27.07.2016
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merkzettel

Skurriler Militärskandal Kuba gibt USA "verlegte" Hellfire-Rakete zurück

BildHellfire-Rakete
US-Soldaten verladen Hellfire-Raketen

US-Soldaten verladen Hellfire-Rakete: So eine Rakete der USA war wohl irrtümlicherweise in Havanna gelandet.

(Quelle: dpa)

VideoSigmar Gabriel besucht Kuba
Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel schüttelt die Hand des kubanischen Außenminsiters Bruno Rodriguez bei seinem Besuch in Havanna.

Der Wirtschaftsminister hat dem sozialistischen Staat eine Partnerschaft auf Augenhöhe angeboten. Die deutsche Wirtschaft setzt auf gute Geschäfte.

(08.01.2016)

VideoUSA- Kuba: Wieder Postverkehr
Briefe und Päckchen in einem Postamt in Kubas Haupstadt Havana.

Weiterer Schritt in der Annäherung zwischen Kuba und den USA: Beide Länder wollen den direkten Postverkehr wieder einführen. Bisher wurde der Briefversand über Drittländer abgewickelt.

(12.12.2015)

Von Spanien über Frankfurt nach Florida und dann doch plötzlich Havanna: Wegen eines "logistischen Fehlers" war eine US-Hellfire-Rakete in Kuba gelandet. Die USA leiteten die Ermittlungen wegen des Verdachts auf einen Diebstahl ein, doch es war wohl nur ein Irrtum. Jetzt hat Kuba die Rakete zurückgegeben. 

"Ohne in die Details zu gehen" könne er bestätigen, dass Kuba die Rakete zurückgegeben habe, sagte US-Außenamtssprecher Mark Toner. Er fügte hinzu, die lasergesteuerte Rakete sei "deaktiviert" gewesen und hätte für Ausbildungszwecke genutzt werden sollen.

Probe für neue Diplomatie zwischen USA und Kuba

Der Skandal war vor einem Monat aufgeflogen. Die Hellfire war demnach im Sommer 2014 von der US-Waffenschmiede Lockheed Martin mit dem grünen Licht der US-Regierung nach Spanien geschickt worden - sie sollte bei NATO-Manövern eingesetzt werden. Eigentlich sollte die Rakete dann über Frankfurt am Main nach Florida zurücktransportiert werden.

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Doch sie gelangte wegen eines "logistischen Fehlers" an Bord einer Frachtmaschine nach Paris, und wurde dort in eine Frachtmaschine von Air France mit dem Ziel Havanna umgeladen. Zwar leiteten die USA Ermittlungen wegen des Verdachts auf einen Diebstahl ein, waren indes von Beginn an von einem Irrtum ausgegangen.

Die USA und das kommunistisch regierte Kuba waren ein halbes Jahrhundert Erzfeinde. US-Präsident Barack Obama und sein kubanischer Kollege Raúl Castro leiteten erst im vorvergangenen Jahr eine Normalisierung des Verhältnisses beider Staaten ein. Die Wiederherstellung diplomatischer Beziehungen hätte es erleichtert, die Hellfire-Affäre durch "gute Zusammenarbeit" zu beenden, sagte US-Außenamtssprecher Toner.

14.02.2016, Quelle: afp, ap
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