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Schon wieder Montag ... Beruf statt Billigjob

BildAnerkennung von Berufsabschlüssen
Anerkennung von Berufsabschlüssen

Drei von vier Antragstellern bekommen ihren Berufsabschluss komplett anerkannt.

(Quelle: dpa)

VideoSprung in den Arbeitsmarkt
Flüchtlinge arbeiten in Iserlohn

Vom ersten Tag an erhalten Flüchtlinge in Iserlohn die Möglichkeit, in 1-Euro-Jobs zu arbeiten, auch wenn über ihr Asylverfahren noch nicht entschieden ist. 100 Stellen hat die Stadt schon geschaffen.

(27.01.2016)

VideoLieber Hilfsjob als Lehre
Eine langjährige Ausbildung absolvieren? Lieber schnell arbeiten und Geld verdienen - so denken offenbar viele Flüchtlinge.

Eine langjährige Ausbildung absolvieren? Lieber schnell arbeiten und Geld verdienen - so denken offenbar viele Flüchtlinge. Die IHK informiert daher Flüchtlinge über die Chancen einer Lehre.

(25.01.2016)

VideoEin Wirtschaftsfaktor
Asylant im Elektriker-Beruf

600.000 offene Stellen gibt es in der deutschen Wirtschaft, da könnte der Zuzug von Flüchtlingen gut tun. Einzelne, kleine Betriebe haben schon Erfahrungen mit der Integration gemacht. Mit Erfolg.

(17.09.2015)

In der Heimat Lehrer - hier Hilfsarbeiter: Zuwanderer müssen sich Berufsabschlüsse in Deutschland anerkennen lassen. Wie das funktioniert und wo die größten Hindernisse liegen, erklärt der Berater Ottmar Döring im heute.de-Interview. 

heute.de: Herr Döring, das Förderprogramm IQ bietet Beratung und Qualifizierung für Zuwanderer an, die ihren im Ausland erworbenen Berufsabschluss hier anerkennen lassen wollen. Wie hat sich Ihre Arbeit durch die gestiegenen Flüchtlingszahlen verändert?

Ottmar Döring: Die Veränderungen sind im Moment noch hauptsächlich in der Beratungsarbeit zu sehen. Es kommen sehr viele Flüchtlinge aus Syrien zu uns. Im Jahr 2015 waren es 4.140 von 28.771 Menschen, die wir insgesamt beraten haben.

Ottmar Döring ...
Ottmar Döring

... ist Leiter der Fachstelle Beratung und Qualifizierung im Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung (IQ)". Das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales und von der EU geförderte Programm arbeitet seit 2005 daran, die Arbeitsmarktchancen für Menschen mit Migrationshintergrund zu verbessern. Es geht vor allem darum, dass Zuwanderer häufiger in ihren Berufen arbeiten können statt Billigjobs auszuüben.

heute.de: Brauchen Geflüchtete einen bestimmten Aufenthaltsstatus, um die Beratung in Anspruch zu nehmen?

Döring: Nein, das ist völlig entkoppelt. Man kann ja auch schon im Heimatland die Anerkennung seines Berufsabschlusses beantragen. Das ist zwar nicht die Lebenssituation von Flüchtlingen, aber wenn sie hier sind, können sie das schnell tun - falls sie die nötigen Informationen über die Beratungsmöglichkeiten besitzen. Aus Syrien kommen viele Akademiker, die nutzen das Angebot in der Regel sehr früh - die meisten innerhalb des ersten Jahres nach ihrer Einreise.

heute.de: Wo lagen in den letzten Jahren die regionalen Schwerpunkte bei den Herkunftsländern der Anerkennungssuchenden?

Döring: In die IQ-Anerkennungsberatung kommen vor allem Menschen mit einem Abschluss aus Osteuropa. Darin bildet sich auch die Struktur der Zuwanderung nach Deutschland ab: Nach der Auflösung der Sowjetunion kamen sehr viele Spätaussiedler, nach der EU-Erweiterung dann auch viele Zuwanderer aus Rumänien und Polen. Außerdem gab es in Osteuropa zu realsozialistischen Zeiten Bildungssysteme, die nicht schlecht aufgestellt waren und deren Abschlüsse unseren eher vergleichbar sind als beispielsweise die aus afrikanischen Staaten. Grundsätzlich kommen viele Ratsuchende mit Berufen aus dem Gesundheitsbereich, in dem hierzulande ein großer Bedarf an Fachkräften besteht. Diese Berufe sind allerdings reglementiert.

heute.de: Was sind reglementierte Berufe?

Döring: Zu diesen Berufen hat man nur Zugang zum Arbeitsmarkt, wenn man die berufliche Anerkennung hat, etwa als Ärztin, Lehrer oder Erzieherin. Geigenbauer kann dagegen im Prinzip jeder werden. Dort nützt der Berufsabschluss bei der Anstellung oder Bezahlung, ist aber nicht die Voraussetzung dafür, überhaupt tätig werden zu können.

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heute.de: Wer entscheidet denn über die Anerkennung eines Berufsabschlusses?

Döring: Im Prinzip die gleichen Stellen, die auch für die deutsche Berufsbildung zuständig sind: die Handwerkskammern, die Industrie- und Handelskammern, für Lehrer die Kultus- bzw. Bildungsministerien. Für die Gesundheitsberufe wird gerade eine zentrale Gutachtenstelle geschaffen, an die sich die für die Anerkennung zuständigen Länderbehörden in schwierigen Fällen wenden können. Bei den reglementierten Berufen können konkrete Auflagen für eine volle Anerkennung gemacht werden. Bei den nicht reglementierten Berufen wird transparent gemacht, ob und welche Unterschiede zwischen ausländischer und deutscher Qualifikation bestehen und was für eine volle Anerkennung noch nachgeholt werden müsste.

heute.de: Wo liegen die hauptsächlichen Schwierigkeiten bei den Vergleichbarkeiten von Abschlüssen?

Döring: Unser duales System gibt es nur noch in zwei, drei anderen Ländern auf der Welt, im gewerblich-technischen Bereich liegt die Hauptabweichung daher meist in der fehlenden betrieblichen Praxiserfahrung, da die Ausbildung im Ausland häufig in schulischen Kontexten stattfindet. Auch bei den Lehrern gibt es starke Abweichungen, da sie bei uns in zwei Fächern ausgebildet werden, im Ausland häufig aber nur in einem. Und in der Altenpflege gibt es weltweit nur wenige Ausbildungen, die zu unserem System auch nur annähernd passen.

heute.de: Was ist mit denen, die ganz ohne formalen Abschluss kommen, aber meist ja auch schon Tätigkeiten nachgegangen sind?

Döring: Für sie gibt es zwar keine Möglichkeit der Anerkennung, ihre Potenziale werden durch das Förderprogramm IQ zukünftig aber auch erfasst und eine konkrete Perspektive aufgezeigt. Das ist allerdings etwas aufwändiger und kann ein paar Wochen dauern, bis man etwa in einer überbetrieblichen Einrichtung sehen kann, was jemand in der Holzbearbeitung kann. Dann wird demjenigen ein Weg aufgezeigt, wie er in den Arbeitsmarkt integriert werden kann, das kann dann später durchaus auch zum Berufsabschluss führen.

heute.de: Die Auswertungen zeigen, dass fast alle Antragsteller ihren Abschluss zumindest teilweise anerkannt bekommen, 75 Prozent sogar vollständig. Woran liegt das?

Döring: Über die Beratungsangebote sind die Antragstellenden gut informiert. Das ermöglicht ihnen eine realistische Erfolgsabschätzung einer möglichen Antragstellung, was bei einem gebührenpflichtigen Verfahren dann eben auch manchmal dazu führt, dass ein aussichtsloser Antrag gar nicht erst gestellt wird. Zwar sind die Kosten in der Regel überschaubar, bei einem exotischen Beruf oder fehlenden Unterlagen kann es aber auch mal teurer werden.

Das Interview führte Ralf Lorenzen

01.02.2016
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