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Sexuelle Übergriffe in Köln Maas: "Neue Dimension organisierter Kriminalität"

BildHeiko Maas
Heiko Maas

"Die feigen und abscheulichen Übergriffe werden wir nicht hinnehmen", erklärte Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) in Berlin zu den Ereignissen in Köln.

(Quelle: reuters)

VideoKrisentreffen in Köln
Youtube-Bild vom Kölner Hauptbahnhof

In der Silvesternacht sollen vor dem Kölner Hauptbahnhof etwa 1.000 Männer Frauen sexuell bedrängt und ausgeraubt haben. Bisher gab es 60 Anzeigen. Die Täter sollen aus dem arabischen Raum stammen.

(05.01.2016)

VideoPfeiffer:"Männliche Dominanz"
Christian Pfeiffer

Nach Übergriffen auf Frauen an Silvester rund um den Kölner Hauptbahnhof kritisiert der Kriminologe Christian Pfeiffer, dass die Polizei von vornherein ausgeschlossen habe, dass es sich bei den Tätern um Flüchtlinge handele. Die jungen Männer seien die besondere Gruppe, um die sich in Deutschland zu wenig gekümmert werde.

(05.01.2016)

Nach den Übergriffen in Köln hat Justizminister Heiko Maas (SPD) einen besseren Schutz vor Gewalt in den Städten verlangt und bezeichnet die Attacken als Teil "organisierter Kriminalität". Für einen besseren Schutz in den Städten fordert zudem Claudia Roth (Grüne), die Polizei dringend zu verstärken. 

Bundesjustizminister Heiko Maas fordert Konsequenzen nach den massenhaften Überfällen auf Frauen von Männern offenbar ausländischer Herkunft in Köln. "Das ist offenbar eine völlig neue Dimension organisierter Kriminalität", sagte der SPD-Politiker und forderte: "Wir dürfen nicht zulassen, dass Menschen in unseren Städten blanker Gewalt schutzlos ausgeliefert sind." Die "feigen und abscheulichen" Übergriffe könnten nicht hingenommen werden. Alle Täter müsse man nun konsequent ermitteln und zur Rechenschaft ziehen.

"Der Rechtsstaat darf nicht zulassen, dass Menschen, die in unseren Städten friedlich feiern, derartigen Übergriffen ausgesetzt sind", mahnte zudem auch Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU). "Dass ein so große Zahl von Personen, offensichtlich mit Migrationshintergrund, diese Übergriffe verübt haben sollen, stellt eine neue Dimension dar", sagte er. "Dies darf aber nicht dazu führen, dass nunmehr Flüchtlinge gleich welcher Herkunft, die bei uns Schutz vor Verfolgung suchen, unter einen Generalverdacht gestellt werden."

In der Silvesternacht haben nach Polizeiangaben Gruppen von insgesamt rund 1.000 Männern auf dem Bahnhofsvorplatz und rund um den Dom Frauen massiv bedroht und bestohlen. Die Frauen sollen zum Teil sexuell bedrängt worden sein. Die Kölner Polizei zitierte Zeugen, nach denen die Täter dem Aussehen nach nordafrikanischer Herkunft seien.

Roth: "Hier geht es um Männergewalt"

Die frühere Grünen-Chefin Claudia Roth warnt jedoch im WDR: "Es ist doch nicht so, dass wir jetzt sagen können, das ist typisch Nordafrika, das ist typisch Flüchtling." Die Übergriffe seien "wirklich unerträglich", doch sie dürften nicht dazu führen, Flüchtlinge nun unter Generalverdacht zu stellen.

"Hier geht es um Männergewalt und hier geht es um den Versuch, eine Situation - Silvesternacht - auszunutzen, als wäre das ein rechtsfreier Raum", sagt Roth. Da müsse nun erst einmal ermittelt werden und "da muss die Polizei auch entsprechend verstärkt und ausgestattet werden", forderte Roth. Man dürfe nicht versuchen, die Vorfälle zu missbrauchen, um Stimmung gegen Flüchtlinge zu machen.

"Können nicht tolerieren, dass hier ein rechtsfreier Raum entsteht"

Auch die neue Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker zeigte sich empört. Die Vorfälle seien ungeheuerlich, sagte sie dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Es könne nicht sein, dass Besucher, die nach Köln kommen, Angst haben müssten, überfallen zu werden. "Wir können nicht tolerieren, dass hier ein rechtsfreier Raum entsteht." Für den Mittag hat sie ein Krisentreffen anberaumt.

Nach Angaben der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPOLG) sind die Kölner Vorfälle kein Einzelfall. Auch aus Stuttgart und Hamburg seien derartige Phänomene bekannt, sagte der Gewerkschaftschef Rainer Wendt dem NDR. Seiner Einschätzung nach handelt es sich um "eine Absprache der Täter, die die Masse der Menschen nutzen, die Dunkelheit und den Überraschungseffekt, um nach vollzogener Tat wieder unerkannt zu entkommen".

"Das müssen wir ganz klar sanktionieren"

"Das ist im Prinzip ein organisiertes Vorgehen, was wir da festgestellt haben", sagt auch Arnold Plickert von der Gewerkschaft der Polizei (GdP). Es müsse ermittelt werden, wie es eigentlich möglich gewesen sei, "dass diese Tausend nach Köln gekommen sind und sich da getroffen haben".

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Zu den Spekulationen in sozialen Netzwerken über die Täter sagte Plickert im ZDF: "Wir müssen fein und sauber differenzieren. Nicht jeder Flüchtling ist ein Straftäter." Es sei nun wichtig, ganz genau die Täter zu ermitteln. Dafür sei die Polizei auch auf Videoaufnahmen angewiesen, die von Passanten gemacht wurden. Diese sollen dabei helfen, die Täter zu identifizieren.

"Das muss herausgestellt werden, dass das nicht die Allgemeinheit ist, sondern dass wir eine Gruppe haben, die die Rechtsnormen in Deutschland nicht akzeptieren", sagte Plickert und fügte hinzu: "Das müssen wir ganz klar sanktionieren."

Neun Fälle in Hamburg

Dass die Gewalt gegen Frauen in der Silvesternacht kein Sonderfall in Köln war, zeigt die Beschreibung eines ähnlichen Tathergangs in Hamburg. Die Opfer seien dort jeweils von mehreren Männern an der Reeperbahn umringt und an der Brust oder im Intimbereich angefasst worden, sagte Polizeisprecher Holger Vehren. Zugleich hätten ihnen die Täter Handys, Papiere und Geld weggenommen. Es gehe um neun Fälle von sexueller Beleidigung, Raub und räuberischem Diebstahl.

Die Täter sollen im Alter zwischen 20 und 40 Jahren gewesen sein. Die Polizei sucht nun Zeugen. Vehren zeigte sich optimistisch: In der Tatzeit zwischen 1.00 und 3.00 Uhr am Neujahrsmorgen hätten die zahlreichen Feiernden auf der Reeperbahn sicherlich viele Fotos gemacht.

05.01.2016, Quelle: dpa, afp, ZDF, reuters
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