29.04.2017
  • 07:04DGB-Chef: "AfD ist zutiefst gewerkschaftsfeindlich"

  • 06:39Merkel verteidigt doppelte Staatsbürgerschaft

  • 06:18Kinderärzte-Verband für Pflichtimpfung gegen Masern

  • 05:49Stoltenberg: Kein NATO-Engagement in Nordkorea

  • 00:27Nordkorea testet erneut Rakete

  • 23:44Anschlag in Bagdad: Vier Tote bei Autobombenanschlag

  • 23:24China: Keine Gewalt gegen Nordkorea

  • 22:56"Toni Erdmann" räumt beim Deutschen Filmpreis ab

  • 22:15Trump zur Waffenlobby NRA: "Ihr seid meine Freunde"

  • 21:33Weil am Rhein: Brandanschlag auf türkisch-islamischen Kulturverein

  • 21:11Papst: Ägypten wichtig im Anti-Terror-Kampf

  • 20:29Generalstreik lähmt Brasilien

  • 19:45Atom-Konflikt: USA wollen Nordkorea stärker isolieren

  • 19:22Haushaltsgesetz: Regierungsstillstand in den USA vorerst abgewendet

  • 18:36Ratingagentur S&P bestätigt Bestnote für Deutschland

  • 18:23Papst Franziskus wendet sich gegen Gewalt im Namen Gottes

  • 17:39Montenegro: Parlament beschließt Nato-Beitritt

  • 17:00FDP-Chef Lindner bei Bundesparteitag klar im Amt bestätigt

  • 16:55Ministerium will nach deutschem "Flüchtling" Asyl-Verfahren prüfen

  • 16:36Proteste gegen Monsanto-Übernahme

Zurück zur Startseite

Alle Meldungen im Überblick

  • 07:04DGB-Chef: "AfD ist zutiefst gewerkschaftsfeindlich"

  • 06:39Merkel verteidigt doppelte Staatsbürgerschaft

  • 06:18Kinderärzte-Verband für Pflichtimpfung gegen Masern

  • 05:49Stoltenberg: Kein NATO-Engagement in Nordkorea

  • 00:27Nordkorea testet erneut Rakete

  • 23:44Anschlag in Bagdad: Vier Tote bei Autobombenanschlag

  • 23:24China: Keine Gewalt gegen Nordkorea

  • 22:56"Toni Erdmann" räumt beim Deutschen Filmpreis ab

  • 22:15Trump zur Waffenlobby NRA: "Ihr seid meine Freunde"

  • 21:33Weil am Rhein: Brandanschlag auf türkisch-islamischen Kulturverein

  • 21:11Papst: Ägypten wichtig im Anti-Terror-Kampf

  • 20:29Generalstreik lähmt Brasilien

  • 19:45Atom-Konflikt: USA wollen Nordkorea stärker isolieren

  • 19:22Haushaltsgesetz: Regierungsstillstand in den USA vorerst abgewendet

  • 18:36Ratingagentur S&P bestätigt Bestnote für Deutschland

  • 18:23Papst Franziskus wendet sich gegen Gewalt im Namen Gottes

  • 17:39Montenegro: Parlament beschließt Nato-Beitritt

  • 17:00FDP-Chef Lindner bei Bundesparteitag klar im Amt bestätigt

  • 16:55Ministerium will nach deutschem "Flüchtling" Asyl-Verfahren prüfen

  • 16:36Proteste gegen Monsanto-Übernahme

  • 07:04DGB-Chef: "AfD ist zutiefst gewerkschaftsfeindlich"

  • 06:39Merkel verteidigt doppelte Staatsbürgerschaft

  • 05:49Stoltenberg: Kein NATO-Engagement in Nordkorea

  • 00:27Nordkorea testet erneut Rakete

  • 23:24China: Keine Gewalt gegen Nordkorea

  • 22:15Trump zur Waffenlobby NRA: "Ihr seid meine Freunde"

  • 21:11Papst: Ägypten wichtig im Anti-Terror-Kampf

  • 19:45Atom-Konflikt: USA wollen Nordkorea stärker isolieren

  • 19:22Haushaltsgesetz: Regierungsstillstand in den USA vorerst abgewendet

  • 18:23Papst Franziskus wendet sich gegen Gewalt im Namen Gottes

  • 17:39Montenegro: Parlament beschließt Nato-Beitritt

  • 17:00FDP-Chef Lindner bei Bundesparteitag klar im Amt bestätigt

  • 16:55Ministerium will nach deutschem "Flüchtling" Asyl-Verfahren prüfen

  • 16:14Netanjahu wirft Gabriel Instinktlosigkeit vor

  • 14:46Front National: Neuer Interimschef

  • 13:00EU kritisiert Ausschreitungen in Mazedonien scharf

  • 12:49China setzt auf Dialog im Konflikt mit Nordkorea

  • 12:37Tillerson leitet Sitzung von UN-Sicherheitsrat zu Nordkorea

  • 12:12Erdogan: EU darf Sieg bei Referendum nicht in Frage stellen

  • 11:51Taliban kündigen Frühlingsoffensive an

  • 18:36Ratingagentur S&P bestätigt Bestnote für Deutschland

  • 16:36Proteste gegen Monsanto-Übernahme

  • 15:57Oetker-Gesellschafter billigen Verkauf der Reederei Hamburg Süd

  • 15:35ifo-Chef sieht Trumps Kurs weiter skeptisch

  • 15:16Opel macht weiter Verlust

  • 13:51Rekordverlust bei Air Berlin

  • 11:33Cloud-Boom kurbelt Microsoft-Geschäft weiter an

  • 10:52Bahn: Mehr Investitionen in Bahnhöfe

  • 10:12Airlines wollen Piloten wieder allein ins Cockpit lassen

  • 09:57Immer mehr Teilzeit - aber weniger Vollzeit

  • 09:35Bayer-Hauptversammlung im Zeichen der Monsanto-Übernahme

  • 08:55Amazon startet mit kräftigem Gewinnsprung ins Geschäftsjahr

  • 00:04Werbung auf Handys und YouTube bescheren Google Gewinnsprung

  • 23:25Facebook will stärker gegen Fake-News vorgehen

  • 19:20United Airlines erhöht Entschädigung für Passagiere drastisch

  • 18:44Samsung dank guter Chip-Geschäfte mit Gewinnsprung

  • 17:44Überfischung in Deutschland

  • 16:03Rekordgewinne stärken Bayer den Rücken

  • 15:34April: Inflation steigt auf 2,0 Prozent

  • 14:05EZB bleibt auf Anti-Krisenkurs: Geldschwemme hält an

  • 06:18Kinderärzte-Verband für Pflichtimpfung gegen Masern

  • 22:56"Toni Erdmann" räumt beim Deutschen Filmpreis ab

  • 21:33Weil am Rhein: Brandanschlag auf türkisch-islamischen Kulturverein

  • 20:29Generalstreik lähmt Brasilien

  • 14:59Mutmaßlicher Attentäter bestreitet Anschlag auf BVB-Mannschaft

  • 14:17Sachsen-Anhalt rüstet sich für neuen Hochwasser-Scheitel

  • 13:18Schwerer Unfall auf der A2 - Mutter und Sohn sterben

  • 08:07Papst Franziskus reist nach Ägypten

  • 07:17United erzielt Vergleich mit rausgeworfenem Passagier

  • 00:22Paris: "Liebesschlösser" werden für guten Zweck versteigert

  • 22:33Kurztrip mit geklauter Lok

  • 20:12Berlin: Polizist schießt vor Krankenhaus auf Angreifer

  • 19:45Berlin ist 97. Reformationsstadt Europas

  • 18:13"Gaffer-Prozess": Vier Monate Haft für Hauptangeklagten

  • 17:21Mann vor Berliner Krankenhaus angeschossen

  • 16:35Russisches Marineschiff mit Frachter zusammengestoßen

  • 13:33Landgericht spricht Kohl eine Million Euro Schadenersatz zu

  • 11:06Hausbrand in Australien: Feuerwehr trifft auf Krokodil

  • 10:23Ostwestfalen: Vater tötet eigene Kinder und sich selbst

  • 09:22Polizeieinsatz wegen Ruhestörung: Ein Toter in Essen

  • 22:54Völler schließt Trainerwechsel aus

  • 22:45Juve mit Unentschieden gegen Bergamo

  • 22:28Bonn erreicht Play-off-Runde

  • 22:08Siegemund zieht ins Halbfinale ein

  • 22:05Leverkusen geht gegen Schalke unter

  • 21:50Kraus führt TVB Stuttgart zum Erfolg

  • 21:47FC Basel ist Schweizer Meister

  • 21:04Paderborn schöpft Hoffnung

  • 20:39Drei Tote bei Fußballspiel in Mexiko

  • 20:16Union bleibt oben dran

  • 20:09Zwiebler und Roth verpassen Medaillen

  • 19:53Real entzieht Fans Dauerkarten

  • 19:49Wolfsburg ohne Malli gegen FC Bayern

  • 19:13Bartra zurück im Training

  • 17:36Viviani gewinnt 3.Etappe

  • 17:18ARD und ZDF: DM-Wochenende im Sommer

  • 15:47Vettel im freien Training vorne

  • 15:43Scharapowa erreicht Halbfinale

  • 15:25Zwei russische Läuferinnen gesperrt

  • 15:21Joshua vier Kilo schwerer als Klitschko

merkzettel

Gleichstellung Homosexueller Schulz zieht mit "Ehe für alle"-Forderung in Wahlkampf

BildMartin Schulz
Martin Schulz - SPD

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz

(Quelle: dpa)

VideoMutter, Mutter, Vater, Kind
Zwei Frauen und ein Mann mit Baby

Elternglück für Lesben und Schwule: Wie erfüllen sich Homosexuelle ihre Sehnsucht nach einem Baby? Biologische, soziale und rechtliche Hürden zwingen sie zu Kreativität.

(18.10.2016)

VideoMaas will Schwule rehabilitieren
Proteste für mehr Rechte für homosexuelle.

Über 50.000 Männer wurden in Deutschland wegen homosexueller Handlungen verurteilt. Der Paragraph 175 existiert zwar nicht mehr, doch die Urteile haben Bestand. Das will Justizminister Maas ändern.

(11.05.2016)

von Dominik Rzepka

Die SPD will mit der Forderung nach der Öffnung der Ehe für Homosexuelle in den Wahlkampf ziehen. Schwule und Lesben sollten nicht nur heiraten, sondern auch Kinder adoptieren können, heißt es aus dem Willy-Brandt-Haus. Auch Kanzlerkandidat Martin Schulz unterstützt die Forderung. 

Die SPD will mit dem Thema Gleichstellung von Schwulen und Lesben im Wahlkampf punkten. Die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare soll nach Informationen des ZDF eine Forderung der Sozialdemokraten vor der Bundestagswahl werden. Wer sich verspreche, in guten wie in schlechten Tagen füreinander da zu sein, der solle eine Ehe schließen können – egal, ob es sich dabei um ein hetero- oder homosexuelles Paar handele, heißt es im Willy-Brandt-Haus. Die Partei werde im Wahlkampf auch das volle Adoptionsrecht für Homosexuelle fordern.

Dominik Rzepka ist Redakteur im ZDF-Hauptstadtstudio
Quelle: Koch / ZDF

Eine SPD-Sprecherin bestätigte heute.de, dass auch SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hinter der Forderung stehe. Offenbar plant Schulz, CDU und CSU in diesem Punkt im Wahlkampf zu attackieren - unter anderem mit dem Vorwurf, die Union verweigere bis heute die volle Gleichstellung von Homosexuellen aus ideologischen Gründen. Eine entsprechende Forderung der SPD habe die Union bereits bei den Koalitionsverhandlungen 2013 blockiert. Der SPD sei es in der Großen Koalition zumindest gelungen, Diskriminierungen aufzuheben, die mit der eingetragenen Lebenspartnerschaft verbunden waren. In den Wahlkampf ziehe man jetzt aber mit der Forderung nach der vollen Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Lebenspartnerschaften mit der Ehe.

Linke und Grüne verweisen auf parlamentarische Mehrheit für "Ehe für alle"

Weitere Links zum Thema
Wie ernst es die SPD allerdings mit dieser Forderung meint - der mögliche Koalitionspartner ist da skeptisch. "Im vergangenen Wahlkampf hat die SPD "100 Prozent Gleichstellung" versprochen. Geliefert wurde gar nichts", sagt Ulle Schauws, frauenpolitische Sprecherin der Grünen. "Glaubwürdigkeit geht anders", kritisiert sie. Sie wirft Union und SPD vor, Initiativen der Opposition zur Öffnung der Ehe seit einem Jahr zu blockieren, etwa im Rechtsausschuss des Bundestags. "Dieses Gesetz könnte schon umgesetzt sein", sagt sie.

Auch die Linkspartei verweist darauf, dass es bereits eine rot-rot-grüne Mehrheit im Bundestag für die Ehe für alle gibt. "Wir hoffen, dass die SPD es noch schafft, ihr Wahlkampfversprechen aus dem Jahr 2013 noch in der verbleibenden Legislaturperiode umzusetzen", sagt Harald Petzold, Sprecher der Linken für Lesben- und Schwulenpolitik. "Aber mit Blick vor allem auf die vergangene Legislaturperiode müssen wir leider konstatieren: Es könnte sich abermals um einen  Wahlkampf-Evergreen handeln.“ In der Sache aber lobt er den Vorstoß der SPD und Kanzlerkandidat Martin Schulz. Gerade in Zeiten, in denen Ressentiments von Parteien am rechten Rand massiv geschürt würden, sei die Ankündigung, mit der Forderung nach einer Ehe für alle Wahlkampf machen zu wollen, "mehr als löblich".

CDU gegen vollständige Öffnung der Ehe

Zurückhaltend reagiert die Union auf den SPD-Vorstoß. Eine Sprecherin verwies auf die geltende Beschlusslage der Partei, wonach die Ehe zwischen Mann und Frau geschlossen werde. Ablehnend hatte sich auch mehrfach CDU-Chefin Angela Merkel geäußert. Aufsehen erregte zuletzt CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn. In einem ARD-Interview hatte er gesagt, er glaube, die Ehe für alle komme bis spätestens 2020. Die Bundestagsfraktion von CDU und CSU wollte die Äußerung auf heute.de-Anfrage nicht kommentieren.

Mit der Ankündigung der SPD, im Wahlkampf die Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare zu fordern, positioniert sich Kanzlerkandidat Martin Schulz erstmals gesellschaftspolitisch. In seiner Nominierungsrede Ende Januar im Willy-Brandt-Haus hatte er das Thema noch ausgespart. Eine Mehrheit der Deutschen unterstützt die Forderung. In einer Studie der Antidiskriminierungsstelle des Bundes hatten sich Ende vergangenen Jahres etwa 83 Prozent für die "Ehe für alle" ausgesprochen. Eine Mehrheit von etwa 75 Prozent unterstützt auch das volle Adoptionsrecht für Schwule und Lesben. 

Dem Autor auf Twitter folgen: @dominikrzepka

"Ehe für alle" in Europa und der Welt

Deutschland

Eine Hochzeitstorte mit gleichgeschlechtlichen Paaren aus Marzipan

2001 hat Rot-Grün die eingetragene Lebenspartnerschaft eingeführt. Laut Statistischem Bundesamt lebten 2013 etwa 35.000 Paare als eingetragene Lebenspartner - etwas mehr Männer als Frauen. Beschränkungen beim Adoptionsrecht homosexueller Lebenspartner hat das Bundesverfassungsgericht für verfassungswidrig erklärt, bisher können Lebenspartner nur das leibliche Kind des anderen Partners adoptieren. Eine Ehe für alle gibt es in Deutschland nicht. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte sich wiederholt dagegen ausgesprochen.

Dänemark und Finnland

Dänemark führte als erstes Land weltweit 1989 die eingetragene Lebenspartnerschaft für Homosexuelle ein. Seit Juni 2012 ist die Ehe für alle auch kirchlich erlaubt. Das Verbot der künstlichen Befruchtung wurde schon 2007 aufgehoben und seit 2009 ist die Adoption für Homosexuelle erlaubt. Anfang 2017 führte auch Finnland die Ehe für alle plus Adoptionsrecht ein. Bürger hatten den Vorschlag ins Parlament eingebracht.

Niederlande und Belgien

Als weltweit erstes Land wurde in den Niederlanden 2001 die standesamtliche Ehe auch Homosexuellen zugestanden, mit denselben Rechten und Pflichten wie für Heterosexuelle, darunter auch das Recht auf Adoption. Auch in Belgien haben homosexuelle Paare praktisch dieselben Rechte wie heterosexuelle. Die Ehe zwischen Gleichgeschlechtlichen ist dort seit 2003 erlaubt, die Adoption von Kindern seit 2006.

Schweden

Seit 1995 können schwule und lesbische Schweden ihre Partnerschaft eintragen lassen. Seit 2009 sind auch standesamtliche oder kirchliche Hochzeiten möglich. In der schwedischen Kirche hätte diese Regelung allerdings fast zu einer Spaltung geführt. Kritiker drohten mit Austritt. Etwa ein Drittel der Amtsträger der schwedischen Kirche lehnt homosexuelle Hochzeiten ab.

Irland

Die Iren haben in einem Referendum im Jahr 2015 für die Einführung der gleichgeschlechtlichen Ehe gestimmt. Irland war das erste Land, das weltweit über die Einführung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare abstimmen ließ, 62 Prozent waren dafür. Die Mehrheit der Bevölkerung ist katholisch. Die katholische Kirche in Irland lehnt die Einführung der Homo-Ehe strikt ab. Bei der Abstimmung ging es um eine Änderung der Verfassung, derzufolge die Ehe bislang ausschließlich zwischen einem Mann und einer Frau möglich war. Das Geschlecht soll künftig aber keine Rolle mehr spielen.

Luxemburg

Heterosexuelle und homosexuelle Paare sind gleichgestellt. Im Juni 2014 stimmten 56 Abgeordnete des Parlaments für eine Reform des Ehegesetzes, vier votierten dagegen. Das Gesetz legt auch das Mindestalter für eine Eheschließung auf 18 Jahre fest. Mit der Reform des Gesetzes wurde homosexuellen Paaren auch die Volladoption von Kindern ermöglicht.

Frankreich

In Frankreich hat das Parlament im Februar 2013 ein Gesetz verabschiedet, das homosexuellen Paaren Heirat und Adoption erlaubt. Die Nationalversammlung stimmte mit deutlicher Mehrheit für das Gesetz. Heirat und Adoption könnte damit künftig zwischen zwei Menschen "unterschiedlichen oder gleichen Geschlechts" erlaubt werden. Gegen diesen Beschluss gingen zehntausende Menschen auf die Straße. Dafür aber auch.

Spanien

Die Homo-Ehe ist seit Juli 2005 eingeführt. Auch die Adoption durch homosexuelle Paare - ob verheiratet oder nicht - ist erlaubt.

Andere Länder

Als erstes Land in Afrika führte Südafrika im November 2006 die Ehe oder Partnerschaft für Homosexuelle mit Adoptionsrecht ein. Als erstes Land Lateinamerikas tat dies im Juli 2010 Argentinien. In den USA erlaubte der Supreme Court 2015 die Ehe für alle, in Kanada wurde sie bereits 2005 eingeführt.

Todesstrafe in Iran, Sudan und Jemen

Homosexuelle Handlungen werden in über 70 Ländern auf der Welt bestraft - auch mit dem Tod. Die Todesstrafe gilt laut der Organisation "ILGA" in 13 Ländern, unter anderem in der Islamischen Republik Iran, im Sudan und im Jemen. heute.de hat die Botschaften der drei Länder um eine Stellungnahme gebeten. Sudan und Jemen haben die Anfragen ignoriert. Aus der iranischen Botschaft hieß es, über entsprechende Gesetze werde in dem Land nicht geredet.

(Autor: Dominik Rzepka)

23.02.2017
  1. Drucken
  2. Merken
  3. Versenden
  4. Teilen auf:

Versenden

Artikel versenden

Versenden Sie den Beitrag an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
schließen Beitrag versenden

Versenden

Hinweis

Der Beitrag wurde erfolgreich versendet.

schließen

Merkliste

Papierkorb Bild
Merkliste versenden Merkliste schließen

Merkliste

Merkliste versenden

Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
Zurück zur Merkliste Absenden Button

Merkliste

Hinweis

Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

Zurück zur Merkliste Merkliste schließen