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Effektiv spenden "Gut gemeint ist nicht gleich gut gemacht"

Video"Gutes besser tun"

Was soll der Einzelne tun angesichts der Katastrophen dieser Welt? Der Philosoph William MacAskill plädiert mit "Gutes besser tun" für einen wissenschaftlichen Zugang bei der Überlegung.

(30.09.2016)

VideoRichtig Spenden
Sammelbüchse

Vor Weihnachten wird viel gesammelt und viel gespendet. Worauf aber sollte man achten, wenn man großzügig sein will?

(15.12.2016)

Weihnachtszeit ist Spendenzeit: Aber wie wirkt die Hilfe am effektivsten? Darüber forscht der Schotte William MacAskill. Im heute.de-Interview erklärt er, weshalb beim Geben kühles Berechnen wichtiger ist als Emotion, um Gutes besser zu tun. 

heute.de: In der Weihnachtszeit ist das Spendenaufkommen immens. Ist aus Ihrer Sicht mit 20 Euro eine effektive humanitäre Hilfe möglich?

William MacAskill: Ja, es ist absolut möglich, eine große Wirkung mit so einem Geldbetrag zu erzielen. Ein Beispiel: Diese 20 Euro sind genug, um vier qualitativ hochwertige Moskitonetze zu kaufen. Damit können Sie acht Kinder zwei Jahre lang vor Malaria schützen. An der Krankheit sterben jährlich etwa eine Million Menschen. Natürlich lässt sich noch weitaus mehr bewirken mit größeren Summen, aber auch kleine Spenden haben einen sichtbaren Einfluss auf das Leben von Menschen in Not.

heute.de: Sie setzen sich für die Idee eines "effektiven Altruismus" ein? Was heißt das konkret?

William MacAskill ...
William McAskill

… lehrt in Oxford Philosophie und gehört zu den Gründern der Initiative "Giving what we can". Zum Thema "effektiver Altruismus" erschien von dem 29-jährigen Schotten in diesem Jahr das Buch "Doing Good Better, Gutes Besser tun – Wie wir mit effektivem Altruismus die Welt verändern können".

MacAskill:
Die Kernidee ist simpel: Wenn wir Zeit oder Geld einsetzen, dann sollten wir versuchen, damit einen größtmöglichen Effekt zu erzielen. Wir suchen also Antworten auf die Frage, wie wir der größtmöglichen Anzahl von Menschen zu einem besseren Leben verhelfen können. Dafür nutzen wir wissenschaftliche Methoden, mit denen wir die Leistungsfähigkeit von wohltätigen Organisationen messen. Der Unterschied ist oft verblüffend: Manche Organisationen arbeiten statistisch betrachtet bis zu 1.000 Mal effektiver als andere. Das zeigt: Gut gemeint ist nicht gleich gut gemacht.

heute.de: Generell wird Transparenz heute großgeschrieben bei den meisten Hilfsorganisationen. Dennoch sind die Hilfsmöglichkeiten fast unbegrenzt, im Gegensatz zum verfügbaren Geld der meisten Spender. Was empfehlen Sie jemandem, der einen einfachen Weg sucht, "Gutes besser zu tun"?

MacAskill: Der einfachste Weg, mit seiner Spende den größtmöglichen Effekt zu erzielen, ist aus meiner Sicht, den Empfehlungen der Plattform " Give Well" zu folgen. Diese gemeinnützige Organisation analysiert die Erfolge von Hilfsorganisationen tiefgründig. Ihre aktuelle Top-Empfehlung ist zum Beispiel die "Against Malaria Foundation", die 100 Prozent der Spenden in Moskitonetze umsetzt.

heute.de: Sie werben dafür, wenigstens zehn Prozent des Einkommens für wohltätige Zwecke zu spenden. Wie überzeugen Sie Menschen, das zu tun?

MacAskill: Wir sind dabei, eine globale Gemeinschaft der " effektiven Altruisten" aufzubauen. Viele der Leute, die dazukommen, waren bereits davon überzeugt, dass sie mehr tun sollten für andere. Es fehlte nur noch der letzte Anstoß, eine Gemeinschaft. Es ist ja schließlich nicht das Normalste, Monat für Monat ein Leben lang wenigstens zehn Prozent des eigenen Einkommens für Menschen in Not abzugeben.

heute.de: Was geben Sie persönlich ab?

MacAskill: Ich spende alles, was ich oberhalb einer Summe von 24.000 Pfund (circa 28.660 Euro) im Jahr verdiene. In diesem Jahr habe ich so mehr als 20 Prozent meines Einkommens gespendet. Ich meine, zu einem guten Leben gehört es, vom eigenen Reichtum abzugeben und damit die Schwächsten zu stärken.

heute.de: Derzeit sind Sie in den USA im "Silicon Valley" unterwegs. Was erwarten Sie von Ihren Besuchen bei Unternehmern dort?

Weitere Links zum Thema
MacAskill:
Viele dieser Leute haben sich bereits dazu entschieden, erhebliche Summen ihrer Einkünfte und Gewinne zu spenden. Nur ein Beispiel: Facebook-Mitbegründer Dustin Moskowitz und seine Partnerin Cari Tuna haben "Good Ventures" aufgebaut und planen, nahezu ihr gesamtes 10-Milliarden-Dollar-Vermögen für humanitäre Hilfe zu verwenden. Viele andere haben ein Gelöbnis unterschrieben, bei dem sie sich verpflichten, mindestens zwei Prozent ihrer Profite zu spenden.

heute.de: Unterstützen Silicon-Valley-Unternehmen Ihre Ideen noch in einem anderen Sinn?

MacAskill: Einige Unternehmen haben einen riesigen Anteil daran, mit ihren neuen Business-Modellen das Leben anderer Menschen zu verbessern. "Wave" zum Beispiel macht es für Immigranten viel billiger, Geld in ihre Heimatländer zu transferieren, und damit ihre Familien zu unterstützen. Wenn sich die Firma gut entwickelt, kann sie viele Milliarden Dollar bewegen.

Das Interview führte Marcel Burkhardt.

21.12.2016
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