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Sipri-Bericht: Globaler Waffenhandel Welt im Waffen-Kaufrausch

GrafikWaffenhandel
VideoKalaschnikows für Terroristen?
Kalaschnikow

Hunderttausende Kalaschnikows kursieren in Europa. Waffenhändler beliefern jeden, der zahlen kann. Aber woher kommen die Waffen?

(02.02.2016)

von Marcel Burkhardt

Der globale Waffenhandel wächst um 14 Prozent: Im Nahen Osten und in Asien herrscht ein echter Kaufrausch, vor allem in Saudi-Arabien und Indien. Laut Friedensforschungsinstitut Sipri profitieren vor allem Exporteure in den USA und Russland. 

Syrien, Jemen, Afghanistan, das sind nur drei von weltweit mehr als 400 Krisenherden. In den vergangenen Jahren wuchs die Konfliktzahl auf ein trauriges Rekordmaß. So verwundert es kaum, dass auch die Waffenschmieden Rekordverkäufe melden. Global betrachtet wuchs der Waffenhandel um 14 Prozent an. Vor allem in Asien und im Nahen Osten stiegen die Waffenimporte extrem, meldet das Internationale Friedensforschungsinstitut Sipri mit Sitz in Stockholm.

USA und Russland größte Profiteure des Wettrüstens

Hauptnutznießer dieser Entwicklung sind weiter Hersteller in den USA (mit einem Weltmarktanteil von 33 Prozent) und Russland (25 Prozent). Bei den Exporten geht es um Panzer, Fregatten, Unterseeboote, Kampfflugzeuge und anderes schweres Kriegsgerät.

Deutschland belegt hinter China und Frankreich mit 4,7 Prozent Weltmarktanteil Platz fünf der Waffenexporteure. Laut Sipri sind die deutschen Ausfuhren weiter rückläufig. Im aktuellen Bemessungszeitraum von 2011 bis 2015 sanken sie im Vergleich zum vorangegangenen Fünfjahreszeitrum um 51 Prozent. Auch wenn sich laut Regierung die Ausfuhrgenehmigungen für deutsche Rüstungsgüter 2015 im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt haben (7,5 Milliarden Euro).

Saudi-Arabien steigert Waffenimport um 275 Prozent

Der größte Rüstungsimporteur bleibt mit großem Abstand Indien, das seine Waffenkäufe um 90 Prozent steigerte. Indien gibt insgesamt dreimal so viel Geld für Rüstung aus wie seine regionalen Rivalen China und Pakistan. Die Sipri-Forscher äußern sich aber vor allem besorgt über das extreme Aufrüsten im Nahen Osten.

Friedensforschungsinstitut Sipri

Das schwedische Parlament hat das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri 1966 ins Leben gerufen. Es versorgt Wissenschaftler, Politiker und Medien mit Daten, Analysen und Empfehlungen zu internationalen militärischen Fragen. Finanziert wird es zum großen Teil von der schwedischen Regierung. Sipri (Stockholm International Peace Research Institute) versteht sich als Plattform für die Zusammenarbeit von Konfliktforschern aus aller Welt und arbeitet eng mit den Vereinten Nationen (UN) und der Europäischen Union (EU) zusammen. Interims-Direktor des Instituts ist derzeit der Brite Ian Anthony.

Prominentestes Beispiel: Auf Platz zwei der weltweit größten Waffenimporteure liegt Saudi-Arabien, das die Einfuhr zuletzt um 275 Prozent steigerte. Für das massive Aufrüsten der streng islamisch regierten Monarchie gebe es vor allem drei Gründe, sagte Sipri-Forscher Pieter Wezeman im heute.de-Gespräch: die gefühlte Bedrohung durch den Rivalen Iran, eigenes Machtstreben und letztlich Prestigedenken. "Das Land prahlt mit dem Besitz modernster Waffentechnologie", sagt Wezeman.

Saudische Angriffe mit Streubomben

Für US-amerikanische Waffenschmieden sind die Saudis inzwischen die wichtigsten Auftraggeber im Ausland. Aber auch britische, spanische und deutsche Firmen liefern im großen Stil Waffen an den Golf. Die dienen inzwischen nicht mehr nur der Verteidigung des Königshauses. So nutzten die Saudis deutsche Panzer, um 2011 einen Aufstand im Nachbarland Bahrein niederzuschlagen. Spätestens seit 2012 haben die Saudis auch extremistische sunnitische Rebellen in Syrien mit Waffen unterstützt.

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Zuletzt sorgten zahlreiche saudische Angriffe mit Streubomben im Jemen für internationales Aufsehen und Kritik. Einem aktuellen Bericht der Menschenrechtsorganisation "Human Rights Watch" zufolge stammen die Waffen aus den USA. Streubomben sind laut einer internationalen Konvention von 2008 geächtet. Doch weder Saudi-Arabien noch die USA unterzeichneten diese Konvention.

"Keine realistische Chance für Waffenembargo in Syrien"

"Eine Koalition von arabischen Staaten nutzt vor allem US-amerikanische und europäische Waffen im Jemen", sagt Sipri-Forscher Wezeman, der sich insgesamt besorgt über den Rüstungswettlauf im Nahen Osten und der Golfregion äußert. Katar etwa steigerte seine Waffenimporte um 279 Prozent und auch Staaten wie Ägypten oder die Vereinigten Arabischen Emirate rüsteten kräftig auf. Gleiches gilt für die Türkei.

"Jeder dieser Staaten will ein gewichtiger, großer Akteur in der Region sein", sagt Wezeman. In Syrien und im Irak sind die Konflikte bereits außer Kontrolle geraten. Der ganze Nahe Osten gleiche einem Pulverfass. Libyen, Syrien, Türkei – überall droht die weitere Eskalation der Gewalt. Effektives Gegensteuern insbesondere in Syrien sei letztlich nur mithilfe eines internationalen Waffenembargos möglich, meint Wezeman. "Leider sehe ich dafür keine realistische Chance", sagt der Sipri-Forscher in seinem Fazit.

22.02.2016
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