Qualität.

heute.de: Was ist ein guter Ort für digitale Nomaden?

Potor: Medellìn. Es gibt viele Coworking Spaces und schnelles Internet. Der Lebensstandard in Medellín ist nicht identisch mit dem deutschen, aber doch vergleichbar. Man kann dort von wenig Geld leben: Ich komme da mit 500 Euro im Monat aus.

Mehr aus der Arbeitswelt
heute.de:
Wie wichtig ist das Vernetzen mit anderen?

Potor: Sehr wichtig. Ich bin viel auf Plattformen wie My Wireless Life, Web Work Travel oder Nomadlist unterwegs.

heute.de: Ist die Szene groß?

Potor: Erst gab es eine Handvoll Leute, jetzt sind es Tausende. Man kann es für viele Berufe umsetzen. Ich kenne ein paar Architekten, einen Rechtsanwalt, und gerade habe ich mit einer Psychotherapeutin gesprochen, die es auch versuchen will.

Das Interview führte Nadine Emmerich

21.03.2016
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